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Pop-up-Austellung: Das Telefonbuch als Spiegel der Gesellschaft

18 min · 19 de may de 2026
Portada del episodio Pop-up-Austellung: Das Telefonbuch als Spiegel der Gesellschaft

Descripción

Mit rund eineinhalb Milliarden ist die Republik Indien die bevölkerungsreichste Demokratie, mit über 20 anerkannten Sprachen ein multiethnischer Staat. Trotz dieser Vielfalt ist im südasiatischen Land seit Jahren eine ethnonationalistische Ideologie auf dem Vormarsch: der Hindunationalismus. Politisch vertreten durch die Regierungspartei BJP, stellt der Hindunationalismus seit über 10 Jahren den Ministerpräsidenten. Bei den jüngsten Wahlen in drei Bundesstaaten konnte die BJP in Gebieten zulegen, die für sie bisher schwieriges Terrain waren. Gleichzeitig wurde die linke Opposition geschwächt. In der Pop-Up-Ausstellung «Wenn Künstlerinnen mit Telefonbüchern reden – und sie zu ihnen sprechen» [https://www.mfk.ch/besuchen/news-events/agenda] im Museum für Kommunikation sind ab heute historischen Schweizer Telefonbüchern im Fokus. Künstlerinnen interpretieren die Listen von Namen und Nummern und lassen sie neu sprechen.Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem PTT-Archiv, das Unternehmensarchiv der ehemaligen schweizerischen Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe und Wikimedia Schweiz. Und sie zeigt die Gemeinsamkeiten von alten Telefonbüchern und Online-Nachschlagewerken.

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Worum geht es bei der kantonalen Vorlage zum Kunstmuseum?

Es geht weiter mit der Serie zu den Abstimmungsvorlagen: Heute mit der kantonalen Vorlage zur Sanierung des Kunstmuseums. Für die Projektierung hat der Grosse Rat einen Kredit von rund 16 Millionen Franken gesprochen. Weil ein Komitee aus verschiedenen bürgerlichen Politiker*innen dagegen das Referendum ergriffen hat, kommt der Betrag nun an die Urne. Alizé Rose-May zeigt queere Perspektiven auf den Alpenraum, Familie und Tradition. BKa-Redaktorin Melina Tenisch hat Alizé Rose-May zur Arbeit im Kunsthaus Langenthal befragt. Mehr dazu in unserer Rubrik BKa on Air. Revolutionär, Soziologe, Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung: Jean Ziegler ist gestern im Alter von 92 Jahren verstorben – ein Nachruf zum Ende der Sendung.

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Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni

Dezentrale Aktionen statt Grossdemo am 14. Juni: Jedes Jahr am 14. Juni füllt sich die Berner Innenstadt mit Tausenden von violett gekleideten Menschen. Zumindest war das in den vergangenen Jahren so: Am feministischen Streik mobilisierte das Berner Streikkollektiv zur grossen Demonstration. Nächsten Sonntag ist das anders. Das Feministische Streikkollektiv Bern hat sich entschieden, dieses Jahr keine zentrale Grossdemonstration zu organisieren. Die Gründe dafür hören wir im Interview.  Europa schottet sich weiter ab: Aktuell verschärft die Europäische Union mit der GEAS-Reform ihre Migrationspolitik und die europäische Grenzagentur Frontex rüstet nunmehr seit zehn Jahren auf. Bartholomäus Laffert ist Journalist und Mitglied beim Selbstlaut Kollektiv. Er berichtet regelmässig über die Situation an den europäischen Aussengrenzen. Im Interview spricht er über die Situation vor Ort.

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Antifaverbot? Die demokratischen Jurist:innen Bern ordnen ein

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