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"Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

4 min · Ayer
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Weniger Falten, straffere Haut, mehr Glow – all das versprechen Kollagen-Produkte. Kollagen ist ein körpereigenes Protein und zentraler Baustein des Gewebes. Es gibt ihm Stabilität, Festigkeit und Elastizität. Im Laufe des Lebens sinkt die körpereigene Kollagen-Produktion, was unter anderem Falten entstehen lässt. Da liegt es nahe, dass viele von außen unterstützen wollen. Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln bietet eine riesige Bandbreite an Kollagen-Präparaten [https://www.swr.de/leben/verbraucher/kollagenprodukte-100.html]. Die Dosierung solcher Mittel sei egal, sagt SWR Aktuell-Ernährungsexpertin Anna Dandekar, denn: "Tatsächlich bringen diese Mittel alle nichts." Unabhängige Studien belegten dies. Viel wichtiger sei es, an anderer Stelle nachzujustieren. TIPP: GESUNDE ERNÄHRUNG MIT VITAMIN C UND EIWEISS "Was tatsächlich hilft, um Falten vorzubeugen und lange gesund und schön auszusehen, ist auf Alkohol, Nikotin und Sonneneinstrahlung zu verzichten. Außerdem ausreichend zu trinken, Sport zu machen und sich gesund zu ernähren." Dabei seien für die Kollagen-Produktion Vitamin C und Eiweiß entscheidend. Das Geld für Kollagen-Präparate könne man sich sparen, meint Ernährungsexpertin Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

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Portada del episodio Welt-ADHS-Tag: Warum es keine Mode-Diagnose ist und auch Erwachsene trifft

Welt-ADHS-Tag: Warum es keine Mode-Diagnose ist und auch Erwachsene trifft

„Stabiles familiäres Umfeld von Kindern kann dazu führen, dass ADHS erst im Erwachsenenalter sichtbar wird“ (Lydia Weber, ADHS-Spezialistin, Uniklinik Tübingen) Wenn es um ADHS geht, fällt schnell das Wort Modediagnose. Doch was steckt wirklich dahinter? Lydia Weber erklärt, dass die Störung bei Erwachsenen zwei Gesichter haben kann: Während ADHS „immer mit Hyperaktivität, also mit motorischer Unruhe und Impulsivität“ einhergeht und die Betroffenen „sehr aktiv“ sind, geht es bei der reinen ADS-Diagnose vielmehr um „Verträumtheit“ und „Unaufmerksamkeit“. Dass das Thema gerade bei Erwachsenen boomt, liegt laut der Psychologin auch daran, dass die Aufmerksamkeit dafür in den letzten zehn Jahren stark zugenommen hat. Viele Betroffene konnten ihre Probleme als Kind [https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/kinder-und-jugendpsychiatrie/ambulanz/aufmerksamkeitsstoerung] schlicht „gut kompensieren“, etwa durch ein stabiles familiäres Umfeld, das viel bei den Hausaufgaben geholfen hat. Erst im Erwachsenenalter – oft ausgelöst durch „Schwierigkeiten am Arbeitsplatz“ – bricht dieses System dann zusammen. > Wir fordern auch die Grundschulzeugnisse an > > > Quelle: (Lydia Weber, Uniklinik Tübingen) Wer den Verdacht hat, im Erwachsenenalter betroffen zu sein, den führen die Spezialisten an der Uniklinik Tübingen [https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/allgemeine-psychiatrie/ambulante-behandlung/adhs-ads-bei-erwachsenen] durch ein gründliches Verfahren. Und das beginnt überraschend weit in der Vergangenheit: „Ganz im Vorfeld werden erst auch die Grundschulzeugnisse bei uns angefordert“. Für das Team ist das ein entscheidender Punkt, um zu sehen: „Zieht sich das wirklich wie ein roter Faden durch das ganze Leben hindurch?“ Erst danach folgen ein offenes Anamnesegespräch sowie Fragebögen zur aktuellen Symptomatik und zur Kindheit. Falls sich der Verdacht erhärtet, folgt eine neuropsychologische Untersuchung mit Konzentrations- und Merkfähigkeitstests an. Diese Tests, so Weber in SWR Aktuell, seien zwar wichtig, machten am Ende aber nur „einen Teil von den gesamten Informationen“ aus, die für die finale Einstufung gesammelt werden. > Selbstdiagnose? Auf keinen Fall! > > > Quelle: Lydia Weber, Psychologin aus Tübingen Auf Social Media wimmelt es derzeit von Videos, in denen sich Menschen selbst diagnostizieren – ein Trend, den die Expertin kritisch sieht: „Das kann ich natürlich auf keinen Fall empfehlen“. Die Gefahr ist groß, sich zu irren, „weil einfach die Symptome sehr ähnlich sein können mit anderen psychiatrischen Erkrankungen“. Ein echter Diagnoseweg gehöre in professionelle Hände. Aber ab wann sollte man den Weg in eine Sprechstunde suchen? Konzentrationsprobleme allein sind für Weber noch kein Anlass. Hellhörig sollte man werden, wenn man schon als Kind „oft angeeckt“ ist, Probleme mit Lehrern hatte und es trotz großer Mühe nicht geschafft hat, „gute Leistungen zu bringen“. Wenn man nun auch im Studium oder Beruf „droht zu scheitern“, weil man sich nicht organisieren kann, ist das ein Punkt, an dem Weber sehr zur Abklärung rät. > Den Betroffenen praktische Werkzeuge an die Hand geben > > > Quelle: Lydia Weber, ADHS-Spezialistin, Uniklinik Tübingen Steht die Diagnose, stellt sich die Frage nach der richtigen Hilfe. „Der erste Schritt ist eigentlich immer erstmal eine Psychoedukation zu machen“, erklärt Lydia Weber – also: Beratung und Aufklärung durch Psychotherapeuten, um den Betroffenen praktische „Werkzeuge an die Hand zu geben“, wie sie im Alltag besser mit der Störung umgehen können. Reicht das nicht aus, weil immer noch das Gefühl bleibt, nicht effizient arbeiten zu können, kommen Medikamente ins Spiel. Der „Goldstandard“ ist hierbei Methylphenidat, besser bekannt als Ritalin. Weber sagt, der Grund für den Medikamenteneinsatz sei pragmatisch: Reine Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen ließen sich „im Rahmen von einer Psychotherapie nur begrenzt in den Griff bekommen“.

13 de jul de 20266 min
Portada del episodio Internationale „Deutscholympiade“ in Mannheim: Warum Jugendliche Deutsch lernen wollen

Internationale „Deutscholympiade“ in Mannheim: Warum Jugendliche Deutsch lernen wollen

SWR Aktuell: Wie froh sind Sie, dass Deutsch Ihre Muttersprache ist und Sie es nicht als Fremdsprache lernen müssen? Johannes Ebert: Ich liebe Fremdsprachen. Ich hätte Deutsch auch gern als Fremdsprache gelernt, wenn ich mit einer anderen Muttersprache aufgewachsen wäre. Es heißt ja immer, Deutsch ist sehr schwer. Aber ich glaube, mit guten Methoden und kommunikativen Unterricht kann man sehr gut Deutsch lernen. Das zeigt ja auch diese Motivation dieser Schülerinnen und Schüler, die jetzt hier zur internationalen Deutscholympiade [https://www.goethe.de/de/spr/sbp/ind.html] nach Mannheim kommen. SWR Aktuell: Die, die da kommen, die sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und zählen zu den besten Deutschlernenden weltweit. Was müssen die mitbringen und bei diesem Wettbewerb auch zeigen? > Die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind die besten Deutschlernenden auf der Welt. > > > Quelle: Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts Ebert: Es gibt 100 Schülerinnen und Schüler aus 66 Ländern, und die internationale Deutscholympiade ist ein Wettbewerb, zu dem die Deutschlehrerverbände und das Goethe-Institut aufrufen. Da gibt es in den Ländern ganz unterschiedliche Auswahlverfahren, das bestimmen die nationalen Deutschlehrerverbände selbst: Manche machen das per Zoom, bei anderen schließen sich Schulen zusammen und machen dann Übungen. Und aus diesem ganzen Prozess werden dann aus unglaublich vielen Schulen auf der ganzen Welt diese 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermittelt, die dann wirklich die besten Deutschlernenden auf der Welt sind. SWR Aktuell: Welche Aufgaben müssen die Schülerinnen und Schüler dann bei der Deutscholympiade in Mannheim meistern? Ebert: Die Deutscholympiade, die zum zehnten Mal stattfindet -dieses Mal in Mannheim-, ist erst mal ein Event des Zusammenkommens. Da besucht man Institutionen, trifft sich mit Partnern, macht Workshops. Das ist nicht nur reiner Wettbewerb, sondern erst mal eine große Maßnahme zur Deutschförderung, wo junge Menschen zusammenkommen. Die müssen dann allerdings drei Aufgaben lösen. Es gibt eine schriftliche Einzelaufgabe, dann gibt es eine Gruppenaufgabe, wo man etwas präsentieren muss, einmal mit Vorbereitung und einmal ohne Vorbereitung, und dann wird auf drei Niveaustufen, auf der Stufe A2, auf der Stufe B1 und der Stufe B2 werden dann jeweils die Siegerinnen und Sieger ermittelt. SWR Aktuell: Und dann gibt es am Ende auch eine Goldmedaille. Ebert: Es gibt eine Medaille am Schluss, na klar. Das gehört ja auch dazu bei so einer Olympiade. SWR Aktuell: Wenn Sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprechen, was ist denn die Hauptmotivation, warum die Deutsch lernen? > Es ist natürlich eine Motivation, irgendwann mal in Deutschland zu studieren und vielleicht auch zu arbeiten. > > > Quelle: Johannes Ebert, Goethe-Institut Ebert: Viele der Schülerinnen und Schüler, wir haben das in den Bewerbungsbögen gesehen, können sich ein Studium in Deutschland vorstellen. Das ist natürlich schon eine Motivation. Wenn wir insgesamt auf die Welt schauen: Fürs Deutschlernen insgesamt sind es vor allem eben Länder, in denen Berufsmobilität und Studienmobilität eine Rolle spielen. Und das gilt auch für die Schülerinnen und Schülern, die im Ausland Deutsch lernen. Gerade bei denen, die sehr gut und sehr engagiert lernen, ist es natürlich eine Motivation, dann irgendwann mal in Deutschland zu studieren, vielleicht auch zu arbeiten. SWR Aktuell: Welche Länder sind es, wo Deutsch besonders beliebt ist als Fremdsprache? Ebert: Es sind doch relativ viele: Indien beispielsweise, Ägypten, Kenia ist ein Land, wo Deutsch sehr nachgefragt ist, und in Litauen zu Beispiel geht man jetzt eben von Russisch weg und stellt auf Deutsch um. Es sind ganze Menge von Ländern, in denen gerne und viel Deutsch gelernt wird. SWR Aktuell: Ist dann Deutsch bei denen meistens die zweite Fremdsprache nach Englisch oder gibt es auch welche, die Deutsch wirklich als erste Fremdsprache lernen? Ebert: In der Tat ist es so, dass Englisch in der Regel die erste Fremdsprache ist, Deutsch dann die zweite oder dritte. Es gibt vereinzelt Länder und vor allem Schulen, bei denen Deutsch die erste Fremdsprache ist. Etwa 40 Prozent der Schulen, die an der Deutscholympiade teilnehmen, sind sogenannte „PASCH-Schulen“. [„PASCH“ steht für „Partnerschulinitiative“, offiziell „Schulen: Partner der Zukunft“, Anm. d. Red.] Das ist ein Sonderprogramm des Auswärtigen Amts, wo das Goethe-Institut dabei ist, die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, der DAAD und andere, wo Deutsch besonders gefördert wird. Und unter diesen Schulen gibt es schon einige, wo Deutsch auch die erste Fremdsprache ist. Aber in der Tat: Die Regel ist, dass Englisch weltweit die erste Fremdsprache ist. SWR Aktuell: Sie haben vorhin schon gesagt, bei der Deutscholympiade geht es nicht nur darum, zu gewinnen und im Wettbewerb sich zu zeigen, sondern da stehen ganz viele Termine und Austausch auf dem Programm. Wie erleben Sie die Atmosphäre zwischen den Jugendlichen aus so vielen unterschiedlichen Ländern? > Da gibt es ganz viele Freundschaften, die auch über Ländergrenzen hinweg wirken. > > > Quelle: Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts Ebert: Ich war ja jetzt schon bei mehreren Deutscholympiaden, und das ist einfach eine fantastische Atmosphäre. Da gibt es ganz viele Freundschaften, die auch über Ländergrenzen hinweg wirken. Da entsteht etwas. Natürlich ist die Förderung der deutschen Sprache wichtig - und die Begegnung mit Deutschland. Man geht da in attraktive Städte wie ja auch Mannheim. Das ist für uns sehr wichtig - aber auch, diese Begegnung über Grenzen hinweg zu fördern, im Sinne einer weltweiten Verständigung. Das ist natürlich auch ein Reiz dieser Deutscholympiade. Und es reisen nicht nur 100 Schülerinnen und Schüler an, sondern auch Begleitlehrerinnen und Begleitlehrer, die dann frische Impulse aus Deutschland für ihren Unterricht in ihr Heimatland mitnehmen. SWR Aktuell: Jetzt spricht man in Mannheim ja nicht unbedingt Hochdeutsch, gibt es da für die Teilnehmenden erstmal auch noch einen Crashkurs in Kurpfälzisch? Ebert: Nein, ich glaube nicht. Die müssen sich dann irgendwie durchschlagen. Das ist die deutsche Realität. Auch ich bin Dialektsprecher, aber wir erleben natürlich, dass die Menschen, denen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer begegnen, darauf Rücksicht nehmen und sich auf das Sprachniveau einstellen. Ich denke, das war noch nie ein großes Problem. SWR Aktuell: …und vielleicht lernt man ja auch noch das ein oder andere kurpfälzische Wort, das man dann zum Beispiel mit nach Indien nehmen kann... Ebert: Genau!

13 de jul de 20266 min
Portada del episodio Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie

Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie

Ob Online-Shopping oder Online-Banking – vieles erledigen wir mittlerweile im Internet. Weil es sich als praktisch und zeitsparend etabliert hat, aber es gibt eine Kehrseite: Umso mehr Geld und sensible Daten wir durchs Internet schicken, desto mehr Gelegenheiten bieten sich für Online-Betrug. Das Risiko, Opfer von Zahlungsbetrug oder einer anderen Form von Cybercrime zu werden, war noch nie so hoch wie heute. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant weiter und davon profitieren auch die Falschen. Betrüger nutzen mittlerweile standardmäßig KI, um Fake-Shops herzustellen, Fake-Profile oder Phishing-Mails massenhaft weiterzuverbreiten. Beides zusammengenommen erkläre die Zunahme, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur bei "Finanztip", im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. Dabei seien Online-Shops am riskantesten, was die Zahl der Fälle angeht. Was die Höhe der gestohlenen Geldbeträge angeht, sei Banking gefährlicher. > „Wenn sich Kriminelle über Umwege Zugang zu meinem Konto verschaffen, ist das finanzielle Schadenspotenzial natürlich noch viel höher.“ > > > Quelle: Saidi Sulilatu, Chefredakteur "Finanztip" Das bestätigen auch die Zahlen aus dem neuen "Cybersicherheitsmonitor", den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik jährlich erstellt. Demnach wurden mehr als 10 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität, wobei sich die meisten Fälle mit 22 Prozent beim Onlineshopping ereignet haben, 13 Prozent beim Online-Banking. WIE KRITISCHES HINTERFRAGEN GELINGT Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt Sulilatu, im Internet grundsätzlich mit einem kritischen Bewusstsein unterwegs zu sein. Damit ließen sich zum Beispiel direkte Kontaktaufnahmen in Form von Mails oder SMS kritisch hinterfragen: "Kann das wirklich sein, dass das eine SMS von dem jeweiligen Shop ist? Und würde es überhaupt Sinn machen, dass mich ein Shop oder auch eine Bank tatsächlich von sich aus kontaktiert?" Sobald etwas seltsam oder verdächtig wirkt: Beim Shop oder der Bank direkt anrufen, nachfragen und auch dabei das kritische Bewusstsein angeschaltet lassen. Hilfreich sei außerdem der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. [https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560] PASSWÖRTER SICHERN UND SCHÜTZEN Grundsätzlich sei wichtig, die Übersicht zu behalten, was man wo bestellt habe. Und ein gutes Passwort-Management: "Es gibt viel zu viele Fälle, wo Leute sehr einfache Passwörter benutzen oder das gleiche Passwort bei zu vielen Shops oder Seiten." Besser: Passkeys einrichten, eine moderne Methode, die "relativ sicher" sei. Das E-Mail-Passwort sei dabei "ein ganz besonders schützenswertes", betont der Finanzexperte. Dies sei meist der Ausgangspunkt für andere Logins und die Verwaltung von Passwörtern. Sollte man trotz Vorsichtsmaßnahmen Opfer von Cyberkriminalität werden, rät Saidi Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel vor allem eins: schnell sein. Bank informieren, Karten sperren, Passwörter ändern und bei einem finanziellen Schaden zur Polizei gehen.

Ayer5 min
Portada del episodio "Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

"Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

Weniger Falten, straffere Haut, mehr Glow – all das versprechen Kollagen-Produkte. Kollagen ist ein körpereigenes Protein und zentraler Baustein des Gewebes. Es gibt ihm Stabilität, Festigkeit und Elastizität. Im Laufe des Lebens sinkt die körpereigene Kollagen-Produktion, was unter anderem Falten entstehen lässt. Da liegt es nahe, dass viele von außen unterstützen wollen. Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln bietet eine riesige Bandbreite an Kollagen-Präparaten [https://www.swr.de/leben/verbraucher/kollagenprodukte-100.html]. Die Dosierung solcher Mittel sei egal, sagt SWR Aktuell-Ernährungsexpertin Anna Dandekar, denn: "Tatsächlich bringen diese Mittel alle nichts." Unabhängige Studien belegten dies. Viel wichtiger sei es, an anderer Stelle nachzujustieren. TIPP: GESUNDE ERNÄHRUNG MIT VITAMIN C UND EIWEISS "Was tatsächlich hilft, um Falten vorzubeugen und lange gesund und schön auszusehen, ist auf Alkohol, Nikotin und Sonneneinstrahlung zu verzichten. Außerdem ausreichend zu trinken, Sport zu machen und sich gesund zu ernähren." Dabei seien für die Kollagen-Produktion Vitamin C und Eiweiß entscheidend. Das Geld für Kollagen-Präparate könne man sich sparen, meint Ernährungsexpertin Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

Ayer4 min
Portada del episodio Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues"

Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues"

DIE STORY "Der Film ist weder technisch veraltet noch erzählerisch aus der Zeit gefallen", sagt SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner. Deshalb wirke der Film so, als ob er vor allem deshalb entstanden sei, weil Disney erfolgreich darin geworden ist, das eigene Archiv auszuschöpfen. "Die Geschichte bleibt identisch." Es geht um das Mädchen Vaiana, das sich aufmacht, seine Heimatinsel zu retten. Das Ökosystem ist aus dem Gleichgewicht geraten. Vaiana muss das Herz der Göttin Te Fiti zurückbringen, das der Halbgott Maui vor langer Zeit gestohlen hatte. DIE SCHAUSPIELER Den Unterschied in der Realverfilmung machten die Schauspieler, meint Wollner. Catherine Laga’aia, die Vaiana in der Hauptrolle besetzt, spielt ihre Rolle ruhiger und nachdenklicher als die eigentliche Animationsfigur. "Genau dadurch verliert die Geschichte etwas", findet Wollner und beklagt fehlende "Leichtigkeit". Anders bei der Figur Maui, gespielt von Dwayne Johnson. Statt Maui als den selbstverliebten Muskelprotz zu spielen, spürten die Zuschauer, was Johnson die Rolle von Maui bedeute, sagt Filmkritikerin Wollner, die mit Dwayne Johnson gesprochen hat. "Für ihn steckt in dieser Figur ganz offensichtlich ein Stück Familiengeschichte und polynesische Identität. Diese Verbindung verleiht seiner Figur eine Wärme, die man in vielen seiner anderen Rollen gar nicht erst sieht." DAS FAZIT "Es bleibt ein Film, der erstaunlich wenig falsch macht", sagt Anna Wollner und fügt hinzu: "Nur es entsteht aus all dem kaum was Neues." Der Film hinterlasse längst nicht den Eindruck wie einst vor zehn Jahren, meint Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

11 de jul de 20264 min