ÄrzteTag

ÄrzteTag

Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?

37 min · 5 de may de 202637 min
Portada del episodio Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?

Descripción

Zwei Hausärztinnen berichten über ihren Schritt in die Selbstständigkeit 2024 haben sich die beiden Hausärztinnen Dr. Sophie Scherer und Dr. Annette Luther mit einer Einzelpraxis selbstständig gemacht. Luther ließ sich in Regensburg (Bayern) nieder, Scherer in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Beide haben sich mit Hilfe von Fachleuten auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Doch strikt nach Plan lief die erste Zeit, was die Patientenzahlen anging, bei beiden nicht. Kein Wunder: Jeden Patienten, jede Patientin müssen die Ärztinnen schließlich auch erst einmal gründlich kennen lernen. Sprechstunden im Fünf-Minuten-Takt sind da natürlich nicht möglich. Offen erzählen Sophie Scherer und Annette Luther, wie es ihnen in den ersten 1,5 Jahren der Niederlassung erging, mit welchen Sorgen sie sich in der Zeit auch auseinandergesetzt haben, wie viel Zeit sie in die Praxis hineinstecken („das fühlt sich für mich nicht an wie Arbeit“, so Scherer). Und wie beide Gründerinnen ihren Akku am Wochenende wieder aufladen. Beide Fachärztinnen für Allgemeinmedizin blicken zuversichtlich in die Zukunft – auch ohne momentan das vielbeschworene Oberarztgehalt zu erreichen. „Was man jetzt sät, wird man später auch ernten“, sagt Luther.

Comentarios

0

Sé la primera persona en comentar

¡Regístrate ahora y únete a la comunidad de ÄrzteTag!

Empezar

2 meses por 1 €

Después 4,99 € / mes · Cancela cuando quieras.

  • Podcasts solo en Podimo
  • 20 horas de audiolibros / mes
  • Podcast gratuitos
Empezar

Todos los episodios

775 episodios

Portada del episodio Bürokratie-Overkill: Wie gehen Sie in Ihrer Praxis mit Einzelregressen um, Dr. Bürger?

Bürokratie-Overkill: Wie gehen Sie in Ihrer Praxis mit Einzelregressen um, Dr. Bürger?

Dr. Hans Bürger ärgert sich seit Jahren über die hohe Belastung der Praxen durch immer mehr bürokratische Anforderungen – unter anderem durch Einzelregresse in geringer Höhe. Dreiviertel der beantragten Regresse seien sogenannte Bagatellregresse, zeigten Untersuchungen von Kassenärztlichen Vereinigungen. Kolleginnen und Kollegen würden unverhältnismäßig belastet, wenn sie sich gegen diese Regressanträge wehren, auch in KV und bei den Krankenkassen selbst entstehe ein hoher Aufwand, schimpft der Hausarzt, der in Vogt bei Ravensburg eine Gemeinschaftspraxis zusammen mit seiner Frau führt. Im Podcast erläutert Bürger zudem, wie er mit diesen Wirtschaftlichkeitsprüfungen umgeht, wenn die eigene Praxis betroffen ist und warum er meint, dass sie nicht nur viel Arbeit machen, sondern auch ungerecht sind. Der jüngste Ärztetag in Hannover hat nun einen Antrag Bürgers mit der Forderung beschlossen, dass eine Bagatellgrenze von 300 Euro pro Praxis, Quartal und Krankenkasse für Wirtschaftlichkeitsprüfungen gesetzlich eingeführt werden soll. Eine solche Grenze hatte bereits ein Gesetzentwurf der vorigen Bundesregierung vorgesehen – der aber daran scheiterte, dass die Ampel-Koalition zerbrach. Im Gespräch geht es nicht zuletzt darum, wie die Formularflut Ärztinnen und Ärzten das Leben schwer macht, es geht um die Misstrauenskultur, die Politik und Krankenkassen gegenüber Praxen aufgebaut haben, aber auch um die Hoffnungen Bürgers, dass es mit dieser Regierung beim Bürokratieabbau endlich vorangehen könnte. (Dauer: 18:15 Minuten)

Ayer18 min
Portada del episodio Stiller Reflux in der HNO-Praxis

Stiller Reflux in der HNO-Praxis

Gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG Heiserkeit, Räusperzwang, nächtlicher Reizhusten oder ein hartnäckiges Globusgefühl – Symptome, mit denen viele Patientinnen und Patienten zuerst den Weg in die HNO-Praxis finden. Dahinter steckt nicht selten ein laryngopharyngealer Reflux, der oft ganz ohne klassisches Sodbrennen auftritt und deshalb als „stiller Reflux“ häufig lange unentdeckt bleibt. In dieser Folge spricht Dr. Lars Reichstein vom HNO-Facharztzentrum Mundsburg in Hamburg darüber welche Patientengruppen typischerweise betroffen sind, welche Maßnahmen den Betroffenen helfen können und erklärt, wie wichtig eine umfassende Aufklärung durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte ist. Bild: Copyright: [M] © Dr. Lars Reichstein, Hamburg | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com Impressum Stiller Reflux in der HNO-Praxis Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt Corporate Publishing (verantwortlich i.S.v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: +49 (0) 61 02 / 506 – 0 E-Mail: info@aerztezeitung.de [info@aerztezeitung.de] Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack und Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

15 de may de 202615 min
Portada del episodio Ein Jahr neuer Labor-EBM: Was hat sich für Zuweiser und für Labore geändert?

Ein Jahr neuer Labor-EBM: Was hat sich für Zuweiser und für Labore geändert?

Der Fahrdienst fährt nicht mehr so häufig, die Versorgungsdichte hat abgenommen, der Konzentrationsprozess der Labore setzt sich weiter fort, aber diese Veränderungen finden in der Stille statt und sind nur dann spürbar, wenn es mal wirklich schnell gehen muss – aber nicht so einfach geht: Die Zwischenbilanz des Vorsitzenden der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) Dr. Michael Müller zu den Folgen der EBM-Laborreform von Januar 2025 fällt eher negativ aus. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet der Facharzt für Labormedizin und Geschäftsführer des Labors 28 in Berlin, dass sich die Simulationsrechnungen der Fachlabore vor der EBM-Reform für die Labore von 2024 alle bestätigt hätten, teilweise sei es sogar noch schlimmer gekommen. Müller rekapituliert im Gespräch nochmals die einzelnen Änderungen für die Labore. Er spricht über die Höherbewertung des ärztlichen Leistungsanteils und die Verbesserungen bei den Transportpauschalen auf der einen Seite, und über die Abwertungen bei den Leistungsvergütungen, die teilweise erheblich ausfielen und auch andere Fachgruppen, die mit Eigenlabor arbeiten, teilweise heftig treffen, so etwa Diabetologen und Rheumatologen, aber auch Gynäkologen. Auch die daraus resultierenden Änderungen im Zuweiserverhalten sind Thema. Im Podcast führt der Laborarzt aus, warum bei der Reform nicht von einem Nullsummenspiel die Rede sein könne, das den Laboren am Ende nicht mehr, aber auch nicht weniger Honorar gebracht hätte. Müller beschreibt die Wirkungen der Quotierung, die den Laboren weitere erhebliche Kürzungen bringt, und er geht auf die Wirkung der im Nachgang gesenken Wirtschaftlichkeitsboni ein, mit denen die Vertragsärzte jetzt zu rechnen haben. Nicht zuletzt kritisiert der ALM-Vorsitzende die voraussichtlichen Auswirkungen der anstehenden GOÄ-Novelle, die in den nächsten ein bis zwei Jahren umgesetzt werden könnte. Teilweise – bei rund 100 Leistungen – werde dann die Privatabrechnung schlechter dotiert sein als die Kassenleistung, prophezeit Müller. Im Podcast beziffert er die Folgen für die Fachlabore durch die „enormen Abwertungen“ mit konkreten Zahlen und äußert die Hoffnung, dass es im Verordnungsprozess noch zu Änderungen kommen werde. (Länge: 48:00 Minuten)

12 de may de 202648 min
Portada del episodio Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?

Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?

Die Hausärztin erklärt, was sich beim Thema Mutterschutz für niedergelassene Ärztinnen tun muss. Haben niedergelassene Ärztinnen im Mutterschutz und in Erziehungszeiten eher einen Vorteil durch hohe Flexibilität bei Vertretungsregelungen oder eher Nachteile durch das finanzielle Risiko bei der Organisation von Vertretung? Ein kleiner Passus im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD im Bund hat die Diskussion über Mutterschutz für niedergelassene Ärztinnen befeuert: „Wir wollen einen Mutterschutz für Selbstständige analog zu den Mutterschutzfristen für Beschäftigte einführen.“ Bei der Frühjahrstagung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands in Magdeburg haben die Delegierten einstimmig einen Antrag beschlossen, der die Politik auffordert, „den gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige, niedergelassene Ärztinnen unverzüglich an die Regelungen für angestellte Ärztinnen anzugleichen“. Die Initiatorinnen befürchten, dass die Nachteile im Mutterschutz dazu führen, dass Ärztinnen sich später niederlassen oder ganz davon absehen könnten. Beim Deutschen Ärztetag in Hannover wollen die Hausärztinnen und Hausärzte einen entsprechenden Antrag einbringen, um der Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert die Mit-Initiatorin des Beschlusses Dr. Nadja Jesswein die Herausforderungen für niedergelassene Ärztinnen in der Schwangerschaft. Die Hausärztin aus Oldenburg beschreibt die Probleme, die sie gehabt hat, als sie als niedergelassene Ärztin in einer Einzelpraxis schwanger wurde. Und sie erläutert, warum es in der Praxis nicht so einfach ist, eine Vertretung zu finden, und welche finanziellen Belastungen dadurch entstehen können, wenn die Praxischefin in der Schwangerschaft längere Zeit ausfällt. Im Gespräch geht es nicht zuletzt um die Möglichkeiten, über Entlastungsassistentinnen oder -assistenten die Erziehungszeiten zu überbrücken und dabei vielleicht sogar die eigene Praxis weiterzuentwickeln – aber auch um die Einschränkungen, die dabei zu beachten sind.

8 de may de 202634 min
Portada del episodio Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?

Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?

Zwei Hausärztinnen berichten über ihren Schritt in die Selbstständigkeit 2024 haben sich die beiden Hausärztinnen Dr. Sophie Scherer und Dr. Annette Luther mit einer Einzelpraxis selbstständig gemacht. Luther ließ sich in Regensburg (Bayern) nieder, Scherer in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz). Beide haben sich mit Hilfe von Fachleuten auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Doch strikt nach Plan lief die erste Zeit, was die Patientenzahlen anging, bei beiden nicht. Kein Wunder: Jeden Patienten, jede Patientin müssen die Ärztinnen schließlich auch erst einmal gründlich kennen lernen. Sprechstunden im Fünf-Minuten-Takt sind da natürlich nicht möglich. Offen erzählen Sophie Scherer und Annette Luther, wie es ihnen in den ersten 1,5 Jahren der Niederlassung erging, mit welchen Sorgen sie sich in der Zeit auch auseinandergesetzt haben, wie viel Zeit sie in die Praxis hineinstecken („das fühlt sich für mich nicht an wie Arbeit“, so Scherer). Und wie beide Gründerinnen ihren Akku am Wochenende wieder aufladen. Beide Fachärztinnen für Allgemeinmedizin blicken zuversichtlich in die Zukunft – auch ohne momentan das vielbeschworene Oberarztgehalt zu erreichen. „Was man jetzt sät, wird man später auch ernten“, sagt Luther.

5 de may de 202637 min