Halbzeitgedanken, der Podcast von und mit Frank Bencke.
über 40 Jahre GeschichteWir haben uns heute auf den Weg nach Frankfurt gemacht, um meinen heutigen Gast zu besuchen, wie bereits im Interview mit Stefan Wolter besprochen “A wie Arabesque”: die Sängerin und Gründerin von Arabesque, Michaela Rose. Michaela wusste schon als kleines Kind, dass sie entweder Sängerin oder Schauspielerin werden wollte und hatte bereits mit süßen 15 nach einem Vorsingen den ersten Vertrag in der Tasche, auch im Jahr danach den Nachwuchswettbewerb bei “Young Star Records” gewonnen. Dann wollte der Musikverlag “Melodie der Welt” gerne eine Band gründen, in der sie mit 2 weiteren Mädchen ihre Karriere begann. Sie ist in Deutschland geboren, die ersten 6 Jahre in Frankfurt aufgewachsen und hat nach 2 Jahren an der Schweizer Grenze dann in Italien gelebt. Nach Deutschland zurückgekehrt, hatte sie mit Ende 16 den ersten Plattenvertrag, mit der Band Arabesque im Studio viel Musik aufgenommen und ist damit auf Tour gegangen. Bei der Musikmesse “Midem” in Cannes wurde die Band vom Japaner Katsu Mikita entdeckt, als sie ihren Song “Hello Mr. Monkey” spielte. Der wurde dann ein Hit in Japan, war dort 42 Wochen auf Platz 1 in den internationalen, aber auch nationalen Charts! In Japan haben sie 5000er Hallen gefüllt auf Tour, auf Diskothekentouren in Deutschland allerdings vor weit weniger Publikum gespielt. Vermisst in der Jugend hat sie nichts, wollte immer ihr eigenes Geld verdienen und nicht abhängig sein. Die Mädchen waren jung und hatten Spaß miteinander, diese Unbeschwertheit durften sie in den 70er/80er haben. Arabesque hat 30 Mio. Tonträger verkauft und Michaelas ganzer Stolz ist ein Spezial “ABBA vs. Arabesque” mit jeweils 5 LPs, Fotos und Texten, denn sie hatten in Japan den gleichen Stellenwert wie ABBA! Ihre Goldenen Schallplatten an der Wand sind ihr Lebenswerk. In Deutschland war Arabesque nicht ganz so bekannt, der Titel “marigot bay” aber immerhin auf Platz 8 und hr4 spielt Arabesque täglich. Michaela war immer für die Kostüme zuständig und ist das Ursprungsmitglied der Band, letztendlich waren sie aber nur 7 Jahre zusammen in der Endformation. Kontakt besteht nur sporadisch zu den anderen, außer privater und enger zu Sandra. Bei einem Festival in Moskau, was jährlich stattfand, spielte Arabesque vor 30.000 Zuschauern und sonst bei Open Airs auch vor 10.000 bis 15.000 Leuten, war viel in Russland unterwegs. Arabesque gab es bis Ende 84, weil dann die Disco-Ära endete; NDW, New Wave oder eine andere Richtung waren keine Alternativen und es gab auch damals Schicksalsschläge. Michaela hat dann erstmal ihre spirituelle Seite ausgelebt und hatte auch Zukunftsvisionen. Ihr damaliger Lebensgefährte, der Jazzmusiker war, hat sie wieder für Musik begeistert und 2006 geschah das Wunder, als sich ein russischer Agent meldete. Mittlerweile gibt es ihre Besetzung von Arabesque mit verschiedenen Damen, die sie nach dem Humor-Level auswählt, welche aber auch ein Gespür und eine Herzensbildung haben sowie natürlich auch Tanzen und Singen können müssen. Das Gesamtpaket muss stimmen, sie müssen eingespielt sein und miteinander agieren können! Michaelas großer Wunsch ist es, wieder dem Beruf nachgehen zu können. Sie braucht das Publikum und die Emotionen. Außerdem würde sie sich freuen, einen netten Mann zu finden im ähnlichen Alter, der bodenständig ist, Humor hat, großzügig, weltoffen und reisefreudig ist; er muss sie auch auf Händen tragen! Früher war sie angstbesetzt, hat heute aber keine Ängste mehr - “man muss an den Ursprung”. Die Jahre auf der Bühne haben sie entwickeln lassen und Reisen geprägt, in der dunklen Zeit ihres Lebens über Wasser gehalten und ihr Ruhe gegeben, die Ängste sowie Nervosität genommen. Am 02.07.2021 erscheint ein Titel von Arabesque im neuen Sound in Zusammenarbeit mit einem sehr renommierten russischen DJ. Es wird auch weitergehen mit Konzerten, anderen Projekten und Ende Februar 2022 mit 3 Terminen auf einem Festival in Deutschland. Michaela wird auch weiter mit den spirituellen Dingen unterwegs sein. Wie es zu dem Bandnamen kam, was ein peinlicher Moment war und warum sie eher “naturstoned” ist, erfahrt Ihr in der heutigen Sendung. Wollt auch Ihr Gast in meiner Sendung sein, dann schreibt mir einfach unter mail@halbzeitgedanken.de.a [mailto:mail@halbzeitgedanken.de.a]
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