Im Zweifel für den Angeklagten
Es gilt als das schlimmste Verbrechen in Österreich nach Kriegsende. Als 2008 rauskam, dass Josef Fritzl seine eigene Tochter mehrfach geschwängert und sie und ihre drei Kinder über 24 Jahre hinweg in einem Kellerverlies in Amstetten gefangen hielt, sorgte das international für Schlagzeilen. In seinem Haus oben lebte er mit seiner Frau und unten im Keller verübte er grausame Taten an seiner Tochter. Wie ist es möglich, dass niemand etwas mitbekommen hat? War er womöglich gar kein Einzeltäter? Gisela Friedrichsen schildert diesen ungeheuerlichen Fall und geht diesen Fragen nach.
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