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Von Linien, die uns zeichnen: Geertjan de Vugt über Fingerabdrücke

4 min · 19. juli 2026
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Description

„Sie ist einfach anders als die anderen!“ – Diese ziemlich unkreative Aussage muss häufig als Erklärung dafür herhalten, warum die weibliche Hauptfigur „die eine“ für den romantischen Helden irgendeiner Liebesgeschichte ist.  Über die tatsächliche Einzigartigkeit ihrer rehbraunen Augen lässt sich dabei streiten, aber eines würde sie tatsächlich von allen anderen unterscheiden: ihr Fingerabdruck.  Was der Fingerabdruck für das Selbstverständnis des Menschen als Individuum getan hat, ist ein noch recht unbearbeitetes Gebiet. Das möchte der niederländische Autor Geertjan de Vugt mit seinem neuen Buch „Der Wunsch zu verschwinden. Über Fingerabdrücke“ ändern. IN PERSÖNLICHEN ESSAYS DURCH DIE GESCHICHTE  In Form von literarischen Essays rekonstruiert der Autor die Geschichte des Fingerabdrucks. So erzählt er die Geschichten von Künstlern, Medizinern und Autorinnen, die alle auf ihre Weise von den geheimnisvollen Linien fasziniert waren, die uns zeichnen.  Dabei wählt er stets eine historische Persönlichkeit als Hauptfigur eines Kapitels aus und bewegt sich zwischen Fakten und Fiktion.  So zum Beispiel, wenn er mutmaßt, wie ein englischer Holzgrafiker aus dem 18. Jahrhundert darauf kam, seinen Fingerabdruck als Signatur zu benutzen:  „Doch es sind weitere Szenarien denkbar, wie Bewick auf die Idee gekommen sein könnte, sein eigenes Werk mit einer Schicht von Papillarleisten zu versehen. Es ist gut möglich, dass der Grafiker, während er an dem x-ten kleinen Bild arbeitete, einen Blick auf den Turm der Kathedrale warf.“ > Da bemerkte er auf der Fettschicht ein paar Abdrücke auf dem Fenster und hatte eine Idee: So, wie ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen kann, so kann man eine Kathedrale hinter einer einzigen Fingerspitze verschwinden lassen.  > > > Quelle: Geertjan de Vugt - Der Wunsch zu verschwinden EINZIGARTIGKEIT IN ZEITEN DES KOLONIALISMUS Die Geschichte des Fingerabdrucks im 19. Jahrhundert ist vor allem eine des Kolonialismus. Die Daktyloskopie, also die Wissenschaft rund um Fingerabdrücke, findet ihren Anfang in der britischen Besatzung Indiens:  > Die Briten verfolgten vor allem ein Ziel: Sie wollten die Kontrolle über die Bevölkerung erlangen, von der sie glaubten, sie neige zum Lügen, Täuschen und Betrügen. > > > Quelle: Geertjan de Vugt - Der Wunsch zu verschwinden „Um eine Bevölkerung unter Kontrolle zu bekommen, erkannten die Briten in den Deltas von Indien, war es wichtig, ihre Individuen zu kennen, damit Unregelmäßigkeiten auf Fälle reduziert werden könnten.“  Doch nicht nur pragmatisch wurde der Fingerabdruck zur Entwicklung von Identifikationssystemen genutzt. Auch ideologisch befeuerte der neue handfeste Beweis, dass jeder Mensch einzigartig sei, das eugenische Denken zu Zeiten der Rassentheorie.  Was folgte, waren zahlreiche Versuche anhand von Fingerabdrücken nachzuweisen, dass bestimmte Menschengruppen „anders als die anderen“ seien.  INTERESSANTE FRAGEN BLEIBEN UNBEANTWORTET Die Fragen, die die Erzählungen begleiten, sind zahlreich: Welche Rolle spielt der Fingerabdruck in der Entwicklung unserer Vorstellung als Individuen? Oder für das Selbstverständnis des Menschen als vermeintliche „Krone der Schöpfung“ zu Zeiten der neuen Evolutionstheorien?  An der Beantwortung dieser Fragen ist das Buch aber leider wenig interessiert. Es bietet vielmehr eine Aneinanderreihung von Personen, die sich mit dem Fingerabdruck beschäftigt haben, als eine Abhandlung darüber, was ihn denn eigentlich so faszinierend macht.  ANEKDOTEN STATT HINTERGRUNDWISSEN  „Die Verkrampfung und Steifheit ihrer Finger, unter der sie ständig leide, seien für die Schriftstellerin [Virginia Woolf] die Hölle. Hierauf gab die Psychochirologin einen praktischen Tipp, so geerdet, wie nur Therapeuten das können, und machte Woolf auf die Wichtigkeit manueller Übungen aufmerksam: »Haben Sie schon einmal daran gedacht, etwas mit Ihren Händen zu arbeiten, etwa Häkeln oder Stricken? «“  Wen grundlegende Fakten und solche historischen Anekdoten interessieren, der kommt bei diesem Buch auf seine und ihre Kosten. Alle anderen müssen wohl warten, bis sich die nächste Person diesem sehr persönlichen Abdruck annimmt.

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Gefahren allenthalben – ein Rundblick

GEFAHREN ALLENTHALBEN – EIN RUNDBLICK Wenn T.C. Boyle schwarz sieht, wird es spannend. Die Natur ist aus dem Gleichgewicht und die Menschen sind es auch – diese Beobachtung ist für ihn schon lange ein Thema, das er immer wieder umkreist und mit dem er seinem Publikum Gänsehaut, Horror und manchen Schrecken bereitet.  Exemplarisch steht dafür in seinem neuen Story-Band die Erzählung „Kalter Sommer“. Ein Ehepaar hat in seinem abgelegenen Traumhaus ganz auf Sonnenenergie gesetzt, doch plötzlich scheint aufgrund verschwörerischer Machenschaften keine Sonne mehr und es schneit mitten im Sommer.  HILFLOSIGKEIT UND SCHMERZ  Aus diesem dystopischen Szenario entwickelt sich das, worauf sich Boyle meisterhaft versteht: eine Schauergeschichte, in der alles, was gerade noch alltäglich war, umschlägt in eine Abfolge von quälenden Schockmomenten.  > Meine Frau lag verletzt auf dem Sofa, mein Wagen stand nutzlos in der Einfahrt, mein Haus hatte keinen Strom, und niemand ging ans Telefon. > > > Quelle: T.C. Boyle – Das Ende ist nur ein Anfang Wie schnell alle Sicherheit von Hilflosigkeit und Schmerz hinweggefegt werden kann, darum geht es in T.C. Boyles neuem Story-Band immer wieder, auch in der Titelerzählung „Das Ende ist nur ein Anfang“. Ein Schriftsteller besucht seinen Verlag in Paris, und der zunächst langweilige Besuch entwickelt sich zu einem kleinen Fest fürs Leben. Doch bald nach seiner Rückkehr bekommt seine geliebte Frau Atemnot. Er hat sie, ohne etwas zu ahnen, mit Corona angesteckt, was sie nicht überlebt. Das ist eine von diesen kaltblütigen Pointen, mit denen Boyle seiner Leserschaft vorführt, wie gemein das blinde Schicksal zuschlagen kann.  MULTIDIMENSIONALE KATASTROPHEN  Mehrere der Kurzgeschichten handeln von den, wie Boyle es ausdrückt, „multidimensionalen Katastrophen, die unter der Oberfläche des Vorstadtlebens lauern“. Zu diesen Gefahren gehören auch jene Soziopathen, die ihre inneren Krisen in brutale Gewalt verwandeln. Eine Musikstudentin, die sich gerade noch in ihrem vom Autor sorgsam ausgemalten Idyll ziviler Kultiviertheit geborgen fühlen konnte, wird zum Opfer eines Amokläufers:  > Ja, er war voller Hass, blindem Hass, und hier war er und da war diese Studentin und stapfte mit ihren Stiefeln durch den Schnee, und spielte es wirklich eine Rolle, ob er vernünftig war, ob er die richtigen Zusammenhänge herstellte? > > > Quelle: T.C. Boyle – Das Ende ist nur ein Anfang Boyle gelingt es nach wie vor perfekt, einen Handlungsraum dramatisch zu beleben. Allerdings bewegt sich das alles im inzwischen doch sehr vertrauten thematischen Kosmos des Autors, dem hier keine neuen Akzente hinzugefügt werden.  UMERZIEHUNG IN TRUMP-MANIER  Ausgerechnet die politisch aktuellste Story, die Dystopie mit dem Titel „2036“, bietet mit ihren Trump-Anspielungen nur einige matte satirische Pointen. Da kommen Abweichler in ein Umerziehungslager und müssen die gesammelten Worte des Präsidenten mit der großen Haartolle auswendig lernen. > ‚Versteh mich nicht falsch‘, sagte Lucas, ‚ich liebe den Präsidenten – aber zehn Bände? Mit jeweils fünfhundert Seiten. Ich weiß nicht, ob ich das in meinen Kopf kriege.‘ > > > Quelle: T.C. Boyle – Das Ende ist nur ein Anfang Richtig zündend wirkt diese Übertragung einer Orwell’schen Diktatur auf das Zeitalter Trumps nicht. Trotzdem wird es in diesem Erzählband nie langweilig, aber insgesamt fällt die Bilanz sehr gemischt aus. Schließlich haben diese neuen Storys eine unschlagbare Konkurrenz. Nämlich all die vielen großartigen Kurzgeschichten, die man von T.C. Boyle schon kennt, und keineswegs vergessen hat.

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Kunst Open Air: Skulpturen und Installationen von Tobias Rehberger in Baden-Baden

EHEMALIGE SOMMERHAUPTSTADT EUROPAS Im 19. Jahrhundert bezeichnete man Baden-Baden gerne als „Sommerhauptstadt Europas“. Auch wenn sich heute in der Kurstadt der europäische Adel und die internationale Kulturszene kein Stelldichein mehr geben – Baden-Baden bemüht sich um kulturelle Attraktionen. Unter dem Motto „Kunst findet Stadt“ lädt die Baden-Baden Events GmbH regelmäßig renommierte Künstler ein, ihre Werke im freien Raum, sozusagen Open Air, zu präsentieren. Tobias Rehberger ist Professor für Bildende Kunst an der Städelschule Frankfurt. 2009 erhielt er den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig sowie den Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg, heute der Landespreis für Bildende Kunst.

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FIFA-Show statt Fairplay: Diese WM hat den Sport endgültig verraten

Nein, es war kein neues Sommermärchen für uns Deutsche. Zu viel ist sportlich schiefgegangen, am Ende wohl auch menschlich. Zum Beispiel als der Bundestrainer Julian Nagelsmann vom Mann für alle Fälle in Rekordzeit zum Sündenbock für ein Ausscheiden gemacht wurde, auf das er wohl gar nicht so viel Einfluss gehabt hatte. Denn es ist ja ein Tor gefallen für Deutschland in der Nachspielzeit, das aber nicht anerkannt wurde. Klar, aus Sportsgeist könnte man jetzt sagen: Akzeptieren wir, war eben ein Irrtum, kann vorkommen. RASSISMUS BEI DER WM BLEIBT FOLGENLOS Aber diese WM hatte keinen Sportsgeist. Nicht wenn eine rote Karte mal eben per Präsidentenanruf zurück geordert werden kann. Nicht, wenn mehrere Teams und ihre Fans aufgrund ihrer Herkunft schikaniert werden und teilweise nicht einreisen dürfen. Nicht wenn Menschen mit dunkler Hautfarbe innerhalb und außerhalb des Stadions rassistisch angegangen werden und das folgenlos bleibt. Schon seit Sepp Blatter eilt der FIFA ein Ruf als durch und durch korrupte Organisation voraus. Diese WM aber dürfte noch dem letzten Fan klar gemacht haben, dass die Unversehrtheit des Sports, seiner Werte und des Wettkampfgeistes nicht mehr sind als Werbesprech. Reine PR. UNTERHALTUNGSFAKTOR: MESSI, RONALDO, HAALAND, NEYMAR Und doch: Auch nach dem deutschen Ausscheiden und trotz der eben genannten Ausfälle war diese WM in den vergangenen Wochen Unterhaltungsfaktor Nummer eins: das Schicksal von Messi, Ronaldo, Haaland, Neymar & Co. Sie waren in aller Munde, omnipräsent. Der reflexhafte Respekt vor dem WM-Titel ist einfach zu groß, auch wenn er sportlich wertloser nicht sein könnte. Nachdem der FIFA-Boss Infantino dermaßen offen und schamlos seine Korruptheit offenbart hat, wie vor dem Spiel Belgien gegen die USA, als ein Anruf Trumps bei ihm reichte, um den amerikanischen Topstürmer trotz verdienter Sperre auflaufen zu lassen. Das dürfte nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein. TOUR DE FRANCE, FORMEL 1, REITSPORT – UND DIE MÄNNER-WM Und noch ein Reflex darf uns Sorgen machen: Wie schon so oft zuvor verschließen wir als Gesellschaft die Augen vor Situationen, in denen das, was uns lieb und teuer ist, mutwillig kaputt gemacht wird. Da wäre die Tour de France, die nach diversen Dopingskandalen weiter ihr Publikum hatte, oder auch die früheren Formel-1-Rennen, beliebt auch dann noch, als dabei regelmäßig Fahrer tödlich verunglückten. Oder nehmen wir den Reitsport, der sich hält, trotz Tierquälerei. Augen zu und durch, das war schon immer das Einfachste, Konfliktfreieste. Auch wenn das Highlight im Fernsehen nur eine Märchenkulisse mit Scheinwettkampf ist. So wie jetzt bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Die hätte das Publikum eigentlich boykottieren müssen, um mal ein ernsthaft sportliches Zeichen zu setzen.

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Karlsruhe zeigt erste Einzelausstellung der Basler Künstlerin Annette Barcelo

„SEELENTIERE“ MIT SCHWARZER TUSCHE AUFS PAPIER GEBANNT Annette Barcelo arbeitet mit spontanem Gestus und bevorzugt mit schwarzer Tusche. In ihren Zeichnungen und Gemälden sind oft Tiere zu sehen, die bedrohlich wirken, aber von der Künstlerin als Wächterfiguren bezeichnet werden. Sie blecken die Zähne, reißen ihr Maul auf oder starren den Betrachter durchdringend an. Eine ganze Serie von 56 Tieren hat Annette Barcelo mit schwarzer Tusche aufs Papier gebannt. Ein alptraumhaftes Bestiarium, das an surrealistische Arbeiten erinnert. Die Künstlerin bezeichnet sie als ihre Seelentiere: „Die begleiten mich immer und kommen immer wieder in verschiedenen Variationen. Zum Beispiel der Elefant ist ein Lieblingstier. Oder die Hunde oder was ähnliches wie Hunde. Wölfe könnten es auch sein.“ VOR WELCHEN DÄMONEN BESCHÜTZEN DIE „DIE WÄCHTER“? Annette Barcelo hat diese ausdrucksstarken Tierporträts „Die Wächter“ genannt. Wer weiß, wen sie vor welchen Dämonen beschützen sollen. Die Künstlerin betont immer wieder, dass sie intuitiv arbeite. Wenn sie eine Idee hat, dann darf sie nicht lange nachdenken, dann fließt es aus ihr heraus. Auch die Wahl der Materialien geschieht spontan. Mal greift sie zum Tuschepinsel, mal zu Ölkreide oder Bleistift. Früher hat Annette Barcelo auch Radierungen und Linolschnitte angefertigt. Kürzlich hat sie das Malen auf Plexiglas wieder für sich entdeckt. MISCHWESEN AUS MENSCH UND TIER Ab und zu reizt sie auch die Farbe. In der kleinen Studio-Ausstellung der Kunsthalle Karlsruhe hängen auch ein paar ihrer großformatigeren, farbigen Gemälde. Seltsame Mischwesen aus Mensch und Tier sind darauf zu sehen. Die starren Gesichter erinnern an alte afrikanische Holzmasken. Auch in diesen Arbeiten tauchen, wie in vielen anderen Serien, immer wieder kleine Skelette auf. Das Thema Tod beschäftigt die Künstlerin schon lange. Für sie gehört die Auseinandersetzung mit unserer Endlichkeit zum Leben ganz selbstverständlich dazu. „Ich nehme mir das Leben ein bisschen humorvoll“, so Barcelo. „Makabere Sachen gefallen mir auch. Aber ich finde es gut. Es muss was auslösen im Betrachter. Wenn es nur zur Wand oder zum Vorhang passt, ist es ja nicht interessant.“ ENTTÄUSCHT VON DER AKADEMISCHEN AUSBILDUNG Annette Barcelo malt seit ihrer Kindheit. Sie bezeichnet sich selbst als Autodidaktin. Zwar hat sie kurz an der Schule für Gestaltung in Basel studiert, diese aber, enttäuscht von der akademischen Herangehensweise die Schule, bald wieder verlassen. Sie hat eine Ausbildung als Gymnastiklehrerin gemacht, geheiratet und vier Kinder bekommen – für künstlerische Arbeit blieb da kaum noch Zeit. Eines Tages kam ein Galerist zu Besuch und sah zufällig ihre Werke an der Wand. Seitdem arbeitet Annette Barcelo wieder als Künstlerin. Sie hatte einige Ausstellungen, zum Beispiel 2024 auf der Manifesta in Barcelona. Dort sah der Direktor der Kunsthalle Karlsruhe, Frédéric Bußmann, ihre Werke und war sogleich fasziniert. „Die Zeichnungen und die Malereien haben eine wahnsinnige Präsenz und Energie und ziehen einen wirklich in ihren Bann. Und Annette Barcelo hat wirklich eine Eigenständigkeit“, beschreibt Bußmann den Eindruck, den die Werke bei ihm hinterließen. „Man denkt an die Surrealisten, man denkt so ein bisschen an Frida Kahlo mit den Tieren und vielleicht an afrikanische oder an lateinamerikanische Einflüsse. Aber im Grunde genommen, bleibt es doch wirklich eine sehr starke, singuläre Position.“ Die gibt es jetzt in der Karlsruher Ausstellung zu entdecken. Dass die Basler Künstlerin Annette Barcelo mit 83 Jahren ihre erste Einzelausstellung in Deutschland bekommt, ist eine längst überfällige Würdigung.

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