Feiern.aber klar. Gespräche zwischen Rausch, Festkultur und Verantwortung
Im herzlichen Gespräch mit Matthias Trinkl, Festivalseelsorge Österreich Linkbeschreibung [http://festivalseelsorge.at] 1. Festivalseelsorge ist ein unkompliziertes Gesprächs- und Unterstützungsangebot direkt vor Ort. Sie richtet sich nicht nur an Menschen in akuten Krisen, sondern auch an jene, die sich überfordert, einsam oder gerade einfach nicht gut fühlen. 2. Eine gute Festkultur braucht mehr als Security und Regeln. Awareness, Krisenintervention und Menschen, die zuhören können, machen Veranstaltungen sicherer und menschlicher. 3. Gruppendruck kann beim Feiern problematisch werden. Niemand muss trinken, konsumieren oder bis zum persönlichen Limit mitmachen, um dazuzugehören. Wer gemeinsam feiern geht, sollte auch aufeinander schauen. 4. Rausch entsteht nicht nur durch Alkohol oder andere Substanzen. Musik, Stimmung, Menschenmenge und gemeinsames Erleben können ebenfalls intensiv und mitreißend sein. Umso wichtiger ist es, die eigenen Grenzen zu kennen. 5. Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche. Ob Festivalseelsorge, Awareness-Team, Security oder Krisenintervention: Gut ist, rechtzeitig zu wissen, an wen man sich wenden kann, wenn es einem selbst oder jemand anderem nicht gut geht.
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