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Eine göttliche Aufforderung

4 min · Ayer
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Descripción

Die Bibelstelle Amos 5,15 – ausgelegt von Thomas Eger. „Hasst das Böse und liebt das Gute, richtet das Recht auf im Tor, vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein.“ Der Prophet Amos hat den Satz gesagt. Er steht in seinem Buch in Kapitel 5, Vers 15. Amos sagt das im Auftrag Gottes an sein Volk, an Israel. Rund 2.700 Jahre ist das jetzt her. Gilt es denn dann auch heute noch, wenn diese Aufforderung so alt ist? Ja, weil Gott dazu auffordert. Es ist eine göttliche Grundsatzaussage. Sie gilt für alle Menschen bis ans Ende der Zeit. Und um die Autorität Gottes zu unterstreichen, wird er hier mit seinem Titel „Gott Zebaoth“ genannt. Zebaoth ist kein Name, der in unsere Sprache übersetzt werden kann. Zebaoth ist ein Titel, der nur Gott zusteht. Er bezeichnet ihn als die höchste Autorität, die es gibt, über alle Engel und Mächte. Der Titel „Gott Zebaoth“ macht deutlich, dass er der Weltenherrscher ist. Über ihm gibt es nichts und niemand. Vor ihm werden sich einmal alle Mächte und Mächtigen verantworten müssen für ihr Tun. Für alles Gute und alles Böse, das durch sie geschehen ist. Und in dieser Autorität fordert Gott dazu auf, das Böse zu hassen und das Gute zu lieben. Doch was ist das Böse und was das Gute? Über diese Frage kann gestritten werden unter uns Menschen. Die unterschiedlichen Vorstellungen darüber sind geprägt von verschiedenen Religionen, von Ideologien und von menschlicher Denkweise in Politik und Wissenschaft. Was die Einen als gut bezeichnen, bewerten andere als böse. Hier geht es aber nicht um menschliche Meinungen. Hier geht es darum, was das aus göttlicher Sicht bedeutet. Und was ist gut bei Gott? Das bewertet er zum ersten Mal nach Abschluss seiner Schöpfung. Rückblickend dazu stellt er fest (1. Mose 1,31 [https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose1%2C31]): „Es ist alles sehr gut!“ Unter dieses Gute fällt alles, von dem wir leben und worin wir leben, einschließlich wir selbst. Da ist die Erde, auf der wir leben, mit ihren Elementen Wasser, Luft und Feuer. Da ist die Natur, in der wir leben mit ihren Pflanzen, Tieren, usw. Aus Gottes Blickwinkel bedeutet das: „Gut ist, was Leben ermöglicht und was es fördert!“ Was ist dann Böses? Nun, das Gegenteil von gut. Das Böse nahm seinen Anfang durch den Sündenfall der ersten Menschen. Die erste brutale Frucht des Bösen erleidet ein Mensch durch die Mörderhand seines Bruders: Abel. Sein Tod ist der erste. Ihm folgen unzählbar viele, und das geht leider auch noch immer so weiter. Wie viel Prozent aller toten Menschen sind wohl in Kriegen oder durch Mörderhand umgekommen? Zusammengefasst heißt Böses dann: Leben bedrohen und auslöschen. „Hasst das Böse“ sagt Gott, „und liebt das Gute“. In unserem Bibeltext steht am Schluss noch eine Feststellung: „…vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein“. Was mich dabei aufhorchen lässt ist das Wort „vielleicht“. Dadurch stellt sich die Frage: Wann wird Gott gnädig sein und wann nicht? Hier bleibt das irgendwie ungewiss. Was bin ich froh, von Gottes Sohn, Jesus Christus, eine klare Zusage zu haben im Blick auf Gottes Gnade. Von ihm stammt die Aussage (Johannes 11,25 [https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes11%2C25]): „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Das von Gottes Seite her zu wissen, ist einfach nur gut! ►   Mehr zum Buch Amos [https://www.youtube.com/watch?v=rn3PpM2pnog] Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Thomas Eger ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369445.gif]

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Eine göttliche Aufforderung

Die Bibelstelle Amos 5,15 – ausgelegt von Thomas Eger. „Hasst das Böse und liebt das Gute, richtet das Recht auf im Tor, vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein.“ Der Prophet Amos hat den Satz gesagt. Er steht in seinem Buch in Kapitel 5, Vers 15. Amos sagt das im Auftrag Gottes an sein Volk, an Israel. Rund 2.700 Jahre ist das jetzt her. Gilt es denn dann auch heute noch, wenn diese Aufforderung so alt ist? Ja, weil Gott dazu auffordert. Es ist eine göttliche Grundsatzaussage. Sie gilt für alle Menschen bis ans Ende der Zeit. Und um die Autorität Gottes zu unterstreichen, wird er hier mit seinem Titel „Gott Zebaoth“ genannt. Zebaoth ist kein Name, der in unsere Sprache übersetzt werden kann. Zebaoth ist ein Titel, der nur Gott zusteht. Er bezeichnet ihn als die höchste Autorität, die es gibt, über alle Engel und Mächte. Der Titel „Gott Zebaoth“ macht deutlich, dass er der Weltenherrscher ist. Über ihm gibt es nichts und niemand. Vor ihm werden sich einmal alle Mächte und Mächtigen verantworten müssen für ihr Tun. Für alles Gute und alles Böse, das durch sie geschehen ist. Und in dieser Autorität fordert Gott dazu auf, das Böse zu hassen und das Gute zu lieben. Doch was ist das Böse und was das Gute? Über diese Frage kann gestritten werden unter uns Menschen. Die unterschiedlichen Vorstellungen darüber sind geprägt von verschiedenen Religionen, von Ideologien und von menschlicher Denkweise in Politik und Wissenschaft. Was die Einen als gut bezeichnen, bewerten andere als böse. Hier geht es aber nicht um menschliche Meinungen. Hier geht es darum, was das aus göttlicher Sicht bedeutet. Und was ist gut bei Gott? Das bewertet er zum ersten Mal nach Abschluss seiner Schöpfung. Rückblickend dazu stellt er fest (1. Mose 1,31 [https://www.bibleserver.com/LUT/1.Mose1%2C31]): „Es ist alles sehr gut!“ Unter dieses Gute fällt alles, von dem wir leben und worin wir leben, einschließlich wir selbst. Da ist die Erde, auf der wir leben, mit ihren Elementen Wasser, Luft und Feuer. Da ist die Natur, in der wir leben mit ihren Pflanzen, Tieren, usw. Aus Gottes Blickwinkel bedeutet das: „Gut ist, was Leben ermöglicht und was es fördert!“ Was ist dann Böses? Nun, das Gegenteil von gut. Das Böse nahm seinen Anfang durch den Sündenfall der ersten Menschen. Die erste brutale Frucht des Bösen erleidet ein Mensch durch die Mörderhand seines Bruders: Abel. Sein Tod ist der erste. Ihm folgen unzählbar viele, und das geht leider auch noch immer so weiter. Wie viel Prozent aller toten Menschen sind wohl in Kriegen oder durch Mörderhand umgekommen? Zusammengefasst heißt Böses dann: Leben bedrohen und auslöschen. „Hasst das Böse“ sagt Gott, „und liebt das Gute“. In unserem Bibeltext steht am Schluss noch eine Feststellung: „…vielleicht wird der Herr, der Gott Zebaoth, gnädig sein“. Was mich dabei aufhorchen lässt ist das Wort „vielleicht“. Dadurch stellt sich die Frage: Wann wird Gott gnädig sein und wann nicht? Hier bleibt das irgendwie ungewiss. Was bin ich froh, von Gottes Sohn, Jesus Christus, eine klare Zusage zu haben im Blick auf Gottes Gnade. Von ihm stammt die Aussage (Johannes 11,25 [https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes11%2C25]): „Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Das von Gottes Seite her zu wissen, ist einfach nur gut! ►   Mehr zum Buch Amos [https://www.youtube.com/watch?v=rn3PpM2pnog] Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Thomas Eger ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369445.gif]

Ayer4 min
Portada del episodio Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Bibelstelle Apostelgeschichte 3,6 – ausgelegt von Gesine Möller. Es gibt eine ganze Reihe Hilfsorganisationen, die weltweit Menschen in Notsituationen unterstützen. Sei es bei Umweltkatastrophen, Kriegen oder als Folge von Ausbeutung usw., humanitäre Hilfe und Entwicklungsarbeit wird geleistet. Ich finde, gerade eine starke Industrienation wie Deutschland hat Verantwortung. Dabei soll nach meiner Überzeugung solche Hilfe immer als „Hilfe zur Selbsthilfe“ gedacht werden. Allzu oft wurden fremde Länder als unterentwickelte Kulturen angesehen, von oben herab versorgt und in Abhängigkeiten gehalten. Das hat sich geändert, obgleich es oft immer noch eine Schieflage gibt. Doch es gibt gute Beispiele dafür, dass durch Bildungsprojekte Menschen in ihrer Selbständigkeit gefördert werden, sodass sie in der Lage sind, sich selbst und ihre Familien zu versorgen. So ein Projekt gibt es bspw. in Indien. Es trägt den Namen „Bridge of Hope Germany e.V “ Dieser Verein bildet in Indien Frauen zu Näherinnen aus. Mit erfolgreicher Ausbildung bekommen die Frauen ihre eigene Nähmaschine. Mittlerweile gibt es eine Produktreihe, die durch den Verein auch in Deutschland vertrieben wird. Der Erlös aus dem Verkauf der Produkte geht an die Frauen in Indien. Es ist besser, jemanden wieder auf die Beine zu helfen, als sie oder ihn mit Almosen zu versorgen. So eine Erzählung findet sich in Apostelgeschichte 3 [https://www.bibleserver.com/LUT/Apostelgeschichte3]. Die Apostel Petrus und Johannes sind in Jerusalem auf dem Weg in den Tempel. Wie üblich setzt man Menschen, die durch irgendeine Beeinträchtigung sich nicht selbst versorgen können, an besonders hoch frequentierte Plätze, wie den Eingang zum Tempel. So ist es auch an der Schönen Pforte. Dort sitzt ein Gelähmter. Er bettelt um Almosen. Erwartungsvoll blickt er Petrus und Johannes an, dass sie ihm etwas geben. Doch zu seiner Überraschung sagt Petrus: „Gold und Silber habe ich nicht.“ Sicher ist Petrus in einer besseren Lage als der Gelähmte. Vielleicht ist es ihm sogar möglich, durch eine Kollekte unter den Christen in Jerusalem eine Spende für den armen Mann zu sammeln. Doch was ändert das an seiner Situation? Nein, Petrus hat keine Almosen. Stattdessen bietet er ihm etwas an, worum ihn der Kranke nicht gebeten hat. Petrus fordert ihn auf: „Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!“ Tatsächlich, der Gelähmte steht auf und läuft. Er kommt wieder auf die Beine. Ist das nicht die viel bessere Hilfe als eine einmalige Spende? Petrus belässt den Mann nicht in seiner Abhängigkeit. In seiner Hilflosigkeit. Er zeigt ihm einen Ausweg. Es braucht jedoch beide Seiten dazu. Und genau darin liegt für mich die Besonderheit, ja der Respekt vor dem anderen. Petrus fordert den Gelähmten heraus: Steh auf. Geh umher. Bleib nicht in der Haltung, dass du nichts kannst. Komm wieder auf die Beine und steh auf eigenen Füßen. Die Entscheidung des Mannes spielt dabei eine große Rolle. Ohne seine eigene Zustimmung, geschieht kein Wunder. Das erfordert Mut. Allein die Bitte um Hilfe, kann etwas sehr Mutiges sein. Der Satz: Ich brauche Hilfe, zeugt von der Einsicht, es alleine nicht zu schaffen. Und von der Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Zudem wird damit auch das Vertrauen in das Gegenüber bezeugt. Ich traue dir zu, dass du mir helfen kannst. Allerdings kann es sein, dass ich von der Form der Hilfe überrascht werde. So wie es dem Gelähmten an der Schönen Pforte geschieht. Er bittet um Almosen. Anders als erwartet, bekommt er jedoch von Petrus ein aufrichtendes Wort. Im wahrsten und wundersamsten Sinne. Im Namen Jesu, steh auf! Das Wort des Petrus hat seinen Ursprung in der Kraft Jesu. Im Vertrauen auf dieses Wort richtet sich der Gelähmte auf und steht auf eigenen Beinen. Diesen Mut, um Hilfe zu bitten, wünsche ich mir. Und das Vertrauen, dass es jemanden gibt, der mir hilft. Sicherlich werde ich überrascht sein, dass meine eigenen Vorstellungen nicht immer erfüllt werden. Wahrscheinlich werden die Hilfsangebote meine Erwartungen sogar übertreffen und mich darin fördern, im Leben auf eigenen Beinen zu stehen. Eine respektvollere Liebe kann ich mir kaum vorstellen. Eine Liebe, die den anderen ernst nimmt und das Beste für den anderen will. Eine Liebe, wie ich sie bei Jesus finde. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gesine Möller ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17369183.gif]

27 de jun de 20265 min
Portada del episodio Du strahlst heute!

Du strahlst heute!

Die Bibelstelle Epheser 5,8 – ausgelegt von Gesine Möller. An einem lauwarmen Sommerabend sitze ich auf dem Balkon. Es ist schon so dunkel, dass ich kein Buch mehr lesen kann, ohne das elektrische Licht einzuschalten. Ich schaue in Richtung Wiese, die direkt an einen Wald grenzt. Da traue ich meinen Augen kaum. Die Wiese beginnt zu leuchten. Lauter kleine, helle, gelb-grüne Punkte erstrahlen und erlöschen wieder. Dazu ein Konzert von Gezirpe. Es ist wieder so weit – die Grillen sind auf Partnersuche. Sie locken mit ihrem Licht und ihrer Musik ein Weibchen an. Wer am schönsten und hellsten leuchtet, hat beste Chancen auf Erfolg. Das Phänomen, dass Tiere leuchten können, nennt sich Biolumineszenz. Eine chemische Reaktion im Körper der Käfer führt zu diesem Leuchten. Das ist in der Fauna gar nicht so selten. Ja, sogar 76 Prozent aller Tiere im Ozean leuchten, so steht es in einem Beitrag von Liz Angley, der 2025 bei National Geographic veröffentlicht wurde. Das ist faszinierend. Das Leuchten erfüllt mehrere Zwecke: Partnersuche, Beute anlocken, Verständigung unter Seinesgleichen. Bei Menschen gibt es diese Fähigkeit nicht, obwohl es den Ausdruck gibt: Du strahlst ja heute! Es beschreibt einen Gesichtsausdruck, der davon zeugt, dass sich etwas sehr Schönes ereignet haben muss. Freude, Glück…irgendetwas in dieser Richtung. Das Strahlen kommt aus den Augen, dem Mund und der Körperhaltung. Auch dieses Strahlen bewirkt etwas. Einem strahlenden Menschen zu begegnen, führt oft dazu, dass auch das Gegenüber reflexartig zu strahlen beginnt. Im heutigen Bibelvers aus dem Epheserbrief, Kapitel 5,8 schreibt der Verfasser: „Denn ihr wart früher Finsternis, nun aber seid ihr Licht in dem Herrn.“ Jetzt habe ich schon erklärt, dass Menschen eigentlich nicht selbst leuchten können. Was sie aber können, ist die Eigenschaften und Wesenszüge Jesu Christi in sich wirken und aus sich herausströmen lassen. Das ist durch den Heiligen Geist möglich, den Christus in die Herzen der Menschen ausgießt. Dabei ist das Menschenherz wie ein Gefäß, so hat es der Zisterzienser Mönch Bernhard von Clairvaux beschrieben, das sich von Gott füllen lassen muss. Erst, wenn das Gefäß ganz gefüllt ist, kann es überfließen und zu anderen hinfließen. Erst, wenn ich selbst in Kontakt mit der lebendigen Quelle Jesus Christus in Verbindung gekommen bin, kann ich auch aus dieser Quelle schöpfen und für andere eine Inspiration, eine Tröstende, ein Zeugnis sein. Was in der Tierwelt funktioniert, geht bei mir nicht. Und soll auch gar nicht gehen. Ich soll mit der Licht-Quelle verbunden sein. Ich soll und brauche nicht aus eigener Kraft und Anstrengung versuchen, ein Licht hervorzubringen. Ganz im Gegenteil. Die paulinisch anklingende Formulierung „in dem Herrn“ besagt es eindeutig, dass der Ursprung für das Lichtsein nicht in mir selbst zu suchen und zu finden ist, sondern ausschließlich im Herrn. In dem Herrn, der von sich selbst sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Christus ist die einzig wahre Quelle für Licht und Liebe, aus der das Leben strömt. An ihn angeschlossen sein, in seiner Liebe zu bleiben und seine Werke zu tun, ist meine Bestimmung. In seinem Licht wandeln heißt dann auch, mit Güte und Gerechtigkeit dem anderen ins Gesicht sehen. Das meint der zweite Teil des Verses: Wandelt als Kinder des Lichts. Die Wesenszüge und Eigenschaften Jesu Christi sind wie ein Erbgut, das meine Persönlichkeit prägen will. Als Kind Gottes trage ich dieses Potenzial in mir, wenn ich durch den Glauben an Christus eine neue Kreatur geworden bin. Wenn ich wiedergeboren bin. Mein Umgang mit mir und anderen ist dann durchleuchtet von Gottes Barmherzigkeit, Güte, Wahrheit und noch viel mehr. Vielleicht und bestimmt sagt mein Gegenüber dann auch zu mir: Du strahlst aber heute wieder! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Gesine Möller ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17368851.gif]

26 de jun de 20264 min
Portada del episodio Weihnachten im Sommer?

Weihnachten im Sommer?

Die Bibelstelle Micha 5,1 – ausgelegt von Reinhard Holmer. Haben Sie in diesem Jahr schon an Weihnachtsgeschenke gedacht? Ist nicht mehr lange hin, in sechs Monaten ist Weihnachten schon fast wieder vorbei. Und es dauert auch nicht mehr lange und die ersten Weihnachtssachen werden wieder in den Supermärkten zu sehen sein. Wie oft habe ich mich schon darüber geärgert, dass das große Geschäft gefühlt immer früher losgeht. Für mich beginnt die Weihnachtszeit und die Vorbereitungen auf das große Fest immer erst mit dem Advent. Als es im Bekanntenkreis mal wieder um dies Thema ging und der Ärger von einigen unüberhörbar war, sagte eine Freundin: Ich habe mich früher auch immer darüber geärgert. Aber dann habe ich mir klargemacht, dass wir uns doch zu jeder Jahreszeit darüber freuen können, dass Jesus in diese Welt gekommen ist und uns den Zugang zu Gott ermöglicht hat. Aber warum mitten im Sommer solche Gedanken. Die kamen mir, als ich die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine aus dem Buch des Propheten Micha las. Dort heißt es in Micha 5 [https://www.bibleserver.com/LUT/Micha5], Vers 1: Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Diese Weissagung des Propheten Micha gehört für viele Christen unbedingt zu Weihnachten. Sie macht deutlich, dass Jesus nicht zufällig in Bethlehem geboren wird. Gott hat dies durch den Propheten siebenhundert Jahre vor Jesus verheißen. Menschlich ist es eher unwahrscheinlich, dass in dem kleinen Bethlehem Gott selbst zur Welt kommt. Nicht das große prächtige Jerusalem mit seinem Tempel und all den Palästen wählt Gott. Es ist eine kleine Herberge mit einem Stall. So ist Gott! Im zweiten Text dieses Tages aus dem Neuen Testament wird beschrieben, wie die „Weisen aus dem Morgenland“, Sterndeuter aus dem fernen Osten, nach Jerusalem kommen, um den neugeborenen König der Juden anzubeten. Sie nehmen an, dass dieser neugeborene König im Königspalast geboren ist. Als sie dort nachfragen und die Berater von König Herodes Schriften zitieren, in denen diese Ankunft vorhergesagt wird, ist König Herodes sofort höchst alarmiert. Ein neuer König? Das bedeutet Gefahr für ihn. Die Schriftgelehrten nennen ihm die Stelle aus dem Micha Buch. Bethlehem ist die Stadt, aus der der Messias, der Erlöser Israels kommen soll. Herodes hätte lachen können, wenn er an das kleine Bethlehem denkt. Was kann aus so einem Nest schon Großes kommen. Aber er ist ein Machtmensch, ein grenzenlos grausamer Tyrann, der auch vor Mord in seiner eigenen Familie nicht zurückschreckt. Aus Sorge, dass seiner Herrschaft hier eine Gefahr droht, lässt er alle Neugeborenen Kinder in Bethlehem töten. Dabei hätte er wissen können, dass ihm von diesem Herrscher keine Gefahr droht. Jesus ist von anderer Qualität als jeder weltliche König. Er ist von Anfang an da und er wird herrschen bis in alle Ewigkeit. Wenn er schon von Anfang an da ist und in Ewigkeit sein wird, kann kein weltlicher Herrscher ihn klein machen. Immer wieder haben die unterschiedlichen Tyrannen versucht, diesen himmlischen Herrscher loszuwerden, indem sie seine Nachfolger verfolgen. Das müssen Christen bis heute in vielen Ländern dieser Welt erleben. Aber dieser König kommt nicht in die Welt, um Tyrannen zu beseitigen, sondern er kommt, um für jeden Menschen den Weg zu Gott freizumachen. Um sich darüber zu freuen, braucht es wirklich keiner Weihnachtsstimmung. Das geht auch im Juni mit langen Tagen und kurzen Nächten. Ich wünsche Ihnen auch mitten im Sommer die Freude darüber, dass Gott in diese Welt kommt, damals im kleinen Bethlehem und heute bei uns. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Pfarrer Reinhard Holmer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17368088.gif]

25 de jun de 20264 min
Portada del episodio Offen für Gottes Wirken

Offen für Gottes Wirken

Die Bibelstelle 2. Chronik 15.7 – ausgelegt von Reinhard Holmer. Das Bibelwort für den heutigen Tag steht in 2. Chronik 15 [https://www.bibleserver.com/LUT/2.Chronik15] Vers 7 und lautet: Seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken: denn euer Werk hat seinen Lohn. Es ist eine spannende Zeit für das Volk Israel. Die große Zeit von König David und seinem Sohn Salomo ist vorbei. Das Großreich Israel ist zerfallen, angrenzende Völker, die unter David erobert werden, sind wieder abgefallen und das Stammland ist gespalten in ein Nord- und Südreich. Es ist eine lange Liste von Königen, die im Alten Testament in den Büchern der Könige und Chronik genannt werden. Die Regierungszeiten der einzelnen Könige sind sehr unterschiedlich lang. Der König Asa, an den das heutige Losungswort der Herrnhuter Brüdergemeine gerichtet ist, regiert vierzig Jahre. Bei anderen dauert die Regierungszeit nur wenige Monate. Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer Regierung ist die Stellung des Königs zu dem Gott Israels. Immer wieder lese ich den Satz: „Und er tat, was dem Herrn gefiel“ oder umgekehrt: „was dem Herrn missfiel.“ Die Stellung vor Gott wird an der eigenen Haltung deutlich. In unserem Bibelwort sind die erhobenen Hände genannt. Sie sind eine Gebetshaltung, die nach oben offen ist und deutlich macht: Ich brauche Gott, ich will alles von ihm erwarten. Eine solche Haltung ist nicht selbstverständlich, denn von Natur aus wollen Menschen von niemandem abhängig sein. „Selbstbestimmt leben“ ist angesagt. Auch die Herrscher in Israel stehen in der Gefahr, sich auf die eigenen Möglichkeiten zu verlassen, auf ihren Reichtum, auf ihre Macht, auf die Stärke ihrer Armee. Alle diese Dinge sind an sich nicht schlecht. Jedes Land braucht materielle Reichtümer, braucht Möglichkeiten zur Verteidigung. Problematisch wird es, wenn ich mich allein darauf verlasse. Denn das ist doch klar: Je größer der Wohlstand, je mächtiger die eigenen Streitkräfte, desto weniger muss ich mich auf Gott verlassen. Gebet scheint dann nicht mehr nötig. Ich kann die Hände sinken lassen, weil ich nicht mehr alles von Gott erwarte, sondern alles selbst regeln kann. Ich werde bei diesem Vers an ein Ereignis aus der Wüstenwanderung des Volkes Israel erinnert. In 2. Mose 17 [https://www.bibleserver.com/LUT/2.Mose17] kann ich diese Geschichte nachlesen. Die Amalekiter, ein Nomadenvolk im Süden Palästinas, versuchten den Einzug des Volkes Israel in das gelobte Land zu verhindern. Mose, der Anführer des Volkes Israel, stellt sich nicht selbst zum Kampf gegen die Feinde, sondern beauftragt Josua, diesen Kampf zu führen. Er selbst will in der ganzen Zeit des Kampfes beten. Dazu stellt er sich auf einen Hügel. So kann er selbst den Kampf beobachten und wird zugleich von den Kämpfern gesehen. Zum Gebet erhebt Mose seine Hände als Zeichen, dass er auch hier alles von Gott erwartet.  Solange Mose seine Hände erhoben hat, behalten die Israeliten im Kampf die Oberhand, wenn er aber seine Hand sinken lässt, siegt Amalek. Es wird deutlich: Alles hängt am Gebet, Mose darf nicht nachlassen. Aber mit der Zeit werden ihm die Arme lahm. Er kann sie nicht immer hochhalten und dann kommt Israel in Bedrängnis. Das sehen auch seine Begleiter, Aaron und Hur. Deshalb stellen sie sich links und rechts neben ihn und stützen seine Arme, bis die Sonne untergeht. Am Ende des Tages besiegt Israel die Feinde, aber nicht, weil sie so stark sind oder Josua ein so tüchtiger Heerführer ist, sondern weil Gott zu ihnen steht. Ausdrücklich beauftragt Gott Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es dir und dem ganzen Volk ein: Ihr könnt getrost sein, wenn ihr eure Hände nicht sinken lasst. Das gilt bis heute: Wenn wir alles von Gott erwarten, dürfen wir in unserem Tun getrost sein und werden erleben, dass auch unserer Hände Arbeit ihren Lohn bekommt. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Pfarrer Reinhard Holmer ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17367552.gif]

24 de jun de 20265 min