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Mehr Payment & Banking Fintech Podcast
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech. Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst. Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking. Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind: - André Bajorat - Maik Klotz - Nicole Nitsche - Kilian Thalhammer - Jochen Siegert Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech! Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
#561: Revolut, Vorsorgedepot und New Debits: Das waren die wichtigsten Fintechs-News im März
* Mastercard kauft BVNK und plant Verkauf der skandinavischen Instant Payment Bankenplattform * EZB fürchtet Kontrollverlust durch US-Stablecoins * DZ BANK und KfW pilotieren voll digitalen Krypto-Bond auf Public Blockchain * Volksbanken starten mit „meinKrypto“ vorsichtigen Einstieg ins Kryptogeschäft * Revolut meldet Rekordgewinn * DKB verkündet Rekordergebnis 2025 und startet Marktoffensive mit Strategie „DKB 2030“ * Solaris startet radikalen Umbau unter neuem Chef * Bafin-Schelte gegen Billie * N26 ordnet Machtverhältnisse mit neuer Gesellschaftervereinbarung neu * Trade Republic lässt die Konkurrenz bei Depotwachstum hinter sich * Bundestag beschließt Altersvorsorgedepot * Google Wallet: Paypal zieht sich auch in Deutschland zurück * (Ein Hinweis zum News-Podcast: Angeblich beendet PayPal nun doch nicht die Google-Wallet-Anbindung.) * Volksbanken melden 500.000 iPhone-Girocard-Aktivierungen * Visa steigert Zahl seiner Debitkarten und Terminals in Deutschland deutlich * Berlin-Fintech Upvest sammelt 125 Millionen Dollar ein * Führungswechsel bei Computop: CEO Stephan Kück geht, Kenneth M. Overgaard Nielsen übernimmt Viel Spass beim Hören.
Alles Legal #131: Wie Unternehmen jetzt AML-Readiness schaffen
Dana Wondra spricht mit Sebastian Glaab von Annerton Am 10. Juli 2027 endet die Ära des europäischen „Flickenteppichs“. Ab diesem Tag gilt die neue EU-Geldwäscheverordnung (AML-VO) unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Für Banken, Fintechs und Krypto-Dienstleister bedeutet das: Die Zeit der nationalen Sonderwege ist vorbei. Das neue Single Rulebook schafft einheitliche Standards, bringt aber auch massiven Umsetzungsdruck mit sich. Wo anfangen? Der strategische Soll-Ist-Vergleich Laut Rechtsanwalt Sebastian Glaab ist der erste Schritt eine umfassende Gap-Analyse. Unternehmen müssen ihre bestehenden Prozesse schonungslos gegen die neuen Anforderungen prüfen. KYC-Prozesse neu denken: Die Art der Identifizierung ändert sich, insbesondere durch die neue Berechnungsmethode für den wirtschaftlichen Eigentümer (UBO). Bestandskunden-Check: Bis Sommer 2028 müssen Hochrisikokunden nach dem neuen Standard aktualisiert sein. Angesichts fehlender Datenpunkte (z. B. Nationalitäten) ist dies eine Herkulesaufgabe für den Datenhaushalt. Aufbauorganisation: AML-Compliance ist kein „Nebenbei-Projekt“. Es braucht klare Ressourcen, Budgets und die direkte Einbindung der Geschäftsführung („Tone from the Top“). Operative Wirksamkeit statt Papier-Compliance Ein zentraler Punkt der Reform ist der Shift hin zur operativen Wirksamkeit. Es reicht nicht mehr aus, Handbücher im Schrank zu haben; die Aufsicht will sehen, dass Systeme – etwa beim Transaction Monitoring – tatsächlich funktionieren. Technologie als Muss: Wer 2027 noch mit Excel-Listen arbeitet, wird bei Prüfungen scheitern. Echtzeit-Screening und automatisierte Monitoring-Lösungen werden zum regulatorischen Standard. Neue Fokus-Themen: Die Verzahnung von Geldwäscheprävention und Finanzsanktionen (inklusive Umgehungsschutz) erfordert tiefgreifendes Know-how und angepasste Screening-Logiken. Die neue Aufsicht: Die AMLA in Frankfurt Mit der neuen EU-Behörde AMLA bekommt Europa einen zentralen Standardsetter. Auch wenn viele technische Details (RTS) noch finalisiert werden, müssen Institute ihre Systeme heute so flexibel gestalten, dass sie künftige Leitplanken schnell adaptieren können. Fazit: Die goldene Regel für 2027 „Nicht in Panik verfallen, aber jetzt den Projektplan schreiben“, rät Sebastian Glaab. Wer heute identifiziert, wo die eigenen Gaps liegen, kann den Umbau gestalten, statt später nur noch auf Prüfungsfeststellungen zu reagieren. AML-Compliance wird so vom notwendigen Übel zum digitalen Wettbewerbsvorteil.
#560: EUDI & Payment: Wie Identity zum neuen Vertrauenslayer der digitalen Wirtschaft wird
Panel der Payment Exchange 2026 Auf der Payment Exchange diskutieren Norbert Sagstetter (EU-Kommission), Hagen Saxowski (Digitalministerium) und Oliver Lauer (DSGV) gemeinsam mit Moderatorin Esther Menhard, wie mit der EUDI-Wallet eine gemeinsame Infrastruktur entstehen kann. Im Fokus: Warum Identität und Zahlungsprozesse künftig zusammengedacht werden müssen – besonders im Kontext von Agentic AI, wo KI im Namen von Menschen handelt. Die EUDI wird dabei nicht als regulatorische Hürde verstanden, sondern als Ermöglichungsraum. Der Staat sieht sich als Orchestrator, die Umsetzung soll gemeinsam mit der Privatwirtschaft erfolgen. Klar ist: Es geht nicht um ein zentrales Produkt, sondern um einen offenen Standard – und um die Frage, wie Europa einen eigenen, souveränen Vertrauenslayer aufbaut.
#559: Agentic Payments: Wenn KI-Agenten zahlen – Bedeutung für Regulierung und Haftung
Kevin Hackl spricht mit Virginie Dangel, VP BD Enterprise EMEA bei Worldpay In dieser Folge spricht Kevin Hackl mit Virginie Dangel, VP BD Enterprise EMEA bei Worldpay, über Agentic Payments – und warum das vor allem ein Infrastruktur- und Regulierungsproblem ist, bevor es ein UX-Thema wird. KI-Agenten, die eigenständig Transaktionen auslösen, sprengen das bestehende Rahmenwerk: PSD2, SCA und Haftungsregeln wurden schlicht nicht für autonome Agenten gebaut. Vieles auf der Zahlungsinfrastruktur-Ebene ist dabei bereits vorhanden – Tokenisierung etwa funktioniert. Was sich fundamental verändert, ist die Frage wo und wie gekauft wird: Der klassische eCommerce-Checkout wird zum Auslaufmodell, wenn Agenten den Kaufprozess übernehmen. Wir schauen uns an, was das konkret bedeutet – für Autorisierung, Identitätsprüfung und den viel zitierten „Human in the Loop". Dazu Worldpays eigene Marktdaten aus sieben Ländern: Warum liegt China vorne, Frankreich abgeschlagen? Und was ist diesmal wirklich anders als beim großen Conversational-Banking-Versprechen rund um Alexa? Die Worldpay-Studie zur regionalen Adaption gibt's hier: https://www.worldpay.com/en/agentic-commerce-report [https://www.worldpay.com/en/agentic-commerce-report] Jetzt reinhören!
3x3=10 #17: Liquiditätsmanagement in mehreren Währungen: Warum Vivid mehr ist als eine Neobank
Julian Prüfer, Marvin Vortkamp sprechen mit Esmond Berkhout von Vivid Unser Anlass für das Gespräch ist ein konkreter Produktmoment der letzten Wochen. Vivid hat ein neues Feature gelauncht, das Liquiditätsmanagement für Dollar und Pfund. Im Podcast wird schnell klar, warum das mehr ist als „nur eine weitere Funktion“. Viele KMUs arbeiten heute nicht mehr nur in Euro, sondern regelmäßig auch mit USD und GBP (Kunden, Rechnungen, internationale Partner). Werden diese Währungen laufend konvertiert, sind die einzelnen FX-Kosten vielleicht klein, aber über das Jahr eben spürbar. Genau hier setzt Vivid an: USD/GBP-Zinskonten, die es Unternehmen ermöglichen, vorhandene Guthaben in verschiedenen Währungen direkt im Geschäftskonto zu verzinsen und flexibel zu nutzen. Warum es sich lohnt reinzuhören: Weil man in unserem Gespräch merkt, dass wir hier nicht über „noch eine Neobank“ sprechen. Der Aha-Moment ist der Perspektivwechsel: Zinskonten für währungsübergreifende Liquiditätssteuerung zeigen , wie Vivid vom Konto zur Plattform denkt. Nicht für Buzzwords, sondern für Entscheidungen im Alltag: Geld halten, verzinsen, bewegen, planen und das über Währungen hinweg. Und das ist nur der Anfang. Wir gehen in der Folge auch noch tiefer: Warum das Thema Treasury gerade im Mittelstand plötzlich relevant wird und wie Vivid den Einstieg dafür baut Warum Automatisierung und Integrationen der Hebel sind, um Themen wie Tax/Legal endlich „mitzuziehen“ Und wie Vertrauen entsteht, wenn eine Plattform mehr Verantwortung übernimmt als nur Kontoführung Viel Freude beim Hören.