SWR Aktuell Im Gespräch
"Es ist nicht so, dass die Förderung komplett eingestellt wird", beruhigt Anne Held, Geschäftsführerin der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. Man befinde sich aktuell in der Umstellungsphase, prinzipiell gehe die Förderung weiter. Allerdings unter neuen Bedingungen, die am 21. Juli in Kraft treten sollen. Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlicheren Heizungen gibt es in Zukunft weniger Zuschüsse vom Staat. Die Regierung begründet diesen Schritt mit Sparzwängen. Außerdem soll es künftig eine stärkere soziale Staffelung bei der Heizungsförderung geben. "Die Tatsache, dass Haushalte mit einem geringen Einkommen gezielt stärker unterstützt werden, ist in der Tendenz eine gute Sache", so Held. Schaue man aber genauer hin, lägen die Grenzen bei einem doch sehr geringen Einkommen. Da diese einkommensschwachen Menschen aber selten im Besitz von Eigentum in Form einer Immobilie seien, komme die soziale Staffelung nicht so stark zum Tragen. PREIS FÜR WÄRMEPUMPEN KÖNNTE SINKEN Was bleibe, sei die Hoffnung, dass die Preise für Wärmepumpen sinken, sagt Held. Im europäischen Ausland seien Wärmepumpen schon günstiger, was nahelege, dass die hohen Preise in Deutschland auf die Förderung zurückzuführen seien, so die Energieexpertin. Wichtig sei es, sich eine langfristige Heizungslösung für sein Wohngebäude zu überlegen, sich frühzeitig zu informieren und verschiedene Angebote einzuholen. Warum der Blick auf die Anschaffungskosten zwar wichtig, aber nicht ausschlaggebend für eine Entscheidung sein sollte, erklärt Anne Held von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.
10201 episodios
Comentarios
0Sé la primera persona en comentar
¡Regístrate ahora y únete a la comunidad de SWR Aktuell Im Gespräch!