Operation Karriere – der Podcast
Mutterschutz im OP: Was ist möglich, was ist erlaubt? Die Facharzt-Weiterbildung fällt häufig genau in die Phase, in der sich auch im Privatleben einiges ändert – Stichwort: Familiengründung. Wenn junge Ärztinnen schwanger werden, kann das auch beruflich eine Herausforderung sein – besonders in Fachgebieten wie der Chirurgie oder der Anästhesie. Denn lange bedeutete eine Schwangerschaft das Ende einer Tätigkeit im OP. Die Unfallchirurgin Dr. Lisa Rosch hat in ihren inzwischen drei Schwangerschaften erlebt, wie unterschiedlich Arbeitgeber mit dem Thema umgehen können. Sie engagiert sich bei OPidS (Operieren in der Schwangerschaft), einer gemeinsamen Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und dem Verein "Die Chirurginnen e.V.". Im Interview erklärt sie, welche Risiken man beachten muss und welche Schutzmaßnahmen im operativen Alltag möglich sind. Denn: Mit guten Konzepten können Kliniken schwangere Ärztinnen individuell unterstützen und pauschale Beschäftigungsverbote verhindern. Außerdem gibt sie Tipps für werdende Mütter: Wie kann man sich am besten auf ein Gespräch mit den Vorgesetzten vorbereiten? Wo gibt es Informationen? Und wie kann ein Ärztinnen-Netzwerk helfen? Das alles ist Thema dieser Folge. Mehr Infos: * Webseite OPidS [https://www.opids.de/] * OPidS: Positivlisten und Empfehlungen der Fachgesellschaften [https://www.opids.de/positivlisten] * Webseite "Die Chirurginnen e.V." [https://chirurginnen.com/] * Podcast aus Klinikperspektive: "Bis der Arzt kommt" Folge 55: Operieren in der Schwangerschaft – Wie Kliniken junge Ärztinnen im Mutterschutz unterstützen können [https://aerztestellen.podigee.io/55-schwangerschaft]
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