Traces of Light

#25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt

22 min · 20 de abr de 2026
Portada del episodio #25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt

Descripción

In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit ihrer Nachbarin Corinne Giovanoli – Hebamme, Mutter von vier Kindern und engagierte Mitgestalterin ihrer Genossenschaft. Corinne begleitet seit vielen Jahren Geburten und erlebt dabei immer wieder, wie nah Freude, Angst, Hoffnung und Trauer beieinander liegen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie ihren Weg zum Hebammenberuf gefunden hat, was sie nach über 700 beziehungsweise fast 1’000 begleiteten Geburten noch immer an dieser Arbeit bewegt und warum Geburt für sie ein zutiefst menschlicher Moment ist. Es geht um Vertrauen in den eigenen Körper, um die Kraft, die Frauen während einer Geburt entwickeln, und um die Frage, wie man in intensiven Lebensmomenten Schritt für Schritt im Hier und Jetzt bleiben kann. Gleichzeitig wird deutlich, unter welchem Druck Hebammen heute arbeiten: Personalmangel, hohe Verantwortung und zu wenig Raum für Erholung erschweren eine Begleitung, die eigentlich Zeit, Präsenz und Menschlichkeit braucht. Corinne beschreibt eindrücklich, warum genau diese Form von echter Zuwendung für Frauen während der Geburt so entscheidend ist – und weshalb der Beginn eines neuen Lebens trotz allem ein starkes Zeichen von Hoffnung bleibt. Eine Folge über stille Stärke, gelebte Fürsorge und die kleinen Lichtspuren, die selbst in schwierigen Zeiten sichtbar werden. Fragen aus der Folge Wo begegnest du in deinem Leben kleinen Lichtspuren? Und was hilft dir, in Momenten von Unsicherheit oder Angst wieder ins Vertrauen zu kommen?

Comentarios

0

Sé la primera persona en comentar

¡Regístrate ahora y únete a la comunidad de Traces of Light!

Prueba gratis

Disfruta 30 días gratis

4,99 € / mes después de la prueba. · Cancela cuando quieras

  • Podcasts exclusivos
  • 20 horas de audiolibros / mes
  • Podcast gratuitos

Todos los episodios

28 episodios

Portada del episodio #28 Lebensfreude braucht keine perfekte Sicht

#28 Lebensfreude braucht keine perfekte Sicht

Elsbeth Horbaty spricht in dieser Folge von «Traces of Light» mit Aura Zahner darüber, wie sich das Leben verändert, wenn das Sehvermögen immer weiter abnimmt – und wie Selbstständigkeit, moderne Hilfsmittel und Lebensmut neue Möglichkeiten eröffnen können. Seit rund 30 Jahren berät Aura Zahner in Zürich Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung. Zugleich kennt sie deren Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Seit ihrer Jugend lebt sie mit einer Makuladegeneration und verfügt heute noch über etwa fünf Prozent Sehvermögen. Aura Zahner erzählt, wie sie nach einem entmutigenden Arztbesuch durch Zufall eine Beratungsstelle fand. Statt sich zurückzuziehen, absolvierte sie eine Informatikausbildung mit Spezialisierung auf Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen. Ihr stärkster Antrieb war dabei stets der Wunsch, selbstständig zu bleiben. Im Gespräch geht es auch um die Trauer, die mit einem Sehverlust verbunden sein kann. Aura Zahner erklärt, weshalb Betroffene zunächst Zeit und Verständnis brauchen – und warum neue Hilfsmittel erst dann wirklich helfen können, wenn ein Mensch bereit dafür ist. Besonders berührend ist die Geschichte einer 92-jährigen Klientin: Sie lernte das Zehnfingersystem, schrieb E-Mails und nutzte schliesslich sogar Smartphone und WhatsApp, um mit ihrer Familie in Kontakt zu bleiben. Die Folge zeigt: Auch wenn das Sehvermögen kleiner wird, müssen die Möglichkeiten im Leben nicht kleiner werden. Unterstützung, zugängliche Technologien und der Mut, Neues auszuprobieren, können viele Türen öffnen. Themen dieser Folge * Leben mit Makuladegeneration und stark eingeschränktem Sehvermögen * Selbstständigkeit als persönlicher Antrieb * Der Umgang mit Diagnose, Verlust und Trauer * Beratung sowie soziale und psychologische Unterstützung * Digitale Hilfsmittel, Smartphones und Bedienungshilfen * Lernen und Technik im hohen Alter * Warum Hören ebenfalls Lesen ist * Zuversicht, Neugier und das Motto «Jetzt erst recht» Ein Gedanke zum Mitnehmen «Man hat zwei Möglichkeiten: Entweder man gibt auf – oder man sagt: Jetzt erst recht.»

11 de ago de 202619 min
Portada del episodio #27 Eine Stadt sucht Glühwürmchen

#27 Eine Stadt sucht Glühwürmchen

In dieser Folge von Traces of Light geht es hinaus in eine warme Sommernacht in Winterthur – auf die Suche nach kleinen Lichtern, die viele von uns seit ihrer Kindheit kaum mehr gesehen haben: Glühwürmchen. Glühwürmchen stehen in diesem Podcast immer wieder als Sinnbild für Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut machen. Doch auch ihre eigenen Lichter werden seltener. Lichtverschmutzung, der Verlust natürlicher Lebensräume und Veränderungen in unserer Landschaft setzen ihnen zu. Die Stadt Winterthur hat deshalb ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Gemeinsam mit Freiwilligen werden Glühwürmchen gesucht, ihre Standorte dokumentiert und Möglichkeiten entwickelt, ihre Lebensräume besser zu schützen. In dieser Folge spricht Elsbeth Horbaty mit Alex Borer, der das Projekt für die Stadt Winterthur leitet. Ausserdem erzählen Cristina und Bernard von ihren Erfahrungen als Freiwillige: Was bewegt Menschen dazu, an einem Sommerabend durch Quartiere, Wiesen und Waldränder zu streifen und nach einem kleinen leuchtenden Käfer Ausschau zu halten? Und was entdecken sie dabei – über die Natur, über ihre Umgebung und vielleicht auch über sich selbst? Es ist eine Folge über Aufmerksamkeit, Geduld, Natur vor der eigenen Haustür und die Hoffnung, dass auch kommende Generationen das Leuchten der Glühwürmchen noch erleben können. In dieser Folge geht es um * das Glühwürmchen-Projekt der Stadt Winterthur * Freiwillige, die nachts Glühwürmchen suchen und melden * Lichtverschmutzung und bedrohte Lebensräume * Glühwürmchen als Botschafter einer intakten Natur * die Magie von Sommernächten * kleine Schritte, mit denen wir Lebensräume schützen können Mitwirkende Alex Borer – Projektleiter des Glühwürmchen-Projekts der Stadt Winterthur Cristina und Bernard – Freiwillige im Projekt Fragen an dich Wann hast du das letzte Mal bewusst eine Sommernacht in der Natur verbracht und einfach beobachtet, was um dich herum lebt? Welche kleinen Schritte könntest du unternehmen, damit auch kommende Generationen das Leuchten der Glühwürmchen noch erleben können?

6 de jul de 202625 min
Portada del episodio #26 Wie kleine Taten die mentale Gesundheit fördern

#26 Wie kleine Taten die mentale Gesundheit fördern

In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit Paul Bolton, Arzt, Mental-Health-Experte und ehemaliger erster Mental Health Coordinator von USAID. Paul hat in vielen Krisen- und Kriegsgebieten gearbeitet, unter anderem an der thailändisch-kambodschanischen Grenze und während des Bosnienkriegs. Später widmete er sich der Frage, wie mentale Gesundheit in Entwicklungs- und Hilfsprogrammen stärker berücksichtigt werden kann. Im Gespräch geht es um Trauma, Solidarität und die Bedeutung psychischer Gesundheit in unsicheren Zeiten. Paul erklärt, warum mentale Gesundheit kein Luxus ist, sondern oft die Grundlage dafür, dass Heilung, Entwicklung und Gemeinschaft überhaupt möglich werden. Dabei betont er, dass Hilfe nicht immer kompliziert oder teuer sein muss: Oft beginnt sie mit Zuhören, Beziehung und Menschen, die füreinander da sind. Ein zentrales Bild dieser Folge ist Pauls Selbstbeschreibung als „Happy Warrior“ – als jemand, der sich engagiert, nicht weil alles leicht ist, sondern weil es sich lohnt, für Menschlichkeit, Hilfe und Dialog einzustehen. Für ihn entsteht Hoffnung nicht durch Wegschauen oder bloßen Optimismus, sondern durch konkretes Handeln. Auch der drastische Rückbau von USAID und internationaler Hilfe wird Thema. Paul spricht über die Folgen für Menschen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, über das Ende wichtiger Programme und über die Frage, wie Vertrauen, Verantwortung und internationale Solidarität wieder aufgebaut werden können. Diese Folge ist ein Gespräch über Krise und Hoffnung, über mentale Gesundheit als Menschenrecht und über den Mut, in schwierigen Zeiten nicht zu verstummen. Themen dieser Folge: * Warum mentale Gesundheit in Krisengebieten überlebenswichtig ist * Wie Trauma ganze Gesellschaften prägen kann * Was einfache, menschliche Unterstützung bewirken kann * Warum Handeln gesünder sein kann als Angst und Ohnmacht * Welche Folgen der Rückbau internationaler Hilfe hat * Wie Hoffnung entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen Über Traces of Light In Traces of Light sucht Elsbeth Horbaty nach Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut, Klarheit und Menschlichkeit bewahren. Jede Folge erzählt von Erfahrungen, die Lichtspuren hinterlassen – im persönlichen Leben, in der Gesellschaft und in der Welt.

25 de may de 202622 min
Portada del episodio #25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt

#25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt

In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit ihrer Nachbarin Corinne Giovanoli – Hebamme, Mutter von vier Kindern und engagierte Mitgestalterin ihrer Genossenschaft. Corinne begleitet seit vielen Jahren Geburten und erlebt dabei immer wieder, wie nah Freude, Angst, Hoffnung und Trauer beieinander liegen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie ihren Weg zum Hebammenberuf gefunden hat, was sie nach über 700 beziehungsweise fast 1’000 begleiteten Geburten noch immer an dieser Arbeit bewegt und warum Geburt für sie ein zutiefst menschlicher Moment ist. Es geht um Vertrauen in den eigenen Körper, um die Kraft, die Frauen während einer Geburt entwickeln, und um die Frage, wie man in intensiven Lebensmomenten Schritt für Schritt im Hier und Jetzt bleiben kann. Gleichzeitig wird deutlich, unter welchem Druck Hebammen heute arbeiten: Personalmangel, hohe Verantwortung und zu wenig Raum für Erholung erschweren eine Begleitung, die eigentlich Zeit, Präsenz und Menschlichkeit braucht. Corinne beschreibt eindrücklich, warum genau diese Form von echter Zuwendung für Frauen während der Geburt so entscheidend ist – und weshalb der Beginn eines neuen Lebens trotz allem ein starkes Zeichen von Hoffnung bleibt. Eine Folge über stille Stärke, gelebte Fürsorge und die kleinen Lichtspuren, die selbst in schwierigen Zeiten sichtbar werden. Fragen aus der Folge Wo begegnest du in deinem Leben kleinen Lichtspuren? Und was hilft dir, in Momenten von Unsicherheit oder Angst wieder ins Vertrauen zu kommen?

20 de abr de 202622 min
Portada del episodio #24 Neue Freundschaft in schweren Zeiten

#24 Neue Freundschaft in schweren Zeiten

In dieser Episode von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit Robyn Bravermann über die tiefen Folgen des abrupten Stopps der US-Entwicklungshilfe durch USAID. Robyn berichtet von ihrer Arbeit in Honduras, von gestoppten Programmen, verunsicherten Teams und den konkreten Auswirkungen auf lokale Partner, Familien und Gemeinschaften. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn internationale Entwicklungsarbeit von einem Tag auf den anderen wegbricht: Projekte werden eingefroren, Strukturen zerfallen, Existenzen geraten ins Wanken. Betroffen sind nicht nur internationale Mitarbeitende, sondern auch lokale Organisationen, Schulen, Gemeinden und Familien, die auf Unterstützung angewiesen waren. Gleichzeitig erzählt diese Folge von dem, was trotz allem bleibt: Gemeinschaft, Resilienz und neue Verbundenheit. Zwischen Elsbeth und Robyn entsteht im Gespräch Vertrauen, Austausch und eine neue Freundschaft. So wird diese Episode auch zu einer Reflexion darüber, wie Entwicklungszusammenarbeit menschlicher, ehrlicher und nachhaltiger weitergedacht werden kann. Themen der Folge * Traces of Light mit Elsbeth Horbaty * Robyn Bravermann über ihre Arbeit mit USAID in Honduras * Der abrupte Stopp von Entwicklungsprogrammen * Folgen für lokale Organisationen, Teams und Familien * Verlust, Verarbeitung und Neuanfang * Gemeinschaft, Resilienz und neue Freundschaften * Kritische Fragen an internationale Entwicklungszusammenarbeit Fragen am Ende der Sendung * Wann hast du selbst eine Erfahrung gemacht, in der du plötzlich alles wieder neu anfangen musstest? * Was hat dir geholfen, wieder aufzustehen und weiterzugehen?

27 de mar de 202618 min