Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co.

"Man on Fire", "Widow's Bay" und "The Miniature Wife"

1 h 35 min · 1. Mai 2026
Episode "Man on Fire", "Widow's Bay" und "The Miniature Wife" Cover

Beschreibung

In dieser Woche haben wir uns weibliche Verstärkung geholt, um über drei neue Serien zu sprechen. Maite gesellt sich zu Holger, Michael und Rüdiger und spricht mit uns zuerst über die Netflix-Serie „Man on Fire“ (5:20), die wie der Film von 2004 von Tony Scott mit Denzel Washington den Roman von A. J. Quinnell als Vorlage hat. Nur dieses Mal mit Yahya Abdul-Mateen II in der Hauptrolle und dreimal so lang. Trägt der Stoff diese Verlängerung oder wird er dadurch ausgeleiert? Mit „Widow’s Bay“ (33:33) platziert Apple TV+ keinen Geringeren als Matthew Rhys in eine Horrorkomödie. Die New-England-Serie war im Januar auf der Liste der Serien, auf die sich Rüdiger am meisten freut – nichtsahnend, dass es dabei um sein nicht gerade favorisiertes Genre geht. Kann er dem Ganzen dennoch etwas abgewinnen? Und zu guter Letzt geht es um die WOW-Serie „The Miniature Wife“ (59:54), in der Matthew Macfadyen seine Ehefrau Elizabeth Banks schrumpft. Was das Potenzial für ein feministisches Manifest hätte, ist am Ende eine ganze Ecke kleiner. Aber heißt das automatisch, dass es nichts taugt? Cold-Open-Frage: „Bei welchem Live-Event würdet ihr gerne Guerilla-Aufnahmen für eine Serie sehen?“ Wer mehr von Maite hören möchte, wird hier fündig: https://m.twitch.tv/dieklabauterfrau/about

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Episode Will Ferrells "The Hawk", "Lucky" mit Anya Taylor-Joy und "Surface" Cover

Will Ferrells "The Hawk", "Lucky" mit Anya Taylor-Joy und "Surface"

Mit „Das Damengambit“ hat sich Anya Taylor-Joy eine weltweite Fangemeinde erspielt, jetzt ist sie mit „Lucky“ (5:15) bei Apple TV zurück im Seriengeschäft. Als Trickbetrügerin gerät sie in der Serie von Jonathan Tropper („Banshee“, „Your Friends and Neighbors“) ins Fadenkreuz von FBI und Annette Bening. Eine Serie, auf die sich Michael besonders gefreut hatte, während Maite und Rüdiger ohne große Erwartungen herangegangen sind. Wer hatte den richtigen Ansatz? Danach geht es mit Will Ferrells Netflix-Serie „The Hawk“ (32:04) auf den Golfplatz. Was für Rüdiger Alltag ist, ist für die anderen beiden Neuland, weshalb sie die Comedy mit anderen Augen gesehen haben – und trotzdem zu dem gleichen Urteil kommen. Schließlich geht es mit „Surface – Das versunkene Dorf“ (54:08) noch in die ARD Mediathek und zu einer französisch-belgischen Krimiserie. Die Prämisse, dass ein Mord in einer überfluteten Stadt geklärt werden soll, klingt faszinierend, aber – um die einzige Wasser-Wortspielerei zu benutzen, die Michael ihm noch übergelassen hat: Das Leben ist kein Wunschbrunnen. Cold-Open-Frage: „Was halten wir von Netflix' Kanal-Plänen?“

17. Juli 20261 h 14 min
Episode "Unsere kleine Farm", "Das Manko" und "After the Party" Cover

"Unsere kleine Farm", "Das Manko" und "After the Party"

Mit "Unsere kleine Farm" (4:33) bringt Netflix einen Megaerfolg aus den 1970er Jahren zurück. Die Autobiografie von Laura Ingalls Wilder, die ihren Familienumzug von Wisconsin in den Wilden Westen Kansas' niedergeschrieben hat, sorgten einst mit Michael Landon in der Hauptrolle für pures Wohlfühlfernsehen. Kann sie das auch 50 Jahre später erreichen? Oder viel wichtiger: Sollte sie das auch 50 Jahre später erreichen wollen? Über diese Frage werden sich Michael, Holger und Rüdiger in dieser Woche nicht ganz einig. Allerdings ist ihre Diskussion geradezu erbaulich verglichen mit den Diskussionen, die die Arte-Serie "After the Party" (31:23) auslöst. Die neuseeländische Miniserie über eine Lehrerin, die ihren Ex-Mann für einen Pädophilen hält und dies gegen alle Widerstände beweisen will, ist harter Tobak zu schauen, aber ein Sechsteiler, der zumindest für extrem viel Gesprächsstoff sorgt. Um nach diesem bedrückenden Stoff auf einer heiteren Note zu enden, besprechen wir schließlich noch die Experimental-Comedy "Das Manko" (53:42) in der ZDFmediathek, die die fast vergessene Physical-Comedy-Tradition von Jacques Tati, Buster Keaton, Jim Carrey und, ja, Holger, "Jackass" zurückbringt. Cold-Open-Frage: "Welche Serien-Entscheidung hätte Donald Trump per Telefonanruf rückgängig machen sollen?"

💜110. Juli 20261 h 16 min
Episode "Elle", "Silo" und ein "The Bear" Deep Dive Cover

"Elle", "Silo" und ein "The Bear" Deep Dive

Für die heutige Podcast-Episode haben wir unsere Mikrofone pink gefärbt, denn bei Prime Video startet mit "Elle" (4:30) eine Prequel-Serie zu "Natürlich Blond". 2001 sorgte Reese Witherspoon als vermeintlich oberflächliche Harvard-Studentin nicht nur für viel Spaß, sondern auch für einen klugen Kommentar nach dem Motto: "Beurteile nie ein Buch nach dem pinken Cover". 25 Jahre später übernimmt nun Lexi Minetree diesen Part, was bei Holger, Michael, Roland und Rüdiger die Frage aufwirft: Warum? Schließlich müsste sie Elle laut Kanon noch sehr oberflächlich sein. Während sich alle einig sind, dass die Serie als Prequel nicht funktioniert, ist bei der Frage, ob sie trotzdem unterhaltsam ist, die Lage nicht so eindeutig. Danach geht es zum letzten Mal in die Küche von "The Bear" (30:48), denn die Kochserie bei Disney+ hat ihre letzte Staffel bekommen. Weil jeder von uns eine andere Staffel (oder ein anderes Special) versalzen fand, anderen jedoch drei Michelin-Sterne geben würde, ist die Spannung groß, ob wir die letzten zehn Folgen gleichermaßen wohlschmeckend oder unappetitlich finden, denn bei "The Bear" ist ganz offensichtlich, dass wir unterschiedliche Geschmacksknospen haben. Im Anschluss wird Roland Kamera putzen geschickt, denn die dritte Staffel von "Silo" (1:03:20) bei Apple TV besprechen Michael, Rüdiger und Holger alleine. Dabei tut die vorletzte Staffel etwas, was bei Mystery-Serien oft das Schwierigste ist: Sie gibt Antworten. Sind diese befriedigend? Oder werfen sie nur neue Fragen auf? Cold-Open-Frage: "Welche Streamer sollten untereinander Serien tauschen?"

3. Juli 20261 h 34 min
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"House of the Dragon", "Avatar" und "John Sugar" gehen weiter

Drei Serien, die die Gemüter (und auch uns) gespalten haben, gehen in dieser Woche in die nächste Runde. Vor allem das "Game of Thrones"-Prequel "House of the Dragon" (4:36) hat dabei für Diskussionen gesorgt. Schließlich gab es ein öffentliches Zerwürfnis zwischen Showrunner Ryan Condal und Schöpfer George R.R. Martin, der bei den ersten Staffeln am liebsten "Drakarys" gerufen hätte. Auch Holger, Michael und Rüdiger waren mit den ersten beiden Staffeln nicht gerade happy, doch mit dem Auftakt der dritten Staffel liefert "House of the Dragon" seine bisher größte Schlachtplatte. Macht das Appetit auf mehr? Bei der Netflix-Realverfilmung von "Avatar" (34:39) war Michael als Fan des Animes nicht sonderlich überzeugt, Rüdiger als Neuling jedoch Feuer und Flamme (und Wind, Wasser und Luft ebenfalls). Doch wie sieht das Ganze zwei Jahre später (und im Fall von Hauptdarsteller Gordon Cormier zwei Köpfe größer) aus? Und schließlich geht bei Apple mit "John Sugar" (1:00:27) die wohl bizarrste Serie der letzten Jahre weiter, die mit ihrem bizarren Twist zum Ende der ersten Staffel für so viel Kopfschütteln gesorgt hat, dass man selbst anscheinend nichts mehr davon wissen will. Macht das die Neo-Noir-Serie mit Colin Farrell besser? Cold-Open: "Welche Serien-Premier sollte in Downing Street No. 10 einziehen?"

26. Juni 20261 h 25 min