Ein echter Krimi - Der Fall Block
Nach drei Wochen Unterbrechung wird im Gerichtssaal 237 wieder verhandelt und die Prozesstage 44 und 45 bringen neue Dynamik in zentrale Fragen des Falls. Host Michael Maske spricht in dieser Folge mit SPIEGEL-Journalist Christopher Piltz über die jüngsten Entwicklungen der vergangenen Prozesstage. Im Fokus steht die Aussage einer Kriminalbeamtin, die ein Treffen mit Christina Block am 4. Januar 2024 schildert. Dabei konfrontiert sie Block mit dem Verdacht der Kindesentziehung. Die Reaktion: ein Satz, der im Prozess für Aufmerksamkeit sorgt und von der Ermittlerin als mögliches Teilgeständnis gewertet wird. Parallel dazu rücken neue Ermittlungsergebnisse zum 28. Dezember 2023 in den Mittelpunkt - ein mutmaßlich entscheidender Tag in der Vorbereitung der Tat. Videoaufnahmen aus dem Grand Elysée Hotel in Hamburg zeigen Bewegungen von Christina Block: Sie kommt, geht und kehrt zurück. Auffällig ist dabei unter anderem eine weiße Tüte, die sie zeitweise bei sich trägt. Aussagen aus dem Umfeld der mutmaßlich Beteiligten legen nahe, dass bei diesem Treffen Gegenstände übergeben worden sein könnten – darunter Kleidung oder persönliche Dinge, möglicherweise für die Kinder. Zwei Verhandlungstage, mehrere neue Puzzleteile und eine Aussage, die juristisch wie emotional Gewicht hat. Außerdem blicken wir zurück auf Folge 50 mit Gerhard Strate. Der prominente Strafverteidiger schilderte seine Perspektive auf den Fall. „Der Fall Block – ein echter Krimi.“ Alle Hintergründe, Einschätzungen und Analysen zum laufenden Verfahren. ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.
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Comentarios
4Ich habe das Gefühl ,dass es überhaupt nicht voran geht in dem Prozess..
Irgendwo hatte ich gelesen, dass der Prozess noch bis Dezember gehen soll?? Hier im Podcast klang es jetzt aber so, als würde er sich dem Ende zuneigen. Ein Zuschauer des Live-Auftritts hatte gefragt, was noch fehlt, um Frau Block zu verurteilen. Daraufhin wurde jedoch von einer Vielzahl von fehlenden Zeugenaussagen gesprochen. 🤷♀️ Was stimmt jetzt? 😜
Das Gute an einem Rechtsstaat ist, dass eben auch u.a. die Verteidigung noch Zeugen einrufen können, die sie mglweise entlasten, und diesen Zeugen auch die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet wird, wie denen der Staatsanwaltschaft. Das zieht aber so einen Mammutprozess ewig in die Länge - zumal sich ein relativ deutliches Bild abzeichnet, das aber von einigen Beteiligten strikt geleugnet wird.
Und hier sind ja mehrere Menschen angeklagt (5 oder so). Der Prozess dauert also nochmal länger, weil man mehr Zeugen hören muss, dafür hat man keine 5 Prozesse, bei denen man ggf die selben Zeugen fünf Mal zum gleichen Kram anhört.
Ich habe das Gefühl ,dass es überhaupt nicht voran geht in dem Prozess..