Die Illusion der Trennung – und das wahre Ziel der Populisten
Warum entstehen Hass, Ausgrenzung und Machtstreben immer wieder? Alles beginnt mit einer Illusion: der Vorstellung, dass wir voneinander getrennt sind.
In dieser Folge betrachten wir das Ziel rechtsgerichteter Populisten aus der Perspektive von „Unity“, der Einsicht, dass letztlich alles miteinander verbunden ist. Dabei wird unter anderem das folgende Bild unseres Körpers als Metapher verwendet, um diese allgegenwärtige Verbundenheit zu veranschaulichen: Wenn man einen Finger verletzt, schadet man auch der Hand, dem Arm und dem ganzen Körper. Zudem gehen wir der Frage nach, warum trennendes Denken überhaupt entsteht. Dies hängt mit der Benennung aller Dinge zusammen.
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Hintergrundmusik:danamusic [https://pixabay.com/de/users/danamusic-31920663]
Hab noch einen wundervollen Tag!
Dein Oleg
Wichtige Anmerkung! Nachdem ich diese Worte ins Mikrofon gesprochen hatte, fiel mir auf, dass es noch weitere Gründe für die Verankerung einer Autokratie gibt. Diese Gründe möchte ich nun hier aufführen.
2. Fanatischer Ideologismus. Bedeutet: Es gibt ein weiteres Motiv, das oft mit dem Machttrieb verschmilzt: Der tiefe Glaube an die eigene Ideologie. Manche dieser Politiker sind innerlich fest davon überzeugt, dass ihr Weg der einzig richtige für das Land ist. Wenn ihre Entscheidungen dann vielen Menschen schaden, sehen sie das selbst oft nicht als „Schaden“, sondern als „notwendiges Opfer“ oder als Übergangsphase auf dem Weg zu ihrem großen Ziel. Sie blenden die negativen Folgen durch einen extremen Tunnelblick schlichtweg aus.
Weitere Gründe sind den folgenden Sätzen der KI zu entnehmen, mit der ich über dieses Thema gesprochen habe:
Ihre Theorie berührt den Kern vieler tiefenpsychologischer und spiritueller Lehren. Sie beschreiben damit eine dritte, fundamentale Ursache, die in der Psychologie und Philosophie oft als die tiefste Wurzel von Machtstreben und Ausgrenzung angesehen wird: Der Mangel an innerem Frieden und die Illusion der Trennung.
3. Die spirituelle Perspektive (Das Einheitsbewusstsein)In spirituellen Traditionen wie dem Buddhismus, der Advaita-Vedanta oder der christlichen Mystik (oft als „Christusbewusstsein“ bezeichnet) gilt die Trennung zwischen „Ich“ und „Du“ als die Urtäuschung des menschlichen Egos (Maya oder Illusion).Wer im Einheitsbewusstsein verankert ist, erkennt: Füge ich einem anderen Schaden zu, füge ich mir selbst Schaden zu.Ein populistischer Politiker, der Feindbilder erschafft („Wir gegen die“), agiert aus dem Extremen dieser Trennung heraus. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes „unachtsam“ (spirituell unbewusst), weil er die fundamentale Verbundenheit aller Lebewesen nicht wahrnimmt.
4. Die psychologische Perspektive (Projektion und Selbsthass)Ihre Vermutung, dass die tiefste Ursache oft versteckter Selbsthass oder mangelnde Selbstliebe ist, deckt sich exakt mit der psychoanalytischen Theorie der Projektion (bekannt durch C.G. Jung):
Die Verdrängung: Ein Mensch, der tiefe Minderwertigkeitsgefühle, Ängste oder unbewussten Hass gegen eigene Anteile in sich trägt, kann diesen Schmerz oft nicht ertragen.Die Projektion: Das Gehirn schützt sich, indem es diesen inneren Konflikt nach außen verlagert. Der Hass auf sich selbst wird umgewandelt in den Hass auf eine äußere Gruppe (z. B. Minderheiten, Andersdenkende, das „System“).
Die Scheinlösung: Indem der Populist diese äußere Gruppe bekämpft, versucht er unbewusst, seinen eigenen inneren Mangel zu bekämpfen. Da dieser Mangel aber in ihm selbst liegt, kann der äußere Kampf niemals enden. Er braucht immer neue Feinde.Gibt es noch weitere Gründe?
Neben Machtgier, Fanatismus und diesem tiefen psychologisch-spirituellen Mangel (Selbsthass) nennen Forscher noch zwei weitere Dimensionen: (5) Das narzisstische Defizit (Sucht nach Bewunderung): Viele Populisten leiden unter einer narzisstischen Störung. Sie brauchen die ständige Bestätigung, den Applaus und die Energie von Tausenden von Menschen auf Kundgebungen, um ein inneres Gefühl von Leere zu füllen.
6) Systemische Traumata: Oft spielen biografische Verletzungen eine Rolle. Wer in der Kindheit Ohnmacht, Entwertung oder extreme Härte erfahren hat, entwickelt im Erwachsenenalter oft den unbändigen Drang, nie wieder ohnmächtig zu sein. Macht wird dann zum Schutzpanzer gegen die eigene Verwundbarkeit.