ERF Plus - Wort zum Tag

Jesus ist das Licht

4 min · 14 de jun de 2026
Portada del episodio Jesus ist das Licht

Descripción

Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Licht und Finsternis sind das Thema. Das Gleiche gilt für den Kontext. Der Dunkelfaktor will überwunden werden. Jesus kann das. Wieviel vom Bösen steckt in mir? Gibt es verborgene Flecken? „Wer kann merken, wie oft er fehlet?“ (Psalm 19,13 [https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm19%2C13]) Bin ich ein Egoist? Ich bin doch nicht gehässig! Oder nehme ich das gar nicht wahr? Dazu noch ein bisschen Narzissmus? Vielleicht ist sogar etwas Sadismus drin und ich merke das gar nicht? Kürzlich las ich, dass man diese dunklen Seiten des Menschen messen kann.  Wissenschaftler der Uni Ulm, Kaiserslautern-Landau und Kopenhagen haben sich überlegt, wie das gehen kann. Sie haben einen Test entwickelt, um das herauszufinden. Das macht mich neugierig. Ich bin gespannt, was der kann. Allerdings ist das ein Selbsttest. Da kann also jeder antworten, wie er möchte. Er scheint mir manipulierbar zu sein. Was soll da rauskommen? Am Ende das, was ich möchte? Jetzt will ich es aber wissen. Der Test ist anonym, also habe ich kein Problem, ehrlich zu sein. Schließlich möchte ich herausfinden, wer ich eigentlich bin. Das Ergebnis ist erfreulich. Ich bin nicht auf der dunklen Seite gelandet. Aber es gibt schwarze Anteile, sehr wenig zwar, aber immerhin. Perfekt bin ich nicht. Nicht neu, denke ich. Eigentlich weiß ich das. „Nobody is perfekt“, Niemand ist perfekt. Wenn Wissenschaftler messen, gehen sie vermutlich von Durchschnittskriterien aus. Da werden Annahmen herangezogen, die von Menschen gemacht werden. Dem entsprechend könnte das Ergebnis ausfallen. Der Algorithmus dahinter bleibt mir verborgen. Aber mein Test liest sich vorteilhaft. Bin ich jetzt ein guter Mensch? Gott urteilt anders: „Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer.“ (Römer 3,12 [https://www.bibleserver.com/LUT/R%C3%B6mer3%2C12]) Das ist so und klingt sehr hart. Ich will mir nichts vormachen. Bin ich bereit, daran zu arbeiten? Der Schlüssel steckt von innen. Aber ich wüsste gar nicht, wie das geht. Wenn ich das ändern will, hilft mir Jesus. Er kriegt das hin. Der Start ist eine Entscheidung, die ich treffe. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Will ich das? Nachfolgen heißt, das Leben mit Jesus gestalten. Es geht darum, schrittweise den Dunkelfaktor in meinem Leben auszuschalten. Ist das zu schaffen? Aus Erfahrung weiß ich, selber kriege ich das nicht hin. Das Dunkle holt mich immer wieder ein. Diese Einsicht ist der letzte Schritt des alten Lebens. Aber Jesus ist für mich da. Er ist das Licht, das mir Orientierung gibt. Das Dunkle in mir wird ausgeleuchtet. Ich lasse mich darauf ein, wenn es mich verändern soll. Licht ist Leben und ohne Jesus geht nichts. Mit ihm kann ich lernen, das Dunkle zu bannen. Ich erkenne es und benenne es. Dann holt er mich raus. Ich bin das Licht sagt er. Damit ist Jesus der, der vorausgeht. Ich folge ihm. So kann es gehen. Darauf setze ich. Große Dankbarkeit macht sich in mir breit. Jesus ist das Licht! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361065.gif]

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Du strahlst heute!

Die Bibelstelle Epheser 5,8 – ausgelegt von Gesine Möller. An einem lauwarmen Sommerabend sitze ich auf dem Balkon. Es ist schon so dunkel, dass ich kein Buch mehr lesen kann, ohne das elektrische Licht einzuschalten. Ich schaue in Richtung Wiese, die direkt an einen Wald grenzt. Da traue ich meinen Augen kaum. Die Wiese beginnt zu leuchten. Lauter kleine, helle, gelb-grüne Punkte erstrahlen und erlöschen wieder. Dazu ein Konzert von Gezirpe. Es ist wieder so weit – die Grillen sind auf Partnersuche. Sie locken mit ihrem Licht und ihrer Musik ein Weibchen an. Wer am schönsten und hellsten leuchtet, hat beste Chancen auf Erfolg. Das Phänomen, dass Tiere leuchten können, nennt sich Biolumineszenz. Eine chemische Reaktion im Körper der Käfer führt zu diesem Leuchten. Das ist in der Fauna gar nicht so selten. Ja, sogar 76 Prozent aller Tiere im Ozean leuchten, so steht es in einem Beitrag von Liz Angley, der 2025 bei National Geographic veröffentlicht wurde. Das ist faszinierend. Das Leuchten erfüllt mehrere Zwecke: Partnersuche, Beute anlocken, Verständigung unter Seinesgleichen. Bei Menschen gibt es diese Fähigkeit nicht, obwohl es den Ausdruck gibt: Du strahlst ja heute! Es beschreibt einen Gesichtsausdruck, der davon zeugt, dass sich etwas sehr Schönes ereignet haben muss. Freude, Glück…irgendetwas in dieser Richtung. Das Strahlen kommt aus den Augen, dem Mund und der Körperhaltung. Auch dieses Strahlen bewirkt etwas. Einem strahlenden Menschen zu begegnen, führt oft dazu, dass auch das Gegenüber reflexartig zu strahlen beginnt. Im heutigen Bibelvers aus dem Epheserbrief, Kapitel 5,8 schreibt der Verfasser: „Denn ihr wart früher Finsternis, nun aber seid ihr Licht in dem Herrn.“ Jetzt habe ich schon erklärt, dass Menschen eigentlich nicht selbst leuchten können. Was sie aber können, ist die Eigenschaften und Wesenszüge Jesu Christi in sich wirken und aus sich herausströmen lassen. Das ist durch den Heiligen Geist möglich, den Christus in die Herzen der Menschen ausgießt. Dabei ist das Menschenherz wie ein Gefäß, so hat es der Zisterzienser Mönch Bernhard von Clairvaux beschrieben, das sich von Gott füllen lassen muss. Erst, wenn das Gefäß ganz gefüllt ist, kann es überfließen und zu anderen hinfließen. Erst, wenn ich selbst in Kontakt mit der lebendigen Quelle Jesus Christus in Verbindung gekommen bin, kann ich auch aus dieser Quelle schöpfen und für andere eine Inspiration, eine Tröstende, ein Zeugnis sein. Was in der Tierwelt funktioniert, geht bei mir nicht. Und soll auch gar nicht gehen. Ich soll mit der Licht-Quelle verbunden sein. Ich soll und brauche nicht aus eigener Kraft und Anstrengung versuchen, ein Licht hervorzubringen. Ganz im Gegenteil. Die paulinisch anklingende Formulierung „in dem Herrn“ besagt es eindeutig, dass der Ursprung für das Lichtsein nicht in mir selbst zu suchen und zu finden ist, sondern ausschließlich im Herrn. In dem Herrn, der von sich selbst sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Christus ist die einzig wahre Quelle für Licht und Liebe, aus der das Leben strömt. An ihn angeschlossen sein, in seiner Liebe zu bleiben und seine Werke zu tun, ist meine Bestimmung. In seinem Licht wandeln heißt dann auch, mit Güte und Gerechtigkeit dem anderen ins Gesicht sehen. Das meint der zweite Teil des Verses: Wandelt als Kinder des Lichts. Die Wesenszüge und Eigenschaften Jesu Christi sind wie ein Erbgut, das meine Persönlichkeit prägen will. Als Kind Gottes trage ich dieses Potenzial in mir, wenn ich durch den Glauben an Christus eine neue Kreatur geworden bin. Wenn ich wiedergeboren bin. Mein Umgang mit mir und anderen ist dann durchleuchtet von Gottes Barmherzigkeit, Güte, Wahrheit und noch viel mehr. Vielleicht und bestimmt sagt mein Gegenüber dann auch zu mir: Du strahlst aber heute wieder! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gesine Möller ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17368851.gif]

Ayer4 min
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Weihnachten im Sommer?

Die Bibelstelle Micha 5,1 – ausgelegt von Reinhard Holmer. Haben Sie in diesem Jahr schon an Weihnachtsgeschenke gedacht? Ist nicht mehr lange hin, in sechs Monaten ist Weihnachten schon fast wieder vorbei. Und es dauert auch nicht mehr lange und die ersten Weihnachtssachen werden wieder in den Supermärkten zu sehen sein. Wie oft habe ich mich schon darüber geärgert, dass das große Geschäft gefühlt immer früher losgeht. Für mich beginnt die Weihnachtszeit und die Vorbereitungen auf das große Fest immer erst mit dem Advent. Als es im Bekanntenkreis mal wieder um dies Thema ging und der Ärger von einigen unüberhörbar war, sagte eine Freundin: Ich habe mich früher auch immer darüber geärgert. Aber dann habe ich mir klargemacht, dass wir uns doch zu jeder Jahreszeit darüber freuen können, dass Jesus in diese Welt gekommen ist und uns den Zugang zu Gott ermöglicht hat. Aber warum mitten im Sommer solche Gedanken. Die kamen mir, als ich die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem Buch des Propheten Micha las. Dort heißt es in Micha 5 [https://www.bibleserver.com/LUT/Micha5], Vers 1: Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Diese Weissagung des Propheten Micha gehört für viele Christen unbedingt zu Weihnachten. Sie macht deutlich, dass Jesus nicht zufällig in Bethlehem geboren wird. Gott hat dies durch den Propheten siebenhundert Jahre vor Jesus verheißen. Menschlich ist es eher unwahrscheinlich, dass in dem kleinen Bethlehem Gott selbst zur Welt kommt. Nicht das große prächtige Jerusalem mit seinem Tempel und all den Palästen wählt Gott. Es ist eine kleine Herberge mit einem Stall. So ist Gott! Im zweiten Text dieses Tages aus dem Neuen Testament wird beschrieben, wie die „Weisen aus dem Morgenland“, Sterndeuter aus dem fernen Osten, nach Jerusalem kommen, um den neugeborenen König der Juden anzubeten. Sie nehmen an, dass dieser neugeborene König im Königspalast geboren ist. Als sie dort nachfragen und die Berater von König Herodes Schriften zitieren, in denen diese Ankunft vorhergesagt wird, ist König Herodes sofort höchst alarmiert. Ein neuer König? Das bedeutet Gefahr für ihn. Die Schriftgelehrten nennen ihm die Stelle aus dem Micha Buch. Bethlehem ist die Stadt, aus der der Messias, der Erlöser Israels kommen soll. Herodes hätte lachen können, wenn er an das kleine Bethlehem denkt. Was kann aus so einem Nest schon Großes kommen. Aber er ist ein Machtmensch, ein grenzenlos grausamer Tyrann, der auch vor Mord in seiner eigenen Familie nicht zurückschreckt. Aus Sorge, dass seiner Herrschaft hier eine Gefahr droht, lässt er alle Neugeborenen Kinder in Bethlehem töten. Dabei hätte er wissen können, dass ihm von diesem Herrscher keine Gefahr droht. Jesus ist von anderer Qualität als jeder weltliche König. Er ist von Anfang an da und er wird herrschen bis in alle Ewigkeit. Wenn er schon von Anfang an da ist und in Ewigkeit sein wird, kann kein weltlicher Herrscher ihn klein machen. Immer wieder haben die unterschiedlichen Tyrannen versucht, diesen himmlischen Herrscher loszuwerden, indem sie seine Nachfolger verfolgen. Das müssen Christen bis heute in vielen Ländern dieser Welt erleben. Aber dieser König kommt nicht in die Welt, um Tyrannen zu beseitigen, sondern er kommt, um für jeden Menschen den Weg zu Gott freizumachen. Um sich darüber zu freuen, braucht es wirklich keiner Weihnachtsstimmung. Das geht auch im Juni mit langen Tagen und kurzen Nächten. Ich wünsche Ihnen auch mitten im Sommer die Freude darüber, dass Gott in diese Welt kommt, damals im kleinen Bethlehem und heute bei uns. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Pfarrer Reinhard Holmer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17368088.gif]

25 de jun de 20264 min
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Offen für Gottes Wirken

Die Bibelstelle 2. Chronik 15.7 – ausgelegt von Reinhard Holmer. Das Bibelwort für den heutigen Tag steht in 2. Chronik 15 [https://www.bibleserver.com/LUT/2.Chronik15] Vers 7 und lautet: Seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken: denn euer Werk hat seinen Lohn. Es ist eine spannende Zeit für das Volk Israel. Die große Zeit von König David und seinem Sohn Salomo ist vorbei. Das Großreich Israel ist zerfallen, angrenzende Völker, die unter David erobert werden, sind wieder abgefallen und das Stammland ist gespalten in ein Nord- und Südreich. Es ist eine lange Liste von Königen, die im Alten Testament in den Büchern der Könige und Chronik genannt werden. Die Regierungszeiten der einzelnen Könige sind sehr unterschiedlich lang. Der König Asa, an den das heutige Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine gerichtet ist, regiert vierzig Jahre. Bei anderen dauert die Regierungszeit nur wenige Monate. Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Regierung ist die Stellung des Königs zu dem Gott Israels. Immer wieder lese ich den Satz: „Und er tat, was dem Herrn gefiel“ oder umgekehrt: „was dem Herrn missfiel.“ Die Stellung vor Gott wird an der eigenen Haltung deutlich. In unserem Bibelwort sind die erhobenen Hände genannt. Sie sind eine Gebetshaltung, die nach oben offen ist und deutlich macht: Ich brauche Gott, ich will alles von ihm erwarten. Eine solche Haltung ist nicht selbstverständlich, denn von Natur aus wollen Menschen von niemandem abhängig sein. „Selbstbestimmt leben“ ist angesagt. Auch die Herrscher in Israel stehen in der Gefahr, sich auf die eigenen Möglichkeiten zu verlassen, auf ihren Reichtum, auf ihre Macht, auf die Stärke ihrer Armee. Alle diese Dinge sind an sich nicht schlecht. Jedes Land braucht materielle Reichtümer, braucht Möglichkeiten zur Verteidigung. Problematisch wird es, wenn ich mich allein darauf verlasse. Denn das ist doch klar: Je größer der Wohlstand, je mächtiger die eigenen Streitkräfte, desto weniger muss ich mich auf Gott verlassen. Gebet scheint dann nicht mehr nötig. Ich kann die Hände sinken lassen, weil ich nicht mehr alles von Gott erwarte, sondern alles selbst regeln kann. Ich werde bei diesem Vers an ein Ereignis aus der Wüstenwanderung des Volkes Israel erinnert. In 2. Mose 17 [https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose17] kann ich diese Geschichte nachlesen. Die Amalekiter, ein Nomadenvolk im Süden Palästinas, versuchten den Einzug des Volkes Israel in das gelobte Land zu verhindern. Mose, der Anführer des Volkes Israel, stellt sich nicht selbst zum Kampf gegen die Feinde, sondern beauftragt Josua, diesen Kampf zu führen. Er selbst will in der ganzen Zeit des Kampfes beten. Dazu stellt er sich auf einen Hügel. So kann er selbst den Kampf beobachten und wird zugleich von den Kämpfern gesehen. Zum Gebet erhebt Mose seine Hände als Zeichen, dass er auch hier alles von Gott erwartet.  Solange Mose seine Hände erhoben hat, behalten die Israeliten im Kampf die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken lässt, siegt Amalek. Es wird deutlich: Alles hängt am Gebet, Mose darf nicht nachlassen. Aber mit der Zeit werden ihm die Arme lahm. Er kann sie nicht immer hochhalten und dann kommt Israel in Bedrängnis. Das sehen auch seine Begleiter, Aaron und Hur. Deshalb stellen sie sich links und rechts neben ihn und stützen seine Arme, bis die Sonne untergeht. Am Ende des Tages besiegt Israel die Feinde, aber nicht, weil sie so stark sind oder Josua ein so tüchtiger Heerführer ist, sondern weil Gott zu ihnen steht. Ausdrücklich beauftragt Gott Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es dir und dem ganzen Volk ein: Ihr könnt getrost sein, wenn ihr eure Hände nicht sinken lasst. Das gilt bis heute: Wenn wir alles von Gott erwarten, dürfen wir in unserem Tun getrost sein und werden erleben, dass auch unserer Hände Arbeit ihren Lohn bekommt. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Pfarrer Reinhard Holmer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17367552.gif]

24 de jun de 20265 min
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Gute Nachrichten

Die Bibelstelle Jesaja 64,8 – ausgelegt von Christa Weik. In Zeiten weltweiter Herausforderungen sehnt sich der Mensch nach guten Nachrichten, die ihn ermutigen und trösten. Eine solch gute Nachricht lesen wir beim Propheten Jesaja in Kapitel 64, Vers 8: „HERR, zürne nicht so sehr und gedenke nicht ewig der Sünde! Sieh doch an, dass wir alle dein Volk sind!“ Warum bezeichne ich diese drei Bitten als gute Nachricht? Zum Hintergrund: Jesaja war ein Prophet Israels und stammte aus dem Südreich Juda. Er wurde Mitte des achten Jahrhunderts vor Christus von Gott zum Propheten berufen und wirkte mehrere Jahrzehnte unter vier Königen Judas. Darüber hinaus hatte er auch Botschaften für das Nordreich Israel. Als Prophet hatte er die Aufgabe, den Willen Gottes an die politische und geistliche Führung sowie an das Volk weiterzugeben; er sollte ermahnen und trösten. Weil sich die Herrschenden und das Volk nicht mehr unbedingt auf Gott allein verließen, sondern sich zeitweise von anderen Königen abhängig machten und auch Götzendienst betrieben, warnte Gott sein Volk durch seine Boten: Kehrt um von euren falschen Wegen! Vertraut mir allein. Dann segne ich euch. Sonst wird euch mein Gericht treffen. Doch es war vergeblich. Jesaja erlebte 722 vor Christus die Wegführung der Israeliten im Nordreich in die Gefangenschaft in Assyrien mit. Und er wies auf die im Jahr 606 vor Christus beginnende Wegführung der Bewohner des Südreiches Juda in die Gefangenschaft nach Babylon hin. Sie sollte siebzig Jahre dauern (Jeremia 25,11-12 [https://www.bibleserver.com/LUT/Jeremia25%2C11-12]). Gott gab seinem Propheten zugleich die Vorausschau in die Zeit des Exils und danach. Erlösung, Heil und Frieden sollten sie kennzeichnen. Warum bezeichne ich den heutigen Bibelvers als Ermutigung? „HERR, zürne nicht so sehr und gedenke nicht ewig der Sünde! Sieh doch an, dass wir alle dein Volk sind!“ Erstens: Der Beter spricht Gott als HERRN an. Einen Vers vorher bekennt er: „Du bist unser Vater“ und weist damit auf die persönliche Beziehung zwischen Gott und seinem Volk hin. Zweitens: Der Beter erkennt seine Sünde! Jetzt, in der Zeit des Exils, begreift er: Wir sind vor unserem Gott schuldig geworden. Wir haben ihm nicht vertraut, sondern sind eigene Wege gegangen, die Gott nicht ehren. Der Beter weiß um den Zorn Gottes über die Sünde und den, der die Sünde nicht lassen will. Sein Bekenntnis ist zugleich die Bitte um Vergebung. Drittens: Er drückt es deutlich aus: Wir sind doch alle (im Nordreich Israel und im Südreich Juda) dein Volk. „Herr, zürne nicht …, gedenke nicht ewig …, sieh doch an …“ - so dürfen auch wir beten. Jesus ist gekommen, um uns mit dem Vater zu versöhnen: Wer den Sohn hat, der hat das Leben, weil Jesus den Zorn Gottes auf sich genommen hat, als er am Kreuz für uns starb (Johannes 3,36 [https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes3%2C36]) Seine Vergebung deckt unsere Sünde zu, sie kommt bei ihm nicht mehr zur Sprache. Und wer im Glauben an ihn lebt, darf wissen: Ich bin sein Kind, er sieht mich als liebender Vater an. Leiden Sie in diesen Tagen unter Schuld und Versagen oder stecken Sie in besonderen Nöten? Dann reden Sie mit dem Herrn darüber, wie wir es bei Jesaja lesen. Freuen Sie sich an der guten Nachricht, dass seine Augen liebend und vergebend auf Sie gerichtet sind und gehen Sie froh und getrost durch den heutigen Tag. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17366223.gif]

23 de jun de 20265 min
episode Ordnung muss unter den Leuten sein artwork

Ordnung muss unter den Leuten sein

Die Bibelstelle 1. Korinther 6,14 – ausgelegt von Christa Weik. Die Redewendung „Ordnung muss unter den Leuten sein“ soll von dem Reformator und Bibelübersetzer Dr. Martin Luther aus dem 16. Jahrhundert stammen und sich auf die Ordnung des Gesetzes Gottes im Gegensatz zu menschlichen Regeln beziehen. Bei manchen Christen der Gemeinde in Korinth waren die Ordnungen Gottes durcheinandergeraten oder wurden fragwürdig gedeutet. Wer das ganze Kapitel 6 des 1. Korintherbriefes liest, entdeckt die Missstände: * Streitigkeiten unter den Gemeindemitgliedern wurden nicht innerhalb der Gemeinde, sondern vor Richtern außerhalb der Gemeinde geregelt (V. 1-8). * Zehn sittliche Verirrungen und fragwürdige Lebensweisen waren in der Stadt Korinth weit verbreitet. Doch etliche hatten sich durch den Glauben an Jesus Christus aus diesem Leben ohne Gott herausrufen lassen. Sie wurden nun durch Gottes Geist von der Sünde abgewaschen, das bedeutet: Ihre Sünden sind vergeben. Sie wurden geheiligt, d.h. beschlagnahmt für ein Leben unter der Führung Gottes, und sie wurden vor Gott richtig gemacht (V. 9-11). * Leider folgten manche von ihnen weiterhin dem damaligen Zeitgeist und gingen davon aus, dass die Stillung der leiblichen Bedürfnisse ganz in Ordnung sei: Wer Hunger und Durst hat, solle essen und trinken; wer sexuelle Bedürfnisse habe, solle sie befriedigen, denn der Leib sei weniger wichtig als die Seele; der Leib wurde als „Gefängnis der Seele“ angesehen. Wohl gemerkt: Es geht dabei nicht um die leibliche Gemeinschaft innerhalb der Ehe, sondern um Prostitution und Hurerei (V. 12-20). Mitten in dieses Thema hinein setzte Paulus den für heute gewählten Tagestext aus 1. Korinther, Kapitel 6, Vers 14: Gott hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. Damit erinnerte Paulus die Christen, die Gottes Ordnungen verlassen hatten, daran, welche Würde sie mit ihrer Berufung in die Nachfolge Jesu verliehen bekommen haben: In gleicher Weise, wie ihr Herr den Tod überwunden hat und auferweckt worden ist, werden auch sie eines Tages auferweckt werden. Sie werden einen neuen Auferstehungsleib bekommen; die Überbetonung der gegenwärtigen leiblichen Begierde wird ihre Bedeutung verlieren. Der Zusatz „Durch seine Kraft“ oder „Macht“ weist darauf hin, dass es nicht um menschliche Macht geht, sondern darum, die durch Christus geschenkte Freiheit in der Bindung an ihn und seineOrdnungen zu leben. Ich wechsle in der Formulierung von „ihnen, den Christen in Korinth“, zu uns - zu denen unter uns, die mit Jesus Christus leben. Unseren Leib, unsere ganze Persönlichkeit bezeichnet Paulus als einen Tempel des Heiligen Geistes. Wir gehören nicht mehr uns selbst, sondern dem lebendigen Gott. Sein Sohn Jesus Christus hat um unserer Sünde willen durch den Tod am Kreuz einen hohen Preis bezahlt. Deshalb spricht Paulus eindringlich die Mahnung aus: „Lasst euch unter keinen Umständen zu sexueller Unmoral verleiten!“ (V. 8 Neue Genfer Übersetzung). Zu drei Überlegungen lade ich Sie herzlich ein: 1. Ich will prüfen, was in meinem Leben „unordentlich“ ist, nicht den Ordnungen Gottes entspricht. 2. Ich möchte mich neu danach ausrichten, mit meinen Alltagsangelegenheiten aus dem Blickwinkel der Ewigkeit umzugehen. Auf diese Weise kann ich Gott verherrlichen (V. 20). 3. Ich freue mich daran, dass „der Chef des himmlischen Ordnungsamtes“ der auferstandene Herr ist, der es heute gut mir meint und der eine herrliche Zukunft für mich bereithält. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Schwester Christa Weik, Diakonissenmutterhaus Aidlingen ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17365834.gif]

22 de jun de 20265 min