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Ein brennendes Herz für Jesus

4 min · I går
episode Ein brennendes Herz für Jesus cover

Beskrivelse

Die Bibelstelle Lukas 24,32 – ausgelegt von Silke Stattaus. In meiner Küche hängt ein Bild. Eine inzwischen verstorbene Kollegin hat es gemalt, nach einer Vorlage der Künstlerin Janet Brooks-Gerloff. Eine karge Landschaft in Israel, ein langer Weg, zwei Wanderer. Neben ihnen geht eine dritte Gestalt, nur mit wenigen Strichen angedeutet. Das Bild erzählt die Geschichte der sogenannten Emmaus-Jünger, der Freunde von Jesus. Kurz nach seiner Kreuzigung sind die beiden unterwegs nach Emmaus, einem kleinen Ort nahe Jerusalem. Sie sprechen über die vergangenen Tage. Ihre Traurigkeit kennt keine Grenzen: Jesus ist gekreuzigt worden. Und gerade auf ihn hatten sie all ihre Hoffnung gesetzt. Jetzt ist er tot. Da spricht sie ein Unbekannter an. Die schemenhafte Gestalt auf meinem Bild. „Warum seid ihr so traurig?“ „Weil Jesus gestorben ist!“ Sie wundern sich, dass dieser Fremde offenbar nichts von den Ereignissen um die Kreuzigung mitbekommen hat. „Was war da los?“, fragt er. Die Jünger berichten. Da reagiert er völlig anders als erwartet: „Habt ihr denn nicht verstanden, worum es geht?“ Und dann erklärt er ihnen die Schrift. Drängt sich nicht auf. Hört zu. Er verbindet die alten Verheißungen mit dem Geschehen am Kreuz. Und während er spricht, wächst Vertrauen. Ein inneres Brennen im Herzen. Die Jünger bitten ihn zu bleiben. Und dann beim Brotbrechen öffnet dieser Fremde ihnen die Augen. Plötzlich wissen sie, wer er ist: Jesus!  Mich wundert, dass Jesus genau in dem Moment verschwindet. Jetzt könnte doch die Freude richtig beginnen. Doch offenbar ist die Zeit dafür noch nicht gekommen. Die Jünger laufen sofort zurück nach Jerusalem und treffen die anderen. Und als Jesus auch dort erscheint, grüßt er sie: „Friede sei mit euch!“ Und nun ist es allen klar! Es liegt mir fern, die Begriffsstutzigkeit der Jünger zu beurteilen. Mir wäre es doch sicher ebenso ergangen. Heute, mit meinem gesammelten Bibelwissen, kann ich gut reden! Erkenne ich aber Jesus in meinem Alltag besser? Bei weitem nicht. Da wünsche ich mir manchmal auch so eine Begegnung, die mein Herz zum Brennen bringt. Eine, in der ich von ihm überrascht bin. Diese Gedanken kommen mir während einer Reha. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis sie überhaupt bewilligt wurde: erst Ablehnung, dann Widerspruch, erneutes Warten – schließlich die Genehmigung. Etwas genervt fasse ich beim Beten den Entschluss: und sage „Jesus, ich stelle jetzt keine großen Ansprüche. Ich nehme das an, was du für mich auswählst – ohne Wenn und Aber.“ Und dann hat er gewählt, anders als ich: Kein Meer oder wenigstens ein großer See. Sondern Berge und ein kleines Bächlein im Park. Geht’s mir damit nun schlecht? Nein. Es ist wunderschön. Auch sonst passt alles: der Therapieplan, die Begegnungen, die Gemeinde vor Ort, die freie Zeit. Besser hätte ich es mir nicht aussuchen können. Jesus hat mich überrascht. Begegnet mir auf seine Weise. Und er bestätigt sein Versprechen: Sorgt nicht, denn ich sorge für Euch. Solche Erfahrungen begeistern mich. Dort, wo das alte Wort aus der Schrift sich in meinem aktuellen Tag bestätigt. Darum ist das Bild der Emmaus-Jünger in meiner Küche mehr als Dekoration. Es erinnert mich daran: Jesus ist näher, als mir oft bewusst ist. Er sieht weiter. Und er handelt überraschend. Das lässt mein Herz für ihn brennen. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Silke Stattaus ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17360687.gif]

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2985 episoder

episode Jesus ist das Licht cover

Jesus ist das Licht

Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Licht und Finsternis sind das Thema. Das Gleiche gilt für den Kontext. Der Dunkelfaktor will überwunden werden. Jesus kann das. Wieviel vom Bösen steckt in mir? Gibt es verborgene Flecken? „Wer kann merken, wie oft er fehlet?“ (Psalm 19,13) Bin ich ein Egoist? Ich bin doch nicht gehässig! Oder nehme ich das gar nicht wahr? Dazu noch ein bisschen Narzissmus? Vielleicht ist sogar etwas Sadismus drin und ich merke das gar nicht? Kürzlich las ich, dass man diese dunklen Seiten des Menschen messen kann.  Wissenschaftler der Uni Ulm, Kaiserslautern-Landau und Kopenhagen haben sich überlegt, wie das gehen kann. Sie haben einen Test entwickelt, um das herauszufinden. Das macht mich neugierig. Ich bin gespannt, was der kann. Allerdings ist das ein Selbsttest. Da kann also jeder antworten, wie er möchte. Er scheint mir manipulierbar zu sein. Was soll da rauskommen? Am Ende das, was ich möchte? Jetzt will ich es aber wissen. Der Test ist anonym, also habe ich kein Problem, ehrlich zu sein. Schließlich möchte ich herausfinden, wer ich eigentlich bin. Das Ergebnis ist erfreulich. Ich bin nicht auf der dunklen Seite gelandet. Aber es gibt schwarze Anteile, sehr wenig zwar, aber immerhin. Perfekt bin ich nicht. Nicht neu, denke ich. Eigentlich weiß ich das. „Nobody is perfekt“, Niemand ist perfekt. Wenn Wissenschaftler messen, gehen sie vermutlich von Durchschnittskriterien aus. Da werden Annahmen herangezogen, die von Menschen gemacht werden. Dem entsprechend könnte das Ergebnis ausfallen. Der Algorithmus dahinter bleibt mir verborgen. Aber mein Test liest sich vorteilhaft. Bin ich jetzt ein guter Mensch? Gott urteilt anders: „Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer.“ (Römer 3,12) Das ist so und klingt sehr hart. Ich will mir nichts vormachen. Bin ich bereit, daran zu arbeiten? Der Schlüssel steckt von innen. Aber ich wüsste gar nicht, wie das geht. Wenn ich das ändern will, hilft mir Jesus. Er kriegt das hin. Der Start ist eine Entscheidung, die ich treffe. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Will ich das? Nachfolgen heißt, das Leben mit Jesus gestalten. Es geht darum, schrittweise den Dunkelfaktor in meinem Leben auszuschalten. Ist das zu schaffen? Aus Erfahrung weiß ich, selber kriege ich das nicht hin. Das Dunkle holt mich immer wieder ein. Diese Einsicht ist der letzte Schritt des alten Lebens. Aber Jesus ist für mich da. Er ist das Licht, das mir Orientierung gibt. Das Dunkle in mir wird ausgeleuchtet. Ich lasse mich darauf ein, wenn es mich verändern soll. Licht ist Leben und ohne Jesus geht nichts. Mit ihm kann ich lernen, das Dunkle zu bannen. Ich erkenne es und benenne es. Dann holt er mich raus. Ich bin das Licht sagt er. Damit ist Jesus der, der vorausgeht. Ich folge ihm. So kann es gehen. Darauf setze ich. Große Dankbarkeit macht sich in mir breit. Jesus ist das Licht! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361065.gif]

14. juni 20264 min
episode Ein brennendes Herz für Jesus cover

Ein brennendes Herz für Jesus

Die Bibelstelle Lukas 24,32 – ausgelegt von Silke Stattaus. In meiner Küche hängt ein Bild. Eine inzwischen verstorbene Kollegin hat es gemalt, nach einer Vorlage der Künstlerin Janet Brooks-Gerloff. Eine karge Landschaft in Israel, ein langer Weg, zwei Wanderer. Neben ihnen geht eine dritte Gestalt, nur mit wenigen Strichen angedeutet. Das Bild erzählt die Geschichte der sogenannten Emmaus-Jünger, der Freunde von Jesus. Kurz nach seiner Kreuzigung sind die beiden unterwegs nach Emmaus, einem kleinen Ort nahe Jerusalem. Sie sprechen über die vergangenen Tage. Ihre Traurigkeit kennt keine Grenzen: Jesus ist gekreuzigt worden. Und gerade auf ihn hatten sie all ihre Hoffnung gesetzt. Jetzt ist er tot. Da spricht sie ein Unbekannter an. Die schemenhafte Gestalt auf meinem Bild. „Warum seid ihr so traurig?“ „Weil Jesus gestorben ist!“ Sie wundern sich, dass dieser Fremde offenbar nichts von den Ereignissen um die Kreuzigung mitbekommen hat. „Was war da los?“, fragt er. Die Jünger berichten. Da reagiert er völlig anders als erwartet: „Habt ihr denn nicht verstanden, worum es geht?“ Und dann erklärt er ihnen die Schrift. Drängt sich nicht auf. Hört zu. Er verbindet die alten Verheißungen mit dem Geschehen am Kreuz. Und während er spricht, wächst Vertrauen. Ein inneres Brennen im Herzen. Die Jünger bitten ihn zu bleiben. Und dann beim Brotbrechen öffnet dieser Fremde ihnen die Augen. Plötzlich wissen sie, wer er ist: Jesus!  Mich wundert, dass Jesus genau in dem Moment verschwindet. Jetzt könnte doch die Freude richtig beginnen. Doch offenbar ist die Zeit dafür noch nicht gekommen. Die Jünger laufen sofort zurück nach Jerusalem und treffen die anderen. Und als Jesus auch dort erscheint, grüßt er sie: „Friede sei mit euch!“ Und nun ist es allen klar! Es liegt mir fern, die Begriffsstutzigkeit der Jünger zu beurteilen. Mir wäre es doch sicher ebenso ergangen. Heute, mit meinem gesammelten Bibelwissen, kann ich gut reden! Erkenne ich aber Jesus in meinem Alltag besser? Bei weitem nicht. Da wünsche ich mir manchmal auch so eine Begegnung, die mein Herz zum Brennen bringt. Eine, in der ich von ihm überrascht bin. Diese Gedanken kommen mir während einer Reha. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis sie überhaupt bewilligt wurde: erst Ablehnung, dann Widerspruch, erneutes Warten – schließlich die Genehmigung. Etwas genervt fasse ich beim Beten den Entschluss: und sage „Jesus, ich stelle jetzt keine großen Ansprüche. Ich nehme das an, was du für mich auswählst – ohne Wenn und Aber.“ Und dann hat er gewählt, anders als ich: Kein Meer oder wenigstens ein großer See. Sondern Berge und ein kleines Bächlein im Park. Geht’s mir damit nun schlecht? Nein. Es ist wunderschön. Auch sonst passt alles: der Therapieplan, die Begegnungen, die Gemeinde vor Ort, die freie Zeit. Besser hätte ich es mir nicht aussuchen können. Jesus hat mich überrascht. Begegnet mir auf seine Weise. Und er bestätigt sein Versprechen: Sorgt nicht, denn ich sorge für Euch. Solche Erfahrungen begeistern mich. Dort, wo das alte Wort aus der Schrift sich in meinem aktuellen Tag bestätigt. Darum ist das Bild der Emmaus-Jünger in meiner Küche mehr als Dekoration. Es erinnert mich daran: Jesus ist näher, als mir oft bewusst ist. Er sieht weiter. Und er handelt überraschend. Das lässt mein Herz für ihn brennen. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Silke Stattaus ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17360687.gif]

I går4 min
episode Das Ziel im Blick cover

Das Ziel im Blick

Die Bibelstelle Hebräer 12,1-2 – ausgelegt von Silke Stattaus. Es ist viele Jahre her zu DDR-Zeiten. Durch ein kleines – nein, eigentlich ein großes – Wunder bekommen wir die Möglichkeit, einen nagelneuen Trabbi zu kaufen. Ohne zwölf Jahre Wartezeit, wie das damals üblich war. Eine Frau, die uns wohlgesonnen ist, überträgt uns ihre Auto-Anmeldung, weil sie selbst kein Auto mehr braucht. Unsere Freude ist riesig. Allerdings liegt meine Fahrschulprüfung schon einige Zeit zurück. Fahrpraxis habe ich kaum. Also muss ich wieder üben. Im normalen Straßenverkehr klappt das ganz gut. Wenn da nur nicht die vielen Autobahnbaustellen wären. Davor habe ich Respekt. Was ist, wenn ich plötzlich zwischen einem Auto und der Leitplanke fahre? Wenn der Platz eng wird? Wenn ich einen Schlenker mache oder die Spur nicht halten kann? Von dieser Sorge erzähle ich einem guten Freund. Er hört mir aufmerksam zu und gibt mir dann einen einfachen Tipp: „Du wirst keinen Schlenker machen, wenn du dein Ziel im Blick behältst. Schau nicht nach rechts und nicht nach links auf das, was dir Angst macht. Schau nach vorne – und behalte dein Ziel im Auge.“ Diese Begegnung liegt inzwischen über vierzig Jahre zurück. Aber bis heute denke ich in engen Baustellen oder schwierigen Verkehrssituationen an diesen Rat: Behalte dein Ziel im Blick. Als ich den heutigen Tagesvers aus der Herrnhuter Losung lese, kommt mir dieser Satz sofort wieder in den Sinn. Er steht im Hebräerbrief und wurde an die Jesusnachfolger im ersten und zweiten Jahrhundert geschrieben. Sie sind entmutigt. Ihr Glaube bringt ihnen Schwierigkeiten ein. Sie werden angefeindet, ausgegrenzt und teilweise sogar gewaltsam verfolgt. Wie sollen sie da zuversichtlich bleiben? Der unbekannte Schreiber gibt ihnen eine klare Orientierung: Schaut nicht auf das, was euch Angst macht. Schaut auf Jesus. „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus.“ Das klingt zunächst einfach. Aber jeder weiß: So leicht ist das nicht. Wer Angst hat, schaut automatisch auf das Problem. Auf das, was eng wird, bedrohlich oder unsicher. Darum erinnert der Hebräerbrief seine Leser an ihr eigentliches Ziel: Jesus. Ihm wollen sie gehören, treu bleiben. Und andere Menschen zu ihm einladen. Doch der Schreiber macht ihnen nichts vor. Der Weg des Glaubens kann anstrengend sein. Er spricht sogar von einem Kampf. Deshalb braucht es Geduld und Ausdauer. Aber er sagt auch: Dieser Weg führt nicht ins Leere. Denn Jesus selbst ist der „Anfänger und Vollender des Glaubens“. Das heißt: Er hat den Glauben in uns begonnen – und er wird ihn auch ans Ziel bringen. Darauf dürfen Christen vertrauen. Wir leben heute in einem Land, in dem wir unseren Glauben frei bekennen dürfen. Wir können uns zu Jesus stellen, ohne Verfolgung fürchten zu müssen. Das ist ein großes Geschenk. Und für mich ein täglicher Grund zur Dankbarkeit. Gleichzeitig frage ich mich: Wie lebe ich meinen Glauben in dieser Freiheit? Vielleicht hilft mir auch dabei der einfache Rat unseres inzwischen verstorbenen Freundes, den er mir für die Autobahnbaustellen gegeben hat: * Schau nach vorne. * Behalte dein Ziel im Blick. Und ich ergänze: Schau auf Jesus! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Silke Stattaus ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17360274.gif]

12. juni 20264 min
episode Empfangen und Geben cover

Empfangen und Geben

Die Bibelstelle 2. Korinther 9,8 – ausgelegt von Detlef Garbers. Über Geld reden ist in Deutschland nicht einfach. Vor allem wenn es um das eigene Geld geht. In vielen Familien kennt zwar das Finanzamt das Einkommen der Familie, aber untereinander weiß der eine nicht vom anderen, wieviel Geld verdient und wofür es ausgegeben wird. In der Bibel wird sehr häufig über Geld und über den Gebrauch des Geldes gesprochen. Da ist von Armen und Reichen die Rede, von Menschen, die hilfsbedürftig sind und solchen, die im Überfluss leben. Pauschal betrachtet gehört Deutschland zu den reichen Ländern dieser Erde. Wir leben im Überfluss. Bin ich dafür dankbar, dass ich mehr als genug zum Leben habe? Der Apostel Paulus schreibt einen Brief an die Christen in der griechischen Stadt Korinth. Mit dieser Gemeinde ist Paulus eng verbunden. In seinen Briefen erwähnt er, wo es in der Gemeinde überall schiefläuft. Paulus leidet unter dem Hickhack und Neid der Gemeinde. Doch er sieht auch die Chancen, die diese Gemeinde hat. Und diese liegen unter anderem in dem, was die Gemeinde an finanziellen Möglichkeiten besitzt. Viele der Gemeindeglieder in Korinth haben Vermögen im Überfluss. Und dieser Überschuss hat einen Zweck, er soll die Not der anderen lindern. Das bedeutet abzugeben und zu teilen. Deswegen schreibt er: „Gott hat die Macht, euch jede Gabe im Überfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.“ Sie können das im zweiten Brief an die Korinther im neunten Kapitel Vers acht nachlesen. Gott ist der Geber aller Gaben und er möchte, dass wir das, was wir empfangen haben, mit anderen teilen. Paulus möchte anstiften zum Teilen. Aber er übt keinen Druck aus. Einen fröhlichen Geber, eine fröhliche Geberin hat Gott lieb. Und Paulus schreibt auch, dass wer reichlich gibt, reichlich Segen zurückempfangen wird. An einer anderen Stelle zitiert Paulus Jesus, der sagt: „Geben ist besser als Nehmen“ (Apostelgeschichte 20,35) Wo wird überall Geld benötigt? Da sind Missionare, die finanzielle Unterstützung brauchen, Menschen, die unter Hunger und Naturkatastrophen leiden, Kinder in Not. Besonders wichtig ist es, die Dienste zu unterstützen, die für die Ausbreitung der guten Nachricht von Jesus einstehen wie z.B. der ERF.  Wenn es um das Teilen und Spenden geht, stelle ich mir persönlich folgende Frage: „Detlef, willst du See Genezareth oder Totes Meer sein?“ Was meine ich damit? In Israel gibt es zwei große Seen, in beide Seen fließt derselbe Fluss. Es ist der Jordan. Im Norden des Landes fließt der Jordan durch den See Genezareth hinein und wieder hinaus und im Süden fließt er in das Tote Meer, den großen Salzsee, hinein. Der See Genezareth empfängt und gibt wieder Wasser ab. Der Fischreichtum dieses Sees ist weltweit bekannt. Das Tote Meer empfängt, gibt aber nicht ab. Im Toten Meer leben keine Fische. Alles Wasser verdunstet. Das heißt für mich: Will ich nur empfangen oder bin ich bereit, das, was ich bekomme, großzügig abzugeben? Wo können Sie „See Genezareth“ sein und Gutes tun? Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Detlef Garbers ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17359718.gif]

11. juni 20263 min
episode Wenn alles zu viel wird … cover

Wenn alles zu viel wird …

Die Bibelstelle Josua 1,9 – ausgelegt von Detlef Garbers. „Ich schaffe das nicht.“ „Mir wird alles zu viel.“ Kennen Sie dieses Erleben, dass einem die Arbeit oder Verantwortung über den Kopf wächst? Und mit diesem Gefühl schleicht die Angst in mir hoch, zu versagen oder sogar zusammenzubrechen? Ich kann mich an einige solcher Situationen erinnern. Und auch in der Bibel lese ich von Personen, denen es ähnlich geht. Die Propheten Elia und Jeremia fallen mir ein. Heute würden wir sagen, dass sie in eine Depression geraten sind. Auch Josua ist gefährdet, in so eine Lage hineinzurutschen, denn er steht in einer herausgehobenen Stellung. Er wird zum Nachfolger von Mose bestimmt. Gott beauftragt ihn, das Volk Israel in das gelobte Land Kanaan zu führen und das Land einzunehmen. Angesichts dieser Lage scheint Josua mutlos geworden zu sein. Ist er dazu in der Lage? Ängste mögen hochgekommen sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Gott ihn daran erinnert und sagt: „Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt?“ (Josua 1, 9). Mit anderen Worten: „Hast Du vergessen, was ich Dir zugesagt habe. Hab keine Angst. Ich bin bei Dir.“ Und allein in dem ersten Kapitel des Josuabuches, erinnert Gott den Josua viermal daran, keine Angst zu haben, sei mutig und stark.   Was macht Ihnen gerade zu schaffen? Wo haben Sie Ängste oder sind mutlos? Oft steht dabei die Furcht vor Menschen als Pate hinter meiner Mutlosigkeit. Letztere gilt es zu überwinden. Wie kann das geschehen? Das Gebet ist ein Schlüssel dafür. Ich selbst habe erlebt, wie meine gewachsene Angst vor Menschen abfiel, als dafür gebetet wurde. Corrie ten Boom, eine Holländerin, die das KZ im Dritten Reich überlebte, sagte: Mut ist Angst, die gebetet hat. Gott gibt dem Josua Hilfen, damit er mutig seinen Auftrag nachkommt. Sie können diese Hilfen, die Gott ihm gibt, beim Lesen des ersten Kapitels des Josua Buches nachlesen. Dazu können die fünf Finger an ihrer Hand als Gedächtnisstütze dienen, um Ängste zu überwinden. Erstens der Daumen: Halten Sie hoch, wer Sie in Gottes Augen sind. Er hat Sie gewollt, er hat sie geschaffen und sie mit besonderen Gaben ausgestattet. Zweitens der Zeigefinger: Lassen Sie Gottes Wort auf ihr Leben zeigen. Lesen Sie täglich Gottes Wort. Das kann ein kurzer Bibelvers, ein Psalm oder ein ganzes biblisches Buch sein. Drittens der Mittelfinger: Beherzigen Sie das, was sie gelesen haben, setzen Sie eine Sache, die ihnen beim Lesen wichtig geworden ist in die Tat um. Gottes Wort möchte der Mittelpunkt in Ihrem Leben sein. Jesus betont: Wer meine Worte hört und sie tut, der baut sein Leben auf ein festes Fundament. Viertens der Ringfinger: Gott ist der Gott der Bünde. Immer wieder ist er Bündnisse mit Menschen eingegangen. Der Gott, der mit Josua, Elia und auch mit Israel und seiner Gemeinde unterwegs ist, will auch Ihr Gott sein. Als Beweis seiner Treue gilt seine Liebe, die er in Jesus Christus gezeigt hat. Fünftens der kleine Finger: Ihr Glaube mag für Sie klein erscheinen, sie mögen von Sorgen übermannt sein. Haken sie sich ein in Gottes Wort und seiner Zusage, dass bei ihm nichts unmöglich ist. Gott ist in den Schwachen mächtig. So wie Gott es Josua zurief, möchte Gott es auch Ihnen sagen: Sei getrost und unverzagt. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Detlef Garbers ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17359198.gif]

10. juni 20264 min