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Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne

Podcast von Günter Mahler- PODCAST EINS

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Geschichte & Religion

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In einer komplizierten Welt wünschen sich viele einfache Antworten. Die gibt es aber nicht. Wenn man als Christ, die Welt besser machen will, muss man die richtigen Fragen stellen. Das tut Pfarrer, Moderator und Kolumnist Günter Mahler in seinem täglichen KolumnenPodcast! www.podcast-eins.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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300 Folgen

Episode Die Pforten der Hölle Cover

Die Pforten der Hölle

260609PC Die Pforten der Hölle Mensch Mahler am 09.06.2026 Ich weiß ja nicht, ob die Welt jemals anders funktioniert hat. Ja, schon immer haben Menschen Menschen unterdrückt, ausgebeutet, mussbraucht. Liegt es vielleicht nur daran, dass wir heute mehr wissen als früher? Das mehr dunkle Machenschaften ans Licht kommen? Jetzt treffen uns die Enthüllungen ins Mark. Vor allem in dem Wissen, dass es nur die Spitze des Eisberges ist. Erst die Epstein-Files. Dann der Fall Dominic Pelicot und jetzt das Netzwerk in Holland. Acht Männer im Alter von 21-51 Jahren sind verhaftet worden. Und es ist inzwischen klar, dass es mindestens ein – vermutlich sehr viel mehr – Vergewaltigungsnetzwerk handelt, in dem sich Männer darüber austauschen, wie man Frauen betäuben und missbrauchen kann. Man kann und muss leider annehmen, dass es sich in diesen Netzwerken nicht nur um erwachsene Frauen handelt, sondern auch um Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts. Bei dieser Vorstellung muss jeder normal empfindende Mensch mit einem Brechreiz kämpfen. In der Bibel heißt es einmal, dass Jesus den Zustand der Menschen so empfand, dass es ihm in die Eingeweide fuhr, was nichts anderes bedeutet, als dass es ihm den Magen umgedreht hat. Da dieses Entsetzen und Grauen aber keinem der Opfer hilft, sind Taten gefragt. Wenn wir nicht ethisch-moralisch völlig entgleisen wollen, als ganze Gesellschaft, muss mit aller Härte des Gesetzes gegen Täter und Drahtzieher vorgegangen werden. Die Internetkriminalität muss dringend massiver bekämpft werden. Der Sumpf der Perversion muss mit allen Mitteln trockengelegt werden. Wir schauen gerade in die Pforten der Hölle. Lasst sie uns gemeinsam schließen – mit allen Mitteln.   ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

9. Juni 2026 - 1 min
Episode Leo blickt durch Cover

Leo blickt durch

260608PC Leo blickt durch Mensch Mahler am 08.06.2026 Papst Leo XIV. sieht den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) als eine entscheidende Frage für die Zukunft der Menschheit. In seiner ersten Enzyklika warnt er vor einer Entmenschlichung durch verfehlte Nutzung digitaler Technologien und fordert eine breitere gesellschaftliche Kontrolle von KI. Die Tatsache, dass wenige global agierende Unternehmen wesentliche Elemente dieser Technologie kontrollieren, kritisiert der Papst scharf und spricht von der Gefahr eines "neuen Kolonialismus". Die erste Enzyklika in der Amtszeit eines neuen Papstes gilt vielfach als eine Art Regierungserklärung für dessen Pontifikat. Solche "Rundschreiben" - so die wörtliche Bedeutung - sollen Gläubigen rund um die Welt einen moralischen Kompass geben. Die gut 100-seitige Abhandlung trägt den Namen "Magnifica Humanitas" - Großartige Menschheit. Darin warnt das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken vor zahlreichen Gefahren, die KI für das menschliche Zusammenleben bedeute. Er fordert strenge Richtlinien für den Umgang damit. Und er geht damit weit über das hinaus, was Politiker bisher zu diesem Problem gesagt haben. Vielleicht ist ja doch was dran an der prophetischen Rede der Menschen, die sich etwas mehr um den Draht nach oben bemühen als andere. Die Päpste sollen angeblich als direkte Stellvertreter Christi auf Erden unfehlbar sein. Wir wissen alle, dass das nicht stimmt. Dafür haben sie sich zu oft geirrt und Unsinn verbreitet. Wenn Leo XIV. in der Zukunftsfrage der Menschheit Nr. 1 nicht fehlbar ist, wäre das ein wahrer Segen. Wenn die Menschen nur auf ihn hören würden.   ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

Gestern - 1 min
Episode Klingt besser als Internierungslager: Return Hub Cover

Klingt besser als Internierungslager: Return Hub

260605PC Return Hubs Mensch Mahler am 05.06.2026 Sie sind dem deutschen Innenminister eine Herzensangelegenheit: die »Return Hubs«, die die EU in Drittstaaten einrichten und betreiben möchte [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1195201.geas-eu-asylsystem-dobrindt-fuer-haertung-und-schaerfung.html]. Dorthin sollen Menschen gebracht werden, die ausreisepflichtig sind, weil ihnen kein Schutzstatus gewährt wurde, und deren Herkunftsländer sich weigern, ihre Staatsbürger zurückzunehmen oder weil ihre Abschiebung aus anderen Gründen nicht möglich ist. CSU-Mann Alexander Dobrindt lud seine EU-Amtskollegen vor einigen Monaten eigens zu einem Treffen auf die Zugspitze, um den Plan in die Realität umzusetzen [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196077.asylpolitik-migrationsswende-gegen-menschenrechte.html]. [data:image/gif;base64,R0lGODdhAQABAJEAAAAAAP///wAAAAAAACH5BAkAAAIALAAAAAABAAEAAAICVAEAOw==]Er hat viele Unterstützer*innen, unter ihnen die sozialdemokratische dänische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen und die rechtspopulistische italienische Regierungschefin Giorgia Meloni. Sie alle wischen Bedenken [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196069.kinder-auf-der-flucht-versklavt-sexuell-ausgebeutet-in-milizen-gezwungen.html] beiseite, die Rechtswissenschaftler gegenüber den »Rückkehrzentren« äußern. Im jetzt von den EU-Innenministern beschlossenen Entwurf für eine neue EU-Rückführungsverordnung heißt es in Artikel 4 Absatz 4, dass eine Rückführung in jedes Land zulässig sein soll, mit dem ein entsprechendes Abkommen besteht – unabhängig davon, ob die Betroffenen die Staatsangehörigkeit besitzen, jemals dort gelebt haben oder persönliche Verbindungen dorthin bestehen, etwa durch Familie, Ausbildung oder frühere Aufenthalte.  Bestehende Grundrechte sollen also explizit abgebaut werden, und dafür scheuen jene, die dies wollen, keine Kosten und Mühen. Erstere dürften am Ende astronomisch sein. Doch die Abschiebelager sollen ja vor allem abschreckend auf potenziell Migrationswillige wirken. Das Kalkül: Wer sich auf den beschwerlichen und kostspieligen Weg nach Europa begibt, könnte künftig davon Abstand nehmen, wenn ihm am Ende die faktische Internierung in einem »Return Hub« droht. Für Geld kann man alles kaufen. Auch Internierungslager in Staaten in Afrika, die Devisen brauchen, um zu überleben. Aber Hauptsache die Geflüchteten sind aus Europa raus, um den Rechtsradikalen kein neues Futter zu bieten.    ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

5. Juni 2026 - 2 min
Episode Make America healthy again Cover

Make America healthy again

260604PC Make America Healthy Again Mensch Mahler am 04.06.2026 Merket auf: Es ist nichts hirnrissig genug, um nicht von der MAGA-Bewegung propagiert zu werden. MAGA? Hoppla, ich habe mich verlesen. MAHA steht da. Nicht: „Make America great again“, nein, „Make America Health again“. Wo? Na ja, im Kopf wäre wichtig. Aber in der jüngsten MAHA-Propaganda geht es nur um einen Teil des Kopfes, nämlich um Oberlippe und Zahnfleisch. Richtig: Dort kann man Koks reinstecken. Muss man aber nicht. Nikotin geht auch. Aber der Reihe nach: Es ist nur eine Frage des Zeitgeistes, auf welche Art eine Generation ihre Gesundheit ruiniert: Die einen trinken Alkohol und erklären das als Brauchtum. Jahrzehntelang galt rauchen als cool, und nicht als tödlich. Sogenannte „Leistungsträger“ koksten, bis das in den Flüssen ihrer Städte nachweisbar war.  Auf deutschen Schulhöfen kursiert derzeit ein altbekanntes Nervengift in Beuteln, die Pouches (Sprich: Pautsches) heißen, weil sich das cool anhört. Die sind nicht legal zu erwerben, aber wie alles im Internet zu haben. Das Netz muss hierfür nicht einmal dark sein. Unter die Oberlippe geschoben geben die Beutelchen Nervengift ab. Nikotin eben.  Zurück zu MAHA: Influencer der regierungsnahen Make America Health again bewerben Nikotin als leistungsfördernde Substanz und die „gesunde“ Alternative zum Rauchen. Nikotin als Gift verschwindet so aus der Wahrnehmung. In den USA ist das gerade politisch gewollt. Aber warum machen wir eigentlich jeden Scheiß, der über den Teich schwappt mit? Hätte Fast-Food, das uns fett und krank macht, nicht gereicht?   ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

4. Juni 2026 - 1 min
Episode 3. Juni: Ein schwarzer Tag Cover

3. Juni: Ein schwarzer Tag

260603PC Ein schwarzer Tag Mensch Mahler am 03.06.2026 Am 3. Juni ist viel passiert. Leider viel Negatives. Das schwerste Zugunglück in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland geschah am 3. Juni 1998: Die Zugkatastrophe bei Eschede. Während der Fahrt des ICE 884 «Wilhelm Conrad Röntgen» bricht kurz vor 11.00 Uhr bei Eschede in Niedersachsen ein Radreifen wegen Materialübermüdung. Der Zug, der sich auf dem Weg von Hannover nach Hamburg befindet und mit einer Geschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde fährt, entgleist und prallt gegen die Pfeiler einer 200 Tonnen schweren Brücke, die einstürzt. 101 Menschen sterben, 88 werden schwer verletzt.  Am 3. Juni 1924 stirbt Franz Kafka im Sanatorium Kierling bei Klosterneuburg im Alter von 40 Jahren. Als offizielle Todesursache wird Herzversagen festgestellt. Begraben wird er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag. Franz Kafka war ein deutschsprachiger jüdischer Schriftsteller aus Prag, dessen visionäre Romane und Erzählungen zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur gehören. Kafka war – wie so viele expressive Menschen – körperlich und seelisch nicht gesund.  Am 3. Juni 1963 starb der Lächelnde Papst Johannes der 23. Er saß vom 28. Oktober 1958 bis zu seinem Tod vier Jahre und sieben Monate auf dem Papststuhl. Er galt als bescheiden und verbündete sich immer wieder mit einfachen Leuten. Im Volksmund wird er Il Papa buono genannt: der gute Papst.    3. Juni 1989: Tod von Ajatollah Chomeini, politischer und religiöser Führer der Islamischen Revolution von 1979, danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt. Und schließlich 3.6. 2016: Tod von Muhammad Ali Ali war dreifacher Schwergewichtsboxweltmeister. Das Internationale Olympische Komitee wählte Ali 1999 zum «Sportler des Jahrhunderts». Der 1.91 Meter grosse Muhammad Ali, als Cassius Clay geboren, litt ab 1984 an Parkinson.       ---------------------------------------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy [https://acast.com/privacy] for more information.

3. Juni 2026 - 2 min
Super gut, sehr abwechslungsreich Podimo kann man nur weiterempfehlen
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