Einfach Recht - Antworten rund ums Arbeitsrecht!

Homeoffice - Gerichte greifen in die unternehmerische Entscheidung ein!

13 min · 29 de jun de 2026
Portada del episodio Homeoffice - Gerichte greifen in die unternehmerische Entscheidung ein!

Descripción

Kein Homeoffice-Anspruch – und trotzdem verliert der Arbeitgeber? Warum eine Rückholanordnung ins Büro rechtlich scheitern kann. Viele Arbeitgeber gehen davon aus: Wurde Homeoffice nie vertraglich vereinbart, kann der Mitarbeiter jederzeit wieder ins Büro zurückbeordert werden. So einfach ist es nicht. In dieser Folge von „Einfach Recht“ bespreche ich eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25). Das Gericht stellt klar: Allein eine jahrelang gelebte Homeoffice-Praxis begründet noch keinen Anspruch auf dauerhaftes Arbeiten von zu Hause. Trotzdem verlor der Arbeitgeber den Prozess. Warum? Weil das Gericht zwei Fragen sauber voneinander trennt: * Entsteht durch jahrelanges Homeoffice ein vertraglicher Anspruch? * Und wenn nicht: Unter welchen Voraussetzungen darf der Arbeitgeber sein Direktionsrecht ausüben und den Arbeitsort ändern? Ich erläutere, weshalb § 106 GewO in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, was unter einer Entscheidung nach „billigem Ermessen“ zu verstehen ist und welche Anforderungen Gerichte an die Begründung einer Rückholanordnung stellen. Außerdem ordne ich die Entscheidung kritisch ein und diskutiere die Frage, ob Gerichte unternehmerische Organisationsentscheidungen inzwischen intensiver überprüfen als früher. * Wann entsteht durch Homeoffice ein vertraglicher Anspruch? * Warum eine jahrelange Praxis allein regelmäßig nicht ausreicht. * Die Bedeutung des Direktionsrechts nach § 106 GewO. * Was „billiges Ermessen“ in der Praxis bedeutet. * Warum der Arbeitgeber trotz fehlenden Homeoffice-Anspruchs den Prozess verlor. * Welche Anforderungen künftig an Rückholanordnungen gestellt werden könnten. * Konkrete Empfehlungen für Geschäftsführer, Personalabteilungen und Arbeitgeber. Wenn Sie Homeoffice-Regelungen ändern möchten, sollten Sie Ihre Entscheidung nicht nur treffen, sondern auch nachvollziehbar begründen und dokumentieren. Eine sorgfältige Ausübung des Direktionsrechts kann im Streitfall entscheidend sein. * ArbG Düsseldorf, Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25 Aktuelle Urteile, Praxistipps und Hintergrundbeiträge finden Sie im Blog der Rechtsanwälte Wulf & Collegen: 🌐 https://www.kanzlei-wulf.de [https://www.kanzlei-wulf.de/] Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung, ein Abonnement und eine Weiterempfehlung an Geschäftsführer, HR-Verantwortliche und Kolleginnen und Kollegen. #Arbeitsrecht #Homeoffice #Personalmanagement #HR #Geschäftsführer #Direktionsrecht #Arbeitsvertrag #Führung #EinfachRecht #SandroWulf #KanzleiWulf #WulfUndCollegen

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episode Die unterschätzte Elternzeit-Falle für Arbeitgeber! artwork

Die unterschätzte Elternzeit-Falle für Arbeitgeber!

Die unterschätzte Elternzeit-Falle für Arbeitgeber Ein Mitarbeiter beantragt Elternzeit – aufgeteilt in mehrere Abschnitte über die nächsten Jahre. Für viele Arbeitgeber klingt das nach reiner Personalplanung. Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts zeigt: Es steckt weit mehr dahinter. In dieser Folge geht es um die Entscheidung des BAG vom 18.06.2026 (Az. 2 AZR 213/25) und die Frage, die viele Personalabteilungen unterschätzen: Löst ein einziges, gebündeltes Elternzeitverlangen den besonderen Kündigungsschutz mehrfach aus – auch dann, wenn der Mitarbeiter gerade ganz normal arbeitet? Ich erkläre, warum das Gericht den Wortlaut des § 18 BEEG so auslegt, weshalb die sechsmonatige Wartezeit des Kündigungsschutzgesetzes hier keine Rolle spielt, und ob dadurch faktisch eine Kettenwirkung des Sonderkündigungsschutzes entsteht. Außerdem: der oft unterschätzte Zeitrahmen der Elternzeit – die meisten glauben, es geht nur um zwölf Monate. Tatsächlich kann sich der Anspruch über die ersten acht Lebensjahre eines Kindes erstrecken. Eine Folge für alle, die in Personalverantwortung stehen – ob als Geschäftsführung, HR oder Führungskraft. 📩 Kontakt zur Kanzlei Wulf & Collegen: https://kanzlei-wulf.de/kontakt/ [https://kanzlei-wulf.de/kontakt/] ✉️ E-Mail: info@kanzlei-wulf.de [info@kanzlei-wulf.de] 🌐 Blog & weitere Informationen: https://www.kanzlei-wulf.de [https://www.kanzlei-wulf.de/] 🎧 Spotify: https://open.spotify.com/show/6DT5FNmnN7k46IQvgPppMO [https://open.spotify.com/show/6DT5FNmnN7k46IQvgPppMO] 🎧 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/us/podcast/einfach-recht-antworten-rund-ums-arbeitsrecht/id1517321290 [https://podcasts.apple.com/us/podcast/einfach-recht-antworten-rund-ums-arbeitsrecht/id1517321290] Wenn dir diese Folge geholfen hat: Abonniere „Einfach Recht" und hinterlasse gern eine Bewertung – so erreichst du, dass mehr Arbeitgeber und HR-Verantwortliche rechtssicher handeln können. Sandro Wulf Rechtsanwalt / Fachanwalt f. ArbG / zertifizierter Mediator

13 de jul de 202628 min
episode Arbeitsrecht im Umbruch? Was das Reformpaket wirklich taugt! artwork

Arbeitsrecht im Umbruch? Was das Reformpaket wirklich taugt!

Arbeitsrecht im Aufbruch? Was das Reformpaket der Bundesregierung für Arbeitgeber wirklich bedeutet Krankschreibung ab dem ersten Tag, sachgrundlose Befristung bis 48 Monate, weniger Kündigungsschutz für Hochverdiener, Steuerbonus auf Abfindungen: Das Reformpaket „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung” der Bundesregierung sorgt für Schlagzeilen. Doch was davon ist geltendes Recht? Die klare Antwort: nichts. In dieser Folge ordne ich die 34 Punkte des Koalitionsausschusses ein und erkläre, warum Arbeitgeber, Geschäftsführer und HR-Verantwortliche jetzt nicht abwarten, sondern Einfluss nehmen sollten. Die Themen dieser Folge: Warum das Reformpaket kein Gesetz ist und wie das Gesetzgebungsverfahren wirklich abläuft. Die AU-Pflicht ab Tag 1 als Reform, die keine ist, denn § 5 EFZG erlaubt Arbeitgebern das schon heute. Befristung neu gedacht: 48 Monate, sechs Verlängerungen, gelockertes Vorbeschäftigungsverbot, und warum die Reform selbst ein Verfallsdatum trägt. Kündigungsschutz für Hochverdiener ab rund 177.000 Euro: Systembruch im KSchG? Abfindungen mit Steuervorteil: Warum Sprinterklauseln zum Standard im Aufhebungsvertrag werden. Klar, verständlich und ohne juristisches Fachchinesisch – genau so, wie Sie es von „Einfach Recht” kennen. Kanzlei Rechtsanwälte Wulf & Collegen – Magdeburg und Stendal Homepage und Termin online buchen: https://kanzlei-wulf.de/kontakt/ [https://kanzlei-wulf.de/kontakt/] Sie haben ein Thema, das Sie gerne in einer der nächsten Folgen besprochen sehen wollen? Schicken Sie mir Ihre Frage oder Ihren Fallvorschlag (anonymisiert) per E-Mail an: sandro.wulf@kanzlei-wulf.de [sandro.wulf@kanzlei-wulf.de] Wenn Ihnen diese Folge weitergeholfen hat: Abonnieren Sie „Einfach Recht” auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube. Hinterlassen Sie eine 5-Sterne-Bewertung – das hilft anderen, den Podcast zu finden. Ihr Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator bei den Rechtsanwälten Wulf & Collegen in Magdeburg und Stendal. #Arbeitsrecht #Reformpaket #Befristung #Kündigungsschutz #KSchG #Abfindung #Krankschreibung #Arbeitsunfähigkeit #Aufhebungsvertrag #Arbeitgeber #HR #Mittelstand #FachanwaltArbeitsrecht #SandroWulf #WulfundCollegen #Magdeburg #Stendal #EinfachRecht #LegalPodcast #Personalrecht

5 de jul de 202623 min
episode Homeoffice - Gerichte greifen in die unternehmerische Entscheidung ein! artwork

Homeoffice - Gerichte greifen in die unternehmerische Entscheidung ein!

Kein Homeoffice-Anspruch – und trotzdem verliert der Arbeitgeber? Warum eine Rückholanordnung ins Büro rechtlich scheitern kann. Viele Arbeitgeber gehen davon aus: Wurde Homeoffice nie vertraglich vereinbart, kann der Mitarbeiter jederzeit wieder ins Büro zurückbeordert werden. So einfach ist es nicht. In dieser Folge von „Einfach Recht“ bespreche ich eine aktuelle Entscheidung des Arbeitsgerichts Düsseldorf (Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25). Das Gericht stellt klar: Allein eine jahrelang gelebte Homeoffice-Praxis begründet noch keinen Anspruch auf dauerhaftes Arbeiten von zu Hause. Trotzdem verlor der Arbeitgeber den Prozess. Warum? Weil das Gericht zwei Fragen sauber voneinander trennt: * Entsteht durch jahrelanges Homeoffice ein vertraglicher Anspruch? * Und wenn nicht: Unter welchen Voraussetzungen darf der Arbeitgeber sein Direktionsrecht ausüben und den Arbeitsort ändern? Ich erläutere, weshalb § 106 GewO in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle spielt, was unter einer Entscheidung nach „billigem Ermessen“ zu verstehen ist und welche Anforderungen Gerichte an die Begründung einer Rückholanordnung stellen. Außerdem ordne ich die Entscheidung kritisch ein und diskutiere die Frage, ob Gerichte unternehmerische Organisationsentscheidungen inzwischen intensiver überprüfen als früher. * Wann entsteht durch Homeoffice ein vertraglicher Anspruch? * Warum eine jahrelange Praxis allein regelmäßig nicht ausreicht. * Die Bedeutung des Direktionsrechts nach § 106 GewO. * Was „billiges Ermessen“ in der Praxis bedeutet. * Warum der Arbeitgeber trotz fehlenden Homeoffice-Anspruchs den Prozess verlor. * Welche Anforderungen künftig an Rückholanordnungen gestellt werden könnten. * Konkrete Empfehlungen für Geschäftsführer, Personalabteilungen und Arbeitgeber. Wenn Sie Homeoffice-Regelungen ändern möchten, sollten Sie Ihre Entscheidung nicht nur treffen, sondern auch nachvollziehbar begründen und dokumentieren. Eine sorgfältige Ausübung des Direktionsrechts kann im Streitfall entscheidend sein. * ArbG Düsseldorf, Urteil vom 11.02.2026 – 3 Ca 6587/25 Aktuelle Urteile, Praxistipps und Hintergrundbeiträge finden Sie im Blog der Rechtsanwälte Wulf & Collegen: 🌐 https://www.kanzlei-wulf.de [https://www.kanzlei-wulf.de/] Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung, ein Abonnement und eine Weiterempfehlung an Geschäftsführer, HR-Verantwortliche und Kolleginnen und Kollegen. #Arbeitsrecht #Homeoffice #Personalmanagement #HR #Geschäftsführer #Direktionsrecht #Arbeitsvertrag #Führung #EinfachRecht #SandroWulf #KanzleiWulf #WulfUndCollegen

29 de jun de 202613 min
episode KI gegen die Justiz – Droht die digitale Überforderung der Gerichte? artwork

KI gegen die Justiz – Droht die digitale Überforderung der Gerichte?

KI gegen die Justiz – Droht die digitale Überforderung der Gerichte? In dieser besonderen digitalen Folge von „Einfach Recht“ verlasse ich das klassische Format der Solo-Folge und nutze die Möglichkeiten moderner KI-Technologie, um ein Thema zu beleuchten, das die Zukunft unseres Rechtsstaates maßgeblich beeinflussen könnte. Künstliche Intelligenz verändert die juristische Arbeit bereits heute grundlegend. Anwälte, Unternehmen und sogar Privatpersonen können mit wenigen Klicks umfangreiche Schriftsätze, Klagen und rechtliche Stellungnahmen erstellen. Was früher Stunden oder Tage in Anspruch nahm, gelingt inzwischen innerhalb weniger Minuten. Doch während die Anwaltschaft und Rechtsuchende immer stärker auf KI setzen, stellt sich eine entscheidende Frage: Kann die Justiz mit dieser Entwicklung überhaupt Schritt halten? In dieser Episode spreche ich über die zunehmende technologische Schieflage zwischen den Gerichten auf der einen Seite und den Verfahrensbeteiligten auf der anderen Seite. Denn während KI die Erstellung von Klagen massiv beschleunigt, kämpfen viele Gerichte weiterhin mit Personalmangel, hohen Aktenbergen und einer oftmals nur teilweise digitalisierten Infrastruktur. Du erfährst: * warum KI die Anzahl gerichtlicher Verfahren erheblich steigern kann, * weshalb viele Gerichte bereits heute an ihre Belastungsgrenzen stoßen, * welche Risiken durch automatisiert erzeugte Massen-Schriftsätze entstehen, * warum fehlerhafte KI-Texte wertvolle richterliche Arbeitszeit binden, * welche Pilotprojekte bereits den Einsatz von KI in der Justiz erproben, * welche rechtlichen Grenzen für den Einsatz von KI durch Richter gelten, * warum die Waffengleichheit zwischen Bürgern, Anwälten und Gerichten zunehmend unter Druck gerät, * und welche Investitionen notwendig sind, um die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaates langfristig zu sichern. Diese Folge richtet sich an Unternehmer, Personalverantwortliche, Juristen, Mitarbeiter von Behörden und alle, die verstehen möchten, welche Auswirkungen die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf die deutsche Justiz haben werden. Denn die eigentliche Frage lautet nicht mehr, ob KI die juristische Arbeit verändert, sondern ob unsere Gerichte schnell genug auf diese Entwicklung reagieren können. 🌐 Kanzlei Wulf & Collegen https://www.kanzlei-wulf.de [https://www.kanzlei-wulf.de/] 🎙 Podcast „Einfach Recht“ https://www.kanzlei-wulf.de/blog [https://www.kanzlei-wulf.de/blog] 💼 LinkedIn – Sandro Wulf https://www.linkedin.com/in/sandro-wulf/ [https://www.linkedin.com/in/sandro-wulf/] 📘 Facebook – Rechtsanwälte Wulf & Collegen https://www.facebook.com/kanzleiwulf [https://www.facebook.com/kanzleiwulf] 📸 Instagram – Kanzlei Wulf & Collegen https://www.instagram.com/kanzleiwulf [https://www.instagram.com/kanzleiwulf] 📧 Kontakt info@kanzlei-wulf.de [info@kanzlei-wulf.de] #Arbeitsrecht #Rechtsstaat #Justiz #KünstlicheIntelligenz #KI #LegalTech #Digitalisierung #Gerichte #Richter #Anwalt #Rechtsanwalt #EinfachRecht #SandroWulf #WulfUndCollegen #HR #Unternehmer #Deutschland #JuristischeKI #ZukunftDerJustiz #RechtUndTechnologie Melde dich gerne bei mir unter info@kanzlei-wulf.de [info@kanzlei-wulf.de]. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen, und hinterlasse mir gerne eine Bewertung, wenn dir die Episode gefallen hat. Schau dazu auch gern auf dem Blog der Kanzlei Wulf & Collegen unter www.kanzlei-wulf.de [http://www.kanzlei-wulf.de/] vorbei. Bis zur nächsten Folge – bleib rechtlich auf der sicheren Seite! Dein Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und zertifizierter Mediator.

18 de jun de 20266 min
episode Zwischenzeugnis Teil 2 - Die Zeugnisfalle! artwork

Zwischenzeugnis Teil 2 - Die Zeugnisfalle!

Die Zeugnisfalle – Teil 2 zum Zwischenzeugnis!Warum ein gutes Zwischenzeugnis Jahre später zum Problem des Arbeitgebers werden kann! Ein Zwischenzeugnis wirkt auf den ersten Blick wie eine Formalität. Der Mitarbeiter fragt danach, die Personalabteilung erstellt es und häufig wird lieber etwas zu positiv formuliert, um Diskussionen zu vermeiden. Doch genau darin liegt eine erhebliche Gefahr. Denn was heute als freundliche Bewertung formuliert wird, kann morgen im Kündigungsschutzprozess, bei einer Abmahnung oder beim Streit um das Endzeugnis zum Problem werden. In dieser Folge von Einfach Recht zeige ich, warum Arbeitgeber Zwischenzeugnisse nicht unterschätzen sollten und welche rechtlichen Folgen sich aus einem zu guten Zwischenzeugnis ergeben können. Im Mittelpunkt steht die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur Bindungswirkung von Zwischenzeugnissen. Das BAG hat entschieden, dass der Arbeitgeber bei der Erteilung eines späteren Endzeugnisses grundsätzlich an die Bewertungen eines zuvor erteilten Zwischenzeugnisses gebunden ist, soweit dieselben Zeiträume betroffen sind. Eine spätere Abweichung ist nur möglich, wenn sich Leistung oder Verhalten des Arbeitnehmers nach Erteilung des Zwischenzeugnisses wesentlich verändert haben. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ Warum Zwischenzeugnisse vor Gericht eine erhebliche Rolle spielen können ✅ Weshalb ein zu positives Zwischenzeugnis spätere Kündigungen erschweren kann ✅ Welche Auswirkungen Zwischenzeugnisse auf Abmahnungen und Endzeugnisse haben ✅ Warum Arbeitgeber Leistungsänderungen dokumentieren sollten ✅ Welche Bedeutung die BAG-Entscheidung vom 16.10.2007 – 9 AZR 248/07 hat ✅ Wie Arbeitgeber Zwischenzeugnisse strategisch sinnvoll einsetzen können ✅ Warum ein Zwischenzeugnis häufig Anlass für ein wichtiges Mitarbeitergespräch sein sollte Für Arbeitgeber, Geschäftsführer, Personalverantwortliche und HR-Abteilungen ist diese Folge besonders relevant. Denn häufig liegt das Risiko nicht in der Frage, ob ein Zwischenzeugnis erteilt werden muss, sondern in der Frage, was darin steht. BAG, Urteil vom 16.10.2007 – 9 AZR 248/07, NZA 2008, 298 Der Arbeitgeber ist bei der Erteilung eines Endzeugnisses grundsätzlich an die Bewertungen eines zuvor erteilten Zwischenzeugnisses gebunden, soweit dieselben Zeiträume betroffen sind. Eine spätere Abweichung setzt nachvollziehbare Veränderungen in Leistung oder Verhalten des Arbeitnehmers voraus. Rechtsanwälte Wulf & Collegen Arbeitsrecht für Arbeitgeber, Geschäftsführer, HR-Abteilungen und Arbeitnehmer 📧 E-Mail: info@kanzlei-wulf.de 🌐 Website: https://kanzlei-wulf.de [https://kanzlei-wulf.de/] 🎙️ Podcast „Einfach Recht“ https://www.kanzlei-wulf.de/einfachrecht 💼 LinkedIn – Sandro Wulf https://de.linkedin.com/in/kanzleiwulfmd [https://de.linkedin.com/in/kanzleiwulfmd] 📸 Instagram – Wulf & Collegen https://www.instagram.com/kanzleiwulf/ [https://www.instagram.com/kanzleiwulf/] ▶️ YouTube – Rechtsanwälte Wulf & Collegen https://www.youtube.com/@rechtsanwalteundfachanwalt1379 🎧 Spotify – Einfach Recht https://open.spotify.com/show/6DT5FNmnN7k46IQvgPppMO [https://open.spotify.com/show/6DT5FNmnN7k46IQvgPppMO?utm_source=chatgpt.com] 📘 Facebook – Rechtsanwälte Wulf & Collegen https://www.facebook.com/kanzleiwulf Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, freue ich mich über ein Abo, eine Bewertung und das Teilen der Folge mit Kollegen, Führungskräften und Personalverantwortlichen. #Arbeitsrecht #Zwischenzeugnis #Arbeitszeugnis #Kündigung #Personalabteilung #HR #Arbeitgeber #Geschäftsführer #BAG #Zeugnisrecht #KanzleiWulf #EinfachRecht #SandroWulf #Arbeitsvertrag #Personalführung #Kündigungsschutz #Rechtsanwalt #FachanwaltArbeitsrecht

14 de jun de 202612 min