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Deutsch
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Mehr Was mit Kunst - Ein Podcast von und mit Johann König
In “Was mit Kunst” lichtet Johann König den Schleier der exklusiven Kunstwelt, indem er Künstler*innen, Kurator*innen und Kunstsammler*innen interviewt. Die Gäste sprechen über ihren Werdegang, ihre Werke und reflektieren über die Entscheidungen, die sie in ihrer Karriere getroffen haben, wie sie Hindernisse überwunden und sich von Zuschreibungen freigemacht haben. Ein einmaliger Zugang zu prägenden Akteur*innen der Kunstszene. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram: https://www.instagram.com/johann.koenig/ Facebook: https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/ X: https://x.com/johannkoenig Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com
... mit Florian Schwarz auf Spurensuche in der DDR-Kunst
Florian Schwarz ist Sammler und Initiator des Instagram-Kanals Unboxing DDR | Kunstsammlung SWRZ Collection [https://www.instagram.com/ddr.unboxing/?hl=de], auf dem er neu erworbene Werke ostdeutscher Kunst auspackt, einordnet und diskutiert – oft im Dialog mit anderen Stimmen aus der Kunstwelt. In dieser Folge spricht er mit Johann König darüber, wie sich Kunst in der DDR kunsthistorisch fassen lässt und warum sich gerade heute ein neuer Blick auf dieses Kapitel deutscher Kunstgeschichte lohnt. Schwarz erklärt, wie Kunst im sozialistischen Staat bewusst öffentlich zugänglich gemacht wurde – etwa über Betriebe, öffentliche Gebäude und Ausstellungen –, jedoch stets eingebettet in staatliche Kulturpolitik und ideologische Rahmenbedingungen. Kunst sollte Teil des Alltags sein, ohne dabei frei von Kontrolle zu sein. Ein weiterer Schwerpunkt ist der staatlich organisierte Kunsthandel der DDR, der zunächst mit Antiquitäten und Alten Meistern begann und später auch zeitgenössische Kunst für den Westen exportierte, um Devisen zu erwirtschaften. Schwarz spricht über die Künstler:innen, die in der DDR hervorgebracht wurden, über westdeutsche Sammler, die früh ostdeutsche Kunst erwarben, und über seine eigene Sammlerpraxis, die er mit Detektivarbeit vergleicht: filtern, recherchieren, vergleichen – und irgendwann zugreifen. WAS MIT KUNST … mit Mathias Döpfner HIER [https://tr.ee/Fs5_zX9LHh] hören. WAS MIT KUNST … mit Wilhelm Schürmann HIER [https://tr.ee/hsTyRez0iE] hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Christopher Lehmpfuhl in seinem mobilen Atelier über die Freiheit des Pleinair
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit dem Maler Christopher Lehmpfuhl über seinen Werdegang, seine Arbeitsweise und seine Haltung zur zeitgenössischen Malerei. Schon als Kind wusste Lehmpfuhl, dass er draußen, vor Ort und im direkten Kontakt mit Landschaften und Interieurs arbeiten wollte. Dieses Prinzip verfolgt er konsequent bis heute – plein air zu malen ist für ihn unverhandelbar. Sein Mercedes Sprinter ist mehr als nur Transportmittel: Er ist Atelier und Maßstab für die Größe seiner Bilder. Lehmpfuhl erklärt, wie er aus nur sechs bis sieben Farben eine schier unendliche Vielfalt schafft und warum er den Pinsel gegen seine Hände eingetauscht hat, um die unmittelbare Wirkung der Farbe zu spüren. Im Gespräch wird auch deutlich, wie Lehmpfuhl sich gegen Kritiker:innen und äußere Erwartungen behauptet. „Ich habe gelernt, dass man auch aus einer Nebenszene eine Hauptszene machen kann“, sagt er – ein Motto, das seine Arbeit, seine Freiheit und seinen kompromisslosen Blick auf die Malerei prägt. Mehr Infos über den KÜNSTLER [https://www.koeniggalerie.com/collections/christopher-lehmpfuhl] Mehr zur AUSSTELLUNG [https://www.koeniggalerie.com/blogs/exhibitions/christopher-lehmpfuhl-neue-werke-von-der-museumsinsel] Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen für neue Folgen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... mit Felix Torkar über das brutalistische Berlin und rohe Ehrlichkeit
In dieser Episode von WAS MIT KUNST trifft Johann König den Architekturhistoriker Dr. Felix Torkar, der sich seit über zehn Jahren intensiv mit der brutalistischen Architektur Berlins beschäftigt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist sein Buch „Brutalist Berlin“ – und die Frage, was Brutalismus eigentlich ist. Torkar erklärt, warum Brutalismus weniger ein klar definierter Stil als vielmehr eine Haltung war: der Wille, ehrlich zu bauen, Materialien nicht zu verkleiden und Konstruktionen sichtbar zu machen. Beton sollte zeigen, wie ein Gebäude entsteht und zusammenhält – roh, direkt und nachvollziehbar. Sie sprechen über St. Agnes und Werner Düttmann, über den radikalen Umbau der Städte in den 1960er Jahren, den Abriss von Gründerzeitbauten und das große Vertrauen, das jungen Architekt:innen damals entgegengebracht wurde. Stahlbeton eröffnete neue Möglichkeiten – technisch, formal und gesellschaftlich –, brachte aber auch massive Eingriffe ins Stadtbild mit sich. Ein zentrales Thema ist die heutige Wiederentdeckung des Brutalismus: als Gegenbewegung zu einer entmaterialisierten, neoliberalen Welt, als Sehnsucht nach etwas Physischem, Massivem, Begreifbarem. Torkar spricht über Nachhaltigkeit, über die „goldene Energie“ bestehender Gebäude – und darüber, warum Brutalismus sich so gut fotografieren lässt. Eine Folge über Beton, Öffentlichkeit, gesellschaftliche Utopien und die Frage, warum uns diese Architektur heute wieder so unmittelbar berührt. Das Buch „Brutalist Berlin“ HIER [https://www.koeniggalerie.com/products/brutalist-berlin-guide?_pos=2&_sid=e1eb89900&_ss=r] bestellen. WAS MIT KUNST … with Anders Lendager HIER [https://tr.ee/DRbCGwNnU5] hören. Folgt Johann König auf seinen Social-Media-Kanälen: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] Bei Fragen oder Anmerkungen wendet euch gerne via Mail an: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
... with Bijanka Bacic on Letting the Dot Wander
In this episode of WAS MIT KUNST, Johann König meets Bijanka Bacic, whose work explores the mark as a living, moving element rather than a fixed form, and is currently on show at KÖNIG GALERIE. Bacic talks about her early figurative beginnings, her fascination with the grid—sparked by Rosalind Krauss’s essay “The Grid“—and how abstraction allows her to question painting through painting itself. She reflects on a pivotal realization early in her career: faced with the difficulty of the world, she chose to devote herself fully to what she loves—art—with “nothing to lose.” Bacic describes the development of her visual language, her process of translating analog photographs into gouache sketches and layered oil paintings, and the importance of making her own paints. They also discuss why she left Australia to pursue a global artistic dialogue and how titles open ambivalent readings within her work. A conversation about persistence, movement, and the freedom of letting a mark wander. More about the ARTIST [https://www.koeniggalerie.com/collections/bijanka-bacic] More about the EXHIBITION [https://www.koeniggalerie.com/blogs/exhibitions/bijanka-bacic-the-wandering-dot] Follow Johann König on his social media channels: Instagram [https://www.instagram.com/johann.koenig/] Facebook [https://www.facebook.com/johannkoenigberlin/] LinkedIn [https://www.linkedin.com/in/johann-k%C3%B6nig-39b895128/] X [https://x.com/johannkoenig] If you have any questions or comments, please feel free to contact us by email at: info@koeniggalerie.com [info@koeniggalerie.com]
… mit Fabian Kluth über Kunstsammeln im Kinderzimmer
In dieser Folge von WAS MIT KUNST spricht Johann König mit Fabian Kluth, dem Gründer und Direktor der privaten Sammlung One.. Die Sammlung konzentriert sich auf zeitgenössische Kunst, die sich mit Themen wie Geschlecht, Politik und den sozialen Strukturen unseres Alltags auseinandersetzt – und wird von einem der jüngsten Sammler weltweit aufgebaut: Kluth, geboren 2007. Er erzählt, wie alles mit einer Papierarbeit von Rosa Loy begann, die er sich durch Schülerjobs selbst finanzierte. Sein Wissen über den Kunstmarkt eignete er sich über YouTube-Tutorials an, angetrieben von einem tiefen Interesse für Menschen und andere Perspektiven. Für ihn gilt: form follows function – das Konzept zählt mehr als das Medium. Heute finanziert Kluth seine Sammlung über Aktien und Krypto. Gemeinsam mit Johann König, der mit 21 Jahren seine Galerie eröffnete, diskutiert er über die Gegenwart und Zukunft des Kunstmarkts, seine Erfahrungen in der Kunstszene des Rheinlands und seine besondere Vorliebe für Berlin. Ein Gespräch über Leidenschaft, Neugier und die Frage, wie die nächste Generation den Kunstmarkt prägen wird. WAS MIT KUNST … mit Thomas Rusche HIER [https://open.spotify.com/episode/3GlFkpTTqPBqd8yvJdyMIT] hören.