Apropos Psychologie!
Was ist das Geheimnis guter Partnerschaften? In dieser Folge erklärt die Psychologin und Paartherapeutin Susanne Vömel, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Dies ist nicht immer einfach, denn in jeder Beziehung wirkt mehr mit, als uns bewusst ist. Immerhin begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung. Beziehungsmuster verändern Wir sprechen darüber, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen, wie sie oft unbewusst deren Dynamik bestimmen und vor allem, wie wir Beziehungsmuster verändern können. Susanne Vömel erklärt, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die frühe Wunden in uns berühren und warum wir uns immer wieder in gleichen Konflikten wiederfinden. Wir suchen nach der anderen, der besseren Hälfte. Am Anfang ist das zunächst perfekt, wird aber mit der Sozialisierung schwieriger, wenn die Außenwelt auf die Beziehung trifft. Oft fixieren sich die in der Kindheit entstandenen Rollen, sodass bei nicht genauer Betrachtung keine Entwicklung möglich ist. „Gesund ist es, wenn ein jeder die eigenen Bedürfnisse und die des anderen kennt, wenn sich jeder zwischen Macht und Ohnmacht, aktiv oder passiv sein können, Nähe oder Distanz flexibel bewegen kann. So findet ein Paar den eigenen Rhythmus, eine gemeinsame Dynamik“, sagt Susanne Vömel. Die Aufgabe besteht darin, früh verdrängte Anteile, tiefe Sehnsüchte, nicht nur im anderen zu leben und ihn darauf festzulegen, sondern sie selbst zu entwickeln. Wir gehen auf die acht psychodynamischen Grundkonflikte, den emotionalen Grundton einer Familie und sogar die Atmung ein. Ziel ist es, dass ein Paar – richtig kommuniziert - den ganz eigenen Rhythmus findet. Wie das geht? In einem ersten Schritt alte Konflikte, Bedürfnisse, in sich selbst erkennen und nicht auf den anderen übertragen. Alte Muster, etwa die Angst vorm Bindungsverlust, erkennen und nicht mehr ausspielen. „Mal ein Veto einlegen, sich distanzieren. Nicht mehr mitspielen – auch nicht beim anderen“, so Susanne Vömel. Was sie rät: Mitgefühl für die eigenen Themen und die des anderen entwickeln, sich verändern, lebendig und neugierig bleiben. Susanne Vömel [https://www.psychotherapieundberatung.com/] ist Psychologin M.Sc., Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Physiotherapeutin. Sie bildete sich in diversen psychodynamischen und paartherapeutischen Fachbereichen weiter und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie ist Mitglied im Bundesverband Psychonalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF). Buchtipp: Du möchtest tiefer in dieses Thema einsteigen? Dann lohnt sich ein Blick in das neue Buch von Susanne Vömel mit dem Titel 📖 „ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch]Tanz der inneren Kinder: Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird“ [https://www.klett-cotta.de/produkt/susanne-voemel-tanz-der-inneren-kinder-9783608402216-t-9387#buch] – ab dem 13.06.2026 im Handel erhältlich! Folge direkt herunterladen [https://junfermann.podcaster.de/download/Podcast_144_mit_Susanne_Vo---emel.mp3?v=1780989797&awCollectionId=at-gnevf&awEpisodeId=at-gnevf-d5d72581935c122370aa10ed3d9a00a3f2482f90&episodeUuid=04adb601-c03d-4239-96bb-aa300b7239b4&origin=feed]
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