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Rassistische Gewalt in Belfast: Woher kommt die Wut?

12 min · 11 jun 2026
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Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan. In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter. Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können. Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins. ** Zum Weiterlesen:** Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte [https://www.sueddeutsche.de/magazin/das-rezept/fussball-wm-kochen-li.3490931]. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

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Rassistische Gewalt in Belfast: Woher kommt die Wut?

Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan. In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter. Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können. Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins. ** Zum Weiterlesen:** Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte [https://www.sueddeutsche.de/magazin/das-rezept/fussball-wm-kochen-li.3490931]. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

11 jun 202612 min
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WM: America first, Fußball second?

Im Aztekenstadion von Mexiko City startet am Donnerstag laut Gianni Infantino das „größte Ereignis, das die Menschheit jemals sehen wird“. Vor einem halben Jahr hat der Fifa-Präsident an Donald Trump noch den neu geschaffenen sogenannten “Fifa-Friedenspreis” überreicht. Und jetzt lässt der US-Präsident Krieg gegen Iran führen, ein Teilnehmerland der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft. Das sei beispiellos, sagt US-Korrespondent Boris Herrmann, wie auch die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit des iranischen Teams. Zudem widerspreche es dem Fifa-Motto “Football Unites the World” (Fußball vereint die Welt) und verletze das Neutralitätsgebot des Weltfußballverbandes. Dies treffe allerdings auf viele diskriminierende Regularien der Trump-Regierung etwa bei der Einreise in die USA zu. Auch Fans und Funktionäre aus Ländern wie Jordanien, Marokko und sogar Schottland hatten massive Schwierigkeiten, Visa oder Einreise-Genehmigungen zu erhalten, sagt Herrmann. Weitere Nachrichten: Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen sich im Kanzleramt; Ausschreitungen in Belfast. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier [https://www.sueddeutsche.de/thema/Fu%C3%9Fball-WM]finden Sie alle Artikel und Podcasts rund um die Fußball-WM. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul, Lisa Mohr, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian. und Fifa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

Gisteren14 min
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Warum Nordkorea für China so wichtig ist

Chinas Präsident Xi Jinping war am Montag und Dienstag zu Besuch in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Für den dortigen Herrscher Kim Jong-un ist dieser Besuch eine ganz besondere Ehre. Das Verhältnis der beiden Länder ist eng und Xi und Kim wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur sogar ausbauen. Nordkorea ist international weitgehend isoliert, spielt aber trotzdem eine wichtige geopolitische Rolle. SZ-Korrespondent David Pfeifer sagt dazu in dieser Folge von “Auf den Punkt”, Nordkorea sei Nutznießer der betrüblichen Weltlage. Weitere Nachrichten: Aus für deutsch-französischen Kampfjet; Anstieg politisch motivierter Straftaten. Zum Weiterlesen: Hier schreibt David Pfeifer mehr über Nordkoreas Macht. [https://www.sueddeutsche.de/politik/nordkorea-china-macht-einfluss-geopolitik-asien-li.3495436] Der Text zu politisch motivierten Straftaten steht hier. [https://www.sueddeutsche.de/politik/politisch-motivierte-kriminalitaet-deutschland-hoechststand-straftaten-extremismus-li.3495939] Die interaktive Karte zur WM finden Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/sport/wm-2026-fussball-48-teams-vorschau-wissen-e527114/] Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Antonia Franz, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ITV (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

💜🔥29 jun 202613 min
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Iran und Israel: Irgendwo zwischen Krieg und Waffenruhe

Am Sonntagabend ist die Situation in Nahost erneut eskaliert. Zunächst hat das islamistische Regime in Teheran Israel angegriffen. Zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im April und zum ersten Mal ohne damit auf einen israelischen Angriff zu reagieren. Und obwohl der US-Präsident Donald Trump den israelischen Staatschef Netanjahu aufgefordert hatte, Gegenangriffe auf Iran zu unterlassen, hat Israel noch in der Nacht auf Montag Luftangriffe auf Iran geflogen. Zusätzlich gab es neue Drohungen von der Hisbollah und von den Huthi-Rebellen in Jemen. Und obwohl das iranische Regime am Mittwochmittag die Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat, stellt sich eine wichtige Frage: Wo steht die ohnehin schon brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg nun? In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Korrespondent Raphael Geiger über die gegenseitigen Angriffe von Iran und Israel. Er erklärt, wie sie zu bewerten sind. Und er ordnet ein, welche Folgen sie für das Friedensabkommen haben, dass Donald Trump unbedingt will und das eigentlich schon fast komplett ausgehandelt sein soll. Weitere Nachrichten: Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Ukraine fordern Putin zu Waffenruhe auf; Festnahme nach Hauseinsturz in Görlitz. ** Zum Weiterlesen:** Das Dilemma mit den Faktenchecks [https://www.sueddeutsche.de/medien/faktenchecks-fernsehen-ard-hart-aber-fair-arena-miosga-li.3486306] Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Antonia Franz Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast [http://www.sz.de/pluspodcast] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

8 jun 202612 min
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Ist der deutschen Regierung der Gender Pay Gap egal?

Gender Pay Gap, das ist die Lücke zwischen dem was Männer verdienen und dem was Frauen verdienen. In Deutschland gibt es da im Durchschnitt knapp 16 Prozent Unterschied. Und selbst, wenn man rausrechnet, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und eher Berufe ausüben, die schlecht bezahlt werden, dann ist der Unterschied immer noch da. Er liegt dann bei sechs Prozent. Eine neue EU-Richtline soll deshalb für mehr Transparenz bei Gehältern sorgen. Unternehmen müssen demnach mehr offen legen, wie hoch die Gehälter bei ihnen sind. Aber Deutschland hat es nicht geschafft, die Richtlinie rechtzeitig umzusetzen. Der Gesetzentwurf liegt gerade noch beim zuständigen Familienministerium. Anna Lea Jakobs aus der SZ-Wirtschaftsredaktion sagt im Podcast, dass dieses Versäumnis vor allem für Chaos sorgt: “Die Frauen wissen jetzt erst gar nicht, ab wann sie mehr Rechte zugesprochen bekommen, was das für sie eigentlich bedeutet. Und diese Unsicherheit, die nimmt man nicht nur auf Arbeitnehmerseite wahr, sondern auch bei den Firmen selber. Die wissen wir ja auch überhaupt nicht, auf was sollen wir uns denn jetzt vorbereiten? Sollen wir jetzt schon ein Gehaltssystem einführen, das dieser Richtlinie entspricht oder eben noch nicht?” Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

7 jun 202610 min