ROCKETFUEL - Der Change Podcast!

Wie kann man mit KI alleine StartUps bauen, die auch noch Geld verdienen, Michael Buck? - Folge 275

45 min · I går
Billede af episoden Wie kann man mit KI alleine StartUps bauen, die auch noch Geld verdienen, Michael Buck? - Folge 275

Description

Michael ist BWLer, kann nicht Programmieren und hat jetzt zwei Software StartUps mit Hilfe von KI Agenten gebaut. Michael Buck ist Co-Founder und CEO der Convidera GmbH in Köln. Davor verantwortete er das weltweite Online Marketing bei Dell und arbeitete elf Jahre bei Hewlett-Packard. Er ist BWLer und hat nie programmiert. Diese Lücke hat ihn jahrelang gestört, weil sie ihm die Umsetzung seiner eigenen Produktideen verwehrte. Ideen hatte er reichlich, Firmen hat er mehrfach gebaut, den Inhalt dieser Firmen konnte er nie selbst herstellen. Jetzt baut er alleine StartUps, die auch noch Geld verdienen, im Gespräch mit Podcast Host Oliver Kemmann berichtet er darüber, wie es sich anfühlt über Agenten als "wir" zu sprechen und mit Systemen zu Arbeiten, die ihn bald überflüssig machen könnten. Im Februar 2025 setzt er sich hin und arbeitet sich in Cursor, Lovable und die gängigen KI-Coding-Tools ein. Zehn bis fünfzehn Anläufe später steht ein Tech-Stack, der trägt. Im November beginnt er mit dem ersten eigenen Produkt, im Januar 2026 mit dem Code, Ende März gründet er Optropic. Sein Ziel dabei ist ein Beweis in eigener Sache: ein Unternehmen allein mit KI aufbauen, das im ersten Jahr Umsatz macht. Zwei multinationale Pilotkunden zahlen bereits, das Revenue-Ziel steht für Ende des Jahres. Optropic macht QR-Codes fälschungssicher. Die Technologie versieht den Code mit einer kryptographischen Signatur, die sich mit einer normalen Smartphone-Kamera prüfen lässt, ohne App und ohne Internetverbindung. Buck hat dafür mehrere Patente angemeldet, weil sie auf physischen Elementen basiert. Rein digitale Patente hält er heute für wenig wert, weil KI Variationen davon in Minuten erzeugt. Die Zielmärkte sind Pharma, Medizinprodukte, Gutscheinkarten, Luftfahrt und Automotive, überall dort also, wo Fälschungen laut Buck jedes Jahr Milliardenschäden verursachen und im Pharmabereich weltweit Menschenleben kosten. Das zweite Startup, Realtracks, geht Ende Juli live und knüpft direkt an den EU AI Act an, der am 2. August 2026 scharf geschaltet wird. Buck hat zwölf Monate lang die AGB und Trust Center der großen Softwareanbieter gecrawlt und daraus einen Index gebaut. Unternehmen tragen dort ihren Software-Stack ein und sehen, wie datensouverän ihre Verträge gestaltet sind, wo Lücken zur EU-Verordnung bestehen und was mit ihren Daten passiert. Sein Beispiel dafür ist Slack, dessen Inhalte über Salesforce in das Modell Einstein fließen können, ohne dass die Nutzer davon wissen. Buck hat den eigenen Betrieb als erstes durch die Analyse geschickt und ist nach eigener Aussage krachend durchgefallen. Spannend wird die Folge dort, wo Buck seine Arbeitsweise offenlegt. Er arbeitet mit fünf Master Agents und rund 56 Sub-Agents, die er über sieben selbst geschriebene Gesetze und ein Governance-Dokument steuert. Eines dieser Gesetze heißt brutale Offenheit, weil KI-Systeme gern beschönigen. Jeden Morgen um sieben Uhr bekommt er ein Bulletin mit den Entscheidungen, die das System von ihm braucht. Für teure Modelle nutzt er nur die anspruchsvollen Aufgaben, wiederkehrende Tasks laufen auf günstigeren Modellen, Workflows über n8n. Seine Lernkurve hat er dokumentiert und als Blaupause auf das zweite Startup übertragen, ein Betriebssystem für Company Building. Am ehrlichsten wird das Gespräch beim Thema Kontrolle. Buck beschreibt, wie ihm ein besonders leistungsfähiges Modell nach drei Tagen zu entgleiten drohte, weil es Entscheidungen selbst traf, die vorher bei ihm lagen. Er ist bewusst zurück zu engeren Guardrails gegangen. Und er benennt die Grenze, die ihn beschäftigt: Bei Kryptographie und Postquanten-Themen ist er selbst der limitierende Faktor, intellektuell. Systeme, die Themen bewältigen, die ihr Nutzer nicht mehr versteht, sind für ihn kein schönes Gefühl. Sein Schlusswort richtet er an alle Altersgruppen. Buck ist 59, kennt die Zeit ohne Internet und sieht in der Auseinandersetzung mit KI eine Verantwortung, die von Jahrgang und Vorbildung unabhängig ist. Links Optropic: https://optropic.com [https://optropic.com] Realtracks: https://realtracks.de [https://realtracks.de] Convidera: https://www.convidera.com [https://www.convidera.com] Michael Buck auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mgbuck/ [https://www.linkedin.com/in/mgbuck/] n8n: https://n8n.io [https://n8n.io] GS1 Germany: https://www.gs1-germany.de [https://www.gs1-germany.de] EU AI Act im Volltext: https://artificialintelligenceact.eu [https://artificialintelligenceact.eu] Spacewalk Talks 2026 Die Zukunftskonferenz am 28. Oktober 2026 im in.betrieb Campus Nieder-Olm. Tickets und Programm: https://spacewalktalks.de [https://spacewalktalks.de]

Comments

0

Be the first to comment

Sign up now and become a member of the ROCKETFUEL - Der Change Podcast! community!

Get Started

1 month for 9 kr.

Then 99 kr. / month · Cancel anytime

  • Podcasts kun på Podimo
  • 20 lydbogstimer pr. måned
  • Gratis podcasts

All episodes

279 episodes

episode Wie kann man mit KI alleine StartUps bauen, die auch noch Geld verdienen, Michael Buck? - Folge 275 artwork

Wie kann man mit KI alleine StartUps bauen, die auch noch Geld verdienen, Michael Buck? - Folge 275

Michael ist BWLer, kann nicht Programmieren und hat jetzt zwei Software StartUps mit Hilfe von KI Agenten gebaut. Michael Buck ist Co-Founder und CEO der Convidera GmbH in Köln. Davor verantwortete er das weltweite Online Marketing bei Dell und arbeitete elf Jahre bei Hewlett-Packard. Er ist BWLer und hat nie programmiert. Diese Lücke hat ihn jahrelang gestört, weil sie ihm die Umsetzung seiner eigenen Produktideen verwehrte. Ideen hatte er reichlich, Firmen hat er mehrfach gebaut, den Inhalt dieser Firmen konnte er nie selbst herstellen. Jetzt baut er alleine StartUps, die auch noch Geld verdienen, im Gespräch mit Podcast Host Oliver Kemmann berichtet er darüber, wie es sich anfühlt über Agenten als "wir" zu sprechen und mit Systemen zu Arbeiten, die ihn bald überflüssig machen könnten. Im Februar 2025 setzt er sich hin und arbeitet sich in Cursor, Lovable und die gängigen KI-Coding-Tools ein. Zehn bis fünfzehn Anläufe später steht ein Tech-Stack, der trägt. Im November beginnt er mit dem ersten eigenen Produkt, im Januar 2026 mit dem Code, Ende März gründet er Optropic. Sein Ziel dabei ist ein Beweis in eigener Sache: ein Unternehmen allein mit KI aufbauen, das im ersten Jahr Umsatz macht. Zwei multinationale Pilotkunden zahlen bereits, das Revenue-Ziel steht für Ende des Jahres. Optropic macht QR-Codes fälschungssicher. Die Technologie versieht den Code mit einer kryptographischen Signatur, die sich mit einer normalen Smartphone-Kamera prüfen lässt, ohne App und ohne Internetverbindung. Buck hat dafür mehrere Patente angemeldet, weil sie auf physischen Elementen basiert. Rein digitale Patente hält er heute für wenig wert, weil KI Variationen davon in Minuten erzeugt. Die Zielmärkte sind Pharma, Medizinprodukte, Gutscheinkarten, Luftfahrt und Automotive, überall dort also, wo Fälschungen laut Buck jedes Jahr Milliardenschäden verursachen und im Pharmabereich weltweit Menschenleben kosten. Das zweite Startup, Realtracks, geht Ende Juli live und knüpft direkt an den EU AI Act an, der am 2. August 2026 scharf geschaltet wird. Buck hat zwölf Monate lang die AGB und Trust Center der großen Softwareanbieter gecrawlt und daraus einen Index gebaut. Unternehmen tragen dort ihren Software-Stack ein und sehen, wie datensouverän ihre Verträge gestaltet sind, wo Lücken zur EU-Verordnung bestehen und was mit ihren Daten passiert. Sein Beispiel dafür ist Slack, dessen Inhalte über Salesforce in das Modell Einstein fließen können, ohne dass die Nutzer davon wissen. Buck hat den eigenen Betrieb als erstes durch die Analyse geschickt und ist nach eigener Aussage krachend durchgefallen. Spannend wird die Folge dort, wo Buck seine Arbeitsweise offenlegt. Er arbeitet mit fünf Master Agents und rund 56 Sub-Agents, die er über sieben selbst geschriebene Gesetze und ein Governance-Dokument steuert. Eines dieser Gesetze heißt brutale Offenheit, weil KI-Systeme gern beschönigen. Jeden Morgen um sieben Uhr bekommt er ein Bulletin mit den Entscheidungen, die das System von ihm braucht. Für teure Modelle nutzt er nur die anspruchsvollen Aufgaben, wiederkehrende Tasks laufen auf günstigeren Modellen, Workflows über n8n. Seine Lernkurve hat er dokumentiert und als Blaupause auf das zweite Startup übertragen, ein Betriebssystem für Company Building. Am ehrlichsten wird das Gespräch beim Thema Kontrolle. Buck beschreibt, wie ihm ein besonders leistungsfähiges Modell nach drei Tagen zu entgleiten drohte, weil es Entscheidungen selbst traf, die vorher bei ihm lagen. Er ist bewusst zurück zu engeren Guardrails gegangen. Und er benennt die Grenze, die ihn beschäftigt: Bei Kryptographie und Postquanten-Themen ist er selbst der limitierende Faktor, intellektuell. Systeme, die Themen bewältigen, die ihr Nutzer nicht mehr versteht, sind für ihn kein schönes Gefühl. Sein Schlusswort richtet er an alle Altersgruppen. Buck ist 59, kennt die Zeit ohne Internet und sieht in der Auseinandersetzung mit KI eine Verantwortung, die von Jahrgang und Vorbildung unabhängig ist. Links Optropic: https://optropic.com [https://optropic.com] Realtracks: https://realtracks.de [https://realtracks.de] Convidera: https://www.convidera.com [https://www.convidera.com] Michael Buck auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mgbuck/ [https://www.linkedin.com/in/mgbuck/] n8n: https://n8n.io [https://n8n.io] GS1 Germany: https://www.gs1-germany.de [https://www.gs1-germany.de] EU AI Act im Volltext: https://artificialintelligenceact.eu [https://artificialintelligenceact.eu] Spacewalk Talks 2026 Die Zukunftskonferenz am 28. Oktober 2026 im in.betrieb Campus Nieder-Olm. Tickets und Programm: https://spacewalktalks.de [https://spacewalktalks.de]

Yesterday45 min
episode Female Future: Warum fliessen 94% des VC-Kapitals an rein männliche Teams, Julia Krogmann? - Episode 276 artwork

Female Future: Warum fliessen 94% des VC-Kapitals an rein männliche Teams, Julia Krogmann? - Episode 276

Julia Krogmann gründet mit ihrer Schwester SistaAct zur Finanzierung diverser StartUps! Julia Krogmann wächst in einer Familie auf, in der über Geld gesprochen wird. Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen gehört dort zur Erziehung, das Wissen über verschiedene Assetklassen ebenso. Als das Familienunternehmen verkauft wird und Liquidität frei ist, sucht sie eine Anlageform, die Innovation fördert, und landet bei Startups. Mit ihrer Schwester gründet sie SistaAct und investiert in impact-getriebene Unternehmen, in denen mindestens eine Gründerin im Team sitzt. Female Future Spezial: Sarah Kübler und Oliver Kemmann im Gespräch mit Julia Krogmann, Investorin und Mitgründerin von SistaAct. 94 Prozent des Venture-Kapitals gingen 2025 an rein männliche Gründungsteams, 1 Prozent an rein weibliche. Julia nennt die Zahl sachlich und erklärt den Mechanismus dahinter. Funding follows trust, und Vertrauen entsteht in Netzwerken, die über Jahrzehnte männlich gewachsen sind. Dazu kommt der Similarity Bias, die Neigung, in Menschen zu investieren, die einem selbst ähneln. Der Gründerinnenanteil liegt bei 19 bis 20 Prozent, der Anteil von Investorinnen bei 12 bis 15. Deutschland lässt damit unternehmerisches Potenzial liegen, das es gut gebrauchen könnte. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Studentinnen später ans Gründen denken als ihre Kommilitonen und wie stark die bekannten Finanzierungszahlen darauf zurückwirken. Um Business Angels, die drei Viertel aller Erstinvestments stemmen und damit vor den VCs entscheiden, welche Ideen überhaupt auf den Markt kommen. Um das, was Investorinnen in einem Pitch sehen wollen, eine tragfähige Vision, ein komplementäres Team, Resilienz und die Bereitschaft zum Pivot. Und um Gründerinnen, von denen 80 Prozent Mütter sind und die sich heute noch anhören, sie vernachlässigten ihr Kind. Am Ende beschreibt Julia ihr Bild der Zukunft. Eine Startup-Szene, in der die Frage nach weiblich oder männlich keine Rolle mehr spielt, weil das ganze Potenzial des Landes im Spiel ist. Über das Rocketfuel Female Future Spezial Rocketfuel ist der Podcast für Transformation und Change, für alles, was Organisationen in Bewegung bringt. Female Future ist eine Sonderserie, in der Sarah Kübler als Co-Moderatorin Gäste mitbringt, die zeigen, wie Frauen digitale Themen, Führung und Zukunft gestalten. Die Spacewalk Talks, die Zukunftskonferenz in Mainz, finden am 28. Oktober statt. Tickets unter https://www.spacewalktalks.de. Wenn dir diese Episode gefallen hat, teile sie gerne weiter. Links Sarah Kübler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sarah-kübler-hitchon HITCHON: https://www.hitchon.de Julia Krogmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julia-krogmann-b74748168/ SistaAct: https://sistaact.de/ Rocketfuel Podcast: https://www.rocketfuel-podcast.de Netzwerke und Plattformen aus dem Gespräch encourage ventures, das Investor:innen-Netzwerk für Gründer:innen: https://encourage-ventures.com/ Business Angel Academy von encourage ventures, in der Julia als Referentin unterrichtet: https://encourage-ventures.com/investorinnen/business-angel-academy/ Bundesverband der Business Angels Deutschland (BAND): https://www.business-angels.de/ mit der Wo/Men Investors Alliance: https://www.business-angels.de/wo-men-investors-alliance/ Startupverband: https://startupverband.de/ und der Female Founders Monitor 2025: https://startupverband.de/fileadmin/startupverband/mediaarchiv/research/ffm/2025FemaleFoundersMonitor.pdf Female Investors Network: https://female-investors.network/ The Evangelistas: https://www.theevangelistas.com/ Studie EY Startup-Barometer 2026, „Nur 1 Prozent des Risikokapitals fließt in rein weibliche Jungunternehmen": https://www.ey.com/de_de/newsroom/2026/03/ey-startup-barometer-2026-gruenderinnen-und-gruender

19. juli 202640 min
episode "Warum müssen wir jetzt nicht mehr in Panik verfallen, Jörg Leupold?" - Folge 275 artwork

"Warum müssen wir jetzt nicht mehr in Panik verfallen, Jörg Leupold?" - Folge 275

Jörg Leupold ist Change Manager, systemischer Organisationsentwickler & Coach, Autor von „Don't Panic!" Change wird meist von oben entschieden – und trifft die Mitarbeitenden mit voller Wucht. Für Führungskräfte gibt es Regale voller Ratgeber, für die Betroffenen so gut wie nichts. Genau diese Lücke füllt Jörg Leupold mit seinem Buch „Don't Panic!", einem Reiseführer durch das Change-Chaos. Im Gespräch mit Oliver Kemmann erzählt er, wie aus Theaterwissenschaft, Hypnocoaching und einem großen Mobilitäts-Transformationsprojekt ein sehr persönliches Arbeitsbuch wurde und warum jeder seine eigene Heldenreise braucht. DARUM GEHT'S * Ein Guide für die Betroffenen, nicht für die Chefetage: warum Leupold ein Arbeitsbuch für alle geschrieben hat, die Transformation aushalten und mitgehen müssen. * Die Heldenreise als Landkarte: vom „Ruf der Veränderung" über Weigerung, Wut und Krise bis zur gestärkten Rückkehr – als Orientierung, nicht als Schablone. * Change-Kurve zur Selbstverortung: Schock, Verleugnung, Frustration, Akzeptanz, Aufbruch – und warum es hilft, mit dem Finger auf die eigene Position zu zeigen. * Innere Arbeit als Werkzeug: innerer Mentor, inneres Team, Journaling, Imaginationsreisen und Briefe an das zukünftige Ich. * Individuelle Strategie statt Masterplan: jeder findet seinen eigenen Zugang, seine eigenen Verbündeten und seinen eigenen Mentor. * Blick nach vorn: warum wir gesellschaftlich gerade eher in der Phase der „Weigerung" stecken – zwischen Rationalisierung, Performance-Kultur und zurückgefahrenem Change Management. ÜBER JÖRG LEUPOLD Jörg Leupold studierte Theater- und Filmwissenschaft, Psychologie und Philosophie und arbeitete zunächst mit interaktiver Medienkunst und Social Media. Über die systemische Organisationsentwicklung fand er zum Change Management – geprägt auch durch das Bücherregal seines Vaters (Sozialpädagoge und Supervisor). Er ist systemischer Coach, Hypnocoach und LEGO® Serious Play® Facilitator, begleitete u. a. ein großes Mobilitäts-Transformationsprojekt und baute während Corona eine wachsende Community rund um mentale Ressourcen und Imaginationsreisen auf. Website: https://joergleupold.coach/ LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/joergleupold ##Das Buch Jörg Leupold – „Don't Panic! Dein Reiseführer durch die Transformation" Ein Workbook für alle, die im Wandel Orientierung und Klarheit suchen. Verlag Vahlen · ISBN 978-3-8006-7867-9 · ca. 24,90 € · im gut sortierten Buchhandel erhältlich. Tipp aus der Folge: am besten gleich im „Klassensatz" fürs ganze Team. Buch bestellen: https://www.amazon.de/dp/3800678675 Zusatzmaterial (Canvas zum „Aufbrechen" und Losgehen sowie eingesprochene Imaginationsreisen) auf der Autoren-Website: https://joergleupold.coach/ ##Buchtipps aus der Folge „Ich bin o.k. – Du bist o.k." (Thomas A. Harris, Transaktionsanalyse) – https://www.rowohlt.de/buch/thomas-a-harris-ich-bin-ok-du-bist-ok-9783499613517 Alfred Adler / Individualpsychologie – https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Adler Für den Adler-Einstieg heute: „Du musst nicht von allen gemocht werden" (Ichiro Kishimi, Fumitake Koga) – https://www.rowohlt.de/buch/ichiro-kishimi-fumitake-koga-du-musst-nicht-von-allen-gemocht-werden-9783499634055 MITMACHEN Erkennst du dich wieder? Sprich mit deinem Team, deinen Verbündeten und Gefährten und mach dich auf deine eigene Heldenreise. Wenn dir die Folge gefällt: Daumen hoch, weiterempfehlen und den Podcast-Link teilen. In diesem Sinne: Don't Panic – alles wird gut.

15. juli 202637 min
episode Warum müssen wir uns unsere kognitive Souveränität erhalten, Nils Müller? - Folge 274 artwork

Warum müssen wir uns unsere kognitive Souveränität erhalten, Nils Müller? - Folge 274

Nils Müller, CEO und Gründer von TRENDONE im Gespräch mit Raphael Gielgen & Oliver Kemmann! "The future does not belong to the perfect, it belongs to the learning." Mit diesem Satz von Raphael Gielgen geht es einmal quer durch die Intelligence Economy, von der Ukraine über Singapur bis zu den zehn Ökosystemen, mit denen China die nächsten 25 Jahre plant. Bitte anschnallen! Podcast Host Oliver Kemmann hat gemeinsam mit Raphael Gielgen, Trendscout bei Vitra & Stammgast bei ROCKETFUEL, den Gründer von TRENDONE, Nils Müller, eingeladen. Zum ersten Mal sitzen die drei gemeinsam am Tisch, und das Tempo, in dem sie durch die großen Themen fräsen, ist atemberaubend. Raphaels aktuelles Thema: Zwei Logiken von Organisationen prallen aufeinander. Die eine kennt jeder, auf sie wurden Generationen konditioniert. Die andere ist KI-basiert und folgt völlig eigenen Gesetzen. Nils ordnet das ökonomisch ein. Nach Landwirtschaft, Industrie und Wissensgesellschaft wechselt gerade das wirtschaftliche Betriebssystem zum vierten Mal. Willkommen in der Intelligence Economy, in der sich Werte, Wertschöpfungsketten, Prozesse und die Rolle von Talenten neu sortieren. Wie konkret das wird, zeigt das Beispiel Ukraine. Ein Land teilt seine Datensätze, Rüstungskonzerne greifen darauf zu, und aus dezentralen, lernenden Strukturen entsteht über Nacht eine neue Logik der Kriegsführung. Nils verbindet das mit der Proto-Reality: Menschen, Daten, Algorithmen und physische KI verweben sich zu einer permanenten Simulation. Singapur lebt das mit seinem digitalen Zwilling bereits vor, jeder neue Stadtteil, jede Überschwemmung, jeder Cyberangriff durchgespielt, bevor der erste Stein liegt. Für Führung heißt das ein neues Spiel. Strategie war früher Bowling, alle paar Jahre eine Kugel. Heute ist sie Jonglieren, sieben Bälle in der Luft, und trotzdem den richtigen Speedspot für den Markteintritt treffen. Nils nennt die Kernfähigkeit Ambiguitätstoleranz, das Aushalten widersprüchlicher Zustände, wie eine Katze, die gleichzeitig tot und lebendig ist. Dazu kognitive Souveränität. Wer im Management nur der KI hinterherläuft, macht sich austauschbar. Im Zeitalter der KI wird das Menschliche zum Vorsprung. Zum Schluss wird es groß. China hat zehn strategische Ökosysteme bis 2049 definiert, von General Purpose Robotics bis Computational Materials. Nils erklärt, wie Maschinen künftig Turbinen, Medikamente und Werkstoffe generieren, die aussehen, als hätte sie kein Mensch gebaut. Die Maschine, die die nächste Maschine baut. Seine drei Gold Nuggets zum Mitnehmen: anticipate, understand, transfer. Und ein Ausblick, der Europa gehört: vertrauenswürdige, sichere, ethisch gebaute Systeme, getragen von tausenden Hidden Champions. Über Rocketfuel Rocketfuel ist der Podcast von Oliver Kemmann https://www.linkedin.com/in/oliver-kemmann/ [https://www.linkedin.com/in/oliver-kemmann/] über Transformation, Change und den verrückten Zukunftsscheiß, der Organisationen in Bewegung bringt. https://www.rocketfuel-podcast.de [https://www.rocketfuel-podcast.de] Nils Müller schenkt allen Hörerinnen und Hörern einen Monat Zugang zum Trend Manager, seiner weltweiten Trenddatenbank mit hunderten neuen Signalen pro Tag. Verlinkt euch einfach mit Nils auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/nilstrendone/) [https://www.linkedin.com/in/nilstrendone/]) und schreibt ihm "Trendmanager" als DM. Und schreibt Raphael Gielgen https://www.linkedin.com/in/raphael-gielgen-93b3386b/ [https://www.linkedin.com/in/raphael-gielgen-93b3386b/] an, um in seine WhatsApp Commnity "Hello Rapha" aufgenommen zu werden. Am 28. Oktober 2026 finden die Spacewalk Talks statt, die Zukunftskonferenz auf dem in.betrieb Campus in Nieder-Olm. Tickets und Programm gibt es unter https://www.spacewalktalks.de [https://www.spacewalktalks.de] . Wer diese Folge mag, teilt sie mit Menschen, die vom Blick nach vorn profitieren.

3. juli 202650 min
episode Female Future: Warum ist Glaubwürdigkeit die härteste Währung in der Creator-Economy, Lena Nießen? - Folge 273 artwork

Female Future: Warum ist Glaubwürdigkeit die härteste Währung in der Creator-Economy, Lena Nießen? - Folge 273

Lena Nießen hat mit newbase eines der wichtigsten Creator-Managements Deutschlands aufgebaut. Lena Nießen hat 2020 New Base gegründet, eines der bekanntesten Creator-Managements in Deutschland, mit Namen wie Papaplatte und Tomatolix im Portfolio. Stars wie Joko & Claas arbeiten mit ihren Creators zusammen. Seit der Gründung hat noch kein Creator das Management verlassen. In dieser Folge vom ROCKETFUEL Spezial "Female Future" sprechen Sarah Kübler und Oliver Kemmann mit ihr darüber, wie aus YouTube-Anfängen ein Markt von 250 Milliarden US-Dollar wurde, warum Reichweite allein nichts wert ist und weshalb ein KI-Klon eine Personenmarke schneller zerstört als jeder Shitstorm. Von außen werden täglich die Gesichter und Stimmen ihrer Creator gefälscht, für Glücksspielwerbung, die niemand autorisiert hat. Von innen lehnt Lena Nießen genau diese Abkürzung konsequent ab, obwohl sie die Rechte hätte und es bequem wäre. Genau an dieser Reibung wird sichtbar, worum es in der Creator Economy wirklich geht. Was dich in dieser Folge erwartet: Wie Creator wirklich Geld verdienen, von UGC über Integrationen bis zur eigenen Marke im Supermarktregal. Warum Lena keine klassische Akquise betreibt und das Bauchgefühl bei ihr über jede Followerzahl geht. Wie sich klassische Medien und Creator-Welt aneinander annähern, von Funk-Formaten über Joko und Klaas bis zu Eltons eigenem Twitch-Kanal. Warum Glaubwürdigkeit und Bindung die eigentliche Währung sind, nicht die nackte Masse. Wann ein eigenes Produkt Sinn ergibt und wann der zehnte Eistee einfach nur ein Eistee bleibt. Wie ein Creator-Arbeitstag aussieht, inklusive der Jahre, in denen Papaplatte sieben Tage die Woche fünfzehn Stunden plus gearbeitet hat. Wo KI im Schnitt hilft und wo sie an der menschlichen Note scheitert. Und warum ein Social-Media-Verbot für unter Sechzehnjährige für Lena die falsche Antwort ist, während Medienkompetenz die richtige wäre, in jedem Alter. Dazu ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt: Lena engagiert sich im Verein GAME:IN für mehr Sichtbarkeit von FLINTA-Personen im Gaming. Die SpeakerInnen-Datenbank des Vereins nimmt jedem Event die Ausrede, man habe halt niemanden gefunden. Kostenlos, einfach melden, und die Besetzungslücke ist Geschichte. Über unseren Gast: Lena Nießen, Gründerin und Geschäftsführerin von New Base. Seit über zwölf Jahren im Creator-Marketing, davon viele im Gaming-Bereich. Engagiert im Verein GAME:IN und Mitgründerin des gemeinsamen Beratungsprojekts mit der Kollegen-Agentur OneUp. Wenn dir die Folge gefallen hat, lass uns fünf Sterne da, wo du Rocketfuel hörst, und teile sie mit jemandem, der die Creator Economy noch für eine Nische hält. Lena Nießen und ihre Agentur newbase Management: https://www.newbase.de [https://www.newbase.de] Lena Nießen auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/lena-nießen [https://de.linkedin.com/in/lena-nießen] Female Future im Gaming GAME:IN (Verein gegen Sexismus in der deutschen Gamesbranche): https://gamein.fyi [https://gamein.fyi] Die SpeakerInnen-Datenbank von GAME:IN (kostenlos für Events): https://gamein.fyi/blog/speakerinnen-datenbank/ [https://gamein.fyi/blog/speakerinnen-datenbank/] MAKE2MATTER (Joint Venture von newbase und 1UP Management): https://www.gameswirtschaft.de/marketing-pr/make2matter-1up-newbase-140525/ [https://www.gameswirtschaft.de/marketing-pr/make2matter-1up-newbase-140525/] Erwähnte Creator und Produkte CrispyRob bei newbase: https://www.newbase.de/portfolio/CrispyRob [https://www.newbase.de/portfolio/CrispyRob] ROB's (die Chips-Marke): https://www.robs-originals.com [https://www.robs-originals.com]

28. juni 202642 min