Regierung will weniger Papierkram • Trump will doch keine Hormus-Gebühr • England und Argentinien im WM-Halbfinale
Podcast für Deutschland am Morgen
Bürokratieabbau im Kabinett: 600 Millionen Euro Entlastung geplant
Die schwarz-rote Regierung will heute weitere Entlastungen beschließen – darunter elektronische Überweisungen, stärkere Nutzung der Patientenakte und Video-Termine beim Jobcenter. Ein zentrales Instrument: Anträge gelten künftig automatisch als genehmigt, wenn Behörden nach vier Monaten nicht entschieden haben.
Chinas Wirtschaft wächst – aber unter Ziel
Im zweiten Quartal legte die Volksrepublik um 5,2 Prozent zu, nach 5,4 Prozent im ersten Quartal – aufs Jahr gerechnet liegt das Wachstum damit erkennbar unter dem angestrebten 5-Prozent-Ziel. Gleichzeitig boomt Chinas Exportmaschine: Im ersten Halbjahr lieferte das Land 5,3 Millionen Autos ins Ausland, mehr als im gesamten Vorjahreszeitraum.
Trump verzichtet auf Hormus-Gebühr – droht aber mit Angriff auf Iran
Die geplante Durchfahrtsgebühr von 20 Prozent für die Straße von Hormus wird nicht kommen – stattdessen sollen Handels- und Investitionsabkommen mit Golfstaaten greifen. Gleichzeitig drohte Trump in einem Radiointerview mit einem „großen, fetten Angriff" auf eine iranische Atomeinrichtung.
Pflegeheimkosten steigen: Eigenanteil klettert auf über 3.300 Euro
Wer im Pflegeheim lebt, zahlte zum 1. Juli im Schnitt 3.364 Euro monatlich aus eigener Tasche – 256 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Würden die Bundesländer Investitions- und Ausbildungskosten vollständig übernehmen, könnten Bewohnerinnen und Bewohner monatlich 649 Euro weniger zahlen.
Zehn Jahre Putschversuch in der Türkei: Vieles bleibt ungeklärt
Was in der Nacht des 15. Juli 2016 wirklich geschah, ist bis heute umstritten – Präsident Erdoğan nutzte den Ausnahmezustand für eine weitreichende Machtkonzentration und ließ ein Präsidialsystem einführen. Kritiker sprechen von einem „kontrollierten Putsch"; das Feindbild der Gülenisten dient bis heute dazu, Gegner unter Druck zu setzen.
Studie zu Jugendlichen und sozialen Medien: Weniger ist mehr
Heute wird in Mainz eine Studie vorgestellt, die untersucht, wie 14- bis 17-Jährige Chancen und Risiken digitaler Medien erleben. Ein britisches Experiment zeigt: Verzichten Kinder sechs Wochen auf Social Media, schlafen sie besser, sind weniger gestresst und konzentrieren sich leichter in der Schule.
WM-Halbfinale: England gegen Argentinien – alte Rivalen, großes Spiel
Heute Abend um 21 Uhr treffen in Atlanta zwei alte Fußball-Rivalen aufeinander – England und Argentinien kämpfen um den Einzug ins WM-Finale. Im Finale wartet bereits Spanien, das am Dienstagabend Frankreich mit 2:0 besiegte.
Eine Produktion von ella Verlag und Medien GmbH [https://ella-verlag.com/podcast/] für F.A.Z.
Host: Magdalena Dietz
Uns gibt's auch zum Lesen: Finden Sie hier Ihr passendes F.A.Z.-Abo. [https://abo.faz.net/?campID=INT-IPe2400001542]
Hören Sie mit FAZ+ unsere exklusiven Podcast-Folgen auf FAZ.NET, in der FAZ-App sowie über Apple Podcasts und Spotify – inklusive Zugriff auf alle Artikel der F.A.Z.
Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate lang für nur 4 € im Monat – hier geht’s zum Angebot. [https://digitale-angebote.faz.net/start-b?campID=SONDER-ECa2500003447&product=O_7MTVOGT6ISSDOMZS98]
Mehr über die Angebote unserer Werbepartner finden Sie HIER. [https://cmk.faz.net/cms/articles/15603/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]
Comentarios
1Was habt ihr bloß mit der Nacht? Ich schlafe nachts wie ein Baby, weil mich die Hitze nämlich unheimlich müde macht. Am Tage finde ich es schlimm. Da kann man ja gar nicht aus dem Haus gehen, weil es viel zu heiß ist.
Was habt ihr bloß mit der Nacht? Ich schlafe nachts wie ein Baby, weil mich die Hitze nämlich unheimlich müde macht. Am Tage finde ich es schlimm. Da kann man ja gar nicht aus dem Haus gehen, weil es viel zu heiß ist.