Tatort MV – True Crime von der Ostsee

Der Dreifachmord von Rövershagen: Ein Familiendrama aus „Hass auf alle“

💜😲742 min · 2. april 202442 min
episode Der Dreifachmord von Rövershagen: Ein Familiendrama aus „Hass auf alle“ cover

Beskrivelse

Tatort MV Am 7. Februar 2022 tötet Andreas S. in Rövershagen bei Rostock seinen Vater mit einer Armbrust und einer Gartenmachete, nur Stunden später seine Schwester. Als wenige Tage später seine Mutter von einer Dienstreise nach Hause kommt, tötet er sie ebenfalls. Etwa zwei Wochen später vergräbt er die Leichen in selbst gezimmerten Särgen, dafür mietet er einen Bagger. Was treibt einen Menschen dazu, seine Familie auszulöschen? Dieser Frage gehen wir in der dritten Folge von „Tatort MV“, dem True Crime Podcast der OSTSEE-ZEITUNG nach. Host Oliver Kramer spricht in dieser Folge mit vier verschiedenen Menschen über Andreas S. und seine Taten. Sarah Klas und Florian Hoese sind Reporter bei der OZ und haben den Prozess eng verfolgt. Sie beschreiben, wie sich die Verwandten des Täters im Gericht fühlten und wie man nach einem aufwühlenden Prozesstag den nötigen Abstand erlangt. Kriminalhauptkommissarin Astrid Nelle war dabei, als Andreas S. die Polizei zu den Leichen führte. In den Vernehmungen gab er als Motiv „Hass auf alle“ an. Die Ermittlerin beschreibt den Täter als „emotionslos“ und „kalt“. Professor Dr. Stefan Orlob berichtet davon, wie er den Angeklagten Andreas S. erlebt hat. Der psychiatrische Gutachter beurteilt, ob ein Angeklagter schuldfähig ist oder nicht. Andreas S. verweigerte vollständig seine Aussage. Wie Professor Orlob dennoch zu dem Schluss kam, dass Andreas S. voll schuldfähig ist, erklärt er im Podcast „Tatort MV“. Der Podcast „Tatort MV“ ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Mehr Informationen zum Dreifach-Mord von Rövershagen sind im OZ-Beitrag nachzulesen. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

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6 Episoder

episode Der Fall Fabian (Teil 2): Entsetzen in Güstrow cover

Der Fall Fabian (Teil 2): Entsetzen in Güstrow

Pastor Jens-Peter Schulz spricht über Trauer, Solidarität und den Versuch der Menschen, eine unfassbare Tat zu begreifen. Als der achtjährige Fabian im Oktober 2025 getötet aufgefunden wird, erschüttert das seinen Heimatort bis ins Mark. In Güstrow, einer 30.000-Einwohner-Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, beginnt auf der einen Seite die Suche nach dem Täter oder der Täterin. Auf der anderen Seite beginnt der verzweifelte Versuch der Menschen, die unfassbare Tat zu begreifen, ohne dass „uns die Sinnlosigkeit dieses gewaltsamen Todes zerreißt“, wie es Jens-Peter Schulz, der Pastor der Pfarrkirche in Güstrow, ausdrückt. Während die Polizei wegen eines Schwerverbrechens ermittelt, ringen die Einwohner von Güstrow darum, das Unfassbare zu fassen und der Pastor des Ortes, Jens-Peter Schulz, spricht von der „Solidarität der leeren Hände“: „Das Einzige, was wir noch sagen konnten, war: Die Eltern haben ihm die Liebe gegeben, die sie geben konnten. Und jetzt hat er Gottesliebe.“ Er beschreibt, wie er mit all seiner Kraft darum gekämpft hat, denen Halt zu geben, die nicht wissen, wohin mit ihrer Trauer, ihrer Angst und ihrer Wut. „Tatort MV: Der Fall Fabian“ rollt das Verbrechen auf und begleitet den Prozess gegen Gina H. Das Team der OZ blickt zurück auf die Suche, die von den Reportern eng begleitet wurde und spricht mit den Menschen vor Ort, die mit dem entsetzlichen Verbrechen – und der Suche nach dem Täter oder der Täterin – umgehen müssen. Der Podcast „Tatort MV“ ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

💜128. april 202623 min
episode Der Fall Fabian (Teil 1): Die Suche nach einem vermissten Kind und ein schrecklicher Fund cover

Der Fall Fabian (Teil 1): Die Suche nach einem vermissten Kind und ein schrecklicher Fund

Eine Spaziergängerin findet nahe Güstrow eine Kinderleiche. Jetzt steht sie wegen Mordverdachts vor Gericht. Eine Spaziergängerin findet in Mecklenburg-Vorpommern eine Kinderleiche, ruft die Polizei. Jetzt steht sie wegen Mordes vor Gericht. Vorausgegangen war eine beispiellose Suche nach dem achtjährigen Fabian aus Güstrow. Der Junge war von seiner Mutter als vermisst gemeldet worden, Tage später wurde seine Leiche gefunden – zufällig? Die Spaziergängerin ist Gina H., die Exfreundin von Fabians Vater, die sich selbst an der Suche nach dem Jungen beteiligt hatte. Jetzt steht sie als Mordverdächtige vor Gericht. „Tatort MV: Der Fall Fabian“ rollt das Verbrechen auf und begleitet den Prozess gegen Gina H. Das Team der OZ blickt zurück auf die Suche, die von den Reportern eng begleitet wurde und spricht mit den Menschen vor Ort, die mit dem entsetzlichen Verbrechen – und der Suche nach dem Täter oder der Täterin – umgehen müssen. Der Podcast „Tatort MV“ ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

😢💜2428. april 202633 min
episode Der Fall „Karin Grabowski“: Ein Mann wird zum Mörder gemacht cover

Der Fall „Karin Grabowski“: Ein Mann wird zum Mörder gemacht

Tatort MV Die 20-jährige Karin Grabowski wurde 1979 in der ehemaligen DDR ermordet. Die Tochter eines Polizisten wollte zu einer Tanzveranstaltung, kam dort aber nie an. Nach einer Woche wurde ihre Leiche gefunden. Die Ermittlungen verliefen zunächst im Sande, bis drei Jahre später ihr damaliger Freund zunächst wegen Mordes verurteilt, ein halbes Jahr später jedoch wieder freigesprochen wurde. Seitdem galt der Fall als ungelöst. Nach der Wende rollte Kriminaloberkommissar Olaf Claus den Fall „Karin Grabowski“ neu auf. Er fand schließlich (höchstwahrscheinlich) den wahren Mörder – und deckte einen Justizskandal auf. Der Mordfall Karin Grabowski ist ein Verbrechen mit mehreren Ebenen: Da war der gewaltsame Tod einer jungen, lebenslustigen Frau und die Folgen für ihre Familie – allen voran ihrer Eltern. Ihr Vater, Polizist in Grevesmühlen, war mit den Ermittlungen so unzufrieden, dass er seinen Beruf an den Nagel hing. Für ihn galt der Freund seiner Tochter jahrzehntelang als Mörder. Doch Werner Engler war unschuldig – das ist die zweite Ebene dieses komplexen Falles. Engler, verheiratet, aber häufig mit anderen Frauen zusammen. In seiner Freizeit trat er in der Gegend um Grevesmühlen als Musiker auf – ein Hallodri, ein Lebemann. Jemand, der nicht wirklich in die gut sortierte DDR passte. Und jemand, der sich als Sündenbock anbot, wie sich später herausstellen sollte. Denn obwohl Werner Engler ein wasserdichtes Alibi hatte – er stand zum Tatzeitpunkt auf der Bühne eben jeder Tanzveranstaltung, die Karin Grabowski besuchen wollte – wurde er als Mörder verurteilt. „Die haben ihn zum Mörder gemacht“ – so drückte es Olaf Claus aus. Wie mit Werner Engler während seiner Haft umgegangen wurde, ist ein weiteres Verbrechen. Engler wurde nicht nur unschuldig verurteilt, er wurde bedroht und gefoltert, hungerte während seiner Haftzeit von 88 Kilo auf 59 Kilo ab, wurde später Invalidenrentner. Olaf Claus fand höchstwahrscheinlich den wahren Mörder von Karin Grabowski, konnte ihn aber nicht mehr zur Rechenschaft ziehen. Auf seinem Weg dahin begegnete er etlichen Kollegen und erfuhr, was er nie für möglich gehalten hätte: „Der Schrecken war eben nicht die ‚böse' Stasi, sondern der normale Polizist, den man in seinem Privatleben in der Bäckerschlange trifft." Der Podcast „Tatort MV“ ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Mehr Informationen zum Fall „Karin Grabowski“ sind im Beitrag der Ostsee-Zeitung [https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/nordwestmecklenburg/grevesmuehlen/true-crime-podcast-aus-mv-mord-an-karin-grabowski-erschuetterte-1979-grevesmuehlen-JEDME756UZCILEF7OFSPPYIM6E.html] nachzulesen. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

💜🔥113. mars 202546 min
episode Der Dreifachmord von Rövershagen: Ein Familiendrama aus „Hass auf alle“ cover

Der Dreifachmord von Rövershagen: Ein Familiendrama aus „Hass auf alle“

Tatort MV Am 7. Februar 2022 tötet Andreas S. in Rövershagen bei Rostock seinen Vater mit einer Armbrust und einer Gartenmachete, nur Stunden später seine Schwester. Als wenige Tage später seine Mutter von einer Dienstreise nach Hause kommt, tötet er sie ebenfalls. Etwa zwei Wochen später vergräbt er die Leichen in selbst gezimmerten Särgen, dafür mietet er einen Bagger. Was treibt einen Menschen dazu, seine Familie auszulöschen? Dieser Frage gehen wir in der dritten Folge von „Tatort MV“, dem True Crime Podcast der OSTSEE-ZEITUNG nach. Host Oliver Kramer spricht in dieser Folge mit vier verschiedenen Menschen über Andreas S. und seine Taten. Sarah Klas und Florian Hoese sind Reporter bei der OZ und haben den Prozess eng verfolgt. Sie beschreiben, wie sich die Verwandten des Täters im Gericht fühlten und wie man nach einem aufwühlenden Prozesstag den nötigen Abstand erlangt. Kriminalhauptkommissarin Astrid Nelle war dabei, als Andreas S. die Polizei zu den Leichen führte. In den Vernehmungen gab er als Motiv „Hass auf alle“ an. Die Ermittlerin beschreibt den Täter als „emotionslos“ und „kalt“. Professor Dr. Stefan Orlob berichtet davon, wie er den Angeklagten Andreas S. erlebt hat. Der psychiatrische Gutachter beurteilt, ob ein Angeklagter schuldfähig ist oder nicht. Andreas S. verweigerte vollständig seine Aussage. Wie Professor Orlob dennoch zu dem Schluss kam, dass Andreas S. voll schuldfähig ist, erklärt er im Podcast „Tatort MV“. Der Podcast „Tatort MV“ ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Mehr Informationen zum Dreifach-Mord von Rövershagen sind im OZ-Beitrag nachzulesen. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

💜😲72. april 202442 min
episode Der Mord an Leonie (6): Ein Unfall, der keiner war cover

Der Mord an Leonie (6): Ein Unfall, der keiner war

Tatort MV Es gibt Fälle, die gehen auch hartgesottenen Journalistinnen und Journalisten an die Nieren. Ein solcher war der Mord an der sechsjährigen Leonie aus Torgelow. Das Mädchen war im Januar 2019 von seinem Stiefvater David H. so schwer misshandelt worden, dass es starb. Stunden später, alleine in seinem Kinderzimmer, weil David H. verhinderte, dass Hilfe geholt wurde. In Torgelow, Vorpommern und weit darüber hinaus herrschte Fassungslosigkeit, die während des Prozesses gegen David H. nur größer wurde: Offenbar herrschte in der Familie ein Klima der Gewalt, der Leonie und ihre kleineren Geschwister ausgeliefert waren. Die Kinder waren immer wieder den Misshandlungen durch ihren Stiefvater ausgesetzt. Die Mutter schaffte es nicht, sich gegen ihren Partner zu behaupten und mit ihren Kindern zu fliehen. In unserem zweiten Teil unseres Podcast Tatort MV haben wir den Fall Leonie mit zwei Menschen besprochen, die damals sehr nah am Geschehen waren. Unsere damalige Lokalchefin auf Usedom, Cornelia Meerkatz, sagt heute noch: „Es gibt Details im Fall Leonie, die werde ich nie vergessen, die haben sich eingebrannt.“ Sie berichtete damals über Monate über den Fall, sprach viel mit Leonies Angehörigen, dem Jugendamt und verfolgte ebenfalls den Prozess gegen Leonies Stiefvater und Leonies Mutter. Richter Jochen Unterlöhner traf das Urteil gegen David H., der wegen Mordes durch Unterlassen lebenslang in Haft sitzt. Und er war der Vorsitzende Richter im Prozess gegen Leonies Mutter, als deren Gefängnisstrafe in eine Bewährungsstrafe umgewandelt wurde. Warum er dieses Urteil nach wie vor für richtig hält und wie sehr ihn der Prozess persönlich betroffen gemacht hat, erzählt er in unserem Gespräch. Der Podcast Tatort MV ist auf unserer Website [https://www.ostsee-zeitung.de/], in unserer App und überall, wo es Podcasts gibt zu hören. Mehr Informationen zum Fall Leonie sind im OZ-Beitrag nachzulesen. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ [https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/]

💜🔥628. nov. 202338 min