SWR Aktuell Im Gespräch
DER ROBOTER IST NICHT HUMANOID "Der Roboter sieht klar aus wie eine Maschine. Er hat weder Füße noch Hände. Stattdessen fährt er auf Ketten. Und obendrauf sind verschiedene Sensoren montiert." Der Roboter habe die Aufgabe sich ein Bild von dem zu machen, was im Obstgarten passiere, erklärt Dietmüller. "Er schaut, wie reif die Äpfel sind, ob es irgendwelche Krankheiten in der Plantage gibt und hilft natürlich bei der Ernte. Außerdem transportiert er die Kisten im Anschluss." PFLÜCKEN KANN DIE MASCHINE NICHT "Momentan noch nicht," sagt der Professor. „Die Idee ist, eine Plattform zu bauen – ähnlich wie ein Traktor. Die nimmt erstmal die Daten auf und erkennt alles, was im Umfeld dieser Obstplantage auftaucht." Der Obstbauer werde unterstützt, weil er nun weiß, wann er ernten kann und wie viele Äpfel auf den Bäumen sind. "Der Roboter, der später auf diese Plattform draufgebaut werden soll, pflückt dann die Äpfel. Das ist aber ein Folgeprojekt. Ich denke, da werden wir in zwei Jahren nochmal ein Update geben können." MENSCHEN BRAUCHT ES NICHT "Der fährt autonom, hat verschiedene Sensoren - unter anderem ein GPS-System - er erkennt die Umwelt und fährt durch die Plantage. Der Roboter stoppt, sobald ein Mensch auftaucht und ich denke auch für Igel." AB WANN LOHNT SICH DER ROBOTER? "Die genauen Investitionskosten haben wir noch nicht. Aber es ist unser Ziel, etwas zu bauen, das verschiedene Anwendungsmöglichkeiten bietet. Der Bauer kann sich ja nicht einen Roboter für beispielsweise 150.000 Euro nur für die Ernte leisten. Es muss ein Gerät sein, welches über das gesamte Jahr einsetzbar ist - auch für den Winterschnitt oder das Ausdünnen."
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