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„Haben Sie Durst nach ewigem Leben?“

6 min · 9 de jun de 2026
Portada del episodio „Haben Sie Durst nach ewigem Leben?“

Descripción

Die Bibelstelle Jesaja 55,1 – ausgelegt von Gerhard Weinreich. „Durst ist schlimmer als Heimweh!“ Dieses Sprichwort klingt übertrieben, stimmt aber, wenn ich ohne ausreichenden Wasservorrat in der Wüste unterwegs bin! Die Gefahr einer Kreislaufschwäche ist groß. Oder gar einer Fata morgana, einer Sinnestäuschung zu erliegen: Wasser zu sehen und zu hören, das es gar nicht gibt! Vor vielen Jahren machte ich in Israel bei großer Hitze eine Wanderung von Jerusalem hinunter nach Jericho mit. Unterwegs wurden wir ständig gemahnt: „Leute, trinkt, trinkt, trinkt!" Als wir nach viereinhalb Stunden unser Ziel erreichten, stürmten wir den großen Straßenmarkt Jerichos, wo Händler frisches Wasser und auch kalte Coca-Cola feilboten. Eine orientalische Marktszene hatte vielleicht vor 2500 Jahren auch der Prophet vor Augen, der im Namen Gottes zu Beginn von Jesaja 55 ermutigende, aber auch ermahnende Sätze an das Volk Israel richtete. Sein erster Satz ist die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine: „Wohlan alle, die durstig seid, kommt her zum Wasser!“ Eine freundliche, aber auch unklare Aufforderung. Denn die Stillung rein körperlichen Durstes dürfte der Prophet kaum gemeint haben. Ein Satz des großen russischen Schriftstellers und Menschenkenners Dostojewski hilft vielleicht weiter: „Jeder Mensch braucht jemanden, zu dem er nach Hause kommen kann." Stimmt! Ich sehne mich nach einem Ort, an dem ich wirklich daheim, echt zuhause bin: Geliebt, weil wertgeachtet und wertgeschätzt, angenommen und aufgenommen. Und da ist Gott, der ruft und einlädt: „Kommt her! Her zu mir!" Nicht bloß die Israeliten damals.  Auch Sie und mich heute! Sollten wir nicht alle zu ihm nach Hause kommen? Zumal er sagt: "Ich bin für jeden von Euch lebensnotwendig wie Wasser!“ Warum? Der Durst eurer Seele nach einem erfüllten Leben ist unbezahlbar. Für Geld kann ich ein Haus kaufen, aber keine Geborgenheit! Medizin, aber keine Gesundheit! Maskottchen, aber kein Glück! Sex, aber keine Liebe! Ein Halskreuz, aber keinen Heiland! Für Geld kann ich alles kaufen, doch das Käufliche ist nicht alles! Der Mensch lebt nicht von dem, was er sich leisten kann. Unsere Seele braucht Gott und sein Wort, um innerlich "satt" zu werden. Und ihn, um den es darin geht: Jesus! Und da ist Jesus, das Mensch gewordene Wort Gottes, der ruft und einlädt: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken! “Die Erfrischung, die Jesus schenkt, beschreibt er im Gespräch mit einer samaritischen Frau am Jakobsbrunnen noch genauer: „Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ Jesus ist die Erfüllung dessen, was der Prediger Salomo sagte: Nämlich, dass Gott uns Menschen „die Ewigkeit ins Herz gelegt hat!" (Prediger 3,11) Jesus stillt unseren Durst nach etwas Bleibendem, einem endgültigen Daheim und Zuhause im Leben! Ein Beispiel aus dem Leben: Eine 81-jährige Frau ruft mich aus dem Krankenhaus an: „Stellen Sie sich vor, Herr Pfarrer, die Ärzte haben bei mir alten Frau Krebs festgestellt! Nächste Woche wollen sie mich operieren. Ich habe solche Angst! Können Sie bitte zu mir kommen und mir das Heilige Abendmahl geben? Gleich am nächsten Tag feiere ich es mit ihr. Als ich sie am Abend vor der Operation noch einmal im Krankenhaus besuche, begrüßt sie mich mit dem Satz: „Ob Sie’s glauben oder nicht, Herr Pfarrer, aber seit dem Heiligen Abendmahl ist meine Angst weg! Sollte ich morgen Mittag nach der Operation wieder aufwachen, dann werde ich Gott danken, dass ich weiterleben darf! Wenn nicht, dann werde ich bei ihm aufwachen und ihm danken, dass ich jetzt für immer bei ihm bin!" Wenn Sie und ich im Leben mit Jesus unterwegs sind, werden wir einmal von Jesus das schönste „Kommt her“ hören! Nämlich: "Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt!“ Wer danach im Glauben dürstet, sagt Jesus in der Offenbarung Johannes, „der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." Also gratis, total unverdient, aus Gnade pur. Schlagen Sie dieses einmalige Angebot um Gottes und der Liebe Jesu willen bitte nicht aus! Es wäre der größte Fehler Ihres Lebens. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17357194.gif]

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Portada del episodio Bleiben Sie dran!

Bleiben Sie dran!

Die Bibelstelle Hebräer 3,12 – ausgelegt von Roland Simantzik. Was bin ich froh, dass ich über dieses Thema jetzt nicht sprechen muss: Wie Ihr Nachbar mal wieder seinen Garten „pflegt“ – oder eben nicht pflegt. Dazu muss ich jetzt nichts sagen. Und auch darüber nicht, wie dem Franz seine Tochter ihre Kinder verzieht, äh erzieht. Oder wie der Meier am letzten Freitag mal wieder mit seiner Frau umgegangen ist. Sie haben es bestimmt schon gehört. Bin ich froh, dass ich zu all diesen Themen nichts sagen muss. Wozu ich etwas sagen will, das hört sich so an: Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott. Klingt das jetzt nicht genau so, nach Aufpassen, damit uns ja nichts entgeht. Und nicht nur hinschauen, sondern auch kommentieren. Unsere Meinung zum Tun der anderen als Senf dazugeben? Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott. Das ist ein Satz aus der Bibel. Neues Testament. Hebräerbrief, Kapitel 3, Vers 12. Hier geht es darum, nicht von Gott abzufallen. Nicht den guten Draht zum lebendigen Gott zu verlieren. Das Ziel von diesem Satz: Bleiben Sie dran an Gott. Ja, das geht! Wenn ich mit Ihnen über das Verhalten Ihrer Nachbarn reden wollte, über die vielleicht sogar komischen Ansichten von Hinz und Kunz – ja, geht. Wird sogar von Christen gemacht. Aber ob es uns glücklich macht? Und: Ich will ja auch nicht, dass die anderen so über mich reden. Und mein Leben mit Zeigefinger und spitzer Zunge kommentieren. Darüber zu reden, dass wir von Gott nicht abfallen - das ist was Anderes. Darüber zu reden, was mir an Gott gefällt, das ist gut. Es lohnt sich, auf die Themen zu achten, die mein Vertrauen zu Gott wachsen lassen. Und das baut Gemeinschaft. „Dass niemand ein böses, ungläubiges Herz habe“ – der Schlüssel zu einer guten Beziehung zu Gott ist hier mein Herz. Ich war so 17, 18 Jahre alt. Und musste wegen Atemproblemen zum Onkel Doktor. Der sollte mal genau gucken. Dann bekam ich auch noch einen Termin in der Klinik. Und dann wieder zum Doktor. Am Ende sagte der: „Treiben Sie einfach mehr Sport, junger Mann. Trainieren Sie Ihr Herz. Dann wird es wieder gut.“ Na, ja. Einige Jahre später hat ein anderer Arzt doch ein bisschen etwas gefunden. An den Herzklappen. Und wie die schließen und so. Das mit dem Training habe ich mir aber gemerkt. Und vor allem auch gemacht: Mehr Laufen. Mehr Fahrrad fahren. So nach und nach mehr. Übertragen Sie das einmal in den geistlichen Bereich: Mein Herz trainieren, damit ich im Glauben nicht aus der Puste komme. Vertrauen zu Gott einüben. Gutes über ihn denken. Und Gutes von Gott erwarten. Reden Sie mit Gott. Voller Vertrauen. Und dann vielleicht auch mal mit dem Franz seiner Tochter. Vertrauen Sie Gott Ihre Sorgen an. Was Ihr Herz schwer macht. Dazu gehört vielleicht auch der Meier und die Sache vom letzten Freitag. Zeigen Sie Gott auch Ihre Pläne. Wenn er da mitgeht, dann kann es so auch laufen. Aus der Zeit, die Sie mit Gott verbringen, wächst Ihr Glaube. Und was Ihnen hilft, sagen Sie das ruhig auch den anderen. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Roland Simantzik ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17362921.gif]

17 de jun de 20264 min
Portada del episodio Aufs richtige Pferd gesetzt

Aufs richtige Pferd gesetzt

Die Bibelstelle 1. Timotheus 4,10 – ausgelegt von Roland Simantzik. Von Pferdesport und Pferderennen habe ich wenig Ahnung. Vielleicht wissen Sie da besser Bescheid. Aber einmal habe ich die Faszination erlebt, die ein Pferderennen auslösen kann: Ich bin mit meiner Frau im Urlaub in Nordholland. Ich wollte noch etwas besorgen und bin mit dem Fahrrad ins Dorf gefahren. Dann ist die Straße gesperrt. Ich muß absteigen und mein Rad auf dem Gehweg durch eine Menge von Zuschauern schieben. Irgendwann bin ich einfach stehengeblieben. Und bin damit mittendrin und hautnah dran. Die Straße ist 3,40 Meter lang abgesperrt. Mit viel Sand belegt - wohl zum Schutz der Pferdehufe. Dann kommen zwei Sulkys angefahren, drehen sich am Ende der Straße und bringen sich in Position. Und dann: Die Pferde stürmen los. Die beiden Sulkys schossen pfeilschnell nach vorne. Es dauert nur wenige Augenblicke. Schon haben sie das Ende der Straße, also die andere Seite der Absperrung, erreicht. Wer schneller ist, welches Pferd siegt, kann ich von meinem Standort leider nicht sehen. Aber diese Kraft beim Losrennen, dieser Anzug, dieses Nach-Vorne-Schießen – faszinierend. Später lese ich im Internet nach, dass ich hier beim Kurzbahn-Trabrennen in Egmond aan den Hoef war. Und dass ich auch auf ein Pferd hätte setzen können. Also eine Wette abschließen darauf, welches Pferd in welcher Runde am schnellsten läuft. Und welches Pferd am Ende siegt. Auf ein Pferd setzen. Oder: Du hast wohl auf das falsche Pferd gesetzt. Und was halten Sie davon: Auf den falschen Gott setzen? Paulus, ein Christ aus dem ersten Jahrhundert, hat seinem Mitarbeiter Timotheus einen Brief geschrieben. Dort steht in Kapitel 4 in Vers 10: Wir haben unsre Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, welcher ist der Heiland aller Menschen, besonders der Gläubigen. Paulus spricht vom lebendigen Gott, auf den er gesetzt hat. Jetzt nicht im Sinn einer Wette. Paulus hat seine Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt. Hoffnung ist das, was sein Leben nach vorne bringt. Ich kann auch sagen: Paulus lebt mit diesem Gott auf diesen Gott zu. Das ist sein Ziel. Wenn er bei Gott ist, hat er gewonnen. Und schon jetzt im Leben - um im Bild zu bleiben: auf der Rennstrecke – lebt Paulus mit dem lebendigen Gott. Wie machen Sie das in Ihrem Leben? Wenn Sie einen Gott haben, der bei Ihnen zuhause als Statue in der Ecke rumsteht – der staubt nur zu. Wenn Ihr Gott nichts kann und Ihrem Leben nichts zu sagen hat, dann ist das wahrscheinlich ein toter Gott. Ein toter Gott ist der falsche, um sein Leben darauf zu setzen. Nun sagt Paulus: Der lebendige Gott ist der Heiland aller Menschen. Und er ist besonders der Heiland der Gläubigen. Der Gott, mit dem Paulus lebt, der heilt. Der tut mir gut. Dieser „Heiland aller Menschen“ - in einem Lied heißt er „der Heiland aller Welt“ – das ist Jesus. Gestorben ist er für alle Menschen. Wer ihm das glaubt, mit dem lebt er auch. Und mit Jesus finden Sie zum lebendigen Gott. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Roland Simantzik ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17362304.gif]

Ayer4 min
Portada del episodio Stolz kann man nicht essen

Stolz kann man nicht essen

Die Bibelstelle 1. Johannes 5,18 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Sünde, was ist das? Wir haben alle damit zu tun. Sie entfremdet uns von Gott, vom Mitmenschen, sogar von uns selbst. Die Sünde hat uns im Griff. Sie zerstört das Miteinander. Das Böse steuert uns. „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“ (1 Johannes 1,8) Stopp, das mag allgemein gelten. Wenn ich in die Welt schaue, gibt es dafür reichlich Belege. Aber für alle, die aus Gott geboren sind, gilt das nicht: „Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht“ ständig. Wer Jesus im Herzen hat, mag vielleicht gelegentlich einen Fehler machen, aber die Sünde ist nicht mehr der Motor seines Tuns. Winni hat Architektur in Nigeria und Großbritannien studiert. Dann hat sie erfolgreich Großbauprojekte geleitet und dabei reichlich Erfahrungen gesammelt. Jetzt will sie in Deutschland ein Doktorstudium machen. Dafür hat sie ein Stipendium erhalten. Mit Schwung und Fleiß arbeitet sie an ihrem neuen Forschungsprojekt. Es geht voran, aber das Projekt dauert länger als geplant. Das Stipendium läuft aus. Sie sucht Arbeit, um weiter machen zu können. Ich kann ihr einen Minijob vermitteln. Da kommt zwar nicht viel bei rum, aber es geht weiter. Als Bauzeichnerin gelingt es ihr, ein kleines Einkommen zu haben. Das hilft. An der deutschen Sprache muss sie noch arbeiten. Wer langsam spricht, kommt klar mit ihr. Aber ihr Chef tut sich schwer. Es kommt zu Missverständnissen. Winni stellt ihn zur Rede und will die Sache klären. Alle Kollegen sind dabei. Sie macht ihm klar, dass er langsam reden muss, wenn er möchte, dass sie den Arbeitsauftrag korrekt verstehen kann. Erst wenn er es gut erklärt, weiß sie, wie sie es richtig anpacken soll. Der Chef nickt und geht. Winni ist immer noch verärgert. Sie telefoniert mit ihrer Schwester. Die Schwester hört aufmerksam zu, spürt aber, dass Winni dabei ist, ihren Minijob zu verlieren, wenn sie so weitermacht. Dann sagt sie zu ihr: Stolz kann man nicht essen! Das sitzt. Winni hätte ihr Anliegen unter vier Augen klären sollen, nicht öffentlich im Beisein aller Kollegen. Das hat den Chef bestimmt verärgert. Sie geht ins Gebet zu Gott, um sich zu rüsten. Ihr wird klar, dass sie ihn um Entschuldigung bitten muss. Bei nächster Gelegenheit kommt der Chef wieder ins Büro. Die Kollegen sind gespannt. Was passiert jetzt? Winni nimmt ihren Mut zusammen und erklärt im Beisein aller Kollegen, dass sie einen Fehler gemacht hat: Ich hätte meine Kritik nicht öffentlich äußern dürfen. Dafür will ich um Entschuldigung bitten. Es tut mir leid. Alle sind berührt, auch der Chef ist erstaunt. Dann sagt er, nun gut. Es ist ihm fast peinlich. Dann geht er wieder. Mich hat diese Geschichte berührt. Winni ist von Gott geboren. Sie mag Fehler machen, aber dann spürt sie zeitnah, das war nicht gut. Stolz hilft nicht weiter, auch wenn sie im Recht ist. Das muss sie klären. Sünde zerstört das Miteinander. Selbst dann, wenn wir es nicht gleich merken. Vielleicht gibt es gute Freunde, die uns unser Verhalten spiegeln. So werden wir bewahrt, in der Sünde zu verbleiben. Dann verliert das Böse seine Macht und das gute Miteinander wird gestärkt. So will Winni weiter machen. Von Gott geboren heißt, Gottes Liebe bleibt der Sieger. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361721.gif]

15 de jun de 20265 min
Portada del episodio Jesus ist das Licht

Jesus ist das Licht

Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick. Licht und Finsternis sind das Thema. Das Gleiche gilt für den Kontext. Der Dunkelfaktor will überwunden werden. Jesus kann das. Wieviel vom Bösen steckt in mir? Gibt es verborgene Flecken? „Wer kann merken, wie oft er fehlet?“ (Psalm 19,13) Bin ich ein Egoist? Ich bin doch nicht gehässig! Oder nehme ich das gar nicht wahr? Dazu noch ein bisschen Narzissmus? Vielleicht ist sogar etwas Sadismus drin und ich merke das gar nicht? Kürzlich las ich, dass man diese dunklen Seiten des Menschen messen kann.  Wissenschaftler der Uni Ulm, Kaiserslautern-Landau und Kopenhagen haben sich überlegt, wie das gehen kann. Sie haben einen Test entwickelt, um das herauszufinden. Das macht mich neugierig. Ich bin gespannt, was der kann. Allerdings ist das ein Selbsttest. Da kann also jeder antworten, wie er möchte. Er scheint mir manipulierbar zu sein. Was soll da rauskommen? Am Ende das, was ich möchte? Jetzt will ich es aber wissen. Der Test ist anonym, also habe ich kein Problem, ehrlich zu sein. Schließlich möchte ich herausfinden, wer ich eigentlich bin. Das Ergebnis ist erfreulich. Ich bin nicht auf der dunklen Seite gelandet. Aber es gibt schwarze Anteile, sehr wenig zwar, aber immerhin. Perfekt bin ich nicht. Nicht neu, denke ich. Eigentlich weiß ich das. „Nobody is perfekt“, Niemand ist perfekt. Wenn Wissenschaftler messen, gehen sie vermutlich von Durchschnittskriterien aus. Da werden Annahmen herangezogen, die von Menschen gemacht werden. Dem entsprechend könnte das Ergebnis ausfallen. Der Algorithmus dahinter bleibt mir verborgen. Aber mein Test liest sich vorteilhaft. Bin ich jetzt ein guter Mensch? Gott urteilt anders: „Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer.“ (Römer 3,12) Das ist so und klingt sehr hart. Ich will mir nichts vormachen. Bin ich bereit, daran zu arbeiten? Der Schlüssel steckt von innen. Aber ich wüsste gar nicht, wie das geht. Wenn ich das ändern will, hilft mir Jesus. Er kriegt das hin. Der Start ist eine Entscheidung, die ich treffe. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Will ich das? Nachfolgen heißt, das Leben mit Jesus gestalten. Es geht darum, schrittweise den Dunkelfaktor in meinem Leben auszuschalten. Ist das zu schaffen? Aus Erfahrung weiß ich, selber kriege ich das nicht hin. Das Dunkle holt mich immer wieder ein. Diese Einsicht ist der letzte Schritt des alten Lebens. Aber Jesus ist für mich da. Er ist das Licht, das mir Orientierung gibt. Das Dunkle in mir wird ausgeleuchtet. Ich lasse mich darauf ein, wenn es mich verändern soll. Licht ist Leben und ohne Jesus geht nichts. Mit ihm kann ich lernen, das Dunkle zu bannen. Ich erkenne es und benenne es. Dann holt er mich raus. Ich bin das Licht sagt er. Damit ist Jesus der, der vorausgeht. Ich folge ihm. So kann es gehen. Darauf setze ich. Große Dankbarkeit macht sich in mir breit. Jesus ist das Licht! Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Hans-Hagen Zwick ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17361065.gif]

14 de jun de 20264 min
Portada del episodio Ein brennendes Herz für Jesus

Ein brennendes Herz für Jesus

Die Bibelstelle Lukas 24,32 – ausgelegt von Silke Stattaus. In meiner Küche hängt ein Bild. Eine inzwischen verstorbene Kollegin hat es gemalt, nach einer Vorlage der Künstlerin Janet Brooks-Gerloff. Eine karge Landschaft in Israel, ein langer Weg, zwei Wanderer. Neben ihnen geht eine dritte Gestalt, nur mit wenigen Strichen angedeutet. Das Bild erzählt die Geschichte der sogenannten Emmaus-Jünger, der Freunde von Jesus. Kurz nach seiner Kreuzigung sind die beiden unterwegs nach Emmaus, einem kleinen Ort nahe Jerusalem. Sie sprechen über die vergangenen Tage. Ihre Traurigkeit kennt keine Grenzen: Jesus ist gekreuzigt worden. Und gerade auf ihn hatten sie all ihre Hoffnung gesetzt. Jetzt ist er tot. Da spricht sie ein Unbekannter an. Die schemenhafte Gestalt auf meinem Bild. „Warum seid ihr so traurig?“ „Weil Jesus gestorben ist!“ Sie wundern sich, dass dieser Fremde offenbar nichts von den Ereignissen um die Kreuzigung mitbekommen hat. „Was war da los?“, fragt er. Die Jünger berichten. Da reagiert er völlig anders als erwartet: „Habt ihr denn nicht verstanden, worum es geht?“ Und dann erklärt er ihnen die Schrift. Drängt sich nicht auf. Hört zu. Er verbindet die alten Verheißungen mit dem Geschehen am Kreuz. Und während er spricht, wächst Vertrauen. Ein inneres Brennen im Herzen. Die Jünger bitten ihn zu bleiben. Und dann beim Brotbrechen öffnet dieser Fremde ihnen die Augen. Plötzlich wissen sie, wer er ist: Jesus!  Mich wundert, dass Jesus genau in dem Moment verschwindet. Jetzt könnte doch die Freude richtig beginnen. Doch offenbar ist die Zeit dafür noch nicht gekommen. Die Jünger laufen sofort zurück nach Jerusalem und treffen die anderen. Und als Jesus auch dort erscheint, grüßt er sie: „Friede sei mit euch!“ Und nun ist es allen klar! Es liegt mir fern, die Begriffsstutzigkeit der Jünger zu beurteilen. Mir wäre es doch sicher ebenso ergangen. Heute, mit meinem gesammelten Bibelwissen, kann ich gut reden! Erkenne ich aber Jesus in meinem Alltag besser? Bei weitem nicht. Da wünsche ich mir manchmal auch so eine Begegnung, die mein Herz zum Brennen bringt. Eine, in der ich von ihm überrascht bin. Diese Gedanken kommen mir während einer Reha. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis sie überhaupt bewilligt wurde: erst Ablehnung, dann Widerspruch, erneutes Warten – schließlich die Genehmigung. Etwas genervt fasse ich beim Beten den Entschluss: und sage „Jesus, ich stelle jetzt keine großen Ansprüche. Ich nehme das an, was du für mich auswählst – ohne Wenn und Aber.“ Und dann hat er gewählt, anders als ich: Kein Meer oder wenigstens ein großer See. Sondern Berge und ein kleines Bächlein im Park. Geht’s mir damit nun schlecht? Nein. Es ist wunderschön. Auch sonst passt alles: der Therapieplan, die Begegnungen, die Gemeinde vor Ort, die freie Zeit. Besser hätte ich es mir nicht aussuchen können. Jesus hat mich überrascht. Begegnet mir auf seine Weise. Und er bestätigt sein Versprechen: Sorgt nicht, denn ich sorge für Euch. Solche Erfahrungen begeistern mich. Dort, wo das alte Wort aus der Schrift sich in meinem aktuellen Tag bestätigt. Darum ist das Bild der Emmaus-Jünger in meiner Küche mehr als Dekoration. Es erinnert mich daran: Jesus ist näher, als mir oft bewusst ist. Er sieht weiter. Und er handelt überraschend. Das lässt mein Herz für ihn brennen. Bibellesen unter bibleserver.com [https://www.bibleserver.com/] Autor: Silke Stattaus ---------------------------------------- Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit von ERF Plus mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden [https://www.erf.de/online-spenden/26?reset=1&projekt=4443&restrict=1] [https://feedpress.me/link/19269/17360687.gif]

13 de jun de 20264 min