Wohlstand für Alle
Was, wenn sich die EU und ihre Mitgliedstaaten stärker verschulden würden, um Investitionen zu tätigen? Mit dieser Frage und ihren diversen Implikationen beschäftigt sich der Ökonom Philipp Heimberger vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. Im Gespräch mit Wolfgang geht es um Heimbergers neue Studien, die zeigen, dass eine Haushaltskonsolidierung im Umfang von einem Prozent des BIP deutliche negative wirtschaftliche Folgen hat. So wird die Wirtschaftsleistung in den Jahren nach dem Sparprogramm spürbar abnehmen, während die Arbeitslosigkeit steigt. Gleichzeitig geht zwar die Inflation zurück, was jedoch auf eine schwächere gesamtwirtschaftliche Nachfrage hindeutet. Zudem nimmt die Einkommensungleichheit zu. Anhand von Daten aus verschiedenen EU-Ländern kann man zudem sehen, dass die politische Instabilität wächst und selbst die Schuldenquote nicht, wie ursprünglich beabsichtigt, sinkt. Heimberger zeigt im Gespräch die Möglichkeiten einer klugen Industriepolitik auf und kritisiert die konsumtiven Ausgaben durch die Aufrüstung. Mehr dazu im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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