The State of Innovation
Warum scheitern KI-Projekte nicht an fehlender Technologie, sondern daran, dass wir zu viele starten und zu wenige zu Ende bringen? In dieser Episode spreche ich mit Vivienne Goizet [https://www.linkedin.com/in/vivienne-goizet/] über KI-Innovation im größten deutschen Boulevardmedium. Als Project Lead Editorial AI bei BILD verantwortet sie die Schnittstelle zwischen Newsroom und Technik – und kennt beide Welten von innen. Ihre nüchterne Erkenntnis nach zwei Jahren KI-Aufbau: Nicht wer die meisten Initiativen startet, gewinnt. Sondern wer den Mut hat, konsequent loszulassen. In dieser Episode erfahren Sie: * Wie BILD aus über 125 KI-Ideen ein schlankes Portfolio von 8 konkreten Projekten formte – und was auf diesem Weg verworfen, gescheitert und gelernt wurde * Warum ein halbes Jahr Entwicklung an automatisierten Spielberichten mit einer klaren Grundsatzentscheidung endete: Kein Text bei BILD geht ohne einen Menschen online * Wie das AI-Lab mitten im Newsroom funktioniert – als physischer Ort, an dem Redakteure Ideen einbringen und sofort auf KI-Kompetenz zugreifen können * Warum Reichweite, Qualität und Effizienz die drei Kriterien sind, an denen sich jede KI-Initiative bei Axel Springer beweisen muss Drei zentrale Takeaways: 1. Loslassen ist eine Strategie: Wer zu lange an nicht funktionierenden Projekten festhält, verliert den wertvollsten Rohstoff der KI-Ära – Zeit. 2. Fokus schlägt Vollständigkeit: Eine Aufwands-Impact-Matrix ist kein Tool, sondern eine Haltung. Wenige Projekte, konsequent umgesetzt. 3. „Alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden." – Die Frage ist nicht ob, sondern wie man dabei die Qualität sichert. Eine Episode für alle, die KI nicht nur ausprobieren, sondern wirklich implementieren wollen – und verstehen möchten, wie Innovation zwischen Fokus und Loslassen gelingt.
54 Folgen
Kommentare
0Sei die erste Person, die kommentiert
Melde dich jetzt an und werde Teil der The State of Innovation-Community!