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Christopher Nolans „Odyssee“: Monumentales Kino mit düsterem Grundton

8 min · I går
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UNTERSCHIEDE ZUR LITERARISCHEN VORLAGE Christopher Nolans mit Spannung erwartete Verfilmung der „Odyssee“ startet in den Kinos und erzählt Homers Epos als psychologisches Drama über einen traumatisierten Kriegsheimkehrer. Filmkritiker Rüdiger Suchsland lobt die erzählerische Anlage des Films: „Er macht es so, dass er schon rafft, aber die Struktur von Homer beibehält. Die Struktur ist nämlich auch schon achronologisch.“ Zugleich sieht Suchsland deutliche Unterschiede zur literarischen Vorlage, denn „die Odyssee ist eine Geschichte, die, würde ich sagen, sehr viel mit dem mittelmeerischen Lebensgefühl, also mit Sonne, blauem Meer, mit einer gewissen Leichtigkeit und Heiterkeit zu tun hat.“ MODERNER BLICK AUF ODYSSEUS Stattdessen präge Nolan den Film mit einem grauen Meer, einer melancholischen Atmosphäre und einem modernen Blick auf Odysseus als nachdenklichen, von Kriegserfahrungen gezeichneten Helden. Mit Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya und Charlize Theron setzt der Regisseur auf einen hochkarätigen Cast und interpretiert den antiken Stoff als anspruchsvolles Epos für ein heutiges Publikum.

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episode Festspieltaugliche Interpretation: Verdis „Macbeth“ bei den Opernfestspielen Heidenheim artwork

Festspieltaugliche Interpretation: Verdis „Macbeth“ bei den Opernfestspielen Heidenheim

Die Opernfestspiele Heidenheim [https://www.opernfestspiele.de/]haben sich zu einem der wichtigen Opernfestivals der vergangenen Jahre gemausert, nicht zuletzt durch Inszenierungen der frühen Opern Giuseppe Verdis, die von Festspielintendant Marcus Bosch in der Chronologie ihrer Entstehung aufs Programm gesetzt werden. 2026 steht Verdis düstere Shakespeare-Vertonung des „Macbeth“ in einer Inszenierung von Andreas Baesler auf dem Programm. Gespielt wird nicht die bekannte, von Verdi für die Pariser Uraufführung überarbeitete Fassung, sondern die selten gespielte Urfassung von 1847. SWR Kultur Opernredakteur zeigt sich angetan von der Inszenierung und der musikalischen Interpretation.

17. juli 20266 min
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Christopher Nolans „Odyssee“: Monumentales Kino mit düsterem Grundton

UNTERSCHIEDE ZUR LITERARISCHEN VORLAGE Christopher Nolans mit Spannung erwartete Verfilmung der „Odyssee“ startet in den Kinos und erzählt Homers Epos als psychologisches Drama über einen traumatisierten Kriegsheimkehrer. Filmkritiker Rüdiger Suchsland lobt die erzählerische Anlage des Films: „Er macht es so, dass er schon rafft, aber die Struktur von Homer beibehält. Die Struktur ist nämlich auch schon achronologisch.“ Zugleich sieht Suchsland deutliche Unterschiede zur literarischen Vorlage, denn „die Odyssee ist eine Geschichte, die, würde ich sagen, sehr viel mit dem mittelmeerischen Lebensgefühl, also mit Sonne, blauem Meer, mit einer gewissen Leichtigkeit und Heiterkeit zu tun hat.“ MODERNER BLICK AUF ODYSSEUS Stattdessen präge Nolan den Film mit einem grauen Meer, einer melancholischen Atmosphäre und einem modernen Blick auf Odysseus als nachdenklichen, von Kriegserfahrungen gezeichneten Helden. Mit Matt Damon, Anne Hathaway, Tom Holland, Zendaya und Charlize Theron setzt der Regisseur auf einen hochkarätigen Cast und interpretiert den antiken Stoff als anspruchsvolles Epos für ein heutiges Publikum.

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