himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

Vögel sind super!

1 h 35 min · 3 de ago de 2026
Portada del episodio Vögel sind super!

Descripción

Folge 48: Von Blitzraub über Marionetten bis zu improvisierter Weltliteratur Nach Christians großer Geburtstagssause treffen wir uns leicht kopfschmerzig, aber vitaminreich wieder. Cathy hat nicht nur Christians alte Freunde, seine legendäre Boomer-Playlist und erschütterndes Bildmaterial aus Zeiten mit Haupthaar kennengelernt, sondern kämpft sich parallel weiter durch den Papierkrieg rund um ihre Selbstständigkeit. Nach einem klassischen Schneidergang zum Gewerbeamt klappt der zweite Anlauf, während Band drei ihrer Buchreihe vom „Murmel-Manuskript“ langsam zum veröffentlichungsreifen Text heranwächst. Denn nachdem in Band eins ständig genickt und geschwitzt wurde und in Band zwei alle nachdenklich waren, murmelt sich die Besetzung diesmal geschlossen durch die Handlung. Dann wird aus himmeblabla kurz ein True-Crime-Podcast: In Rosenheim fährt ein Golf in die Auslage eines Juweliers, drei maskierte Täter räumen Schmuck im hohen fünfstelligen Wert ab und fliehen in einem Audi. Wir zählen vorsichtshalber an den Fingern nach, was „fünfstellig“ eigentlich bedeutet, entwickeln eine alternative Rekonstruktion des Tatablaufs und warten gespannt darauf, ob Christians optimistische Vier-Tage-Prognose für die Aufklärung hält. Vom Beuteschaden geht es direkt zum Geld – und zur verstörenden Erkenntnis, dass die Brücken auf unseren Eurobanknoten reine Fantasiegebilde sind. Zwar hat ein findiger Niederländer die Motive später als Kunstprojekt nachgebaut, ursprünglich existierte davon aber kein einziger Brückenpfeiler. Da für die nächste Generation der Scheine neue Motive diskutiert werden, ist unsere Haltung eindeutig: Der Mensch hatte genug Aufmerksamkeit, die Lügen-Brücken können weg, wir wollen Vögel. Und einen Zwanziger nennen wir künftig selbstverständlich „Zwitschi“. Von dort mäandern wir zuverlässig über zwei ausgesetzte Königspythons in Coburg zu Christians Zeckenbattle mit Penny Lane, dem erstaunlich geduldigen Gemeinen Holzbock und der Frage, welche Aufgabe diese kleinen Blutsauger im großen Kreislauf der Natur eigentlich erfüllen. Cathy bringt außerdem eine App mit, die Vogelstimmen erkennt – quasi Shazam für Vögel – und Christian findet beim Wandern einen kleinen Würfel, mit dem Penny Lane gleich zweimal hintereinander eine Sechs würfelt. Der Aufstieg zur professionellen Casinohündin scheint nur noch Formsache. Nebenbei entdecken wir auf einem Podcastfoto, dass Christians geliebtes Hemd unter der Achsel großflächig aufgegeben hat, erinnern uns an seine geheime Geburtstagsparty und klären, warum manche Gäste Cathy begrüßen, als würden sie sie alle zwei Wochen persönlich sehen. YouTube schafft eben ein sehr einseitiges Gefühl von Bekanntschaft… Die Subba Sach Cathys Subba Sach führt zurück in ihre Kindergartenzeit und zur Gruppe der Regenbogenfische. Der Kinderbuchklassiker von Marcus Pfister wird von der Augsburger Puppenkiste neu verfilmt – mit eigens gebauten Marionetten, aufwendigen Sets und echten menschlichen Stimmen. In einer Kinderunterhaltungswelt voller hektischer Schnitte, überladener Animationen und komplett renovierter Bienen Majas ist das eine sehr willkommene Rückkehr zu liebevoller Handarbeit. Der neue „Regenbogenfisch“ soll im November ins Kino kommen, und Cathy hat den Kinobesuch bereits innerlich gebucht. Christian bringt ein Haus mit, das bei früheren Gassirunden noch verdächtig nach Serienkiller-Versteck aussah, sich inzwischen aber als Heimat einer ausgesprochen sympathischen Gemeinschaft entpuppt hat. Hinter dem Bienenhof - MoorCulture e.V. steckt eine langjährige Freundesgruppe, die Kunst, Subkultur und Menschen zusammenbringen will und dafür vom 14. bis 16. August in Kolbermoor das Honigtopf Festival [https://honigtopf-festival.com] veranstaltet. Zwischen Techno, Deep House, Dub, Garage, Punk und neuer Volksmusik soll ein kleines, liebevoll organisiertes Festival entstehen – unter anderem mit Elli Altenberger, T-Shirts und Maxi Pongratz. Vom vermeintlichen Gespensterhaus zum Honigtopf: Charakterentwicklung können nicht nur Romanfiguren. Danach wird es bewusst ernst. Christian spricht über einen AfD-Abgeordneten, der regionale Freibäder aufsucht, um dort rassistische Stimmung gegen junge Männer mit Migrationsgeschichte zu machen. Statt seinen Hass weiterzuspinnen, drehen wir den Gedanken um: Wer wirklich etwas für seine Gemeinde tun möchte, könnte Sprach- oder Schwimmkurse organisieren, Menschen zusammenbringen oder Familien unterstützen, die sich den Freibadbesuch kaum noch leisten können. Denn konstruktives Engagement wäre nicht nur hilfreicher – vermutlich würde es auch deutlich glücklicher machen als das nächste menschenfeindliche Reel. Zur emotionalen Erholung empfiehlt Christian anschließend „Zoey’s Extraordinary Playlist“. Darin kann die Hauptfigur nach einer Untersuchung im MRT die Gedanken anderer Menschen hören – allerdings als große Musicalnummern mit bekannten Popsongs. Lustig, berührend und offenbar so süchtig machend, dass die Absetzung nach nur zwei Staffeln persönlich genommen werden muss. Schmankerl der Folge Christian legt beim Schmankerl Buchstaben auf den Tisch. Scrabble wurde in den 1930er-Jahren vom Architekten Alfred Butts entwickelt und sollte Glück und Können möglichst ausgewogen verbinden. Christian behauptet, privat noch nie verloren zu haben – möchte sich mit diesem Talent aber lieber nicht sofort den Rosenheimer Scrabble-Profis stellen. Die gehören deutschlandweit zur Spitze, treffen sich regelmäßig und veranstalten sogar Turniere. Im kommenden himmeblau Magazin werden sie ausführlicher vorgestellt. Bis dahin lernen wir Wörter mit zwei Buchstaben und hoffen, dass Scrabble, Brettspiele und gemeinsames Spielen auch bei jüngeren Menschen wieder einen ordentlichen Retro-Schub bekommen. Cathy geht derweil mit Pinzette und Lupe auf Schatzsuche. Ihr Schmankerl ist der Account until.found0 [https://www.instagram.com/until.found0/]: Ein Mann streift durch eine niederländische Stadt, hebt Knöpfe, Perlen, Münzen, Würfel, Schmuckteile und winzige Figuren aus den Ritzen des Pflasters und dokumentiert jeden einzelnen Fund. Sein ursprüngliches Ziel war es, einen echten Diamanten zu finden – inzwischen sind es bereits 26. Aus besonderen Fundstücken lässt er außerdem limitierte Silberanhänger fertigen. Darunter befindet sich ein winziges Baguette, das Cathy rein zufällig kurz vor ihrem Geburtstag entdeckt hat. Nur als Information. Betthupferl – improvisiert Ein reguläres Betthupferl gibt es diesmal noch nicht. Als Entschädigung erzählen wir gemeinsam eine Geschichte, bei der immer abwechselnd nur ein Wort beigesteuert werden darf. Darin läuft ein Bär über eine Brücke, die nicht nach Holland, sondern nach Belgien führt, wo kleine grünliche Fabelwesen Honig sammeln, sich gelegentlich übergeben und offenbar gern betrunken Käse naschen. Literaturgeschichte wurde geschrieben. himmeblabla Playlist Christian beginnt mit Danger Dans Keine Angst _und setzt anschließend Judy Garland und ihr ikonisches _Over the Rainbow auf die Playlist. Cathy bringt den Pop-Punk-Newcomer Dylan Ivy mit, dessen neue Single The Song of the Summer einen melancholischen Retro-Rock-Einschlag hat und ihrer Meinung nach ruhig doppelt so lang sein dürfte. Dazu kommt mit Bronski Beat und ihrem Smalltown Boy ein Klassiker über einen jungen schwulen Mann, der Ablehnung, Mobbing und Gewalt hinter sich lässt, um andernorts ein freieres Leben führen zu können. Viel Spaß! Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

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Vögel sind super!

Folge 48: Von Blitzraub über Marionetten bis zu improvisierter Weltliteratur Nach Christians großer Geburtstagssause treffen wir uns leicht kopfschmerzig, aber vitaminreich wieder. Cathy hat nicht nur Christians alte Freunde, seine legendäre Boomer-Playlist und erschütterndes Bildmaterial aus Zeiten mit Haupthaar kennengelernt, sondern kämpft sich parallel weiter durch den Papierkrieg rund um ihre Selbstständigkeit. Nach einem klassischen Schneidergang zum Gewerbeamt klappt der zweite Anlauf, während Band drei ihrer Buchreihe vom „Murmel-Manuskript“ langsam zum veröffentlichungsreifen Text heranwächst. Denn nachdem in Band eins ständig genickt und geschwitzt wurde und in Band zwei alle nachdenklich waren, murmelt sich die Besetzung diesmal geschlossen durch die Handlung. Dann wird aus himmeblabla kurz ein True-Crime-Podcast: In Rosenheim fährt ein Golf in die Auslage eines Juweliers, drei maskierte Täter räumen Schmuck im hohen fünfstelligen Wert ab und fliehen in einem Audi. Wir zählen vorsichtshalber an den Fingern nach, was „fünfstellig“ eigentlich bedeutet, entwickeln eine alternative Rekonstruktion des Tatablaufs und warten gespannt darauf, ob Christians optimistische Vier-Tage-Prognose für die Aufklärung hält. Vom Beuteschaden geht es direkt zum Geld – und zur verstörenden Erkenntnis, dass die Brücken auf unseren Eurobanknoten reine Fantasiegebilde sind. Zwar hat ein findiger Niederländer die Motive später als Kunstprojekt nachgebaut, ursprünglich existierte davon aber kein einziger Brückenpfeiler. Da für die nächste Generation der Scheine neue Motive diskutiert werden, ist unsere Haltung eindeutig: Der Mensch hatte genug Aufmerksamkeit, die Lügen-Brücken können weg, wir wollen Vögel. Und einen Zwanziger nennen wir künftig selbstverständlich „Zwitschi“. Von dort mäandern wir zuverlässig über zwei ausgesetzte Königspythons in Coburg zu Christians Zeckenbattle mit Penny Lane, dem erstaunlich geduldigen Gemeinen Holzbock und der Frage, welche Aufgabe diese kleinen Blutsauger im großen Kreislauf der Natur eigentlich erfüllen. Cathy bringt außerdem eine App mit, die Vogelstimmen erkennt – quasi Shazam für Vögel – und Christian findet beim Wandern einen kleinen Würfel, mit dem Penny Lane gleich zweimal hintereinander eine Sechs würfelt. Der Aufstieg zur professionellen Casinohündin scheint nur noch Formsache. Nebenbei entdecken wir auf einem Podcastfoto, dass Christians geliebtes Hemd unter der Achsel großflächig aufgegeben hat, erinnern uns an seine geheime Geburtstagsparty und klären, warum manche Gäste Cathy begrüßen, als würden sie sie alle zwei Wochen persönlich sehen. YouTube schafft eben ein sehr einseitiges Gefühl von Bekanntschaft… Die Subba Sach Cathys Subba Sach führt zurück in ihre Kindergartenzeit und zur Gruppe der Regenbogenfische. Der Kinderbuchklassiker von Marcus Pfister wird von der Augsburger Puppenkiste neu verfilmt – mit eigens gebauten Marionetten, aufwendigen Sets und echten menschlichen Stimmen. In einer Kinderunterhaltungswelt voller hektischer Schnitte, überladener Animationen und komplett renovierter Bienen Majas ist das eine sehr willkommene Rückkehr zu liebevoller Handarbeit. Der neue „Regenbogenfisch“ soll im November ins Kino kommen, und Cathy hat den Kinobesuch bereits innerlich gebucht. Christian bringt ein Haus mit, das bei früheren Gassirunden noch verdächtig nach Serienkiller-Versteck aussah, sich inzwischen aber als Heimat einer ausgesprochen sympathischen Gemeinschaft entpuppt hat. Hinter dem Bienenhof - MoorCulture e.V. steckt eine langjährige Freundesgruppe, die Kunst, Subkultur und Menschen zusammenbringen will und dafür vom 14. bis 16. August in Kolbermoor das Honigtopf Festival [https://honigtopf-festival.com] veranstaltet. Zwischen Techno, Deep House, Dub, Garage, Punk und neuer Volksmusik soll ein kleines, liebevoll organisiertes Festival entstehen – unter anderem mit Elli Altenberger, T-Shirts und Maxi Pongratz. Vom vermeintlichen Gespensterhaus zum Honigtopf: Charakterentwicklung können nicht nur Romanfiguren. Danach wird es bewusst ernst. Christian spricht über einen AfD-Abgeordneten, der regionale Freibäder aufsucht, um dort rassistische Stimmung gegen junge Männer mit Migrationsgeschichte zu machen. Statt seinen Hass weiterzuspinnen, drehen wir den Gedanken um: Wer wirklich etwas für seine Gemeinde tun möchte, könnte Sprach- oder Schwimmkurse organisieren, Menschen zusammenbringen oder Familien unterstützen, die sich den Freibadbesuch kaum noch leisten können. Denn konstruktives Engagement wäre nicht nur hilfreicher – vermutlich würde es auch deutlich glücklicher machen als das nächste menschenfeindliche Reel. Zur emotionalen Erholung empfiehlt Christian anschließend „Zoey’s Extraordinary Playlist“. Darin kann die Hauptfigur nach einer Untersuchung im MRT die Gedanken anderer Menschen hören – allerdings als große Musicalnummern mit bekannten Popsongs. Lustig, berührend und offenbar so süchtig machend, dass die Absetzung nach nur zwei Staffeln persönlich genommen werden muss. Schmankerl der Folge Christian legt beim Schmankerl Buchstaben auf den Tisch. Scrabble wurde in den 1930er-Jahren vom Architekten Alfred Butts entwickelt und sollte Glück und Können möglichst ausgewogen verbinden. Christian behauptet, privat noch nie verloren zu haben – möchte sich mit diesem Talent aber lieber nicht sofort den Rosenheimer Scrabble-Profis stellen. Die gehören deutschlandweit zur Spitze, treffen sich regelmäßig und veranstalten sogar Turniere. Im kommenden himmeblau Magazin werden sie ausführlicher vorgestellt. Bis dahin lernen wir Wörter mit zwei Buchstaben und hoffen, dass Scrabble, Brettspiele und gemeinsames Spielen auch bei jüngeren Menschen wieder einen ordentlichen Retro-Schub bekommen. Cathy geht derweil mit Pinzette und Lupe auf Schatzsuche. Ihr Schmankerl ist der Account until.found0 [https://www.instagram.com/until.found0/]: Ein Mann streift durch eine niederländische Stadt, hebt Knöpfe, Perlen, Münzen, Würfel, Schmuckteile und winzige Figuren aus den Ritzen des Pflasters und dokumentiert jeden einzelnen Fund. Sein ursprüngliches Ziel war es, einen echten Diamanten zu finden – inzwischen sind es bereits 26. Aus besonderen Fundstücken lässt er außerdem limitierte Silberanhänger fertigen. Darunter befindet sich ein winziges Baguette, das Cathy rein zufällig kurz vor ihrem Geburtstag entdeckt hat. Nur als Information. Betthupferl – improvisiert Ein reguläres Betthupferl gibt es diesmal noch nicht. Als Entschädigung erzählen wir gemeinsam eine Geschichte, bei der immer abwechselnd nur ein Wort beigesteuert werden darf. Darin läuft ein Bär über eine Brücke, die nicht nach Holland, sondern nach Belgien führt, wo kleine grünliche Fabelwesen Honig sammeln, sich gelegentlich übergeben und offenbar gern betrunken Käse naschen. Literaturgeschichte wurde geschrieben. himmeblabla Playlist Christian beginnt mit Danger Dans Keine Angst _und setzt anschließend Judy Garland und ihr ikonisches _Over the Rainbow auf die Playlist. Cathy bringt den Pop-Punk-Newcomer Dylan Ivy mit, dessen neue Single The Song of the Summer einen melancholischen Retro-Rock-Einschlag hat und ihrer Meinung nach ruhig doppelt so lang sein dürfte. Dazu kommt mit Bronski Beat und ihrem Smalltown Boy ein Klassiker über einen jungen schwulen Mann, der Ablehnung, Mobbing und Gewalt hinter sich lässt, um andernorts ein freieres Leben führen zu können. Viel Spaß! Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

3 de ago de 20261 h 35 min
Portada del episodio PAIN IN THE A**

PAIN IN THE A**

Folge 47: Krähen, Knusperkugeln und Kontrollverlust Heute wird alles ein bisschen anders. Cathy eröffnet die Folge mit einem Cold Open, Christian fühlt sich dabei ungefähr so wohl wie ein Dieselmotor ohne Vorglühen und ehe beide sich versehen, landen sie bei Herzblatt, Rudi Carrell und der Erkenntnis, dass eine himmeblabla-Kuppelshow auf einer Live-Bühne vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre. Außerdem geht es um Muskelkater an sehr unerwarteten Körperstellen, Tennis mit einem Boris-Becker-Schläger, Karatetraining, Bürokratiewahnsinn rund um Arbeitslosenanträge und die erstaunliche Frage, warum Behörden Bescheinigungen von Arbeitgebern verlangen, die es längst nicht mehr gibt. Zwischendurch bestellt Cathy live im Podcast Brot über Too Good To Go, während beide feststellen, dass spontane Einkäufe offenbar grundsätzlich mit Schokolade enden. Natürlich wird auch wieder genascht. Diesmal geraten die beiden in ein Rabbit Hole rund um Kindersnacks, Maiskugeln, Billy Tiger, knusprige Schreib-Snacks und die philosophische Frage, ob Reiswaffeln eigentlich Lebensmittel oder Verpackungsmaterial sind. DIE SUBBA SACH Christian bringt diesmal das Rosenheimer Spektakel mit. Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Open-Air-Bühne mit Straßenkunst aus aller Welt. Akrobatik, Jonglage, Comedy, Musik und jede Menge Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass ein Stadtbummel plötzlich zur kleinen Weltreise wird. Ganz nebenbei gratulieren wir unserer Kollegin Dani zu über 5.000 Followern auf dem himmeblau-Instagram-Kanal – und rätseln, welche Wettschuld Anzeigenleiter Andi nun wohl einlösen muss. Cathy bleibt ihrer Tierliebe treu und erzählt von einem ungewöhnlichen schwedischen Projekt: Krähen sollten dabei helfen, Zigarettenstummel einzusammeln und wurden dafür mit Futter belohnt. Die Idee sorgte weltweit für Aufmerksamkeit, wirtschaftlich funktionierte sie allerdings nicht. Trotzdem sprechen wir darüber, wie intelligent Krähen tatsächlich sind und warum Zigarettenstummel überhaupt erst auf dem Boden landen. Außerdem regen wir uns gemeinsam über das Stiertreiben in Pamplona auf und fragen uns, warum manche Traditionen längst dort hingehören, wo sie niemandem mehr schaden. Wir beschäftigen uns zudem mit dem Thema der Sexualisierung von Frauen bei TV-Übertragungungen von Profisport. Die gute Nachricht: Die European Broadcasting Union (EBU) hat kürzlich Richtlinien eingeführt, die Athletinnen vor sexualisierenden Kameraeinstellungen schützen sollen. SCHMANKERL DER FOLGE Cathy hat endlich die heiß diskutierte Serie Off Campus gesehen (und geliebt!) und versteht jetzt, warum die BookTok-Community seit Wochen darüber spricht. Zwischen Eishockeyspielern, Romance, Red Flags und jeder Menge Gesprächsbedarf wird klar: Über das Finale muss dringend diskutiert werden. Christian wiederum bringt die Instagram-Seite "Flirtfriedhof" mit. Die zeigt schonungslos die Abgründe männlicher Kontaktaufnahmen auf einschlägigen Dating-Portalen. Dazu gibt es jede Menge Abschweifungen über Wimbledon, Friedrich Merz samt legendären Memes, vegane Schnitzel, aktuelle himmeblau Projekte und die Erkenntnis, dass man manchmal einfach Milliardär werden müsste, um sich den Papierkram zu sparen. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal abwechslungsreich: Cathy bringt mit "Parasite Eve" von Bring Me The Horizon einen düsteren Metal-Banger über Pandemie, Endzeitstimmung und Videospiel-Referenzen mit. Danach folgt "I Like The Way You Die" von Black Honey, eine Mischung aus Indie-, Garage- und Alternative Rock mit Tarantino-Vibes. Christian feiert seinen Geburtstag musikalisch mit "Happy Birthday" von Tiny Moving Parts und ergänzt die Playlist um "Kamera Blitzlicht" von Dilla – eine moderne Mischung aus Indie, Hyperpop und elektronischen Einflüssen. Viel Spaß mit der neuen Folge! Wenn sie euch gefällt, freuen wir uns wie immer über ein paar Sternchen, ein Like oder eine Weiterempfehlung. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

20 de jul de 20261 h 33 min
Portada del episodio Ich brauch seichtes Zeug!

Ich brauch seichtes Zeug!

Folge 46: Schimmelflocken, Shadow Daddys und sommerliches Balla-Balla Der Sommer hat uns fest im Griff. Während Christian über Kellerquartiere, Flussbäder und die Rettung eines Hippie-Handys aus den Fluten der Mangfall berichtet, kämpft Cathy mit Hitzewellen, Buchmesse-Vorbereitungen und einem Auto, das sich zeitweise wie ein Pizzaofen verhält. Dazu gesellen sich Kindheitserinnerungen an Freibäder, Baggerseen, Lagerbauten und die Frage, ob man früher eigentlich jemals Sonnencreme benutzt hat oder einfach kollektiv beschlossen wurde, zu überleben. Zwischendrin wird es wunderbar absurd. Es geht um Biscoff-Kekse, Körperlotion unter der Dusche, Beck's Ice, eine legendäre Schimmelflocke in einer Bierflasche und die erstaunliche Erkenntnis, dass Reklamationen früher offenbar noch mit ganzen Getränkekisten belohnt wurden. Außerdem lernen wir, dass Christian sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie groß ein Sandwicheis sein sollte. Spoiler: deutlich größer als das in seinem Gefrierfach! Natürlich wird auch über Bücher gesprochen. Cathy berichtet von der Buchrausch-Messe in Wels, einer ungeplanten Lesung, einer vergessenen Lesebrille und der Herausforderung, bei tropischen Temperaturen vor Publikum konzentriert zu bleiben. Nebenbei entsteht die Erkenntnis, dass Lektorate nicht nur Texte verbessern, sondern Autorinnen und Autoren regelmäßig darauf aufmerksam machen, wie oft ihre Figuren nicken, schwitzen oder gedankenverloren in die Ferne blicken. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit. Sie erzählt von den vielen Ehrenamtlichen, die in diesen Wochen wieder frühmorgens Felder absuchen, um Rehkitze vor dem Mähtod zu retten. Mit Drohnen, Wärmebildkameras und enormem Engagement sorgen sie dafür, dass die jungen Tiere rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Eine dieser Geschichten, die zeigt, wie viel Gutes oft ganz still und ohne große Schlagzeilen passiert. Christian bleibt ebenfalls bei Menschen, die sich einsetzen. Seine Subba Sach ist die Initiative "Rosenheimer Aktion für das Leben“, die Familien, Schwangere und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlich oft über Probleme gesprochen wird, ist das für ihn ein schönes Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe vor Ort aussehen kann. Danach wird es kurz politischer. Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen rund um die AfD, eine wahrscheinliche Einstufung durch den Verfassungsschutz und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus ergeben müssten. Ein Thema, das uns beschäftigt und das zwischen all dem sommerlichen Schmarrn bewusst Raum bekommt. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl wird Christian zunächst musikalisch und gesellschaftlich zugleich. Auslöser ist Olivia Rodrigo, die mit einem eigenen Festival bewusst nur Künstlerinnen und queeren Acts eine Bühne geben möchte. Von dort aus landen wir bei Rock am Ring, Rock im Park, der immer noch erschreckend geringen Zahl weiblicher Acts auf großen Festivalbühnen und der Frage, warum sich manche Strukturen offenbar hartnäckiger halten als alte Festivalarmbänder. Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Langsam vielleicht, aber sichtbar. Cathy bleibt ebenfalls bei Kultur, allerdings in deutlich staubigerem Cowboy-Terrain. Sie bringt das neue Yellowstone-Spin-off „Dutton Ranch“ mit und schwärmt von Beth, Rip, Texas, Ranchleben, Familiendramen und jeder Menge Schweiß. Außerdem erfahren wir, dass Michi inzwischen stolzer Besitzer einer neuen Lederhose ist, Cathy zufällig das perfekte Dirndl dazu gefunden hat und beide künftig wieder vollständig trachtentauglich unterwegs sind. Reiner Zufall natürlich. Zwischendurch sprechen wir über Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Lieblings-Eissorten, Picknicks, Sommergetränke, Lagerbau-Romantik und darüber, warum Malaga-Eis vermutlich nicht aus Malaganesen hergestellt wird. Wissenschaftlich belastbar ist diese Aussage allerdings nicht. HIMMEBLABLA PLAYLIST Musikalisch wird es diesmal angenehm widersprüchlich. Christian bringt mit Fleetwood Macs "Go Your Own Way" einen absoluten Klassiker auf die Playlist und legt mit "Cannonball" von The Breeders – direkt noch eine Portion Indie-Rock-Geschichte nach. Cathy sorgt anschließend für die notwendige Abkühlung: Erst mit Vanilla Ice und seinem One-Hit-Wonder Ice Ice Baby, danach mit Idina Menzel und "Let It Go" aus dem Frozen-Soundtrack. Zwischen Gitarren, Eiswürfeln und Disney-Schnee dürfte also für jede Temperatur etwas dabei sein. Viel Spaß, wenn euch die Folge gefällt, lasst gern ein paar Sternchen da oder ein Like oder teilt sie, damit auch andere ihren Spaß haben :-) Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

6 de jul de 20261 h 26 min
Portada del episodio Schwanzlurch mit drei Buchstaben

Schwanzlurch mit drei Buchstaben

Geleebananen, Rätselfragen, Humanität Nach einem hitzigen Einstieg lassen wir erst einmal Kellerkühle einziehen. Christian kämpft mit Magazin-Produktionswoche, Sauna-Auto und einer bauchwehgeplagten Penny Lane, Cathy mit Buchmesse-Vorfreude, Wels-Witzen, vollen To-do-Listen und der Frage, warum Zeitschriftenregale inzwischen offenbar ganze WhatsApp-Ratgeber und Airfryer-Heftchen ausspucken. Weil man Glück bekanntlich erzwingen kann, wird ein Rätselheft gekauft. 500 Euro in bar stehen im Raum – und damit beginnt eine Folge lang das große, leicht würdelose Herantasten an Kreuzworträtselbegriffe wie Olm (?), Ambra, Dip, Egel und Bodycheck. Bildungsauftrag? Vielleicht. Rätselkompetenz? Ausbaufähig. Kulinarisch wird’s dafür deutlich erfolgreicher: Die von Edelfan Melanie ins Spiel gebrachten Geleebananen werden endlich getestet. Gleich zwei vegane Varianten treten an, werden professionell beschnuppert, verkostet, mit Wasser neutralisiert und am Ende erstaunlich positiv aufgenommen. Christian muss feststellen: Vielleicht ist er doch ein Geleebananen-Typ. Das Leben schreibt die wildesten Twists. Zwischendrin wird es persönlicher und sehr himmeblabla: Cathy erzählt vom alten Kennenlern-Post mit Nikolaus-Fotoshooting, Christian berichtet von Penny Lanes Läufigkeitsverwirrung und seinem anstehenden Geburtstags-Event, inklusive Erinnerungen an frühere Feiern mit fast abgeschnittenem Daumen, Krankenhauspause und Kopfplatzwunde. Diesmal soll alles verletzungsfrei bleiben. Wir dokumentieren das mal vorsichtig. Außerdem geht es um Sonnencreme, Lichtschutzfaktor, Badepfannen, Lieblingsdips, Bravo-Nostalgie, Jasmin Wagner alias Blümchen, Bravo Hits 133 und die Frage, ob der Ausdruck „Dip & Fit“ nicht eigentlich ein KI-generiertes Ernährungsheft verdient hätte. Dann neigt sich die Folge einmal deutlich Richtung Gegenwartsschmerz: Christian spricht über die Abstimmung im Europaparlament zur weiteren Verschärfung des Asylrechts, über Rückführungszentren, das Zusammenspiel von Konservativen mit Rechten und Rechtsextremen – und darüber, warum man sich solche politischen Momente merken sollte. Cathy ergänzt einen Nachrichtenbeitrag auf Sat.1, der sich sachlich mit sinkenden Flüchtlingszahlen, Fluchtrouten und Abschiebezentren beschäftigt hat und trotzdem klar durchblicken ließ, wie menschlich dieses Thema eigentlich betrachtet werden müsste. Die Subba Sach Cathy bringt als Subba Sach den Instagram-Account von Viktor Haisch mit. Statt sich nur in Problemen festzubeißen, zeigt er technische Erfindungen, Nachhaltigkeitsprojekte, spannende Forschung, gute Nachrichten und auch mal eine herzerweichende Gänsegeschichte vom Friedhof. Genau die Art von Account, die man braucht, wenn Social Media gerade wieder so tut, als bestünde die Welt nur aus Hooks, Shadowbans und Bohnenjockeln. Christian bleibt ebenfalls beim Guten – aber mit langem Atem. Seine Subba Sach ist die Nachricht, dass der Hambacher Forst dauerhaft geschützt wird. Aus „Hambi bleibt“ wird damit mehr als ein Protest-Slogan: ein Beweis, dass Engagement, Beharrlichkeit und ziviler Widerstand tatsächlich etwas verändern können. Selbst wenn es Jahre dauert. Selbst wenn zwischendurch alles verschwindet aus den Schlagzeilen. Hambi bleibt. Und Cathy sagt es oft genug, dass theoretisch wieder Schnaps fällig wäre… Danach wird’s magisch-eklig: Cookie hat Jelly Beans aus Großbritannien mitgebracht, und wir probieren uns durch Geschmacksrichtungen, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, warum Menschen so etwas freiwillig herstellen. Zwischen Popcorn, Seife, Erde und noch fragwürdigeren Aromen entsteht eine kleine Geschmacksprüfung des Grauens. Dazu passen historische Beleidigungen wie Bohnenjockel, Ofenpudel, Brunzprophet und Buttermilchgesicht ganz hervorragend. Schmankerl der Folge Im Schmankerl der Folge wird Cathy literarisch-musikalisch. Sie greift Goethes „Heidenröslein“ auf, also dieses Gedicht, das viele aus Schule oder Musikunterricht kennen – und das aus heutiger Sicht ziemlich deutlich nach Machtgefälle, Grenzüberschreitung und sexualisierter Gewalt riecht. Dazu bringt sie Henriette Schreiner mit, Musicaldarstellerin und Singer-Songwriterin, die mit „Röslein Rot“ eine Antwort auf Goethe geschrieben hat. Das Röslein bekommt darin endlich eine eigene Stimme, fährt die Dornen aus und lässt den Knaben nicht ungeschoren davonkommen. Ein starkes Schmankerl über Sprache, Tradition, Interpretation und die Frage, welche Geschichten wir weitertragen – und wie. Christian bringt danach Papierliebe aus der Region mit: Paul Schmitz aus Bad Aibling, Schlagzeuger von Monobo Son, Mitinitiator des Demokratiefestivals „Wir sind lauter“ und früher Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Classic Rock Magazins, bringt das international bekannte Kindermagazin „DOT“ in den deutschsprachigen Raum. Ein hochwertiges, werbefreies Magazin für Kinder, das nicht blinkt, plärrt oder algorithmisch an einem zerrt, sondern auf Papier stattfindet. Fast aus der Zeit gefallen – und gerade deshalb ziemlich schön. Nebenbei wird noch kurz schmerzhaft daran erinnert, wie kompliziert Harry-Potter-Nostalgie geworden ist, wenn die Autorin dahinter queer- und transfeindlich unterwegs ist. Manchmal bleibt eben nicht nur ein Zauber übrig, sondern auch ein sehr bitterer Beigeschmack. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal sehr groovy, sehr junimondig und sehr wild. Christian startet mit Deee-Lites Groove Is in the Heart, einem Song, der nach Funk, Disco, Hip-Hop, House, Jazz und sofortigem Tanzflächenbefehl klingt. Danach setzt er mit Junimond von Echt die Version eines Klassikers auf die Playlist, die ihn besonders abgeholt hat. Cathy bringt Henriette Schreiners Röslein Rot mit, passend zu ihrem Schmankerl und als musikalische Weiterführung von Goethes problematischem Klassiker. Außerdem landen The Black Keys mit Wild Child auf der Liste; weil sich Cathy gerade wild fühlt und weil Bluesrock, Groove und tanzbare Gitarren manchmal einfach genau richtig sind. Betthupferl Ein Betthupferl gibt es diesmal nicht. Dafür wird bis zum Schluss weiter gerätselt, geraten, geharrt, gecheckt und nach dem Schwanzlurch gesucht. Auch eine Form von Abendlektüre. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

22 de jun de 20261 h 37 min
Portada del episodio Ente gut, alles gut

Ente gut, alles gut

Jobchaos, Königspython und Brot aus Ötzis Darmhefe Nach den Urlaubswochen starten wir mit ordentlich Schwung in Folge 44. Während Christian von seiner neuen Lauf- und Fitnessroutine berichtet, springt Cathy gedanklich bereits zwischen ihren zahlreichen Projekten hin und her. Eines davon: Die Geleebananen-Mission. Erneut hat der Snack den Weg ins Studio nicht gefunden, das schlechte Gewissen nagt an Cathy. Dann wird es ernster. Cathy spricht erstmals offen über das überraschend geplatzte Jobangebot, das sie dazu zwingt, ihre berufliche Zukunft neu zu sortieren. Statt Trübsal zu blasen, begegnet sie der Situation mit bemerkenswert viel Gelassenheit, Mut und einer Portion Trotz. Wohin die Reise führt, weiß sie selbst noch nicht ganz – dass daraus etwas Gutes entsteht, davon ist sie allerdings überzeugt. Christian wiederum berichtet von der aktuellen Joko-und-Klaas-Dokumentation über den Krieg in der Ukraine. Eine Sendung, die ihn nachhaltig beschäftigt hat und die einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, hinter Schlagzeilen und Nachrichtenmeldungen die Geschichten der Menschen zu sehen, die diesen Krieg tagtäglich erleben müssen. Natürlich bleibt es nicht lange ernst. Es wird über Bücher gesprochen, über Off Campus, über Schreibprojekte, über Pyrovandia und eine mögliche Karate-RomCom und um Theia. Außerdem sorgt eine verschwundene Königspython in Bad Aibling kurzzeitig für Aufregung, bevor sich herausstellt, dass die Ausreißerin die ganze Zeit deutlich näher war als gedacht. Zwischen Fußball-WM-Frust, Fahrradreparaturen, der möglichen Rückkehr der legendären Ente und einem Ausflug in die Welt der Boomer-Wörter wird schließlich auch noch die Frage geklärt, warum Forschende tatsächlich Brot aus Ötzis Darmhefe gebacken haben. Die Antwort lautet ungefähr: weil sie es konnten. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie knüpft an ein Thema an, das sich wie ein roter Faden durch die Folge zieht: Veränderungen zulassen, Chancen erkennen und den Blick nicht nur auf Probleme richten. Inspiriert von Christians letztem Editorial aus dem himmeblau Magazin spricht sie darüber, wie wichtig es ist, die schönen und oft übersehenen Momente im Alltag wahrzunehmen. Manchmal reicht dafür schon ein Blick aus dem Fenster um 4:25 Uhr morgens, begleitet von Vogelgezwitscher und Vollmond. Christian bringt den mittels Abenteuerspielplatz neu gestalteten Salingarten in Rosenheim mit. Ein Ort, der zeigt, was passieren kann, wenn öffentlicher Raum bewusst für Menschen gestaltet wird. Wo früher eher über Probleme gesprochen wurde, wird heute gespielt, begegnet und gelebt. Eine kleine Veränderung mit erstaunlich großer Wirkung. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl wird es zunächst politisch-kreativ. Christian bringt die Gegenkampagne zur aktuellen Nius-Werbung in der Berliner BVG mit. Eine Aktion, die zeigt, dass man auf fragwürdige öffentliche Werbepräsenz nicht nur mit Empörung reagieren kann, sondern auch mit Humor, Kreativität und einer klaren Haltung. Cathy nutzt den Pride Month als Anlass für ihr Schmankerl. Sie spricht über queere Sichtbarkeit, erklärt verschiedene Begrifflichkeiten und stellt mehrere Bücher vor, in denen queere Figuren ganz selbstverständlich die Hauptrolle spielen. Nicht als Randnotiz, nicht als Alibi-Repräsentation, sondern als vollwertige Heldinnen und Helden ihrer eigenen Geschichten. HIMMEBLABLA PLAYLIST Musikalisch wird es diesmal laut, wütend und ausgesprochen kathartisch. Christian packt mit Killing in the Name von Rage Against The Machine einen Song auf die Playlist, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wucht verloren hat. Dazu gesellen sich die Beastie Boys mit Sabotage, auch ein energiegeladener Klassiker. Cathy steuert mit Little Girl Gone von Chinchilla die moderne Schwester dieser Stimmung bei; ein Song für alle, die Frust lieber aus den Lautsprechern als an ihren Mitmenschen auslassen. Außerdem steuert Cathy von Panic! At The Disco "The Greatest Show" mit. *Betthupferl Was wir ausnahmsweise nicht mitbringen, ist das Betthupferl. Cathy und Christian jonglieren geistig noch ein paar Ideen – bald gehts aber weiter! Für dem Moment: Ente gut, alles gut. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

8 de jun de 20261 h 31 min