Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne

Kinder? Nein danke!

2 min · 1. Juni 2026
Episode Kinder? Nein danke! Cover

Beschreibung

260601PC Bitte keine Nachkommen! Mensch Mahler am 01.06.2026 Die Geburtenrate ist weltweit auf einem Tiefststand. Und das hat Gründe. 1.     Das Streben nach Selbstverwirklichung: Mit dem Ausbau von Verhütungsmitteln und der Gleichberechtigung ist Elternschaft zu einer bewussten Option statt einer Lebensnotwendigkeit geworden. Viele genießen ihre persönliche Unabhängigkeit und wollen ihre Zeit, Karriere und finanzielle Freiheit nicht für eine 24/7-Betreuung  2.     Ökonomische Hürden und Wohnraum: Kinder sind zu einem massiven Kostenfaktor geworden. Insbesondere in industrialisierten Regionen wie Deutschland (oder generell in der westlichen Welt) sind die Lebenshaltungskosten hoch. Die Sorge, dem Kind keinen ausreichenden Lebensstandard oder keine sichere Wohnsituation bieten zu können, wiegt schwer.  3.     Klimawandel und Weltuntergangsszenarien: Eine prominente Haltung besagt, dass es moralisch verwerflich sein kann, Kinder in eine von Krisen und Umweltkatastrophen gezeichnete Welt zu setzen. Die Angst vor den Lebensbedingungen der nächsten 80 Jahre lässt viele zögern.  4.     Gleichberechtigung und Karriere: Vor allem in Ländern mit unzureichenden Betreuungsstrukturen stehen Frauen oft vor der Entscheidung zwischen Karriere und Familie. Viele entscheiden sich (auch wegen drohender Altersarmut durch Teilzeitarbeit) gegen ein Kind.  5.     Wegfall des sozialen Zwangs: Früher galt die Familiengründung als gesellschaftliche Pflicht und als Absicherung im Alter. Heute ist Kinderlosigkeit gesellschaftlich weitaus akzeptierter, und Paare ohne Kinder werden nicht mehr als unvollständig betrachtet.  Fazit: Der Verzicht auf Kinder ist im 21. Jahrhundert kein Zeichen von kollektiver Resignation, sondern oft eine rational abgewogene Entscheidung für das eigene Wohlbefinden und die eigene Lebensqualität. Gesellschaften stehen dadurch vor der Herausforderung, mit dem demografischen Wandel umzugehen.    ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

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Episode Die Regierung macht sich der fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig Cover

Die Regierung macht sich der fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig

260713PC Die Regierung macht sich der fahrlässigen Tötung schuldig Mensch Mahler am 13.7.2026 Ich bin Grünen-Mitglied. Und deshalb protestiere ich aufs Schärfste gegen die Politik von Lars Klingbeil.  O-Ton Klingbeil: laber laber  Ende Juni haben wir eine Hitzewelle der Superlative erlebt: 41,8 °C in Sachsen-Anhalt, der höchste je in Deutschland gemessene Wert. Jetzt liegt die erste Bilanz vor: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind allein durch diese Hitzewelle rund 5.100 Menschen gestorben. Das ist mehr, als die vergangenen drei Jahre zusammen an hitzebedingten Todesfällen zählten.    Das ist nicht einfach Wetter. Das ist die Klimakrise.    Hitze trifft uns alle – aber nicht alle gleich hart. Wer im Pflegeheim lebt, draußen arbeitet oder noch jung genug ist, um im Kindergarten zu spielen, spürt sie oft am stärksten. Deshalb ist Hitzeschutz keine private Frage, sondern eine politische Aufgabe.    Und was macht die Regierung? Sie kürzt beim Klimaschutz und hält sich damit nicht an ihr eigenes Versprechen.    Die Grünen hatten dem 500-Milliarden-Sondervermögen 2025 nur zugestimmt, u.a. weil davon 10 Milliarden Euro jährlich in den Klima- und Transformationsfonds fließen sollten. Jetzt nimmt Finanzminister Klingbeil davon 2,7 Milliarden Euro jährlich wieder heraus, um seine Haushaltslöcher zu stopfen. Ein durchschaubarer Haushaltstrick.    Auch der Etat für Umwelt- und Klimaschutz schrumpft im Haushalt 2027 deutlich. Am härtesten trifft es die Klimaanpassung: Ihre Mittel sollen um bis zu 86 Prozent gekürzt werden.    Wie viele Menschen müssen noch sterben, damit Klimaanpassung endlich zur Top-Priorität wird? Wir fordern daher:  * 5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen plus mindestens 400 Millionen Euro jährlich, damit Kommunen ihre Klimaanpassung tatsächlich finanzieren können. * Verbindlicher Hitzeschutz für Gesundheitseinrichtungen: Ein Abkühl-Sofortprogramm mit Mitteln aus dem Sondervermögen und verbindliche Hitzeschutzkonzepte für soziale Einrichtungen. * Förderprogramm für Klimaanlagen und Solar: Wo eine Klimaanlage nachgerüstet wird, soll gleichzeitig eine Solaranlage aufs Dach kommen.  Die Bundesregierung macht sich der fahrlässigen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Nicht mehr und nicht weniger. Auf meinem WhatsApp Status findet ihr aktuell einen Protestbrief der Grünen gegen diese Klimapolitik. Macht mit und rennt Klingbeil und der Schwarz-roten Koalition die Bude ein! Die Lösungen liegen auf dem Tisch. Jetzt braucht es nur den politischen Willen und die finanziellen Mittel dazu. Schreib Deiner*m Abgeordnete*n und mach mit uns gemeinsam Druck.                 ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

13. Juli 20263 min
Episode Wenn das Handicap zum Welterfolg wird Cover

Wenn das Handicap zum Welterfolg wird

260712PC Das Handicap wird zum Welterfolg Mensch Mahler am 12.7.2026 Der kleine Django wuchs in einem Bauwagen auf. Er gehörte zur Reinhardt-Familie, die als Sinti-Musikerfamilie durch Europa zog. Schon früh lernte er fantastisch Gitarre spielen. Als eines Tages der Bauwagen ausbrannte, schien Djangos Schicksal besiegelt. Ein brennender Balken fällt ihm auf die Linke Hand. Django ist 18 Jahre alt und schon ein berühmter Jazz-Gitarrist in der Szene. Infolge des Unfalls bleiben der Ring- und kleine Finger dauerhaft gelähmt. Und genau diese Behinderung sorgt dafür, dass Django Reinhardt eine Technik entwickelt, die unnachahmlich ist und ihn weltberühmt macht. Er stirbt erst 43jährig an einem Hirnschlag. Bonnie Tylor wuchs als Gaynor Hopkins in Wales auf. Sie tingelt durch Clubs, hat eine glockenhelle Stimme. Ein Scout entdeckt sie und bringt sie in die Szene. Es läuft ordentlich, bis ein Unglück passiert. 1977 unterzieht sich Tyler einer Operation, um Knötchen von ihren Stimmlippen [https://de.wikipedia.org/wiki/Stimmlippe] entfernen zu lassen. Da sie der Anweisung ihres Arztes, für eine bestimmte Zeit nicht zu sprechen, nicht folgte, wurde ihre Stimme rau, womit ihre Karriere im Musikgeschäft zu Ende zu sein schien. Tatsächlich aber wurde die „Reibeisenstimme“ zu ihrem Markenzeichen.  1978 bereits erfolgte mit „It’s a Heartache“ der Internationale Durchbruch. Anfang Mai 2026 musste Tylor wegen eines Darmdurchbruchs notoperiert werden. Bonnie Tylor starb vor 4 Tagen, am 8. Juli 2026 in einem Krankenhaus in Faro im Alter von 75 Jahren.  Zwei Beispiele, wie ein Handicap zum Welterfolg werden kann.                   ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

Gestern5 min
Episode Die Kettensägen-Diplomatie Cover

Die Kettensägen-Diplomatie

260711PC Revolver, Kalaschnikow, Kettensäge Mensch Mahler am 11.7.2026 Tja, manche Geschenke kann man zurückgeben. Oder weiterverschenken. Dieses kann Friedrich Merz nur heimlich verschwinden lassen. Recep Erdogan schenkte einigen Regierungschefs beim Nato-Gipfel in der Türkei jeweils einen Revolver – umtauschsicher. Mit eingraviertem Namen. Mit einer Schachtel Munition. Und eine Ausführgenehmigung noch dazu. Das Problem: in die meisten Nato-Staaten darf man keine scharfen Waffen einführen. Merz war etwas verlegen und beauftragte dann die deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt mit dem Transport nach Berlin.  Was sagt das über den Schenker aus? Was will er mit dieser Geste bezwecken? Hey Cowboy, ich zeig dir mal, wie man mit Oppositionellen umgeht? Problemlösung auf türkisch? Keineswegs. Auf russisch geht das so: Kreml-Chef Vladimir Putin hat schon mehrfach das legendäre Kampfgewehr Kalaschnikow verschenkt. Einer seiner Vorgänger, Nikita Chruschtschow, überreichte einst Dwight D. Eisenhower ein aufwändig graviertes Jagdgewehr. In der Sammlung des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer entdeckte man unter anderem einen Tomahawk und ein Samuraischwert.  Wie so oft schoss den Vogel aber kein anderer als Gerhard Schröder, SPD-Kanzler und Raubein, ab. Dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush übergab er eine Kettensäge. Gaz-Prom- Gerd war schon immer ein Mann fürs Grobe. Und um eine Begründung war er auch nie verlegen. O-Ton Schröder: „Auf einer solchen Basis kann man dann auch unterschiedliche Positionen diskutieren. Mit einem Revolver, einer Kalaschnikow oder einer Kettensäge kann man eben auch Diplomatie betreiben. Man nennt das Kahlschlag.         ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

11. Juli 20261 min
Episode Tax the Rich Cover

Tax the Rich

260710PC Tax the Rich - TaxMeNow Mensch Mahler am 9.7.2026 Am bekanntesten ist wohl die BASF-Erbin Marlene Engelhorn, die 25 Millionen ihres Vermögens über einen sogenannten Bürgerrat an 77 verschiedene Organisationen und Vereine in Österreich verteilte. Das Geld floss in gesellschaftliche Bereiche wie Klimaschutz, Obdachlosenhilfe, Menschenrechte, Bildung und Armutsbekämpfung, ohne dass die Erbin selbst über die Empfänger entschied. Inzwischen gibt es in der TAxMeNow-Bewegung zahlreiche Follower Engelhorns. Da ist zum Beispiel Stefanie Bremer, die erst als Teenager erfuhr, das sie in Kürze über 15 Millionen Mark verfügen würde, ohne dafür einen Finger krumm gemacht zu haben. Stefanie Bremer ist nicht ihr richtiger Name, den hält sich geheim, um sich selbst zu schützen. Das in Deutschland weit verbreitete Mäzenentum sieht sie kritisch. Es darf nicht vom Goodwill einzelner Mäzenen abhängen, was in Kommunen noch finanziert wird. Dann lieber freiwillig mehr Steuern zahlen in der Hoffnung, dass sie gut verwaltet und verwendet werden. Jannik K. hat geerbt. So viel, dass er sich zwei Wohnungen leisten konnte und er sich deutlich von seinen Kumpeln unterschieden hat, ohne etwas dafür getan zu haben. O-Ton Jannik K: „Wie kann das eigentlich sein, dass wir in ner vermeintlich Leistungsgesellschaft leben und in der einen hab ich was geleistet, nämlich arbeitet und bei dem einen hab ich leistungsloses äh Erbe bekommen und muss darauf keine Steuern zahlen“ Dass unser System systematisch die Reichen begünstigt liegt daran, dass die Vermögenssteuer Mitte der 90iger Jahre abgeschafft wurde, um die Wirtschaft anzukurbeln. Nach dem Motto: Besser Arbeitsplätze schaffen als Steuern zahlen. Auch die Erbschaftssteuer ist im Fall der Großverdiener lächerlich gering, außerdem gibt es viele Schlupflöcher. Was zu Folge hat, dass 10% der Deutschen über knapp 70% des Kapitals verfügen. In Berlin herrscht zudem Lobbyismus. O-Ton Thomas Eigentaler: „Also wer mal ne Weile in Berlin gearbeitet hat wie ich der weiß, dass in Berlin ein buntes Lobbywesen herrscht. Und Leute, die ein hohes Einkommen haben, die viel Vermögen haben, die im unternehmerischen Bereich tätig sind, die sind es gewohnt, ihre Interessen unmittelbar der Politik zu spiegeln. Und: die Lobby sagt natürlich: Vermögenssteuer die wollen wir gar nicht.  Sagt Rechtsanwalt Thomas Eigentaler. Ich habe mich der TaxMeNow-Bewegung angeschlossen. Ich bin zwar kein Superreicher, meine aber dennoch, dass die Vermögenssteuer wieder eingeführt werden sollte, die Erbschaftssteuer deutlich angehoben werden sollte, ebenso wie der Spitzensteuersatz. Ich bin und bleibe eben ein Gerechtigkeitsfanatiker.               ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

10. Juli 20268 min
Episode Red Card I Didn't know what a red Card was Cover

Red Card I Didn't know what a red Card was

260709PC Trump Card beats the Red Card Mensch Mahler am 9.7.2026 O Ton Trump: I didn’t know what a red card was  Klar, woher soll ein dummer Mensch, der nichts von Fußball versteht wissen, was eine rote Karte ist? Also zog er die goldene America fist Trump Maga Karte. Mit der hat er immer bekommen, was er will.  O Ton Trump: I didn’t know what a red card was  Und siehe da: Die Karte sticht. Giani Infantino, FIFA Boss, der ebenso wenig von Fußball versteht wie Trump, aber ebenso viel von Geld, Macht und Korruption, nahm die rote Karte zurück. Wenn schon sein Freund, in dessen Land sie spielen, ihn darum bittet. Er hat schon Milliarden mit der WM 2026 gemacht, warum dann einem Freund nicht einen kleine Gefallen tun … O-Ton Trump: And tehy say he can’t play. Thats very unfair. Ja verdammt noch mal. Die Fifa Regeln, die die ganze Welt befolgen muss, sind unfair, wenn Donald das sagt. Warum sagt er so was? Weil er es kann. Und damit auch noch durchkommt. Damit haben Trump und Infantino geschafft, was nicht einmal Russlands Putin und Katars Scheichs mit ihren Menschenopfern hingekriegt haben: Sie haben die FIFA gekillt. Sie ist keine Institution mehr, die im Weltfußball irgendeine Autorität besitzt. Diese WM muss annulliert werden. Und im nächsten Jahr findet eine neue statt. Mit einem neuen Verband, ohne Idioten die nichts von Fußball verstehen …. O Ton Trump: I didn’t know what a red card was  … und ohne Schweizer Funktionäre wie Blatter und Infantino, die nur eins im Kopf haben: nämlich wie sie die ganze Welt beklauen können. Sie haben im Fußball nichts zu suchen und der Fußball darf ihnen keine Bühne geben. O Ton Trump: I didn’t know what a red card was  Nein, du Vollpfosten, du wusstest nicht einmal was Fußball ist. Während der WM warst du bisher kein einziges Mal im Stadion. Du musstest Käfigkämpfe gucken. Davon verstehst du wenigstens was. Also: Abbruch und Abreise. FIFA boykottieren, eine neue Fußball-Weltorganisation aufbauen ohne Korruption und nächstes Jahr spielt die Welt wie früher einmal in acht Gruppen a 4 Mannschaften, die Gruppen-Ersten und zweiten kommen ins Achtelfinale, der Rest geht nach Hause und die Einzigen, die was zu sagen haben, sind die Schiedsrichter. Wenn sie nicht gekauft sind. Wir holen uns den Fußball zurück. So viel ist sicher.            ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

9. Juli 20261 min