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Antibiotika: Wie lange und wann oral?

31 min · 9 de jun de 2026
Portada del episodio Antibiotika: Wie lange und wann oral?

Descripción

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Norma Jung, Köln Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat. Lange Zeit galt: Antibiotika müssen eingenommen werden, bis das Blister leer ist. Diese Annahme gilt heute als überholt.  Auch Prof. Markus M. Lerch, der Moderator dieser Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat in seiner medizinischen Ausbildung noch gelernt, dass Antibiotika konsequent bis zum Ende der Packung aufgenommen werden sollen. Heute hat sich dieses Vorgehen gewandelt: Antibiotika müssen bewusster und gezielter eingesetzt werden.  Doch wie lange ist „lang genug“? Und wie lässt sich eine Antibiotikatherapie sicher steuern? Das bespricht Moderator Prof. Markus M. Lerch mit der Infektiologin Prof. Norma Jung. Prof. Dr. med. Dip. chem. Norma Jung ist Infektiologin am Uniklinikum Köln. Sie ist zudem Diplom Chemikerin und Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie. ---------------------------------------- >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin [https://www.dgim-eakademie.de/podcast?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier [https://www.dgim.de/mitglieder/ordentliche-mitgliedschaft/vorteile/]. ---------------------------------------- LITERATURHINWEISE Neue Entwicklungen in der Antibiotikatherapie, Ausgabe 02/2026 von die Innere Medizin [https://www.springermedizin.de/die-innere-medizin-2-2026/51988738?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de [https://www.springermedizin.de/link/52411182?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen]. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann, Anika Aßfalg und Cecilia Weber

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Antibiotika: Wie lange und wann oral?

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Norma Jung, Köln Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat. Lange Zeit galt: Antibiotika müssen eingenommen werden, bis das Blister leer ist. Diese Annahme gilt heute als überholt.  Auch Prof. Markus M. Lerch, der Moderator dieser Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat in seiner medizinischen Ausbildung noch gelernt, dass Antibiotika konsequent bis zum Ende der Packung aufgenommen werden sollen. Heute hat sich dieses Vorgehen gewandelt: Antibiotika müssen bewusster und gezielter eingesetzt werden.  Doch wie lange ist „lang genug“? Und wie lässt sich eine Antibiotikatherapie sicher steuern? Das bespricht Moderator Prof. Markus M. Lerch mit der Infektiologin Prof. Norma Jung. Prof. Dr. med. Dip. chem. Norma Jung ist Infektiologin am Uniklinikum Köln. Sie ist zudem Diplom Chemikerin und Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie. ---------------------------------------- >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin [https://www.dgim-eakademie.de/podcast?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] Prof. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier [https://www.dgim.de/mitglieder/ordentliche-mitgliedschaft/vorteile/]. ---------------------------------------- LITERATURHINWEISE Neue Entwicklungen in der Antibiotikatherapie, Ausgabe 02/2026 von die Innere Medizin [https://www.springermedizin.de/die-innere-medizin-2-2026/51988738?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] (Zugriff mit DGIM-Mitgliedschaft oder SpringerMedizin-Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de [https://www.springermedizin.de/link/52411182?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen]. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Laura Dittmann, Anika Aßfalg und Cecilia Weber

9 de jun de 202631 min
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Historische Traumata wirken bis heute nach

mit Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Psychiater und Psychotherapeut Kriege, Genozide und schwere Repressionen hinterlassen kollektive Traumata, die bis heute Gesellschaft und Individuen beeinflussen. Im Springer Medizin Podcast erläutert Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, wie wir diesen Traumata begegnen und was aus psychotherapeutischer Sicht nötig ist, damit nachfolgende Generationen aus ihrem Schatten treten. Historische Traumata beinhalten kollektive Gewalterfahrungen wie Kriege, Genozide oder massive Repressionen, die nicht nur die direkt Betroffenen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen über Generationen hinweg prägen. Kennzeichnend ist die anhaltende Nachwirkung bis in die Gegenwart, verbunden mit kollektiver Trauer. Im Unterschied zum individuellen Trauma ist ein historisches Trauma dadurch gekennzeichnet, dass die Nachkommen der Opfergruppen bis heute fortbestehender Diskriminierung, Marginalisierung sowie sozialen und ökonomischen Benachteiligungen ausgesetzt sind. Historische Traumata sind Beziehungen zur Vergangenheit, die aktiv gestaltet werden müssen. Neben der psychotherapeutischen Intervention ist entscheidend, ob politische, gesellschaftliche und kulturelle Maßnahmen verhindern, dass sich Diskriminierung und Ausgrenzung verfestigen. Als positives Gegenbeispiel nennt Prof. Maercker die deutsch-französische Aussöhnung, insbesondere das Deutsch-Französische Jugendwerk, das langfristig zur Bewältigung kollektiver Gewalterfahrungen beigetragen hat. Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker ist international anerkannter Psychotherapeut und Psychiater. Er war von 2005 bis 2025 Lehrstuhlinhaber und Fachrichtungsleiter an der Universität Zürich und seit 8/2025 verantwortet er dort eine Seniorposition mit einer eigenen Arbeitsgruppe. 2017 wurde ihm das Deutsche Bundesverdienstkreuz für wissenschaftliche und ehrenamtliche Tätigkeit und der "Distinguished Contributions to Psychotraumatology in Europe" Award des ESTSS verliehen. Seit 2025 ist er Mitglied der Academia Europaea. LITERATURHINWEISE * Beitrag aus Die Psychotherapie: Traumafokussierte Psychotherapie der (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung [https://www.springermedizin.de/posttraumatische-belastungsstoerung/posttraumatische-belastungsstoerung/traumafokussierte-psychotherapie-der-komplexen-posttraumatischen/51788858?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=197_zeitschriftenartikel_ptbs] (Zugriff mit Abo) * Buch: Andreas Maercker Historical Trauma: Psychological Processes, Contexts, and Healing [https://www.cambridge.org/core/books/historical-trauma/7F6E4566A72B439F7E1CD7C4E933E224], Cambridge University Press 2025 Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de [https://www.springermedizin.de/link/52289102?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=197_podcastartikel]. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Eduardo Fernández-Tenllado Ramminger, Claudia Baier

26 de may de 202620 min
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Akuter Husten – wann harmlos, wann nicht?

mit PD Dr. med. Felix Holzinger, Facharzt für Allgemeinmedizin Oft ist die Ursache für Husten in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde ein selbstlimitierender Atemwegsinfekt. Aber welche Warnzeichen deuten doch auf eine akute Erkrankung hin? Wie mit einfachen Fragen, Untersuchungen und Scores die Einordnung gelingt, erklärt Hausarzt Dr. med. Felix Holzinger in dieser Podcast-Folge. Akuter Husten gehört zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. In den meisten Fällen handelt es sich um selbstlimitierende Atemwegsinfekte, die ohne spezifische Therapie ausheilen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, aus der großen Zahl harmloser Verläufe jene Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen ein schwerwiegender Verlauf drohen kann. In dieser Folge der Podcast-Reihe ZFA TALKS ordnet Privatdozent Dr. med. Felix Holzinger ein, wie akuter Husten evidenzbasiert, pragmatisch und leitliniengerecht abgeklärt werden kann. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Warnzeichen dürfen nicht übersehen werden? Diskutiert werden zentrale Red Flags wie Atemnot, Zyanose oder eine verminderte Sauerstoffsättigung. . Dr. Holzinger erklärt, wie bereits Anamnese, Allgemeinzustand und Vitalparameter entscheidende Hinweise liefern können. Eine Erregerdiagnostik habe bei akutem Husten selten eine therapeutische Konsequenz und sollte zurückhaltend und gut überlegt eingesetzt werden, so Holzinger. Wichtig sei beim Thema Husten auch eine gute Kommunikation und Aufklärung, um dem Erwartungsdruck von Patientinnen und Patienten konstruktiv zu begegnen und transparent zu erklären, warum beispielsweise keine Antibiotikatherapie oft die bessere Entscheidung ist.  PD Dr. med. Felix Holzinger ist Hausarzt, hat einen Master in Public Health und arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin an der Charité in Berlin. Dort leitet er die Arbeitsgruppe “Evidence based Primary and Interdisciplinary Care”. Zudem war er als Autor an der S3-Leitlinie „Akuter und chronischer Husten“ der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) beteiligt. ZFA TALKS [https://www.springermedizin.de/springermedizin-de/zfa-talks/24678820?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] ist das Podcast-Format der Zeitschrift für Allgemeinmedizin [https://www.springermedizin.de/zeitschrift-fuer-allgemeinmedizin/23949674?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] in Kooperation mit Springer Medizin. Themen der Zeitschrift werden informativ und unterhaltsam besprochen, vertieft und auch mal kontrovers diskutiert. LITERATURHINWEISE * CME-Beitrag: Spezifische Atemwegsinfekte bei akutem Husten – wann gezielt diagnostizieren und behandeln? [https://www.springermedizin.de/pneumonie/influenza/spezifische-atemwegsinfekte-bei-akutem-husten-wann-gezielt-diagn/52199806?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=196_husten] veröffentlicht in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin (ZFA) (Zugriff mit Abo oder DEGAM-Mitgliedschaft) * S3-Leitlinie Akuter und chronischer Husten [https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-013] (in Überarbeitung, Stand Mai 2026) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de [https://www.springermedizin.de/link/52369404?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=196_podcastartikel]. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg

12 de may de 202631 min
episode Stiller Reflux in der HNO-Praxis (gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG) artwork

Stiller Reflux in der HNO-Praxis (gesponsert von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG)

mit Dr. Lars Reichstein, HNO-Facharztzentrum Mundsburg, Hamburg Heiserkeit, Räusperzwang, nächtlicher Reizhusten oder ein hartnäckiges Globusgefühl – Symptome, mit denen viele Patientinnen und Patienten zuerst den Weg in die HNO-Praxis finden. Dahinter steckt nicht selten ein laryngopharyngealer Reflux, der oft ganz ohne klassisches Sodbrennen auftritt und deshalb als „stiller Reflux“ häufig lange unentdeckt bleibt. In dieser Folge spricht Dr. Lars Reichstein vom HNO-Facharztzentrum Mundsburg in Hamburg darüber welche Patientengruppen typischerweise betroffen sind, welche Maßnahmen den Betroffenen helfen können und erklärt, wie wichtig eine umfassende Aufklärung durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte ist. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Impressum [https://springermedizin.de/link/52302486] „Stiller Reflux in der HNO-Praxis“ Podcast Moderation: Dr. Thomas Meißner, Erfurt Mit freundlicher Unterstützung der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt Corporate Publishing (verantwortl. i. S. v. § 18 Abs. 2 MStV): Ulrike Hafner, Europaplatz 3, 69115 Heidelberg Redaktion: Kristin Ullrich Springer Medizin Verlag GmbH, Heidelberger Platz 3, 14197 Berlin Tel: 0800 7780 777 (kostenfrei) | +49 (0) 30 827 875 566 Fax: +49 (0) 30 827 875 570 E-Mail: kundenservice@springermedizin.de [kundenservice@springermedizin.de] Die Springer Medizin Verlag GmbH ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Nature Geschäftsführung: Fabian Kaufmann, Dr. Cécile Mack, Dr. Hendrik Pugge Handelsregister Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 167094 B Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 230026696 © Springer Medizin Verlag GmbH Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen. Für Angaben über Dosierungsanweisungen und Applikationsformen kann vom Verlag keine Gewähr übernommen werden. Derartige Angaben müssen vom jeweiligen Anwender im Einzelfall anhand anderer Literaturstellen auf ihre Richtigkeit überprüft werden.

😢130 de abr de 202615 min
episode Moderne Rheumatologie: zwischen Detektivarbeit und hochspezialisierten Therapien – Videopodcast artwork

Moderne Rheumatologie: zwischen Detektivarbeit und hochspezialisierten Therapien – Videopodcast

Prof. Markus M. Lerch, München, im Gespräch mit Prof. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden Eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Die Videofolge ist noch nicht auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Im YouTube-Kanal von Springer Medizin können Sie das Video anschauen. [https://www.youtube.com/watch?v=2LrMjSdJYAE] Von Cortison über Biologika zu CAR‑T‑Zellen: Was ändert sich aktuell in der Rheumatologie? Prof. Elisabeth Märker-Hermann wirft gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch einen Blick auf die Behandlung von Polymyalgia rheumatica, rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes. Einige Paradigmenwechsel sind hier im Gange. Die Rheumatologin betont außerdem: einfache Fragen und wenige Basisuntersuchungen geben erste wichtige diagnostische Hinweise. Rheumatologie ist keine Nischendisziplin – sondern ein zentrales Fach der Inneren Medizin. Auch in niedergelassenen Praxen sind viele Therapien einsetzbar. Prof. Lerch, Moderator der Podcast-Reihe zur Inneren Medizin, hat mit Prof. Märker Hermann live auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) über relevante Änderungen gesprochen. „Rheuma ist eine häufige internistische Erkrankung, die auch sehr junge Menschen, vor allem junge Frauen, betreffen kann“, erklärt die Rheumatologin. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Fachärztinnen und Fachärzte für Rheumatologie ab. Umso wichtiger sei es, dass Internistinnen und Internisten – in Praxis wie Klinik – sich sicher in der Diagnostik und auch in der Therapie rheumatischer Erkrankungen bewegen. „Wir waren immer die Konsilärzte für alle unklaren Fälle“, sagt Märker Hermann. Rheumatologie bedeute häufig, komplexe Symptome einzuordnen und Zusammenhänge zu erkennen – eine Fähigkeit, die sie augenzwinkernd als das „Dr.-House Gen“ ihres Fachs beschreibt. Oft liefern bereits ein paar gezielte Fragen die Unterscheidung zwischen entzündlichem und nicht entzündlichem Schmerz. Auch die Gelenkverteilung und wenige Basisparameter wie CRP geben entscheidende Hinweise. Ausführlich diskutiert werden in dieser Folge aktuelle Paradigmenwechsel in der Therapie. Bei der Polymyalgia rheumatica, der häufigsten entzündlich rheumatischen Erkrankung im höheren Lebensalter, hat sich der Umgang mit Glukokortikoiden beispielsweise deutlich verändert: geringere Anfangsdosen, langsameres Ausschleichen und eine konsequente Langzeitstrategie sollen Rezidive vermeiden. Und auch die Einsatzmöglichkeiten von modernen immunologischen Therapiekonzepten in der Rheumatologie werden besprochen. Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann ist international anerkannte Internistin, Rheumatologin und Nephrologin. Bis 2023 war sie Klinikdirektorin an der HELIOS HSK Klinik in Wiesbaden. In den Jahren 2005 bis 2006 stand sie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) als Präsidentin vor. Zudem war sie 2012/2013 die erste Frau an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und initiierte sowohl das Mentoringprogramm der DGIM als auch die Initiative „Klug entscheiden“. ---------------------------------------- >>Die Podcast-Reihe zur Inneren Medizin [https://www.dgim-eakademie.de/podcast?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen] Prof. Dr. med. Markus M. Lerch, ärztlicher Direktor des LMU Klinikums in München, stellt in diesem Format seine Fragen zu aktuellen und praxisrelevanten Themen an Kolleginnen und Kollegen. Fünfmal im Jahr hören Sie im Springer Medizin Podcast die Folgen dieses Kooperationsprojekts mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft bei der DGIM. Mehr dazu lesen Sie hier [https://www.dgim.de/mitglieder/ordentliche-mitgliedschaft/vorteile/]. ---------------------------------------- LITERATURHINWEISE * Beitrag aus Orthopädie & Rheuma : [CME: aktualisierte Leitlinie der Polymyalgia rheumatica]https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utmmedium=social&utmsource=podigee&utmcampaign=grundrauschen&utmcontent=194zeitschriftenartikelpolymyalgie) [https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=194_zeitschriftenartikel_polymyalgie]) (Zugriff nach Registrierung) * Beitrag aus Die Innere Medizin: [Systemischer Lupus erythematodes – Pathogenese, klinische Präsentation, Diagnostik und Management]https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utmmedium=social&utmsource=podigee&utmcampaign=grundrauschen&utmcontent=194zeitschriftenartikellupus) [https://www.springermedizin.de/polymyalgia-rheumatica/orthopaedische-rheumatologie/cme-polymyalgia-rheumatica/52068530?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=194_zeitschriftenartikel_lupus]) (Zugriff mit Abo) Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de [https://www.springermedizin.de/link/52303128?utm_medium=social&utm_source=podigee&utm_campaign=grundrauschen&utm_content=194_podcastartikel]. Hinweis zum Transkript: Verschiedene Streaming-Plattformen generieren Abschriften der Folgen, die automatisch erstellt und nicht redaktionell geprüft werden. Teilweise weichen die Timecodes im Transkript vom Audio ab. Redaktion und Realisation: Video- und Tonaufnahme: Streamed Up, Redaktion: Laura Dittmann, Claudia Baier & Anika Aßfalg

20 de abr de 202635 min