himmeblabla – der Podcast des Heimatmagazins himmeblau

Von A wie Artemis über B wie Bushido bis zu D wie (öffentlich) Defäkieren

1 h 24 min · 6. Apr. 2026
Episode Von A wie Artemis über B wie Bushido bis zu D wie (öffentlich) Defäkieren Cover

Beschreibung

Und damit raus aus der Inszenierung und rein ins ungescriptete Leben. Und das liefert. Leider. Oder zum Glück – je nachdem, wie man es sieht. Nun ja, Cathy hat eindeutig zu viel gesehen! Sie erzählt von einem Vorfall vor ihrem Haus, der wirklich schwer zu toppen ist: Später Abend, zwei Männer, einer davon hat deutlich zu tief ins Glas geschaut – und plötzlich wird der Grünstreifen neben dem Fuß- und Radweg an den Bahngleisen zur improvisierten Toilette. Wir sind gleichzeitig fassungslos und fasziniert und klären ganz nebenbei, was das eigentlich juristisch bedeutet. Öffentliche Defäkation – ein Thema, das man nicht kommen sieht (und auch nicht kommen sehen möchte!) Weil wir an Karfreitag aufnehmen und zufällig bei Folge 40 sind, betreiben wir ebenso zwangsläufig wie unbeholfen ein bisschen Hobby-Numerologie rund um die Zahl 40 – und stellen fest: Die taucht in der Bibel nicht ohne Grund so oft auf. Vierzig Tage, vierzig Nächte, Prüfungen, Übergänge. Große Nummer. Passt irgendwie. Sehr viel näher dran an euch Hörenden wird’s, als Cathy einen Spotify-Kommentar von der lieben Hörerin Bettina vorliest. Die hebt Patricks und Christians Reflektiertheit in unserer vergangenen Live-Folge hervor – und wir freuen uns ehrlich, aber bescheiden drüber. Solche Rückmeldungen zeigen, dass das hier nicht im luftleeren Raum passiert. Dann wird’s ein bisschen ernster. Ausgehend von Christians Rant sprechen wir über DSDS, über Dieter Bohlen und Bushido, über Sidos geplante Collab mit Schwurbel Xavier und damit die Frage, warum bestimmten Leuten immer wieder große Bühnen gegeben werden. Cathy erzählt in dem Zuge, dass sie selbst mal kurz davor war, bei Deutschland sucht den Superstar mitzumachen. Und wir landen ziemlich schnell bei der grundsätzlichen Frage: Wie gehen Castingshows eigentlich mit Menschen um – früher und heute? Wenn es eh schon um Abgehobenes geht, verlassen wir kurz die Erde Richtung Mond. Wir "begleiten" die aktuelle Mondmission, eruieren mythologische Bezüge – und Cathy outet sich ganz klar als Mondfan. Außerdem führen wir ganz nebenbei eine neue, völlig inoffizielle Rubrik ein: Ihr sagt uns eure Lieblingssüßigkeiten – und wir probieren uns durch. Wissenschaftlich natürlich. Fast. Und weil wir wir sind, gibt’s natürlich auch noch ein kleines Lektüren-Update. Einfach so, mittendrin. Subba Sach Cathy: Viktor Haisch auf Instagram – Good News only. Ein kleiner, aber sehr willkommener Gegenpol zum täglichen Doomscrolling. Christian: Das neue Bikesharing-System „Myradl“ im MVV-Gebiet – besser integriert, klarer strukturiert und mit dem Versuch, Mobilität endlich sinnvoll zu vernetzen. Schmankerl der Folge Cathy: Bier. Und die Tatsache, dass Bierbrauen ursprünglich Frauensache war – bevor sich das Patriarchat auch hier durchgesetzt hat. Zeit, sich das wieder zurückzuholen. Christian: Neue Forschung zur Klitoris – erstmals vollständig kartiert, komplexer als lange angenommen und ein überfälliger Schritt für Medizin und Aufklärung. Playlist Cathy: Chappell Roan – Pink Pony Club Olivia Dean – Man I Need Christian: Allie Sherlock – I Don’t Need Saving RAYE – Where Is My Husband Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

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49 Folgen

Episode PAIN IN THE A** Cover

PAIN IN THE A**

Folge 47: Krähen, Knusperkugeln und Kontrollverlust Heute wird alles ein bisschen anders. Cathy eröffnet die Folge mit einem Cold Open, Christian fühlt sich dabei ungefähr so wohl wie ein Dieselmotor ohne Vorglühen und ehe beide sich versehen, landen sie bei Herzblatt, Rudi Carrell und der Erkenntnis, dass eine himmeblabla-Kuppelshow auf einer Live-Bühne vielleicht gar keine so schlechte Idee wäre. Außerdem geht es um Muskelkater an sehr unerwarteten Körperstellen, Tennis mit einem Boris-Becker-Schläger, Karatetraining, Bürokratiewahnsinn rund um Arbeitslosenanträge und die erstaunliche Frage, warum Behörden Bescheinigungen von Arbeitgebern verlangen, die es längst nicht mehr gibt. Zwischendurch bestellt Cathy live im Podcast Brot über Too Good To Go, während beide feststellen, dass spontane Einkäufe offenbar grundsätzlich mit Schokolade enden. Natürlich wird auch wieder genascht. Diesmal geraten die beiden in ein Rabbit Hole rund um Kindersnacks, Maiskugeln, Billy Tiger, knusprige Schreib-Snacks und die philosophische Frage, ob Reiswaffeln eigentlich Lebensmittel oder Verpackungsmaterial sind. DIE SUBBA SACH Christian bringt diesmal das Rosenheimer Spektakel mit. Vom 24. bis 26. Juli verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Open-Air-Bühne mit Straßenkunst aus aller Welt. Akrobatik, Jonglage, Comedy, Musik und jede Menge Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass ein Stadtbummel plötzlich zur kleinen Weltreise wird. Ganz nebenbei gratulieren wir unserer Kollegin Dani zu über 5.000 Followern auf dem himmeblau-Instagram-Kanal – und rätseln, welche Wettschuld Anzeigenleiter Andi nun wohl einlösen muss. Cathy bleibt ihrer Tierliebe treu und erzählt von einem ungewöhnlichen schwedischen Projekt: Krähen sollten dabei helfen, Zigarettenstummel einzusammeln und wurden dafür mit Futter belohnt. Die Idee sorgte weltweit für Aufmerksamkeit, wirtschaftlich funktionierte sie allerdings nicht. Trotzdem sprechen wir darüber, wie intelligent Krähen tatsächlich sind und warum Zigarettenstummel überhaupt erst auf dem Boden landen. Außerdem regen wir uns gemeinsam über das Stiertreiben in Pamplona auf und fragen uns, warum manche Traditionen längst dort hingehören, wo sie niemandem mehr schaden. SCHMANKERL DER FOLGE Cathy hat endlich die heiß diskutierte Serie Off Campus gesehen (und geliebt!) und versteht jetzt, warum die BookTok-Community seit Wochen darüber spricht. Zwischen Eishockeyspielern, Romance, Red Flags und jeder Menge Gesprächsbedarf wird klar: Über das Finale muss dringend diskutiert werden. Christian beschäftigt sich mit einem deutlich ernsteren Thema und spricht über die weiterhin ungleiche Bezahlung von Frauen im Profisport. Anlass ist das historische Preisgeld der Frauen bei der Tour de France Femmes und die Frage, warum Gleichberechtigung im Spitzensport oft noch ein ziemlich langer Anstieg ist. Dazu gibt es jede Menge Abschweifungen über Wimbledon, Friedrich Merz samt legendären Memes, vegane Schnitzel, aktuelle himmeblau Projekte und die Erkenntnis, dass man manchmal einfach Milliardär werden müsste, um sich den Papierkram zu sparen. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal abwechslungsreich: Cathy bringt mit "Parasite Eve" von Bring Me The Horizon einen düsteren Metal-Banger über Pandemie, Endzeitstimmung und Videospiel-Referenzen mit. Danach folgt "I Like The Way You Die" von Black Honey – eine Mischung aus Indie-, Garage- und Alternative Rock mit Tarantino-Vibes. Christian feiert seinen Geburtstag musikalisch mit "Happy Birthday" von Tiny Moving Parts und ergänzt die Playlist um "Kamera Blitzlicht" von Dilla – eine moderne Mischung aus Indie, Hyperpop und elektronischen Einflüssen. Viel Spaß mit der neuen Folge! Wenn sie euch gefällt, freuen wir uns wie immer über ein paar Sternchen, ein Like oder eine Weiterempfehlung. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=%E4%B8%80%E6%AF%94%E4%B8%80%E4%BB%BF%E5%8D%B0%E5%BA%A6IRA%E8%AD%89%E6%9B%B8%E8%81%94%E7%B3%BB%7B%E5%A8%81%E4%BF%A1%2BTG%2F%E9%A3%9E%E6%9C%BA%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3F%D1%A7%3F%3F%C6%BEc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

20. Juli 20261 h 33 min
Episode Ich brauch seichtes Zeug! Cover

Ich brauch seichtes Zeug!

Folge 46: Schimmelflocken, Shadow Daddys und sommerliches Balla-Balla Der Sommer hat uns fest im Griff. Während Christian über Kellerquartiere, Flussbäder und die Rettung eines Hippie-Handys aus den Fluten der Mangfall berichtet, kämpft Cathy mit Hitzewellen, Buchmesse-Vorbereitungen und einem Auto, das sich zeitweise wie ein Pizzaofen verhält. Dazu gesellen sich Kindheitserinnerungen an Freibäder, Baggerseen, Lagerbauten und die Frage, ob man früher eigentlich jemals Sonnencreme benutzt hat oder einfach kollektiv beschlossen wurde, zu überleben. Zwischendrin wird es wunderbar absurd. Es geht um Biscoff-Kekse, Körperlotion unter der Dusche, Beck's Ice, eine legendäre Schimmelflocke in einer Bierflasche und die erstaunliche Erkenntnis, dass Reklamationen früher offenbar noch mit ganzen Getränkekisten belohnt wurden. Außerdem lernen wir, dass Christian sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie groß ein Sandwicheis sein sollte. Spoiler: deutlich größer als das in seinem Gefrierfach! Natürlich wird auch über Bücher gesprochen. Cathy berichtet von der Buchrausch-Messe in Wels, einer ungeplanten Lesung, einer vergessenen Lesebrille und der Herausforderung, bei tropischen Temperaturen vor Publikum konzentriert zu bleiben. Nebenbei entsteht die Erkenntnis, dass Lektorate nicht nur Texte verbessern, sondern Autorinnen und Autoren regelmäßig darauf aufmerksam machen, wie oft ihre Figuren nicken, schwitzen oder gedankenverloren in die Ferne blicken. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit. Sie erzählt von den vielen Ehrenamtlichen, die in diesen Wochen wieder frühmorgens Felder absuchen, um Rehkitze vor dem Mähtod zu retten. Mit Drohnen, Wärmebildkameras und enormem Engagement sorgen sie dafür, dass die jungen Tiere rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Eine dieser Geschichten, die zeigt, wie viel Gutes oft ganz still und ohne große Schlagzeilen passiert. Christian bleibt ebenfalls bei Menschen, die sich einsetzen. Seine Subba Sach ist die Initiative "Rosenheimer Aktion für das Leben“, die Familien, Schwangere und Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftlich oft über Probleme gesprochen wird, ist das für ihn ein schönes Beispiel dafür, wie konkrete Hilfe vor Ort aussehen kann. Danach wird es kurz politischer. Wir sprechen über aktuelle Entwicklungen rund um die AfD, eine wahrscheinliche Einstufung durch den Verfassungsschutz und die Frage, welche Konsequenzen sich daraus ergeben müssten. Ein Thema, das uns beschäftigt und das zwischen all dem sommerlichen Schmarrn bewusst Raum bekommt. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl wird Christian zunächst musikalisch und gesellschaftlich zugleich. Auslöser ist Olivia Rodrigo, die mit einem eigenen Festival bewusst nur Künstlerinnen und queeren Acts eine Bühne geben möchte. Von dort aus landen wir bei Rock am Ring, Rock im Park, der immer noch erschreckend geringen Zahl weiblicher Acts auf großen Festivalbühnen und der Frage, warum sich manche Strukturen offenbar hartnäckiger halten als alte Festivalarmbänder. Die gute Nachricht: Es bewegt sich etwas. Langsam vielleicht, aber sichtbar. Cathy bleibt ebenfalls bei Kultur, allerdings in deutlich staubigerem Cowboy-Terrain. Sie bringt das neue Yellowstone-Spin-off „Dutton Ranch“ mit und schwärmt von Beth, Rip, Texas, Ranchleben, Familiendramen und jeder Menge Schweiß. Außerdem erfahren wir, dass Michi inzwischen stolzer Besitzer einer neuen Lederhose ist, Cathy zufällig das perfekte Dirndl dazu gefunden hat und beide künftig wieder vollständig trachtentauglich unterwegs sind. Reiner Zufall natürlich. Zwischendurch sprechen wir über Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge, Lieblings-Eissorten, Picknicks, Sommergetränke, Lagerbau-Romantik und darüber, warum Malaga-Eis vermutlich nicht aus Malaganesen hergestellt wird. Wissenschaftlich belastbar ist diese Aussage allerdings nicht. HIMMEBLABLA PLAYLIST Musikalisch wird es diesmal angenehm widersprüchlich. Christian bringt mit Fleetwood Macs "Go Your Own Way" einen absoluten Klassiker auf die Playlist und legt mit "Cannonball" von The Breeders – direkt noch eine Portion Indie-Rock-Geschichte nach. Cathy sorgt anschließend für die notwendige Abkühlung: Erst mit Vanilla Ice und seinem One-Hit-Wonder Ice Ice Baby, danach mit Idina Menzel und "Let It Go" aus dem Frozen-Soundtrack. Zwischen Gitarren, Eiswürfeln und Disney-Schnee dürfte also für jede Temperatur etwas dabei sein. Viel Spaß, wenn euch die Folge gefällt, lasst gern ein paar Sternchen da oder ein Like oder teilt sie, damit auch andere ihren Spaß haben :-) Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

6. Juli 20261 h 26 min
Episode Schwanzlurch mit drei Buchstaben Cover

Schwanzlurch mit drei Buchstaben

Geleebananen, Rätselfragen, Humanität Nach einem hitzigen Einstieg lassen wir erst einmal Kellerkühle einziehen. Christian kämpft mit Magazin-Produktionswoche, Sauna-Auto und einer bauchwehgeplagten Penny Lane, Cathy mit Buchmesse-Vorfreude, Wels-Witzen, vollen To-do-Listen und der Frage, warum Zeitschriftenregale inzwischen offenbar ganze WhatsApp-Ratgeber und Airfryer-Heftchen ausspucken. Weil man Glück bekanntlich erzwingen kann, wird ein Rätselheft gekauft. 500 Euro in bar stehen im Raum – und damit beginnt eine Folge lang das große, leicht würdelose Herantasten an Kreuzworträtselbegriffe wie Olm (?), Ambra, Dip, Egel und Bodycheck. Bildungsauftrag? Vielleicht. Rätselkompetenz? Ausbaufähig. Kulinarisch wird’s dafür deutlich erfolgreicher: Die von Edelfan Melanie ins Spiel gebrachten Geleebananen werden endlich getestet. Gleich zwei vegane Varianten treten an, werden professionell beschnuppert, verkostet, mit Wasser neutralisiert und am Ende erstaunlich positiv aufgenommen. Christian muss feststellen: Vielleicht ist er doch ein Geleebananen-Typ. Das Leben schreibt die wildesten Twists. Zwischendrin wird es persönlicher und sehr himmeblabla: Cathy erzählt vom alten Kennenlern-Post mit Nikolaus-Fotoshooting, Christian berichtet von Penny Lanes Läufigkeitsverwirrung und seinem anstehenden Geburtstags-Event, inklusive Erinnerungen an frühere Feiern mit fast abgeschnittenem Daumen, Krankenhauspause und Kopfplatzwunde. Diesmal soll alles verletzungsfrei bleiben. Wir dokumentieren das mal vorsichtig. Außerdem geht es um Sonnencreme, Lichtschutzfaktor, Badepfannen, Lieblingsdips, Bravo-Nostalgie, Jasmin Wagner alias Blümchen, Bravo Hits 133 und die Frage, ob der Ausdruck „Dip & Fit“ nicht eigentlich ein KI-generiertes Ernährungsheft verdient hätte. Dann neigt sich die Folge einmal deutlich Richtung Gegenwartsschmerz: Christian spricht über die Abstimmung im Europaparlament zur weiteren Verschärfung des Asylrechts, über Rückführungszentren, das Zusammenspiel von Konservativen mit Rechten und Rechtsextremen – und darüber, warum man sich solche politischen Momente merken sollte. Cathy ergänzt einen Nachrichtenbeitrag auf Sat.1, der sich sachlich mit sinkenden Flüchtlingszahlen, Fluchtrouten und Abschiebezentren beschäftigt hat und trotzdem klar durchblicken ließ, wie menschlich dieses Thema eigentlich betrachtet werden müsste. Die Subba Sach Cathy bringt als Subba Sach den Instagram-Account von Viktor Haisch mit. Statt sich nur in Problemen festzubeißen, zeigt er technische Erfindungen, Nachhaltigkeitsprojekte, spannende Forschung, gute Nachrichten und auch mal eine herzerweichende Gänsegeschichte vom Friedhof. Genau die Art von Account, die man braucht, wenn Social Media gerade wieder so tut, als bestünde die Welt nur aus Hooks, Shadowbans und Bohnenjockeln. Christian bleibt ebenfalls beim Guten – aber mit langem Atem. Seine Subba Sach ist die Nachricht, dass der Hambacher Forst dauerhaft geschützt wird. Aus „Hambi bleibt“ wird damit mehr als ein Protest-Slogan: ein Beweis, dass Engagement, Beharrlichkeit und ziviler Widerstand tatsächlich etwas verändern können. Selbst wenn es Jahre dauert. Selbst wenn zwischendurch alles verschwindet aus den Schlagzeilen. Hambi bleibt. Und Cathy sagt es oft genug, dass theoretisch wieder Schnaps fällig wäre… Danach wird’s magisch-eklig: Cookie hat Jelly Beans aus Großbritannien mitgebracht, und wir probieren uns durch Geschmacksrichtungen, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, warum Menschen so etwas freiwillig herstellen. Zwischen Popcorn, Seife, Erde und noch fragwürdigeren Aromen entsteht eine kleine Geschmacksprüfung des Grauens. Dazu passen historische Beleidigungen wie Bohnenjockel, Ofenpudel, Brunzprophet und Buttermilchgesicht ganz hervorragend. Schmankerl der Folge Im Schmankerl der Folge wird Cathy literarisch-musikalisch. Sie greift Goethes „Heidenröslein“ auf, also dieses Gedicht, das viele aus Schule oder Musikunterricht kennen – und das aus heutiger Sicht ziemlich deutlich nach Machtgefälle, Grenzüberschreitung und sexualisierter Gewalt riecht. Dazu bringt sie Henriette Schreiner mit, Musicaldarstellerin und Singer-Songwriterin, die mit „Röslein Rot“ eine Antwort auf Goethe geschrieben hat. Das Röslein bekommt darin endlich eine eigene Stimme, fährt die Dornen aus und lässt den Knaben nicht ungeschoren davonkommen. Ein starkes Schmankerl über Sprache, Tradition, Interpretation und die Frage, welche Geschichten wir weitertragen – und wie. Christian bringt danach Papierliebe aus der Region mit: Paul Schmitz aus Bad Aibling, Schlagzeuger von Monobo Son, Mitinitiator des Demokratiefestivals „Wir sind lauter“ und früher Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Classic Rock Magazins, bringt das international bekannte Kindermagazin „DOT“ in den deutschsprachigen Raum. Ein hochwertiges, werbefreies Magazin für Kinder, das nicht blinkt, plärrt oder algorithmisch an einem zerrt, sondern auf Papier stattfindet. Fast aus der Zeit gefallen – und gerade deshalb ziemlich schön. Nebenbei wird noch kurz schmerzhaft daran erinnert, wie kompliziert Harry-Potter-Nostalgie geworden ist, wenn die Autorin dahinter queer- und transfeindlich unterwegs ist. Manchmal bleibt eben nicht nur ein Zauber übrig, sondern auch ein sehr bitterer Beigeschmack. himmeblabla Playlist Musikalisch wird es diesmal sehr groovy, sehr junimondig und sehr wild. Christian startet mit Deee-Lites Groove Is in the Heart, einem Song, der nach Funk, Disco, Hip-Hop, House, Jazz und sofortigem Tanzflächenbefehl klingt. Danach setzt er mit Junimond von Echt die Version eines Klassikers auf die Playlist, die ihn besonders abgeholt hat. Cathy bringt Henriette Schreiners Röslein Rot mit, passend zu ihrem Schmankerl und als musikalische Weiterführung von Goethes problematischem Klassiker. Außerdem landen The Black Keys mit Wild Child auf der Liste; weil sich Cathy gerade wild fühlt und weil Bluesrock, Groove und tanzbare Gitarren manchmal einfach genau richtig sind. Betthupferl Ein Betthupferl gibt es diesmal nicht. Dafür wird bis zum Schluss weiter gerätselt, geraten, geharrt, gecheckt und nach dem Schwanzlurch gesucht. Auch eine Form von Abendlektüre. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! 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22. Juni 20261 h 37 min
Episode Ente gut, alles gut Cover

Ente gut, alles gut

Jobchaos, Königspython und Brot aus Ötzis Darmhefe Nach den Urlaubswochen starten wir mit ordentlich Schwung in Folge 44. Während Christian von seiner neuen Lauf- und Fitnessroutine berichtet, springt Cathy gedanklich bereits zwischen ihren zahlreichen Projekten hin und her. Eines davon: Die Geleebananen-Mission. Erneut hat der Snack den Weg ins Studio nicht gefunden, das schlechte Gewissen nagt an Cathy. Dann wird es ernster. Cathy spricht erstmals offen über das überraschend geplatzte Jobangebot, das sie dazu zwingt, ihre berufliche Zukunft neu zu sortieren. Statt Trübsal zu blasen, begegnet sie der Situation mit bemerkenswert viel Gelassenheit, Mut und einer Portion Trotz. Wohin die Reise führt, weiß sie selbst noch nicht ganz – dass daraus etwas Gutes entsteht, davon ist sie allerdings überzeugt. Christian wiederum berichtet von der aktuellen Joko-und-Klaas-Dokumentation über den Krieg in der Ukraine. Eine Sendung, die ihn nachhaltig beschäftigt hat und die einmal mehr zeigt, wie wichtig es ist, hinter Schlagzeilen und Nachrichtenmeldungen die Geschichten der Menschen zu sehen, die diesen Krieg tagtäglich erleben müssen. Natürlich bleibt es nicht lange ernst. Es wird über Bücher gesprochen, über Off Campus, über Schreibprojekte, über Pyrovandia und eine mögliche Karate-RomCom und um Theia. Außerdem sorgt eine verschwundene Königspython in Bad Aibling kurzzeitig für Aufregung, bevor sich herausstellt, dass die Ausreißerin die ganze Zeit deutlich näher war als gedacht. Zwischen Fußball-WM-Frust, Fahrradreparaturen, der möglichen Rückkehr der legendären Ente und einem Ausflug in die Welt der Boomer-Wörter wird schließlich auch noch die Frage geklärt, warum Forschende tatsächlich Brot aus Ötzis Darmhefe gebacken haben. Die Antwort lautet ungefähr: weil sie es konnten. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie knüpft an ein Thema an, das sich wie ein roter Faden durch die Folge zieht: Veränderungen zulassen, Chancen erkennen und den Blick nicht nur auf Probleme richten. Inspiriert von Christians letztem Editorial aus dem himmeblau Magazin spricht sie darüber, wie wichtig es ist, die schönen und oft übersehenen Momente im Alltag wahrzunehmen. Manchmal reicht dafür schon ein Blick aus dem Fenster um 4:25 Uhr morgens, begleitet von Vogelgezwitscher und Vollmond. Christian bringt den mittels Abenteuerspielplatz neu gestalteten Salingarten in Rosenheim mit. Ein Ort, der zeigt, was passieren kann, wenn öffentlicher Raum bewusst für Menschen gestaltet wird. Wo früher eher über Probleme gesprochen wurde, wird heute gespielt, begegnet und gelebt. Eine kleine Veränderung mit erstaunlich großer Wirkung. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl wird es zunächst politisch-kreativ. Christian bringt die Gegenkampagne zur aktuellen Nius-Werbung in der Berliner BVG mit. Eine Aktion, die zeigt, dass man auf fragwürdige öffentliche Werbepräsenz nicht nur mit Empörung reagieren kann, sondern auch mit Humor, Kreativität und einer klaren Haltung. Cathy nutzt den Pride Month als Anlass für ihr Schmankerl. Sie spricht über queere Sichtbarkeit, erklärt verschiedene Begrifflichkeiten und stellt mehrere Bücher vor, in denen queere Figuren ganz selbstverständlich die Hauptrolle spielen. Nicht als Randnotiz, nicht als Alibi-Repräsentation, sondern als vollwertige Heldinnen und Helden ihrer eigenen Geschichten. HIMMEBLABLA PLAYLIST Musikalisch wird es diesmal laut, wütend und ausgesprochen kathartisch. Christian packt mit Killing in the Name von Rage Against The Machine einen Song auf die Playlist, der auch Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wucht verloren hat. Dazu gesellen sich die Beastie Boys mit Sabotage, auch ein energiegeladener Klassiker. Cathy steuert mit Little Girl Gone von Chinchilla die moderne Schwester dieser Stimmung bei; ein Song für alle, die Frust lieber aus den Lautsprechern als an ihren Mitmenschen auslassen. Außerdem steuert Cathy von Panic! At The Disco "The Greatest Show" mit. *Betthupferl Was wir ausnahmsweise nicht mitbringen, ist das Betthupferl. Cathy und Christian jonglieren geistig noch ein paar Ideen – bald gehts aber weiter! Für dem Moment: Ente gut, alles gut. Dieser Podcast wäre nicht möglich ohne Werbepartner. Wir sagen danke! Diese Folge wurde unterstützt von PRECHTL [https://www.prechtl.de/] Aufnahme, Schnitt: Simon Gmach Musik: Dominikus Fuchs Spotify himmeblabla-Playlist [https://open.spotify.com/playlist/5YLchU47s7hd8ISNpOELMw?si=486db912f6ec47be]. Feedback zur Folge? In Kontakt treten? Den Hosts virtuell zärtlich auf die Füße treten? Alles kann, nichts muss - und zwar auf diesen Wegen: Email: podcast@himmeblau.com [podcast@himmeblau.com] (Hier melden sich bitte auch Werbe-Interessenten) Instagram: @himmeblabla [https://www.instagram.com/himmeblabla.podcast/?locale=一比一仿印度IRA證書联系%7B威信%2BTG%2F飞机%3A%40buth2788%7DkHr2t%3F%3F%3F%3F%3F%3Fѧ%3F%3Fƾc6a4Y&hl=am-et] Website: himmeblabla.de [https://www.himmeblabla.de]

8. Juni 20261 h 31 min
Episode Zu viel Brause ist ungesund! Cover

Zu viel Brause ist ungesund!

Nach einem Einstieg zwischen Alaska-Fantasien, Bifteki-Knöchel und Fronleichnam-Fiebertraum reden wir uns erst einmal zuverlässig in die Urlaubsnachbereitung hinein. Cathy erzählt von Kreta, luxuriösen Pools, Weißen-Schokolade-Pfannkuchen, Saxophon-Abenden und einem Taxifahrer, der kurzerhand Schmerzsalbe organisiert, damit man nicht selbst zur Apotheke humpeln muss. Christian dagegen strandet mal wieder versehentlich in Trient, diskutiert Dorfhunde, kläffende Nachbarschaften und die erstaunliche Erkenntnis, dass „wir fahren nach Südtirol“ bei ihm oft versehentlich bedeutet, wieder irgendwo in Italien zu landen. Zwischendrin eskalieren wir erwartbar in Richtung Alltagsabsurditäten: Eine Regentonne entwickelt beinahe Fluchpotenzial, im Gartenmarkt läuft ein herrenloser Hund herum, Apfelbäume bekommen plötzlich modische Seidentücher umgebunden und Cathys Haustiermanagement besteht aktuell hauptsächlich daraus, Zecken aus Luni zu entfernen. Außerdem sprechen wir über Weintrauben, Kiwi-Pläne, Petunien-Symmetriekrisen und die weiterhin offene Suche nach Thüringer Geleebananen. DIE SUBBA SACH Die erste Subba Sach bringt Cathy mit – und sie geht direkt ins Herz. Es geht um den Instagram-Account „natuerlichpatrik“, auf dem ein junger Mann in Bosnien Straßenkatzen und Hunde rettet, versorgt und inzwischen Schritt für Schritt ein eigenes Tierprojekt aufbaut. Zwischen all den absurden Themen dieser Folge ist das einer dieser Momente, bei denen man kurz innehält und einfach froh ist, dass es Menschen wie ihn gibt. Danach übernimmt Christian und spricht über sogenannte „Safe Space Apotheken“ – also niedrigschwellige Anlaufstellen für Jugendliche mit psychischen Belastungen. Orte, an denen man anonym Hilfe bekommen kann, ohne große Hürden, ohne Angst und ohne erst einmal drei Formulare ausfüllen zu müssen. Eine Idee, die leider aktueller wirkt, als sie sollte. SCHMANKERL DER FOLGE Im Schmankerl der Folge bringt Christian diesmal den Content-Creator juckiha mit – und damit ziemlich treffsichere Beobachtungen über Familienalltag, Elternwahnsinn und Generationenchaos. Humor, bei dem man gleichzeitig laut lachen und sich ein kleines bisschen ertappt fühlen kann. Cathy kontert mit einer Meldung aus Berlin-Wilmersdorf, die klingt wie eine Mischung aus Kinderbuch und Fiebertraum: Ein Kita-Kind buddelt auf einem Spielplatz einfach Goldbarren, Luxusuhren und Bargeld aus. Andere Kinder finden Förmchen. Außerdem streifen wir Lotto-Gewinne, Metalldetektor-Fantasie, fünf-Euro-Reichtum, Zwiebeln gegen Skorbut und die Erkenntnis, dass „Salzigkeit“ offenbar wirklich ein legitimes Wort ist. Zwischendrin wird es gesellschaftlich unangenehm: Wir sprechen über Stephen Colbert, Donald Trump und politische Entwicklungen in den USA – und direkt danach über diese völlig groteske Deepfake-TV-Show, bei der KI-Versionen von Freddie Mercury, Whitney Houston und Elvis gemeinsam mit echten Menschen performen mussten. Lucy von den No Angels bedankt sich dort bei einer digitalen Whitney Houston – absolute Fremdschamkrise. HIMMEBLABLA PLAYLIST Cathy: Paul Kalkbrenner: Aaron The Last Internationale: „Hard Times“ Christian: Yohai: „On My Ones“ Vicky: „Party nur für mich“ BETTHUPFERL Im Betthupferl geht’s weiter mit Sockensebi, dem dicken Uli, Kali, Lagerfeuerromantik, emotionalen Verwerfungen und einer Ratte, die erstaunlich aktiv am Geschehen teilnimmt. Also im Grunde alles, was gute Literatur braucht.

25. Mai 20261 h 27 min