Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde

Mindestens 14 Heilige - aber keiner gegen Dummheit

9 min · 3. Mai 20269 min
Episode Mindestens 14 Heilige - aber keiner gegen Dummheit Cover

Beschreibung

Für fast jedes Problem gibt es einen Heiligen, der helfen kann 14 Heilige gelten als Nothelfer. Seit dem Mittelalter werden sie als Fürbitter in schweren Nöten, Krankheiten und Gefahren verehrt. Monika Drasch meint, dass da aber noch ein paar ganz wichtige Heilige fehlen. Zum Beispiel einer gegen die derzeit weit verbreitete Seuche "Dummheit". Lob und Kritik an: info@monikadrasch.de [info@monikadrasch.de]

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78 Folgen

Episode Osterfreude im Volkslied: „Eilet ihr Christen, o eilet geschwind“ Cover

Osterfreude im Volkslied: „Eilet ihr Christen, o eilet geschwind“

Monika Drasch entdeckt ein altes Osterlied, erzählt von Annette Thoma und der Kraft geistlicher Volksmusik zwischen Auferstehung, Hoffnung und bayerischer Liedtradition. Was für eine Freude: In dieser Osterfolge steht das Auferstehungslied „Eilet ihr Christen, o eilet geschwind“ im Mittelpunkt. Monika Drasch singt drei eindrucksvolle Strophen und nimmt uns mit in die Bildwelt von geöffnetem Felsengrab, überwundener Dunkelheit und echter Osterhoffnung. Zugleich erzählt sie von der Volksliedsammlerin Annette Thoma, deren Arbeit die Pflege geistlicher Volksmusik bis heute prägt. Es geht um bayerische Liedkultur, um das Weiterleben alter Melodien und um die Frage, wie diese einfachen, tiefen Lieder auch heute noch Trost, Freude und Glaubenskraft entfalten. Eine persönliche, musikalische Osterbetrachtung voller Dankbarkeit, Erinnerung und österlicher Zuversicht – mit herzlichen Ostergrüßen und einem Blick auf das Jubiläumsjahr des Michaelsbunds.

4. Apr. 20265 min
Episode „Summ, summ, summ“ neu gehört: Monika Drasch über Bienen, Glauben und bedrohte Natur Cover

„Summ, summ, summ“ neu gehört: Monika Drasch über Bienen, Glauben und bedrohte Natur

Vom Kinderlied zur christlichen Symbolik – und zur Frage, was wir heute wirklich „den Bienchen“ schuldig sind. In dieser Folge von „Lieder zwischen Himmel und Erde“ nimmt Monika Drasch das scheinbar harmlose Kinderlied „Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum“ unter die Lupe – und entdeckt darin erstaunliche Tiefenschichten: Die Melodie kommt wohl aus Böhmen und wurde vor über 200 Jahren erstmals veröffentlicht. Vergessene Strophen führen plötzlich zu Weihnachten, während die Biene in der christlichen Symbolik ohnehin präsent ist (Bienenwachs, Osterkerze, Heilige, Patron Ambrosius). Das erwartet euch: • Warum wir meist nur drei Strophen singen – und was danach kommt • „Milch und Honig“: Bienenbilder in Bibel und Tradition • Hoffmann von Fallersleben: Nationalhymne, Kinderlieder, politischer Streit • Bittere Aktualität: Wildbienensterben, Pestizide, Monokulturen • Fundstück aus dem „Lorscher Bienensegen“ (Orff-Schulwerk): Bitte um Schutz, wenn der Mensch versagt • Blick in die Bayerische Verfassung: Schutzauftrag für Natur und Landschaft – 2026 wird sie 80

28. Feb. 20267 min
Episode Zwiefacher & Vogellieder: „Ei Tauba ruggu“ – Emigration, Symbolik & Lichtmess Cover

Zwiefacher & Vogellieder: „Ei Tauba ruggu“ – Emigration, Symbolik & Lichtmess

Tradition trifft Bedeutung: Vom bayerischen Vogel-Zwiefachen bis zur symbolträchtigen Taube und dem Lichtmess-Licht in Freising In dieser Folge singen wir am 1. Februar gemeinsam den traditionellen Zwiefachen „Ei Tauba ruggu“ – ein Lied aus der Vogelwelt mit tiefer symbolischer Bedeutung. 🎶 Wir starten mit dem klassischen Liedtext und kommentieren die Strophen (0:36–2:16), in denen der Tauba ruggu, die Taube und Bilder wie Reifenholz und Schneeball vorkommen. Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf die kulturelle und historische Bedeutung des Waldtauberers: 👉 Warum wurde die Taube im Bayerischen Wald zum Sinnbild der Emigranten und Hoffnung auf Rückkehr? 👉 Was hat das mit dem Orientierungssinn der Taube zu tun? 👉 Welche Rolle spielen Vogellieder und ihre Symbolik (z. B. Kuckuck, Nachtigall, Frühling)? (5:24–6:16) Zum Abschluss geben wir einen kulturellen Tipp: 📍 Die Kapelle aus Licht im Diözesanmuseum Freising lädt seit drei Jahren Besucher zum Verweilen ein – gerade jetzt zur Lichtmess-Zeit. (6:20–6:40) 🎧 Eine faszinierende Folge über Volkslied, Symbolik & bayerische Traditionen – ideal für alle, die sich für Musikgeschichte, Kultur und Saisonbräuche interessieren. 👉 Abonniere den Podcast für mehr Episoden zu Volksliedern, Traditionen und kulturellen Hintergründen. 👉 Teile diese Folge mit Freunden, die sich für Musikgeschichte und bayerische Kultur begeistern!

31. Jan. 20267 min
Episode Hirtenlied & Hoffnung: Peter Huchels Weihnachtsgedicht neu gehört Cover

Hirtenlied & Hoffnung: Peter Huchels Weihnachtsgedicht neu gehört

Eine besondere Aufnahme aus dem bayerisch-diatonischen „Jodelwahnsinn“ – vom Lustspielhaus München bis zur Frage, wie Hoffnung ohne Erwartung gelingt Weihnachten endet nicht an Silvester: In dieser Folge steht ein besonderes Hirtenlied im Mittelpunkt, vertont von Josef Brustmann. Die Aufnahme stammt aus der Zeit des "bayerisch-diatonischen Jodelwahnsinn“ und wurde sogar im Lustspielhaus in München im Kabarettprogramm gesungen. Warum das Weihnachtsgedicht bis heute unter die Haut geht? Weil es keine Kripperl-Idylle liefert, sondern die Wut der Hirten und ihre verzweifelte Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit für die „Kloaner“ zeigt. Dazu: eine Deutung aus dem Weihnachtswort 2009 vom damaligen Landesbischof Friedrich Weber vor dem Hintergrund der Finanzkrise 2007–2009 – und ein Ausblick auf ein Wiedersehen mit Otto Göttler und Martin Danes. Ein Impuls zwischen Heilige Drei Könige und Lichtmess: Hoffnung ohne Erwartung. Jetzt reinhören und entdecken, wie Volksmusik Vertrauen schenkt – Strophe für Strophe.

3. Jan. 20267 min