
Risiko - Der BfR-Podcast
Podcast by Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
Tageszeitungen, Nachrichtenportale und Social-Media-Posts warnen ständig vor neuen Gesundheitsgefahren: Weichmacher in Sonnencremes, Mikroplastik im Körper oder angebliche Schadstoffe in Lebensmitteln. Was ist tatsächlich dran an diesen angeblichen Gefahren? Wie groß ist das Risiko für mich persönlich? In unserem Podcast "Risiko" gehen wir solchen Themen auf den Grund. Unaufgeregt, wissenschaftlich fundiert und gut verständlich. "Risiko" erscheint etwa einmal pro Monat. Im lockeren Gespräch mit Expertinnen und Experten geht es dann um tatsächliche und vermeintliche Gesundheitsrisiken durch Lebensmittel, Chemikalien oder Verbraucherprodukte. "Risiko" wird produziert vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).
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Koffein ist fast allgegenwärtig: Es steckt in der morgendlichen Tasse Kaffee, im schwarzen Tee, in Cola und Energydrinks und in geringeren Mengen sogar in Schokolade. Schlimm ist das in der Regel nicht. Denn in moderaten Mengen hat Koffein durchaus positive Wirkungen: Es macht munter, und es steigert die Leistungsfähigkeit. In hohen Mengen kann Koffein allerdings auch Schweißausbrüche, Angstzustände, Nervosität, Zittern oder sogar Herzrhythmusstörungen auslösen. Sehr starke Überdosierungen, z. B. durch Nahrungsergänzungsmittel mit hochkonzentriertem Koffeinpulver, können in Extremfällen sogar tödlich enden. Gast: Dr. Anke Ehlers, BfR-Abteilung „Lebensmittelsicherheit“ Moderation: Sonja Schäche und Stefan Römermann ** BfR-Website zu Mikronährstoffen:** Mikronährstoffe und Co. [https://www.mikroco-wissen.de/] Weitere Informationen auf der BfR-Website zur Koffein: Fragen und Antworten zu Koffein und koffeinhaltigen Lebensmitteln, einschließlich Energy Drinks [https://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_koffein_und_koffeinhaltigen_lebensmitteln__einschliesslich_energy_drinks-194760.html] Hochkonzentriertes Koffein-Pulver kann bereits in geringen Mengen schwere Vergiftungen hervorrufen [https://www.bfr.bund.de/cm/343/hochkonzentriertes-koffein-pulver-kann-bereits-in-geringen-mengen-schwere-vergiftungen-hervorrufen.pdf]

Kochen macht Spaß. Doch die Hygiene in der Küche sollte man trotzdem ernst nehmen. Denn schon durch kleine Nachlässigkeiten werden schnell Krankheitserreger auf Lebensmittel übertragen, die dann schwere Erkrankungen auslösen können. Und gerade bei besonders empfindlichen Personen wie Kleinkindern, Schwangeren oder auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen können solche Lebensmittelinfektionen unter Umständen sogar tödlich enden. In der neuen Risiko-Folge erklären wir, in welchen Lebensmitteln häufig Krankheitserreger stecken und worauf es bei der Küchenhygiene ankommt. Gast: Dr. Heidi Wichmann-Schauer, BfR-Abteilung „Biologische Sicherheit“ Moderation: Sonja Schäche und Stefan Römermann BfR-Kinderbuch zum Thema Küchenhygiene „Luis‘ und Mayas Abenteuer im Schrumpflabor“ [https://www.bfr.bund.de/de/bfr-kinderbuch.html] Weitere Informationen auf der BfR-Website zur Küchenhygiene: FAQ: Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt – Quellen erkennen, Risiken vermeiden [https://www.bfr.bund.de/de/lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt___quellen_erkennen__risiken_vermeiden-193687.html] FAQ: Korrektes Kühlen von Lebensmitteln im Privathaushalt [https://www.bfr.bund.de/de/korrektes_kuehlen_von_lebensmitteln_im_privathaushalt-309974.html] Verbrauchertipps: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt (PDF) [https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf] Verbrauchertipps: Schutz vor lebensmittelbedingten Erkrankungen durch bakterielle Toxine (PDF) [https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps-schutz-vor-lebensmittelbedingten-erkrankungen-durch-bakterielle-toxine.pdf]

E-Zigaretten oder „Vapes“ kommen meist harmlos daher: Sie sind bunt, es gibt sie in Geschmacksrichtungen wie Erdbeer, Cola oder Zuckerwatte, und sie kosten oft nur ein paar Euro. Doch sie produzieren einen Dampf, der krebserregende Stoffe enthält. Das Nikotin in den E-Zigaretten macht süchtig, und es kann bei Kindern und Jugendlichen die Entwicklung des Gehirns behindern. Bei vielen Inhaltsstoffen ist außerdem noch völlig unklar, wie sie langfristig auf den Körper wirken, wenn sie inhaliert werden. Gast: Dr. Elke Pieper, BfR-Abteilung „Chemikalien- und Produktsicherheit“ Moderation: Sonja Schäche und Stefan Römermann Weitere Informationen auf der BfR-Website zu E-Zigaretten E-Zigaretten - alles andere als harmlos (FAQ) [https://www.bfr.bund.de/de/e_zigaretten___alles_andere_als_harmlos-129574.html] Stellungnahme Nr. 043/2021: Gesundheitliche Risiken durch Aromen in E-Zigaretten [https://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitliche-risiken-durch-aromen-in-e-zigaretten-es-besteht-forschungsbedarf.pdf] „Rauchfrei“-Ausstiegsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://rauchfrei-info.de/ [https://rauchfrei-info.de/] Telefon-Hotline: 0800 8 31 31 31

Probleme beim Einschlafen? Kein Problem! Das versprechen uns jedenfalls die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. In Drogerien, Supermärkten und Online-Shops gibt es inzwischen dutzende Produkte mit Melatonin. Melatonin wird auch in verschreibungspflichtigen Medikamenten benutzt und kann tatsächlich die Zeit zum Einschlafen verkürzen. Doch Melatonin ist keine „sanfte Einschlafhilfe“. Es greift in unseren körpereigenen Hormonhaushalt ein und kann eine Reihe von Nebenwirkungen verursachen. Vor allem Kinder, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen sollten vorsichtig sein. Gast: Dr. Britta Nagl, BfR-Abteilung „Lebensmittelsicherheit“ Moderation: Sonja Schäche und Stefan Römermann Weitere Informationen auf der BfR-Website zum Melatonin: Melatoninhaltige Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht unkritisch eingenommen werden (FAQ) [https://www.bfr.bund.de/de/melatoninhaltige_nahrungsergaenzungsmittel_sollten_nicht_unkritisch_eingenommen_werden-316772.html] BfR-Stellungnahme 42/2024: Melatoninhaltige Nahrungsergänzungsmittel: BfR weist auf mögliche Gesundheitsrisiken hin [https://www.bfr.bund.de/cm/343/melatoninhaltige-nahrungsergaenzungsmittel-bfr-weist-auf-moegliche-gesundheitsrisiken-hin-2024.pdf]

Mikroplastik ist inzwischen fast überall zu finden: In der Atemluft, in Lebensmitteln und in uns Menschen. Doch woher kommen die Mikroplastik-Partikel überhaupt? Was passiert, wenn wir sie einatmen oder über die Nahrung unfreiwillig mitessen? Ist Mikroplastik tatsächlich ein gesundheitliches Risiko für uns Menschen? Und essen wir wirklich eine „Kreditkarte“ Mikroplastik pro Woche? Gast: Dr. Holger Sieg, Leiter BfR-Arbeitsgruppe „Mikroplastik“ Moderation: Sonja Schäche und Stefan Römermann Weitere Informationen: * Mikroplastik: Fakten, Forschung und offene Fragen [https://www.bfr.bund.de/de/mikroplastik__fakten__forschung_und_offene_fragen-192185.html]
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