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Mehr finanzielle Wertschätzung für den Frauensport: Wie Laura Elbers mit "equalchamps" eine Sponsoring-Plattform für Leistungssportlerinnen gründete

44 min · Ayer
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Descripción

Als Laura Elbers zum ersten Mal die Zahl liest, kann sie es kaum glauben: 93 Prozent des weltweiten Sponsoring-Volumens fließen in den Männersport, nur sieben Prozent der Förderung kommen weiblichen Sportlerinnen zugute. Was für viele nur Anlass zum frustrierten Kopfschütteln ist, war für sie zum Wendepunkt: Zusammen mit ihrer Studienfreundin Lina gründete Laura "equalchamps", eine Sponsoring-Matching-Plattform, die Leistungssportlerinnen und Frauenmannschaften mit Unternehmenspartnern zusammenbringt, die sie finanziell unterstützen wollen.  Die Plattform funktioniert ähnlich wie Online-Dating: Sportlerinnen legen ein Profil an, beschreiben ihre Stärken, Erfolge und auf welche Art sie gesponsert werden können. Unternehmen geben ihrerseits an, welche Werte ihnen wichtig sind und wen sie unterstützen möchten; auf dieser Basis entsteht ein Match. Seit dem Launch im September 2023 haben sich bereits rund 120 Sportlerinnen und Mannschaften bei Equal Champs registriert, die alle möglichen Sportarten von Fußball über Leichtathletik, Polo, Kanufahren oder auch Tischkicker ausüben.  Die Idee zur Unternehmensgründung hatte Laura bereits während ihres Masterstudiums Management und Entrepreneurship mit dem Schwerpunkt Human Resources an der Leuphana Universität Lüneburg: In einem Modul zur Gründungsplanung im dritten Semester arbeiteten Lina und sie den ersten Businessplan für "equalchamps" aus und pitchten ihn vor einer Jury. Ein Jurymitglied bestärkte die beiden ausdrücklich, die Idee weiterzuverfolgen, sodass Lina und Laura nach dem Studium schließlich den Schritt der eigenen Unternehmensgründung wagten. Zweifel, die sie diesbezüglich noch hatten, seien bereits während des Studiums durch bestimmte Angebote für Student:innen mit Gründungsideen ausgeräumt worden, wie Laura erklärt. Zudem erzählt sie, inwiefern auch der Aufbau des Studiums an sich sie darauf vorbereitet hat, sich selbstständig zu machen. Gründen bedeutet für Laura nicht Glamour. Es bedeutet Buchhaltung, Förderanträge, Messevorbereitung, Vertrieb, und in Verbindung mit all dem, dass man sehr viel Geduld haben muss- eine von Lauras größten persönlichen Herausforderungen, wie sie selbst sagt. Gleichzeitig beschreibt sie, wie schwer es am Anfang war, Kritik am Unternehmen nicht als Kritik an der eigenen Person zu verstehen, insbesondere, wenn man sich beruflich mit einem so emotional aufgeladenen Thema wie Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt.  Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie sieht der Alltag einer jungen Gründerin und Geschäftsführerin eines kleinen Unternehmens aus? Was braucht es aus Lauras Sicht, damit ein Startup langfristig zum Erfolg wird? Und welches zufällige Gespräch mit einer Freundin gab letztendlich Ausschlag für die Gründung? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im November 2022 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26819 [https://studium-und-dann.com/?p=26819] Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

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Mehr finanzielle Wertschätzung für den Frauensport: Wie Laura Elbers mit "equalchamps" eine Sponsoring-Plattform für Leistungssportlerinnen gründete

Als Laura Elbers zum ersten Mal die Zahl liest, kann sie es kaum glauben: 93 Prozent des weltweiten Sponsoring-Volumens fließen in den Männersport, nur sieben Prozent der Förderung kommen weiblichen Sportlerinnen zugute. Was für viele nur Anlass zum frustrierten Kopfschütteln ist, war für sie zum Wendepunkt: Zusammen mit ihrer Studienfreundin Lina gründete Laura "equalchamps", eine Sponsoring-Matching-Plattform, die Leistungssportlerinnen und Frauenmannschaften mit Unternehmenspartnern zusammenbringt, die sie finanziell unterstützen wollen.  Die Plattform funktioniert ähnlich wie Online-Dating: Sportlerinnen legen ein Profil an, beschreiben ihre Stärken, Erfolge und auf welche Art sie gesponsert werden können. Unternehmen geben ihrerseits an, welche Werte ihnen wichtig sind und wen sie unterstützen möchten; auf dieser Basis entsteht ein Match. Seit dem Launch im September 2023 haben sich bereits rund 120 Sportlerinnen und Mannschaften bei Equal Champs registriert, die alle möglichen Sportarten von Fußball über Leichtathletik, Polo, Kanufahren oder auch Tischkicker ausüben.  Die Idee zur Unternehmensgründung hatte Laura bereits während ihres Masterstudiums Management und Entrepreneurship mit dem Schwerpunkt Human Resources an der Leuphana Universität Lüneburg: In einem Modul zur Gründungsplanung im dritten Semester arbeiteten Lina und sie den ersten Businessplan für "equalchamps" aus und pitchten ihn vor einer Jury. Ein Jurymitglied bestärkte die beiden ausdrücklich, die Idee weiterzuverfolgen, sodass Lina und Laura nach dem Studium schließlich den Schritt der eigenen Unternehmensgründung wagten. Zweifel, die sie diesbezüglich noch hatten, seien bereits während des Studiums durch bestimmte Angebote für Student:innen mit Gründungsideen ausgeräumt worden, wie Laura erklärt. Zudem erzählt sie, inwiefern auch der Aufbau des Studiums an sich sie darauf vorbereitet hat, sich selbstständig zu machen. Gründen bedeutet für Laura nicht Glamour. Es bedeutet Buchhaltung, Förderanträge, Messevorbereitung, Vertrieb, und in Verbindung mit all dem, dass man sehr viel Geduld haben muss- eine von Lauras größten persönlichen Herausforderungen, wie sie selbst sagt. Gleichzeitig beschreibt sie, wie schwer es am Anfang war, Kritik am Unternehmen nicht als Kritik an der eigenen Person zu verstehen, insbesondere, wenn man sich beruflich mit einem so emotional aufgeladenen Thema wie Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt.  Hört rein und erfahrt die Antwort auf folgende Fragen: Wie sieht der Alltag einer jungen Gründerin und Geschäftsführerin eines kleinen Unternehmens aus? Was braucht es aus Lauras Sicht, damit ein Startup langfristig zum Erfolg wird? Und welches zufällige Gespräch mit einer Freundin gab letztendlich Ausschlag für die Gründung? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im November 2022 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26819 [https://studium-und-dann.com/?p=26819] Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

Ayer44 min
episode Im öffentlichen Raum bauen, im eigenen Tempo wachsen: Caroline Gaube über ihren Weg vom Bauingenieurstudium zur technischen Projektleiterin bei HEAG Mobilo artwork

Im öffentlichen Raum bauen, im eigenen Tempo wachsen: Caroline Gaube über ihren Weg vom Bauingenieurstudium zur technischen Projektleiterin bei HEAG Mobilo

Planen und bauen- das sind die Tätigkeitsfelder einer Bauingenieurin, die zunächst simpler klingen, als sie in der Realität sind. Diese Erfahrung hat auch Caroline „Caro“ Gaube gemacht, die nach ihrem Studium an der Hochschule Darmstadt und einer kurzen Auszeit direkt bei ihrem heutigen Arbeitgeber HEAG Mobilo als technische Projektleiterin eingestiegen ist. Das Darmstädter Unternehmen arbeitet im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs, und verantwortet unter anderem Neubaustrecken sowie Instandhaltungsmaßnahmen im Straßenbahnnetz. Die Entscheidung, Bauingenieurwesen zu studieren, traf Caro aufgrund ihrer persönlichen Begeisterung für Mathe und logisches Denken, die sie bereits in der Schule entdeckt hatte. An der Hochschule Darmstadt begann sie zunächst den Bachelor, später folgte der Master, ebenfalls dort. Ab dem dritten Semester wählte sie die Vertiefungsrichtung Verkehrswesen, mit dem kleinen Traum im Hinterkopf, eines Tages selbst in der Stadt Brücken planen und bauen zu können. Woran sie sich heute aus dem Studium am besten erinnert, sind nicht die Vorlesungen, sondern die Laborpraktika: Hier konnte Caro, wie sie es selbst mit einem Augenzwinkern ausdrückt, nach Herzenslust „im Dreck wühlen“ und in kleinen Gruppen selbstständig Versuche konzipieren und durchführen. Sie hebt lobend hervor, dass es hier dazugehört habe, sich die Situation in echten Städten anzusehen und zu überlegen, wo man den Verkehr verbessern könnte. Prägend war außerdem, was sie erst im Master wirklich verstand: Bauingenieurwesen, so technisch der Studiengang auch ist, hat auch immer mit Menschen und politischen Entscheidungen zu tun. Man baut nicht im luftleeren Raum, sondern für Menschen, im öffentlichen Raum, unter Beteiligung von Kommunen, Behörden und Öffentlichkeit.  Nach dem Masterabschluss war sie zunächst fünf Monate in Schweden und Norwegen unterwegs, eine Zeit, in der sie intensiv die Natur Skandinaviens genießen konnte und nur wenig vor dem Bildschirm saß. Den Einstieg in den Vollzeitjob, direkt in die Projektleitung, beschreibt sie als herausfordernde, aber gute Umstellung. Caro berichtet, wie sie ihre intensive Bewerbungsphase erlebt hat, worauf sie bei der Wahl ihres Arbeitgebers wertgelegt hat und warum sie nicht direkt nach der ersten Zusage aufgehört hat, nach einer Stelle zu suchen.  Außerdem sprechen wir über ihr spannendstes berufliches Projekt und ihre größten beruflichen Learnings, unter anderem darüber, warum Rückschläge und Verzögerungen im Projekt gerade im Feld des Bauingenieurwesens nicht unbedingt etwas darüber aussagen, ob die eigene Arbeit gut oder schlecht war. Auch verrät Caroline, warum es, anders als oft behauptet, gut sein kann, wie sie selbst streng mit sich selbst zu sein und auch zu bleiben. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Warum ist Neugierde die wichtigste Eigenschaft für den Berufseinstieg, noch vor allem Fachlichen? Welche Erkenntnisse aus dem Studium haben Caroline am meisten überrascht? Und warum empfiehlt sie, sich während der Bewerbungsphase auch das Büro zeigen zu lassen? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im März 2026 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26765 [https://studium-und-dann.com/?p=26765] Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

29 de may de 202634 min
episode Pleasure statt Pressure: Christine Sing über angewandte Kulturwissenschaften, Frauen in Führung und das Leben auf den Wellen artwork

Pleasure statt Pressure: Christine Sing über angewandte Kulturwissenschaften, Frauen in Führung und das Leben auf den Wellen

Christine Sing wusste bei ihrer Suche nach dem passenden Studiengang noch nicht genau, wohin sie ihr Weg führen würde. Was sie aber wusste: Sie wollte sich noch nicht entscheiden müssen. Nicht nur BWL, nicht nur Kultur, sondern beides. Und genau das fand sie an der Leuphana Universität Lüneburg, wo sie bis 2012 angewandte Kulturwissenschaften studierte. Ihr Studium mit den Schwerpunkten BWL, Sprache und Kommunikation sowie Medien- und Öffentlichkeitsarbeit gab ihr ein breites Fundament. Den BWL-Anteil schätzt sie rückblickend als handfestes Werkzeug. Der Bereich Sprache und Kommunikation fühlte sich damals manchmal „zu weich“ an. Heute sieht sie darin eine ihrer wichtigsten Fähigkeiten: Meinungsvielfalt nicht nur zuzulassen, sondern auch auszuhalten. Neben dem Studium arbeitete Christine in der Pressearbeit der Leuphana und begleitete unter anderem den Besuch von Angela Merkel. Nach dem Studium folgten Berufsjahre in klassisch-hierarchischen Strukturen. Bei Volkswagen wurde sie mit 30 Jahren Pressesprecherin für neue Mobilität. Als sich die Kultur dort veränderte, kündigte sie ohne Plan und folgte einem inneren Ruf nach Teneriffa. Heute lebt und arbeitet sie teils dort, teils in Deutschland. Als selbstständiger Coach berät sie Studienabsolventinnen beim Berufseinstieg und unterstützt Firmen auf dem Weg hin zu einer inklusiveren, frauenfreundlichen Unternehmenskultur. Ein besonderes Herzensprojekt von ihr sind zudem Surfcamps für Frauen in Führungspositionen: Hier lernen die Teilnehmerinnen nicht nur zu surfen, sondern auch, wie sie beruflich weiterkommen und was man als erfolgreiche Führungskraft beachten muss.  Was bedeutet es, als Frau in der heutigen Arbeitswelt zu stehen? Warum reicht Kompetenz allein nicht aus? Und warum war für Christine das Hamsterrad auch dann noch da, als sie es längst verlassen hatte? Hört rein und lasst euch davon inspirieren, was möglich ist, wenn man anfängt, Erfüllung vor Erfolg zu stellen. Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im März 2022 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=16794 [https://studium-und-dann.com/?p=16794] Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

22 de may de 20261 h 0 min
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Technologie gestalten statt nur nutzen: Doktorandin Josefine Hintz über das Potenzial von Künstlicher Intelligenz in der nachhaltigen Umgestaltung unserer Städte

Wie können Städte gleichzeitig intelligenter und nachhaltiger werden? Und welche Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz? Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich Josefine Hintz heute als Doktorandin an der Technischen Universität Berlin, zugleich ist sie als Gastwissenschaftlerin am Mercator Institute on Global Commons and Climate Change und der Hertie School tätig. In Josefines Forschung geht es weniger um technische Möglichkeiten als vielmehr um die Frage, wie Technologien sinnvoll umgesetzt werden können. So erforscht sie, wie Städte Daten nutzen können, um etwa Energieverbräuche besser zu verstehen oder gezielt Maßnahmen zur Emissionsreduktion zu planen. Außerdem legt sie die Hürden offen, die aktuell diesbezüglich noch bestehen. Schon früh konnte sich Josefine für Fragestellungen begeistern, die über klassische Fachgrenzen hinaus gedacht und untersucht werden müssen. Ihr Studium Individuale mit dem Nebenfach Rechtswissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg, das sie bis 2016 als eine der ersten in diesem Studiengang absolvierte, hat genau das gefördert: Indem sie als „Indi“-Studentin aus dem gesamten Kursangebot der Leuphana auswählen und sich ihren Stundenplan mit wenig Vorgaben vonseiten der Universität selbst zusammenstellen durfte, konnte sie in ganz unterschiedliche Bereiche hineinschauen und neue Perspektiven entdecken. Auf die Zeit an der Leuphana folgten ein Auslandssemester in Seoul, Südkorea, ein Masterstudium in Sustainable Urbanism am University College London und Arbeit in einer internationalen NGO. Diese Erfahrungen haben ihr gezeigt, dass Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Entwicklung nicht getrennt voneinander gedacht werden sollten, sondern eng miteinander verwoben sind. In ihrer heutigen Forschung sieht Josefine großes Potenzial, aber auch Verantwortung. Künstliche Intelligenz versteht sie nicht als neutrale Technologie, sondern als Werkzeug, über dessen Einsatz wir uns aktiv Gedanken machen müssen. Aus ihrer Sicht entscheidet sich gerade, in welche Richtung sich diese Entwicklung bewegt: Wird KI bestehende systemische Probleme weiter verstärken oder dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachhaltiger und gerechter zu gestalten? Was sie antreibt, ist die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit einen konkreten Beitrag zu Letzterem zu leisten. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig es ist, dass sich möglichst viele Menschen mit Themen wie KI und Klimaschutz auseinandersetzen und eigene Perspektiven einbringen, unabhängig davon, ob sie selbst in einem technischen Bereich arbeiten oder nicht. Davon und von vielem mehr berichtet Josefine Hintz in dieser Episode und gibt uns unter anderem Antworten auf folgende Fragen: Welche Chancen stecken in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz? Welche Rolle spielen Städte als Treiber nachhaltiger Transformation? Und warum ist es gerade jetzt so entscheidend, Technologien aktiv mitzugestalten? Moderiert wird diese Episode von Helena Minner. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26757 [https://studium-und-dann.com/?p=26757] Wir freuen uns jederzeit über eure Anregungen, Lob und auch konstruktive Kritik! Nutzt dafür gern die Kommentarfunktion auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder schreibt uns eine E-Mail an: podcast@studium-und-dann.com Wenn ihr selbst einmal Gast sein und uns von euren Erfahrungen in Studium und Beruf erzählen möchtet, kontaktiert uns ebenfalls gern unter: podcast@studium-und-dann.com Mehr Informationen findet ihr auf unserer Homepage studium-und-dann.com

15 de may de 202652 min
episode Vom Lehramtsstudium zur Hochschulsport-Leitung: David Storek über Sportbegeisterung, Verantwortung und einen Weg, den er so nicht geplant hatte artwork

Vom Lehramtsstudium zur Hochschulsport-Leitung: David Storek über Sportbegeisterung, Verantwortung und einen Weg, den er so nicht geplant hatte

Als er Kind war, beschwerten sich seine Schwester und Mitschüler:innen manchmal darüber, dass David immer bestimmen wollte. Ganz falsch lagen sie damit nicht, gibt unser Interviewgast David Storek heute zu, würde es allerdings positiver formulieren: Er hat immer gerne Verantwortung übernommen. Dass er diese Verantwortung einmal als Leiter des Hochschulsports an der Leuphana Universität Lüneburg tragen würde, hätte David, der zunächst Grundschullehramt mit den Fächern Sport und Deutsch studiert hat, nicht gedacht. In dieser Rolle kümmert er sich um ein Team von rund 35 Mitarbeitenden, koordiniert ein Angebot von über 150 Sport- und Fitnessangeboten und vertritt den Hochschulsport auch nach außen. Wie er im Gespräch mit Ulrike verrät, wurde seine Begeisterung für den Sport schon früh geweckt: Aufgewachsen in Berlin, spielte er zunächst Fußball in den sogenannten „Käfigen“, später dann im Verein, wo er schließlich auch selbst Kinder trainierte. Dass es ihn zum Studieren nach Lüneburg verschlagen würden, hätte er sich lange nicht träumen lassen, zu groß war der Berliner Lokalpatriotismus in ihm, wie er lachend erklärt. Nachdem er nach dem Abi einige Monate als Fußballtrainer auf Sansibar (Tansania) verbracht hatte, erschien ihm der Umzug in die norddeutsche Kleinstadt aber nicht mehr als so großer Schritt, zumal er mittlerweile durch eine Freundin ganz „angefixt“ vom flexiblen Studienmodell an der Leuphana war, wie er es selbst beschreibt. Ausführlich gibt er Einblicke in die Inhalte seines Studiengangs Grundschullehramt mit den Fächern Sport und Deutsch, einem abwechslungsreichen Mix aus fachlichen Inhalten wie Literatur- und Sprachwissenschaft, didaktischen Methoden und Hintergrundwissen aus Bereichen wie Erziehungstheorie und Psychologie. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm zudem die sportpraktischen Prüfungen, die er teils in so exotischen Disziplinen wie Einradfahren ablegte.  Obwohl David sein Studium genauso wie die Arbeit mit Kindern an sich gut gefielen, ahnte er bald nach einem Praktikum an einer Dorfgrundschule, dass er nicht bis zur Rente als Grundschullehrer würde arbeiten wollen. Dass er sein Studium trotzdem beendet hat, war, wie er findet, eine gute Entscheidung, da es ihm neben den fachlichen Kenntnissen auch viele „soft-skills“ mit auf den Weg gegeben hat, die er auch heute als Leiter des Hochschulsports an der Leuphana gut einsetzen kann. Hinzu kamen die Erfahrungen, die er bereits als studentischer Mitarbeiter beim Unisport gesammelt hatte, einem Job, der nicht unmittelbar mit seinem Lehramtsstudium zu tun hatte, aber umso bereichernder war, da er ihm viele neue Perspektiven geöffnet hat. So bot sich ihm beispielsweise die Möglichkeit, das deutsche Team bei den FISU University Games 2019 in Neapel zu unterstützen, einer Art Olympischer Spiele für Studierende.  Für ihn sind es solche Erlebnisse jenseits des Erwarteten, die den Lebenslauf jedes Bewerbers erst richtig interessant machen. Wer nur mit starrem Blick auf die Regelstudienzeit studiert und stets nur macht, was von ihm in seiner Position verlangt wird, verpasst vielleicht die Erfahrungen, die später anstelle des perfekten, glattgebügelten Lebenslaufs wirklich zählen. Hört rein und bekommt Antworten auf folgende Fragen: Worauf muss man bei Stellenanzeigen besonders achten, wenn man Quereinsteiger:in ist? Welche Vorteile und Chancen bietet die Arbeit im öffentlichen Dienst, wenn man plant, eine eigene Familie zu gründen? Und warum hat die Geschichte einer nigerianischen Schwimmerin bei den FISU World University Games David tief beeindruckt?  Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Ulrike Linhardt Das Gespräch fand statt im März 2026 Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/?p=26870 [https://studium-und-dann.com/?p=26870]

8 de may de 202639 min