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Mehr Traces of Light
Elsbeth Horbaty, eine 70-jährige Frau mit einer Augenkrankheit, begibt sich auf eine Reise, um Menschen und Gemeinschaften zu treffen, die neue Wege gehen und Hoffnung schaffen. Sie praktiziert Deep Listening, um neue Perspektiven zu gewinnen und reflektiert über Momente und Geschichten aus ihren eigenen Erfahrungen. Elsbeth lädt die Zuhörenden ein, mit ihr zu reisen und Geschichten zu teilen, um gemeinsam nach Lichtspuren zu suchen, die die schleichende Dunkelheit auf dieser Welt und in ihren Augen aufhalten könnten.
25 Folgen
#25 Diese Frau bringt nicht nur Kinder, sondern Mut zur Welt
In dieser Folge von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit ihrer Nachbarin Corinne Giovanoli – Hebamme, Mutter von vier Kindern und engagierte Mitgestalterin ihrer Genossenschaft. Corinne begleitet seit vielen Jahren Geburten und erlebt dabei immer wieder, wie nah Freude, Angst, Hoffnung und Trauer beieinander liegen. Im Gespräch erzählt sie, wie sie ihren Weg zum Hebammenberuf gefunden hat, was sie nach über 700 beziehungsweise fast 1’000 begleiteten Geburten noch immer an dieser Arbeit bewegt und warum Geburt für sie ein zutiefst menschlicher Moment ist. Es geht um Vertrauen in den eigenen Körper, um die Kraft, die Frauen während einer Geburt entwickeln, und um die Frage, wie man in intensiven Lebensmomenten Schritt für Schritt im Hier und Jetzt bleiben kann. Gleichzeitig wird deutlich, unter welchem Druck Hebammen heute arbeiten: Personalmangel, hohe Verantwortung und zu wenig Raum für Erholung erschweren eine Begleitung, die eigentlich Zeit, Präsenz und Menschlichkeit braucht. Corinne beschreibt eindrücklich, warum genau diese Form von echter Zuwendung für Frauen während der Geburt so entscheidend ist – und weshalb der Beginn eines neuen Lebens trotz allem ein starkes Zeichen von Hoffnung bleibt. Eine Folge über stille Stärke, gelebte Fürsorge und die kleinen Lichtspuren, die selbst in schwierigen Zeiten sichtbar werden. Fragen aus der Folge Wo begegnest du in deinem Leben kleinen Lichtspuren? Und was hilft dir, in Momenten von Unsicherheit oder Angst wieder ins Vertrauen zu kommen?
#24 Neue Freundschaft in schweren Zeiten
In dieser Episode von Traces of Light spricht Elsbeth Horbaty mit Robyn Bravermann über die tiefen Folgen des abrupten Stopps der US-Entwicklungshilfe durch USAID. Robyn berichtet von ihrer Arbeit in Honduras, von gestoppten Programmen, verunsicherten Teams und den konkreten Auswirkungen auf lokale Partner, Familien und Gemeinschaften. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn internationale Entwicklungsarbeit von einem Tag auf den anderen wegbricht: Projekte werden eingefroren, Strukturen zerfallen, Existenzen geraten ins Wanken. Betroffen sind nicht nur internationale Mitarbeitende, sondern auch lokale Organisationen, Schulen, Gemeinden und Familien, die auf Unterstützung angewiesen waren. Gleichzeitig erzählt diese Folge von dem, was trotz allem bleibt: Gemeinschaft, Resilienz und neue Verbundenheit. Zwischen Elsbeth und Robyn entsteht im Gespräch Vertrauen, Austausch und eine neue Freundschaft. So wird diese Episode auch zu einer Reflexion darüber, wie Entwicklungszusammenarbeit menschlicher, ehrlicher und nachhaltiger weitergedacht werden kann. Themen der Folge * Traces of Light mit Elsbeth Horbaty * Robyn Bravermann über ihre Arbeit mit USAID in Honduras * Der abrupte Stopp von Entwicklungsprogrammen * Folgen für lokale Organisationen, Teams und Familien * Verlust, Verarbeitung und Neuanfang * Gemeinschaft, Resilienz und neue Freundschaften * Kritische Fragen an internationale Entwicklungszusammenarbeit Fragen am Ende der Sendung * Wann hast du selbst eine Erfahrung gemacht, in der du plötzlich alles wieder neu anfangen musstest? * Was hat dir geholfen, wieder aufzustehen und weiterzugehen?
#23 Kultur ist politisch. Immer.
In dieser Episode von Traces of Light nimmt dich Host Elsbeth Horbaty mit auf eine Zugreise von Winterthur nach Lausanne – gemeinsam mit sieben weiteren Frauen. Ziel ist eine Kunstausstellung in Lausanne: Werke des Schweizer Malers Félix Vallotton. Was nach einem klassischen Kulturausflug klingt, wird schnell zu einer Geschichte über Gemeinschaft, Mut, Einschränkungen – und darüber, wie Kultur tragen kann, wenn sich der Blick verändert. Elsbeth spricht mit Elisabeth Moser, Winterthurer Journalistin, Schreibdozentin und Gründerin des Formats KULTOUR: ein Angebot, das Menschen ermöglicht, Kunst und Kultur gemeinsam zu erleben – ohne organisatorischen Druck. Kleine Gruppen, Zeit für Austausch, Raum für Gespräche: über Kunst, Weltpolitik, Kinder und Enkel, Lebenswege und das Älterwerden. Kernthemen der Folge KULTOUR als Format: Elisabeth Moser organisiert Kulturreisen und Ausflüge für kleine Gruppen – bewusst persönlich, überschaubar und zugewandt. Viele Teilnehmende schätzen: „Ich musste mich um nichts kümmern und habe so viel gesehen.“ Älterwerden & Einschränkungen: Elisabeth spricht offen über ihre Diagnose Makuladegeneration und darüber, wie subtil und gleichzeitig tiefgreifend sich der Alltag verändert: packen, suchen, orientieren, ankommen – alles braucht mehr Zeit. Der Lernprozess ist nicht nur körperlich, sondern auch emotional: vom „Ich war immer schnell“ hin zu „Ich plane Zeit ein“. Kunst sehen – anders sehen: Was passiert, wenn man Bilder nicht mehr so scharf erkennt wie früher? Wie kann ein Handy helfen, Details wahrzunehmen? Und wie verändert sich das Empfinden für Licht und Schatten, wenn der Blick sich wandelt? Kultur als Resilienz: Elsbeth verbindet das Thema Kultur mit ihrer Arbeit rund um Resilienz: Wenn Menschen gemeinsam etwas erleben – ein Bild betrachten, ein Lied singen, ein Gespräch führen – entsteht Verbindung. Und Verbindung gibt Halt. Singen als Zeichen (Minneapolis): Gegen Ende wird ein Bogen in die USA geschlagen: Elsbeth erzählt von einem Video aus Minneapolis, in dem Menschen singend durch die Straßen gehen – als Zeichen von Zusammenhalt: „Ihr seid nicht allein.“ Ein Ausblick folgt: In den nächsten Episoden werden Stimmen aus den USA hörbar, von Menschen, die nach Jobverlust neue Wege suchen müssen. Menschen in dieser Folge Elsbeth Horbaty (Host) Auf der Suche nach Menschen und Gemeinschaften, die in schwierigen Zeiten Mut machen. Elisabeth Moser (Gast) Journalistin und Schreibdozentin aus Winterthur. Gründerin des Formats KULTOUR. Arbeitet u.a. mit Schreibgruppen, Schreibimpulsen per E-Mail („Schreibfunk“) und Seminaren wie „Briefe öffnen Türen“. Zitate & Gedanken, die bleiben * „Wir schauen noch immer hin – und wir gehen noch immer los.“ * „Ich will mich nicht einfach zu Hause in den Lehnstuhl setzen.“ * „Kultur ist für mich nie nur etwas Schönes – sie ist eine Kraftquelle.“ * „Gemeinschaft ist vielleicht die leise Antwort auf das Sich-nicht-zurückziehen.“ Kapitel / Orientierung (aus dem Gesprächverlauf) * Zugreise & Gruppenerlebnis: Frauen im Abteil, Gespräche, Neugier, Austausch * Diagnose Makuladegeneration: Alltag, Stress, Tempoverlust, Anpassung * Elisabeths Lebensweg: Ausland, Schreiben, Journalismus, USA-Erfahrungen * Schreiben & Menschen: Werkstätten, Lebensgeschichten, Briefe, Schreibgruppe * KULTOUR in der Praxis: kleine Gruppen, individuelle Führung, Lausanne-Ausflug * Kunst & Wahrnehmung: Sehen mit Hilfsmitteln, Licht und Schatten, Details * Kultur & Politik: Verbundenheit, Resilienz, Singen als Zeichen * Ausblick USA-Folgen: neue Wege nach Jobverlust in der Entwicklungszusammenarbeit Website Elisabeth Moser www.textexpress.ch [http://www.textexpress.ch] Vallotton Forever. Die Retrospektive Ausstellung Muséé Cantonal des Beaux Arts, Lausanne https://www.mcba.ch/de/ausstellungen/vallotton-forever/ Erwähnt in der Folge * Format: KULTOUR (Kulturausflüge und Reisen in kleinen Gruppen) * Ausstellung: Félix Vallotton in Lausanne * Orte: Winterthur, Lausanne, Minneapolis, Prag (geplanter Besuch) * Themen: Makuladegeneration, Älterwerden, Schreiben, Resilienz, Kultur & Demokratie In den kommenden Folgen bringt Elsbeth Stimmen aus den USA: Menschen, die nach einem plötzlichen beruflichen Umbruch neue Wege suchen – und dabei nicht aufgeben, sondern neu anfangen. Abonniere Traces of Light, um keine Episode zu verpassen * Teile die Folge mit Menschen, die Kultur als Kraftquelle erleben * Schreib uns: Welche Ausstellung, welcher Song oder welcher kulturelle Moment hat dich in deinem Leben getragen?
#22 Hamsterrad. Zusammenbruch. Neustart.
Was passiert, wenn der Körper plötzlich STOPP sagt – und du merkst, dass du jahrelang mehr funktioniert als gelebt hast? Elsbeth Horbaty besucht Urs Roth in Winterthur im Haus Zusammenhalt. Urs erzählt von seinem Zusammenbruch mit 46, dem mutigen Neuanfang trotz Familie und finanzieller Durststrecke – und davon, wie er seine eigentliche Leidenschaft Geometrie zum Beruf machte. Heute, mit 80, geht er täglich ins Atelier und arbeitet weiter an Formen, Mustern und ungelösten Fragen. Highlights & Themen * Der Wendepunkt: Hörsturz, Krankenhaus – und der Satz der Ärztin, der alles verändert * Neuanfang trotz Verantwortung: Familie, Existenzdruck, „unten durch“ – und trotzdem losgehen * Geometrie als Kulturgut: von „Schulfach“ zu schöpferischer Kraft * Großprojekte & Musterwelten: von Fassaden bis zu „quasi-chaotischen“ Strukturen * Was Urs seinem 46-jährigen Ich sagen würde: „Hör auf dein Inneres.“ * Glück jenseits von Status: Entdeckungen, Arbeit, Enkel – und diese kleinen „Juchzer“-Momente Zu Gast: Urs Roth Urs Roth ist in der Schweiz bekannt als „Geometrieingenieur“ – ein Spezialist für geometrische Fragestellungen in Architektur, Gestaltung und (teils) mathematischer Forschung. In dieser Episode spricht er offen über Krise, Mut und den langen Weg, die eigene Berufung wirklich zu leben. Links & Empfehlungen aus der Folge * Cukrowicz Nachbaur Architekten (Bregenz): cn-architekten.at [https://www.cn-architekten.at/] * Manfred Alois Mayr (Künstler / Projektbezug Vorarlberg Museum): manfredaloismayr.com [https://www.manfredaloismayr.com/] * Buch: Urs Roth – „Die Liebe zur Geometrie“ (Scheidegger & Spiess): Produktseite [https://www.scheidegger-spiess.ch/produkt/urs-b-roth/1694] Meine Fragen meine Hörer: In welchen Momenten hast du das Gefühl, ganz du selbst zu sein – nicht nur zu funktionieren? Und: Wie sähe dein Alltag aus, wenn du öfter aus diesem inneren Ort heraus entscheiden würdest? Credits Musik: Aufnahmen von Assel Abilseitova (Klavier) und Sergio Marin (Violine) – „Requiem ohne Worte – eine Messe in Tönen“.
#21 Bewegung, Begegnung, Lebensmut
In dieser Folge von Traces of Light nimmt euch Elsbeth Horbaty mit auf eine persönliche Reise durch Reflexion, Hoffnung und Gemeinschaft. Wir befinden uns im Januar 2026: Nach dem Winterzauber in Winterthur – Schnee und Sonne – blickt Elsbeth auf das vergangene Jahr zurück und fragt sich, wie wir angesichts schwieriger Nachrichten Mut und Zuversicht finden können. Diese Folge ist gleichzeitig ein Blick auf eigene Gesundheit, Lebensgewohnheiten und die Bedeutung von Gemeinschaft, Bewegung und Freude. Was dich in dieser Folge erwartet 1. Rückblick und persönliche Motivation Elsbeth spricht darüber, wie die Suche nach mutmachenden Geschichten im September 2024 begann – zu einer Zeit, in der sie selbst mit einer Makuladegeneration zu kämpfen hatte. Aus dieser persönlichen Herausforderung wuchs die Idee, Orte und Menschen zu finden, die uns in schwierigen Zeiten Kraft geben. 2. Die Idee hinter Traces of Light In mittlerweile 21 Episoden hat Elsbeth Menschen und Initiativen vorgestellt, die Positives verbreiten und inspirieren. Sie reflektiert, wie wichtig es ist, Aufmerksamkeit auf Hoffnungsträger zu richten – nicht nur auf Probleme. 3. Gesundheit als Grundlage für alles Elsbeth teilt ihre persönlichen Gesundheitsziele für 2026: gesunde Ernährung, Bewegung, Meditation und spezielle Aufmerksamkeit für ihre Augen. Sie berichtet stolz von ihren Erfolgen im letzten Jahr: regelmäßiges Laufen, Schwimmen und bewusste Ernährung. 4. Tanzen, Gemeinschaft und Bewegung – Dancing with Deepti Ein wichtiger Bestandteil ihrer neuen Routine ist Dancing with Deepti, eine Online-Tanzplattform, die Frauen weltweit verbindet. Über www.dancewithdeepti.com [http://www.dancewithdeepti.com/] tanzen rund 2,5 Millionen Frauen täglich gemeinsam – ein Ort für Bewegung, Freude und gegenseitige Unterstützung. Elsbeth berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und wie dieses Programm nicht nur den Körper, sondern auch das mentale Wohlbefinden stärkt. Mit dabei ist Dr. Archana Nair, eine Ärztin aus Kerala, die Teil des Deepti-Teams ist und Teilnehmende nicht nur in Bewegung, sondern auch bei gesunder Ernährung begleitet. Archana erklärt, wie wichtig es ist, nicht nur den Körper, sondern auch Stressfaktoren in den Blick zu nehmen. 5. Gespräch mit Nora Ramm – Routinen finden, Ziele erreichen Elsbeth spricht mit Nora Ramm aus Zürich über ihre Fitnessreise seit der Corona-Zeit. Nora erzählt, wie sie durch Nordic Walking und später Krafttraining über 35 Kilo verloren hat und welche Rolle Routinen und kleine Erfolge dabei spielen. Sie teilt praktische Tipps, wie man Gewohnheiten etabliert – auch wenn Motivation einmal fehlt. 6. Bewegung im Alltag und mentale Stärke Nora betont, dass es nicht immer um Höchstleistungen gehen muss. Schon kleine Bewegungen im Alltag – Treppen steigen, spazieren gehen oder kurze Strecken laufen – tun Körper und Geist gut. Elsbeth ergänzt, wie sehr selbst ein Spaziergang nach einem langen Tag helfen kann, den Kopf frei zu bekommen. Zentrale Themen und Impulse dieser Folge * Warum persönliche Gesundheit gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist * Wie Gemeinschaft und Bewegung Resilienz stärken * Von Routinen, kleinen Zielen und langfristigen Gewohnheiten * Inspiration durch Geschichten und Menschen, die Mut machen * Die Kraft von Tanzen und Gemeinschaftsgefühlen Fragen an dich Zum Abschluss lädt Elsbeth ihre Hörerinnen und Hörer ein, über zwei Fragen nachzudenken und ihre Antworten zu teilen: 1. 2. Welche guten Dinge sind in der schwierigen Corona-Zeit entstanden – für dich persönlich oder in deiner Umgebung? 3. Was tust du heute, um gesund zu bleiben – und wo könntest du Unterstützung gebrauchen, um dran zu bleiben? Weiterführende Links * Tanzplattform Dancing with Deepti – www.dancewithdeepti.com [http://www.dancewithdeepti.com/]