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Weihnachten – Das Fest, das wir verdient haben

52 min · 22. dec. 2025
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Beskrivelse

Zwischen Konsum und Menschlichkeit Weihnachten – das letzte große Gemeinschaftsritual unserer Gesellschaft. Oder doch nur eine kollektive Fiktion? In der dritten Folge der MetaCouch fragen Marcus Ventzke und Florian Sochatzy, was von diesem Fest eigentlich noch übrig ist. Zwischen Konsumrausch und Erwartungsüberfrachtung, zwischen Familienidyll und emotionaler Explosion. Was würde ein Historiker in 500 Jahren über uns denken? Warum hat Oliver Cromwell Weihnachten verboten? Und was haben Psychedelika mit Festkultur zu tun? Ein Gespräch über Rituale, die Angst vor der Leere – und die Frage, wie ein Fest aussehen müsste, das diesen Namen verdient.

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179 episoder

episode Disruption – zwischen Ideologie und tatsächlicher Veränderung. cover

Disruption – zwischen Ideologie und tatsächlicher Veränderung.

Florian öffnete ChatGPT Ende des Jahres 2022, probiert es fünf Minuten aus – und wusste danach: Jetzt passiert was Krasses. Nicht irgendeine neue App. Hier entsteht Fundamentales. Das ist der Ausgangspunkt dieser Folge: Disruption ist aber nicht immer das, was sich wie Disruption anfühlt. Der Buchdruck wirkte erst viele Jahre nach seiner Erfindung disruptiv. Marcus Ventzke und Florian Sochatzy gehen die letzten 500 Jahre durch: Reformation, 1933 als ideologische Disruption, 1945 als der Moment, in dem Dinge über Nacht verschwanden. Dann der Sprung ins Heute – und eine ziemlich radikale Idee: Was wäre, wenn eine KI mehrere Lösungsvorschläge für ein Sachproblem erstellt, transparent und nachvollziehbar – und Bürgerinnen und Bürger direkt darüber abstimmen? Keine Parteigremien, keine Lobbyvereine, keine Hinterzimmer. Mehr Demokratie durch bessere Entscheidungsgrundlagen? Am Ende landen die beiden bei sich selbst: Vor 15 Jahren eine Firma gegründet mit dem Ziel, das Bildungssystem zu disrumpieren. Was davon geblieben ist – und warum der Antrieb heute ein anderer ist.

9. apr. 20261 h 5 min
episode Inszenierung - Von Versailles bis TikTok cover

Inszenierung - Von Versailles bis TikTok

Morgens um 8 Uhr sitzen Florian und Marcus mit einer Tasse Kaffee auf der Couch. Bis spät in die Nacht vorher hatten sie sich den TikTok-Kanal des Weißen Hauses angesehen. Was sie sahen, war würdelos, unorchestriert und manchmal absurd. Und trotzdem hochwirksam. Das ist der Ausgangspunkt dieser Folge: Inszenierung ist kein Merkmal von Manipulation, sondern die Grundbedingung jeder Gesellschaft. Ohne Inszenierung gibt es keinen geteilten Sinn, keinen Staat, keine Macht, keine Nation. Alles, was wir als real akzeptieren, wurde irgendwann auf eine Bühne gebracht. Florian und Marcus gehen dieser Idee nach – historisch, politisch und ganz konkret. Sie fragen, was Ludwig XIV. und Donald Trump verbindet, warum Gerhard Schröder ein besserer Politiker war als Olaf Scholz mit seiner Aktentasche es je sein konnte und warum der Ministerpräsident mit der Wurst vielleicht die gelungenste politische Inszenierung unserer Zeit produziert hat – auch wenn es schmerzt, das zuzugeben. Am Ende geht es um die Rolle von Medienkompetenz: Wenn alles Inszenierung ist, bedeutet Medienkompetenz nicht mehr, „die Lüge zu erkennen", sondern „die Grammatik zu verstehen".

6. mar. 202652 min