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Aufs richtige Pferd gesetzt

4 min · 16. juni 2026
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Die Bibelstelle 1. Timotheus 4,10 – ausgelegt von Roland Simantzik. Von Pferdesport und Pferderennen habe ich wenig Ahnung. Vielleicht wissen Sie da besser Bescheid. Aber einmal habe ich die Faszination erlebt, die ein Pferderennen auslösen kann: Ich bin mit meiner Frau im Urlaub in Nordholland. Ich wollte noch etwas besorgen und bin mit dem Fahrrad ins Dorf gefahren. Dann ist die Straße gesperrt. Ich muß absteigen und mein Rad auf dem Gehweg durch eine Menge von Zuschauern schieben. Irgendwann bin ich einfach stehengeblieben. Und bin damit mittendrin und hautnah dran. Die Straße ist 3,40 Meter lang abgesperrt. Mit viel Sand belegt - wohl zum Schutz der Pferdehufe. Dann kommen zwei Sulkys angefahren, drehen sich am Ende der Straße und bringen sich in Position. Und dann: Die Pferde stürmen los. Die beiden Sulkys schossen pfeilschnell nach vorne. Es dauert nur wenige Augenblicke. Schon haben sie das Ende der Straße, also die andere Seite der Absperrung, erreicht. Wer schneller ist, welches Pferd siegt, kann ich von meinem Standort leider nicht sehen. Aber diese Kraft beim Losrennen, dieser Anzug, dieses Nach-Vorne-Schießen – faszinierend. Später lese ich im Internet nach, dass ich hier beim Kurzbahn-Trabrennen in Egmond aan den Hoef war. Und dass ich auch auf ein Pferd hätte setzen können. Also eine Wette abschließen darauf, welches Pferd in welcher Runde am schnellsten läuft. Und welches Pferd am Ende siegt. Auf ein Pferd setzen. Oder: Du hast wohl auf das falsche Pferd gesetzt. Und was halten Sie davon: Auf den falschen Gott setzen? Paulus, ein Christ aus dem ersten Jahrhundert, hat seinem Mitarbeiter Timotheus einen Brief geschrieben. Dort steht in Kapitel 4 in Vers 10: Wir haben unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen. Paulus spricht vom lebendigen Gott, auf den er gesetzt hat. Jetzt nicht im Sinn einer Wette. Paulus hat seine Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt. Hoffnung ist das, was sein Leben nach vorne bringt. Ich kann auch sagen: Paulus lebt mit diesem Gott auf diesen Gott zu. Das ist sein Ziel. Wenn er bei Gott ist, hat er gewonnen. Und schon jetzt im Leben - um im Bild zu bleiben: auf der Rennstrecke – lebt Paulus mit dem lebendigen Gott. Wie machen Sie das in Ihrem Leben? Wenn Sie einen Gott haben, der bei Ihnen zuhause als Statue in der Ecke rumsteht – der staubt nur zu. Wenn Ihr Gott nichts kann und Ihrem Leben nichts zu sagen hat, dann ist das wahrscheinlich ein toter Gott. Ein toter Gott ist der falsche, um sein Leben darauf zu setzen. Nun sagt Paulus: Der lebendige Gott ist der Heiland aller Menschen. Und er ist besonders der Heiland der Gläubigen. Der Gott, mit dem Paulus lebt, der heilt. Der tut mir gut. Dieser „Heiland aller Menschen“ - in einem Lied heißt er „der Heiland aller Welt“ – das ist Jesus. Gestorben ist er für alle Menschen. Wer ihm das glaubt, mit dem lebt er auch. Und mit Jesus finden Sie zum lebendigen Gott. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Roland Simantzik ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17362304.gif]

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Weiter Raum

Die Bibelstelle Psalm 31,9 – ausgelegt von Gabriele Berger-Faragó. Ich liebe das Meer: das gleichmäßige Rauschen der Wellen, die Weite des Himmels und den fernen Horizont, bei dem ich gar nicht weiß, wo das Wasser aufhört, und der Himmel beginnt.  Schade, dass wir bei uns in Süddeutschland kein Meer haben. Aber auch hier finde ich Orte, an denen ich einen weiten Blick genießen kann; z.B. auf meiner Lieblingsbank im Odenwald mit Blick von oben auf die Rheinebene. Ja, die Weite, die hat es mir angetan. Ihr Anblick weitet auch gedanklich den Horizont, zieht den Blick in die Ferne und lässt die Alltagssorgen vergessen. Darum mag ich auch den folgenden Bibelvers aus Psalm 31 so sehr, der für heute als Tageslosung ausgewählt wurde. Da steht: „Herr, du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Mit diesem Bild kann ich unmittelbar etwas anfangen. Vermutlich spricht es auch Sie an, wenn Sie weite Horizonte mögen. Gerade, wenn mich der Alltag niederdrücken will, brauche ich es, dass mich jemand aus der Enge meines Fühlens und Denkens herausholt und mich in die Weite führt. Spannend, dass hier nicht steht: „Geh, und such dir einen weiten Raum.“ Oder: „Bemühe dich drum, nicht so eng zu sein.“ Nein, der Vers lautet bewusst: „DU stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Ich kann das oft nicht selber machen, die Weite nicht selbst schaffen. Wenn sich mein Denken und Fühlen in der Enge verirrt haben, dann brauche ich jemanden, der mich an der Hand nimmt und in die Weite führt. Jemanden, der meine Füße an den Ort der Freiheit stellt, den ich gerade nicht selbst finden kann. Aber wie macht Gott das denn, „in die Weite führen“? Ich denke, das sieht bei jedem anders aus. Manchmal geschieht es vielleicht sogar wortwörtlich: Ich gehe in sorgenvollen Gedanken versunken spazieren, und plötzlich hebt sich mein Blick, verliert sich in der Weite; gleichzeitig erkenne ich: „Wow, der mächtige Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht hat, ist da. Er wird sich auch meines kleinen Problems annehmen können.“ Manchmal geschieht das In-die-Weite-Führen ähnlich wie bei König David, dem Verfasser dieses Gebets, der immer wieder von seinen Feinden verfolgt wird und sich einmal sogar in einer engen, dunklen Höhle verstecken muss. Es ist eine spannende Geschichte, wie Davids Verfolger zufällig ausgerechnet in diese Höhle kommt, und wie Gott David aus dieser lebensgefährlichen Lage befreit – nachzulesen im 1. Buch Samuel, Kapitel 24. Kein Wunder, dass David Gott in diesem Psalm 31 lobt und schreibt: „Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. […] Du übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Ps. 31,6b+9) Von der Finsternis, Enge und Todesnot in der Höhle hinaus auf den weiten Raum der Errettung und Freiheit – das lässt tief aufatmen, nicht nur König David, sondern alle, die Gottes Hilfe auf ähnliche Weise erleben. Allerdings ist der Psalm, wenn ich ihn in seiner vollen Länge lese, kein Schmusikusipsalm, der so tut, als sei im Leben mit Gott alles wunderbar. Das Gebet Davids spricht genauso von Angst, Kummer und Erschöpfung, und zwar gleich im nächsten Satz: „Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst, […] matt meine Seele und mein Leib. Mein Leben ist hingeschwunden in Kummer.“ (V. 10f) Es ist gut, dass David hier ehrlich ist. Weite und Enge, Gotteslob und Kummer, Dankbarkeit und Erschöpfung – körperlich wie seelisch –, liegen manchmal nahe beieinander. Das Leben ist selten schwarz-weiß, sondern ich kenne beides: das Schöne und das Schwere, das glitzernde Meer mit weitem Horizont ebenso wie den sturmgepeitschten Ozean, der mich zu ertränken droht. David wird mir in den Psalmen zum Vorbild: Er wendet sich in allen Lebenslagen an Gott. In der engen Höhle ebenso wie in der Weite. Er bittet, er klagt, er jubelt, er dankt. Manchmal wechselt die Stimmung sogar mitten im Satz. Echt und ungefiltert. David kennt Gott als Gegenüber, der als „Schöpfer so groß ist, dass ihm das Kleinste nicht zu klein ist“, wie Luther sagt. David erlebt Gott als den, dem ich alles sagen darf, und von dem ich mich getröstet und getragen weiß. Dazu lade ich Sie heute ein. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gabriele Berger-Farago ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17363582.gif]

Yesterday5 min
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Bleiben Sie dran!

Die Bibelstelle Hebräer 3,12 – ausgelegt von Roland Simantzik. Was bin ich froh, dass ich über dieses Thema jetzt nicht sprechen muss: Wie Ihr Nachbar mal wieder seinen Garten „pflegt“ – oder eben nicht pflegt. Dazu muss ich jetzt nichts sagen. Und auch darüber nicht, wie dem Franz seine Tochter ihre Kinder verzieht, äh erzieht. Oder wie der Meier am letzten Freitag mal wieder mit seiner Frau umgegangen ist. Sie haben es bestimmt schon gehört. Bin ich froh, dass ich zu all diesen Themen nichts sagen muss. Wozu ich etwas sagen will, das hört sich so an: Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott. Klingt das jetzt nicht genau so, nach Aufpassen, damit uns ja nichts entgeht. Und nicht nur hinschauen, sondern auch kommentieren. Unsere Meinung zum Tun der anderen als Senf dazugeben? Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott. Das ist ein Satz aus der Bibel. Neues Testament. Hebräerbrief, Kapitel 3, Vers 12. Hier geht es darum, nicht von Gott abzufallen. Nicht den guten Draht zum lebendigen Gott zu verlieren. Das Ziel von diesem Satz: Bleiben Sie dran an Gott. Ja, das geht! Wenn ich mit Ihnen über das Verhalten Ihrer Nachbarn reden wollte, über die vielleicht sogar komischen Ansichten von Hinz und Kunz – ja, geht. Wird sogar von Christen gemacht. Aber ob es uns glücklich macht? Und: Ich will ja auch nicht, dass die anderen so über mich reden. Und mein Leben mit Zeigefinger und spitzer Zunge kommentieren. Darüber zu reden, dass wir von Gott nicht abfallen - das ist was Anderes. Darüber zu reden, was mir an Gott gefällt, das ist gut. Es lohnt sich, auf die Themen zu achten, die mein Vertrauen zu Gott wachsen lassen. Und das baut Gemeinschaft. „Dass niemand ein böses, ungläubiges Herz habe“ – der Schlüssel zu einer guten Beziehung zu Gott ist hier mein Herz. Ich war so 17, 18 Jahre alt. Und musste wegen Atemproblemen zum Onkel Doktor. Der sollte mal genau gucken. Dann bekam ich auch noch einen Termin in der Klinik. Und dann wieder zum Doktor. Am Ende sagte der: „Treiben Sie einfach mehr Sport, junger Mann. Trainieren Sie Ihr Herz. Dann wird es wieder gut.“ Na, ja. Einige Jahre später hat ein anderer Arzt doch ein bisschen etwas gefunden. An den Herzklappen. Und wie die schließen und so. Das mit dem Training habe ich mir aber gemerkt. Und vor allem auch gemacht: Mehr Laufen. Mehr Fahrrad fahren. So nach und nach mehr. Übertragen Sie das einmal in den geistlichen Bereich: Mein Herz trainieren, damit ich im Glauben nicht aus der Puste komme. Vertrauen zu Gott einüben. Gutes über ihn denken. Und Gutes von Gott erwarten. Reden Sie mit Gott. Voller Vertrauen. Und dann vielleicht auch mal mit dem Franz seiner Tochter. Vertrauen Sie Gott Ihre Sorgen an. Was Ihr Herz schwer macht. Dazu gehört vielleicht auch der Meier und die Sache vom letzten Freitag. Zeigen Sie Gott auch Ihre Pläne. Wenn er da mitgeht, dann kann es so auch laufen. Aus der Zeit, die Sie mit Gott verbringen, wächst Ihr Glaube. Und was Ihnen hilft, sagen Sie das ruhig auch den anderen. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Roland Simantzik ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17362921.gif]

17. juni 20264 min
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Aufs richtige Pferd gesetzt

Die Bibelstelle 1. Timotheus 4,10 – ausgelegt von Roland Simantzik. Von Pferdesport und Pferderennen habe ich wenig Ahnung. Vielleicht wissen Sie da besser Bescheid. Aber einmal habe ich die Faszination erlebt, die ein Pferderennen auslösen kann: Ich bin mit meiner Frau im Urlaub in Nordholland. Ich wollte noch etwas besorgen und bin mit dem Fahrrad ins Dorf gefahren. Dann ist die Straße gesperrt. Ich muß absteigen und mein Rad auf dem Gehweg durch eine Menge von Zuschauern schieben. Irgendwann bin ich einfach stehengeblieben. Und bin damit mittendrin und hautnah dran. Die Straße ist 3,40 Meter lang abgesperrt. Mit viel Sand belegt - wohl zum Schutz der Pferdehufe. Dann kommen zwei Sulkys angefahren, drehen sich am Ende der Straße und bringen sich in Position. Und dann: Die Pferde stürmen los. Die beiden Sulkys schossen pfeilschnell nach vorne. Es dauert nur wenige Augenblicke. Schon haben sie das Ende der Straße, also die andere Seite der Absperrung, erreicht. Wer schneller ist, welches Pferd siegt, kann ich von meinem Standort leider nicht sehen. Aber diese Kraft beim Losrennen, dieser Anzug, dieses Nach-Vorne-Schießen – faszinierend. Später lese ich im Internet nach, dass ich hier beim Kurzbahn-Trabrennen in Egmond aan den Hoef war. Und dass ich auch auf ein Pferd hätte setzen können. Also eine Wette abschließen darauf, welches Pferd in welcher Runde am schnellsten läuft. Und welches Pferd am Ende siegt. Auf ein Pferd setzen. Oder: Du hast wohl auf das falsche Pferd gesetzt. Und was halten Sie davon: Auf den falschen Gott setzen? Paulus, ein Christ aus dem ersten Jahrhundert, hat seinem Mitarbeiter Timotheus einen Brief geschrieben. Dort steht in Kapitel 4 in Vers 10: Wir haben unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen. Paulus spricht vom lebendigen Gott, auf den er gesetzt hat. Jetzt nicht im Sinn einer Wette. Paulus hat seine Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt. Hoffnung ist das, was sein Leben nach vorne bringt. Ich kann auch sagen: Paulus lebt mit diesem Gott auf diesen Gott zu. Das ist sein Ziel. Wenn er bei Gott ist, hat er gewonnen. Und schon jetzt im Leben - um im Bild zu bleiben: auf der Rennstrecke – lebt Paulus mit dem lebendigen Gott. Wie machen Sie das in Ihrem Leben? Wenn Sie einen Gott haben, der bei Ihnen zuhause als Statue in der Ecke rumsteht – der staubt nur zu. Wenn Ihr Gott nichts kann und Ihrem Leben nichts zu sagen hat, dann ist das wahrscheinlich ein toter Gott. Ein toter Gott ist der falsche, um sein Leben darauf zu setzen. Nun sagt Paulus: Der lebendige Gott ist der Heiland aller Menschen. Und er ist besonders der Heiland der Gläubigen. Der Gott, mit dem Paulus lebt, der heilt. Der tut mir gut. Dieser „Heiland aller Menschen“ - in einem Lied heißt er „der Heiland aller Welt“ – das ist Jesus. Gestorben ist er für alle Menschen. Wer ihm das glaubt, mit dem lebt er auch. Und mit Jesus finden Sie zum lebendigen Gott. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Roland Simantzik ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17362304.gif]

16. juni 20264 min
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Stolz kann man nicht essen

Die Bibelstelle 1. Johannes 5,18 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Sünde, was ist das? Wir haben alle damit zu tun. Sie entfremdet uns von Gott, vom Mitmenschen, sogar von uns selbst. Die Sünde hat uns im Griff. Sie zerstört das Miteinander. Das Böse steuert uns. „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ (1 Johannes 1,8) Stopp, das mag allgemein gelten. Wenn ich in die Welt schaue, gibt es dafür reichlich Belege. Aber für alle, die aus Gott geboren sind, gilt das nicht: „Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht“ ständig. Wer Jesus im Herzen hat, mag vielleicht gelegentlich einen Fehler machen, aber die Sünde ist nicht mehr der Motor seines Tuns. Winni hat Architektur in Nigeria und Großbritannien studiert. Dann hat sie erfolgreich Großbauprojekte geleitet und dabei reichlich Erfahrungen gesammelt. Jetzt will sie in Deutschland ein Doktorstudium machen. Dafür hat sie ein Stipendium erhalten. Mit Schwung und Fleiß arbeitet sie an ihrem neuen Forschungsprojekt. Es geht voran, aber das Projekt dauert länger als geplant. Das Stipendium läuft aus. Sie sucht Arbeit, um weiter machen zu können. Ich kann ihr einen Minijob vermitteln. Da kommt zwar nicht viel bei rum, aber es geht weiter. Als Bauzeichnerin gelingt es ihr, ein kleines Einkommen zu haben. Das hilft. An der deutschen Sprache muss sie noch arbeiten. Wer langsam spricht, kommt klar mit ihr. Aber ihr Chef tut sich schwer. Es kommt zu Missverständnissen. Winni stellt ihn zur Rede und will die Sache klären. Alle Kollegen sind dabei. Sie macht ihm klar, dass er langsam reden muss, wenn er möchte, dass sie den Arbeitsauftrag korrekt verstehen kann. Erst wenn er es gut erklärt, weiß sie, wie sie es richtig anpacken soll. Der Chef nickt und geht. Winni ist immer noch verärgert. Sie telefoniert mit ihrer Schwester. Die Schwester hört aufmerksam zu, spürt aber, dass Winni dabei ist, ihren Minijob zu verlieren, wenn sie so weitermacht. Dann sagt sie zu ihr: Stolz kann man nicht essen! Das sitzt. Winni hätte ihr Anliegen unter vier Augen klären sollen, nicht öffentlich im Beisein aller Kollegen. Das hat den Chef bestimmt verärgert. Sie geht ins Gebet zu Gott, um sich zu rüsten. Ihr wird klar, dass sie ihn um Entschuldigung bitten muss. Bei nächster Gelegenheit kommt der Chef wieder ins Büro. Die Kollegen sind gespannt. Was passiert jetzt? Winni nimmt ihren Mut zusammen und erklärt im Beisein aller Kollegen, dass sie einen Fehler gemacht hat: Ich hätte meine Kritik nicht öffentlich äußern dürfen. Dafür will ich um Entschuldigung bitten. Es tut mir leid. Alle sind berührt, auch der Chef ist erstaunt. Dann sagt er, nun gut. Es ist ihm fast peinlich. Dann geht er wieder. Mich hat diese Geschichte berührt. Winni ist von Gott geboren. Sie mag Fehler machen, aber dann spürt sie zeitnah, das war nicht gut. Stolz hilft nicht weiter, auch wenn sie im Recht ist. Das muss sie klären. Sünde zerstört das Miteinander. Selbst dann, wenn wir es nicht gleich merken. Vielleicht gibt es gute Freunde, die uns unser Verhalten spiegeln. So werden wir bewahrt, in der Sünde zu verbleiben. Dann verliert das Böse seine Macht und das gute Miteinander wird gestärkt. So will Winni weiter machen. Von Gott geboren heißt, Gottes Liebe bleibt der Sieger. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361721.gif]

15. juni 20265 min
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Jesus ist das Licht

Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Licht und Finsternis sind das Thema. Das Gleiche gilt für den Kontext. Der Dunkelfaktor will überwunden werden. Jesus kann das. Wieviel vom Bösen steckt in mir? Gibt es verborgene Flecken? „Wer kann merken, wie oft er fehlet?“ (Psalm 19,13) Bin ich ein Egoist? Ich bin doch nicht gehässig! Oder nehme ich das gar nicht wahr? Dazu noch ein bisschen Narzissmus? Vielleicht ist sogar etwas Sadismus drin und ich merke das gar nicht? Kürzlich las ich, dass man diese dunklen Seiten des Menschen messen kann.  Wissenschaftler der Uni Ulm, Kaiserslautern-Landau und Kopenhagen haben sich überlegt, wie das gehen kann. Sie haben einen Test entwickelt, um das herauszufinden. Das macht mich neugierig. Ich bin gespannt, was der kann. Allerdings ist das ein Selbsttest. Da kann also jeder antworten, wie er möchte. Er scheint mir manipulierbar zu sein. Was soll da rauskommen? Am Ende das, was ich möchte? Jetzt will ich es aber wissen. Der Test ist anonym, also habe ich kein Problem, ehrlich zu sein. Schließlich möchte ich herausfinden, wer ich eigentlich bin. Das Ergebnis ist erfreulich. Ich bin nicht auf der dunklen Seite gelandet. Aber es gibt schwarze Anteile, sehr wenig zwar, aber immerhin. Perfekt bin ich nicht. Nicht neu, denke ich. Eigentlich weiß ich das. „Nobody is perfekt“, Niemand ist perfekt. Wenn Wissenschaftler messen, gehen sie vermutlich von Durchschnittskriterien aus. Da werden Annahmen herangezogen, die von Menschen gemacht werden. Dem entsprechend könnte das Ergebnis ausfallen. Der Algorithmus dahinter bleibt mir verborgen. Aber mein Test liest sich vorteilhaft. Bin ich jetzt ein guter Mensch? Gott urteilt anders: „Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer.“ (Römer 3,12) Das ist so und klingt sehr hart. Ich will mir nichts vormachen. Bin ich bereit, daran zu arbeiten? Der Schlüssel steckt von innen. Aber ich wüsste gar nicht, wie das geht. Wenn ich das ändern will, hilft mir Jesus. Er kriegt das hin. Der Start ist eine Entscheidung, die ich treffe. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Will ich das? Nachfolgen heißt, das Leben mit Jesus gestalten. Es geht darum, schrittweise den Dunkelfaktor in meinem Leben auszuschalten. Ist das zu schaffen? Aus Erfahrung weiß ich, selber kriege ich das nicht hin. Das Dunkle holt mich immer wieder ein. Diese Einsicht ist der letzte Schritt des alten Lebens. Aber Jesus ist für mich da. Er ist das Licht, das mir Orientierung gibt. Das Dunkle in mir wird ausgeleuchtet. Ich lasse mich darauf ein, wenn es mich verändern soll. Licht ist Leben und ohne Jesus geht nichts. Mit ihm kann ich lernen, das Dunkle zu bannen. Ich erkenne es und benenne es. Dann holt er mich raus. Ich bin das Licht sagt er. Damit ist Jesus der, der vorausgeht. Ich folge ihm. So kann es gehen. Darauf setze ich. Große Dankbarkeit macht sich in mir breit. Jesus ist das Licht! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361065.gif]

14. juni 20264 min