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Scheitert die Bahn, scheitert die Demokratie?

47 min · 8 de jul de 2026
Portada del episodio Scheitert die Bahn, scheitert die Demokratie?

Descripción

Der Start von Stuttgart 21 verzögert sich bis Ende 2031. Der Umbau des alten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Bahnhof wird außerdem deutlich teurer als geplant: Statt gut 4,5 Milliarden Euro, wie im Finanzierungsvertrag von 2009 vorgesehen, rechnet die Bahn inzwischen mit 14,5 Milliarden Euro. Aus dem einstigen Zukunftsversprechen ist längst eine der umstrittensten Baustellen Deutschlands geworden. Ein Projekt, das die Frage aufwirft: Warum ist es hierzulande eigentlich so schwer, große Infrastrukturprojekte zu planen und dann auch umzusetzen? Schließlich ist Stuttgart 21 nur ein Beispiel. Die Bahn muss gerade an vielen Stellen gleichzeitig ran: alte Strecken sanieren, neue bauen, Bahnhöfe umbauen, digitale Technik einführen. Eigentlich müsste jetzt sehr schnell sehr viel passieren. Aber kann die Bahn, kann die Bundesrepublik das überhaupt noch? Über zahllose Baustellen spricht SZ-Bahnexpertin Vivien Timmler in der neuen Ausgabe des Recherchepodcast „Das Thema“. Zum Weiterlesen: Hier [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-s21-hamburg-berlin-baustellen-muenchen-stammstrecke-gruende-versagen-li.3500228] lesen Sie den Text von Vivien Timmler über ihre Spurensuche bei den Großprojekten der Bahn. Und hier [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-ministerium-beratung-steuerung-li.3499454]einen Text über Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Einen Text über die weitere Verschiebung von Stuttgart 21 lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stuttgart-21-eroeffnung-deutsche-bahn-palla-termin-erklaerung-li.3504217] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Antonia Franz Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches Audiomaterial über SWR Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

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Portada del episodio China und wir | Chinas Albtraum-Abi

China und wir | Chinas Albtraum-Abi

China und wir gibt es jetzt als eigenen Podcast, überall wo es Podcasts gibt. Jeden Donnerstag erscheinen neue Folgen: sz.de/china [http://sz.de/china] Spotify [https://open.spotify.com/show/033SPAdzqQ0gAgJai9tpXx] Die Testunterlagen werden transportiert wie sonst Staatsgeheimnisse. Drei Tage wird das halbe Land verkehrsberuhigt, damit bloß niemand gestört wird. Signalstörer werden eingesetzt, um Schummelversuche zu unterbinden. Das ist Chinas Gaokao, die große Abschlussprüfung, die jedes Jahr im Sommer stattfindet. In der neuen Folge von „China und wir“ sprechen Lea Sahay und Gregor Scheu über diese so wichtige Abschlussprüfung in China. Es geht um den Druck, der deswegen auf den Schülern und Eltern in China lastet. Und um die Konsequenzen, die das Gao Kao auf das Leben in China hat. In „China und wir“ sprechen die China-Korrespondenten der SZ, Lea Sahay und Gregor Scheu, über alles, was sie in ihrem Leben und bei ihrer Arbeit in China beschäftigt und interessiert. Geschichten aus dem Alltag der neuen Supermacht – darum geht es in China und wir. Außerdem veröffentlichen wir zwischendrin regelmäßig Bonusfolgen exklusiv für alle mit SZ-Plus-Abo, in denen wir eure Fragen beantworten. Schreibt dazu gerne E-Mails an podcast@sz.de [podcast@sz.de] oder auch einfach Kommentare unter diesen Podcast. Moderation und Redaktion: Lea Sahay und Gregor Scheu Schnitt, Regie und technische Produktion: David Sahay Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Produktmanagement: Oliver Neumann Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

💜116 de ago de 202639 min
Portada del episodio Demokratische Republik Kongo: warm, bunt, grausam

Demokratische Republik Kongo: warm, bunt, grausam

Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo dehnt sich weiter aus. Mehr als 1400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg auf 3200. Laut kongolesischen Gesundheitsbehörden endet fast die Hälfte aller nachgewiesenen Ansteckungen tödlich. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer an Infektionen aus, die bislang nicht erkannt oder nicht gemeldet wurden. Bürgerkriegsähnliche Zustände im Osten des Landes sowie großes Misstrauen gegenüber den Helfern erschweren die Eindämmung, sagt Judith Raupp, die in der Provinzhauptstadt Nordkivu Goma seit 15 Jahren lebt und zuvor lange im SZ-Auslandsressort gearbeitet hat. Der aktuelle Ausbruch sei besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine gezielte Therapie gebe. Raupp berichtet in dieser Folgen des SZ-Recherchepodcast “Das Thema” auch über das Versagen der UN-Friedensmission im Kongo Monusco. Die Blauhelme sollen seit 1999 in einem der größten friedenssichernden Einsätze der Vereinten Nationen die Sicherheitslage für die Bevölkerung sichern. Stattdessen aber habe sich die Situation auch mit den militärischen Erfolgen der M23-Rebellengruppe eher verschlechtert, beklagt Raupp. Sie berichtet über die wirkmächtigen Folgen des grausamen belgischen Kolonialismus, beschreibt Konfliktlinien zwischen den Ethnien und den erbitterten Kampf um Rohstoffe, die im Westen hoch begehrt sind. Trotz allem Ungemach spricht Raupp von Empathie und Solidarität der Menschen untereinander, die ihr in Deutschland oft fehlen. Und sie informiert über die komplexe Realität eines Landes mit unglaublichem Potenzial und warmherzigen Menschen. Judith Raupps Buch “Morgen gehe ich einkaufen, falls der Markt noch steht” [https://www.chbeck.de/raupp-morgen-gehe-einkaufen-markt-steht/product/40847635] ist 2026 im C.H.Beck Verlag erschienen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de [podcast@sz.de]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

29 de jul de 202648 min
Portada del episodio Temu, Shein & Co.: Wie illegale Produkte in unseren Online-Warenkörben landen

Temu, Shein & Co.: Wie illegale Produkte in unseren Online-Warenkörben landen

Kriege, schwache Konjunktur und Unsicherheits sorgen dafür, dass der Einzelhandel in Deutschland weniger verkauft. Der Onlinehandel legt hingegen deutlich zu. Im zweiten Quartal dieses Jahres haben besonders chinesische Online-Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress in Deutschland einen Umsatz von gut 1,1, Milliarden Euro gemacht. Tendenz steigend. Beliebt, weil günstiger. Denn der Preis ist laut vielen Marktumfragen inzwischen für viele das entscheidende Kaufkriterium - trotz Bedenken bei der Produktqualität. Dabei werden auf diesen Plattformen Produkte angeboten, die teils aus gesundheitsschädigenden Materialien sind. Erst vor wenigen Tagen hat die EU eine Strafe von 550 Millionen Euro gegen den Online-Marktplatz Ali Express verhängt, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden. Das Unternehmen habe nicht genug getan, um die Verbraucher vor solchen Produkten zu schützen, teilte die Europäische Kommission mit. Michael Kläsgen aus der SZ-Wirtschaftsredaktion hat über ein EU-Schutzsystem recherchiert, das an entscheidenden Stellen nicht greift. In dieser Folge des SZ-Recherchepodcast “Das Thema” berichtet er davon, warum Warnungen oft nicht ausreichen. Seine Recherche über gesundheitsschädliche Produkte auf Online-Plattformen finden Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/onlinehandel-shopping-produktsicherheit-spielzeug-amazon-ebay-temu-li.3468967] Und hier [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-strasse-aliexpress-550-millionen-online-handel-li.3518652] ein aktuelles Urteil gegen Ali Express. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Antonia Franz, Julius Zimmer Sprecher: Julius Zimmer Produktion: Julius Zimmer Wenn Ihnen „Das Thema“ gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de [podcast@sz.de]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

😲🔥3322 de jul de 202635 min
Portada del episodio Scheitert die Bahn, scheitert die Demokratie?

Scheitert die Bahn, scheitert die Demokratie?

Der Start von Stuttgart 21 verzögert sich bis Ende 2031. Der Umbau des alten Kopfbahnhofs in einen unterirdischen Bahnhof wird außerdem deutlich teurer als geplant: Statt gut 4,5 Milliarden Euro, wie im Finanzierungsvertrag von 2009 vorgesehen, rechnet die Bahn inzwischen mit 14,5 Milliarden Euro. Aus dem einstigen Zukunftsversprechen ist längst eine der umstrittensten Baustellen Deutschlands geworden. Ein Projekt, das die Frage aufwirft: Warum ist es hierzulande eigentlich so schwer, große Infrastrukturprojekte zu planen und dann auch umzusetzen? Schließlich ist Stuttgart 21 nur ein Beispiel. Die Bahn muss gerade an vielen Stellen gleichzeitig ran: alte Strecken sanieren, neue bauen, Bahnhöfe umbauen, digitale Technik einführen. Eigentlich müsste jetzt sehr schnell sehr viel passieren. Aber kann die Bahn, kann die Bundesrepublik das überhaupt noch? Über zahllose Baustellen spricht SZ-Bahnexpertin Vivien Timmler in der neuen Ausgabe des Recherchepodcast „Das Thema“. Zum Weiterlesen: Hier [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-s21-hamburg-berlin-baustellen-muenchen-stammstrecke-gruende-versagen-li.3500228] lesen Sie den Text von Vivien Timmler über ihre Spurensuche bei den Großprojekten der Bahn. Und hier [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-ministerium-beratung-steuerung-li.3499454]einen Text über Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Einen Text über die weitere Verschiebung von Stuttgart 21 lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/stuttgart-21-eroeffnung-deutsche-bahn-palla-termin-erklaerung-li.3504217] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Antonia Franz Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches Audiomaterial über SWR Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

8 de jul de 202647 min
Portada del episodio Der Tüv und die Toten

Der Tüv und die Toten

270 Menschen sind nach dem Bruch eines Staudamms einer Mine im brasilianischen Brumadinho am 25. Januar 2019 gestorben. Lina Verschwele und Benedikt Peters haben gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von NDR und WDR über eine der schwersten Umweltkatastrophen in den vergangenen Jahrzehnten recherchiert. Denn es gibt massive Vorwürfe gegen den deutschen TÜV Süd und dessen Rolle bei der Zertifizierung der Sicherheit des Dammes. Die SZ-Reporter haben mit Angehörigen der Opfer gesprochen, über deren Wut und Enttäuschung und darüber, dass bis heute niemand juristische zur Verantwortung gezogen wurde. Lina und Benedikt zeigen auf, wie schleppend die Ermittlungen in Deutschland dazu laufen - denn bald droht die Verjährung. Zum Weiterhören und -lesen: Die Reportage von Lina Verwele und Benedikt Peters über den Bruch des Staudamms und seine weitreichende Folgen lesen Sie hier. [https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/brasilien-staudammunglueck-2019-ermittlungen-tuev-deutschland-e688970/] Einen Kommentar von Benedikt Peters darüber, dass niemand Verantwortung übernehmen will, lesen Sie hier. https://www.sueddeutsche.de/meinung/dammbruch-tuev-sued-ermittlungen-verjaehrung-kommentar-li.3479273 [https://www.sueddeutsche.de/meinung/dammbruch-tuev-sued-ermittlungen-verjaehrung-kommentar-li.3479273] Hier schreibt Lina Verschwele über den schwerfälligen Prozess in München. https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-staudamm-katastrophe-klage-tuev-sued-li.3489158 [https://www.sueddeutsche.de/politik/brasilien-staudamm-katastrophe-klage-tuev-sued-li.3489158] Den Beitrag des NDR-Magazins “Panorama” dazu finden Sie hier. [https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/2026/staudammbruch-welche-schuld-trifft-tuev-sued,staudamm-brasilien-100.html] Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Timo Nicolas, Christoph Scholz Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts [http://www.sz.de/mehr-podcasts] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]

😢💜324 de jun de 202633 min