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Frisch an die Arbeit

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Acerca de Frisch an die Arbeit

Alle 14 Tage stellen Hannah Scherkamp, Elise Landschek und Daniel Erk spannenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Fragen über ihr persönliches Verhältnis zu ihrer Arbeit. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo

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episode Warum haben Sie Ihre Karriere für den Campingplatz Ihrer Eltern aufgegeben, Nadine Siemer? artwork

Warum haben Sie Ihre Karriere für den Campingplatz Ihrer Eltern aufgegeben, Nadine Siemer?

»Für einen Campingplatz braucht man eine riesengroße Portion Herz«, sagt Nadine Siemer im Podcast »Frisch an die Arbeit [https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit]«. Jeder Gast bringe seine eigene Geschichte mit. Die 48-Jährige betreibt gemeinsam mit ihrem Bruder den Campingplatz Knatter Camping in Bantikow in der Prignitz. Er liegt rund eine Autostunde nordwestlich von Berlin am Untersee der Kyritzer Seenkette. Auf 180 Stellplätzen verbringen in der Hauptsaison bis zu 700 Gäste gleichzeitig ihren Urlaub. Den Platz übernahmen Siemers Eltern nach der Wende von der Gemeinde und bauten ihn von einem einfachen Zeltplatz mit Trockentoiletten und kaltem Wasser zu einem modernen Ferienlager aus. Zelten war für Nadine Siemer übrigens selbst nie eine Option. »Camping ist keine Urlaubsform, für die ich mich persönlich begeistern kann«, sagt sie. Nach einem Studium im Bereich Medien und Kommunikation arbeitete sie im Umweltmanagement, in der Pressearbeit, in einer Unternehmensberatung und im öffentlichen Dienst. Trotzdem entschied sie sich während der Coronapandemie, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. »Es war überhaupt keine finanzielle Entscheidung, sondern eine aus dem Bauch heraus«, sagt sie. Nachdem sie über Jahre als Angestellte gearbeitet hatte, wollte sie nun selbstständig sein. Heute kümmert sich Siemers um Buchungen, Personalplanung und Investitionen in den Campingplatz. Viele Abläufe hat sie in den vergangenen Jahren digitalisiert. Sie betrachtet den Campingplatz wie ein Unternehmen, das man ständig weiterentwickeln muss. Schwierig wird es, wenn es im Sommer länger regnet: »Schlechtes Wetter ist vor allem dann kaum auszuhalten, wenn die Urlauber schon da sind und zu mir sagen: ›Eigentlich wollten wir am Wasser stehen. Jetzt stehen wir im Wasser.‹« Im Podcast erzählt Nadine Siemer außerdem, warum sie auch nach Feierabend oft an den Campingplatz denkt und wie man 700 Gästen am Tag einen schönen Urlaub ermöglicht. »Frisch an die Arbeit« wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de [http://frischandiearbeit@zeit.de/]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen [https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start]. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot [https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x].

14 de jul de 2026 - 37 min
episode Warum macht Gärtnern selbstbewusst, Horst Mager? artwork

Warum macht Gärtnern selbstbewusst, Horst Mager?

»Meinen Garten betrachte ich als Freund, das ist ein Geben und Nehmen«, sagt Horst Mager im Podcast »Frisch an die Arbeit«. Als ausgebildeter Landschaftsgärtner und Biologe kümmert er sich seit Jahrzehnten um Pflanzen. Schon in seiner Kindheit pflegte er mit seiner spanischen Mutter und seinem deutschen Vater im Garten der Familie die Blumen und das Gemüse. Mittlerweile gärtnert er vor allem in seinem Berliner Schrebergarten. Dort wird auch die Fernsehsendung »Gartenzeit« gedreht, die Mager für den Rbb moderiert.  Mager, 62, machte nach seinem Biologiestudium ein Volontariat bei einem Fernsehsender. Mit 58 Jahren eröffnete er unter »Horst sein Schrebergarten« Accounts bei Instagram und YouTube. Für einen schönen Garten oder Balkon sei es entscheidend, die passende Pflanze für den Standort auszuwählen. »Wie lange scheint dort die Sonne? Will ich das oft gießen? Kommt da sowieso Regen hin? Das sind wichtige Punkte«, sagt Mager. Für jeden Platz gebe es ein Gewächs. »Auf einem Balkon ist es wichtig, nicht fünf kleine Blumentöpfe zu haben, die dauernd austrocknen, sondern einen großen.« Wie ein Garten aussehen soll, habe sich in den vergangenen Jahren sehr geändert, sagt Mager. Während früher ein gepflegter Rasen, ein Rosenbeet und ein Rhododendron gewünscht war, sei heute vieles entspannter. »Es gibt viele Menschen, die jetzt anders gärtnern und die Natur einbeziehen«, sagt Mager. Besonders traurig sei es, wenn Hausbesitzer ihren Garten zubetonieren oder die Pflanzen zum falschen Zeitpunkt zurückschneiden. »Man sieht am Garten, wie die Menschen funktionieren.« Mindestens zwei Tage in der Woche verbringt Mager in seinem Schrebergarten, einsam fühlt er sich dabei nie. »Ich rede ganz viel mit meinen Pflanzen, es sind sehr entspannte Unterhaltungen. Ich glaube, sie sprechen auch mit mir.« Im Podcast erzählt Mager von seinem langen Berufsweg, den hässlichsten Vorgärten und warum es ihm Schmerzen bereitet, wenn er schlecht gepflegte Bäume und Blumen sieht.  »Frisch an die Arbeit« wird jeden zweiten Dienstag veröffentlicht. Es moderieren im Wechsel Daniel Erk, Hannah Scherkamp und Elise Landschek. Das Team erreichen Sie unter frischandiearbeit@zeit.de [http://frischandiearbeit@zeit.de/]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen [https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start]. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot [https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x].

30 de jun de 2026 - 45 min
episode Wie findet man die richtigen Worte, wenn ein Mensch gestorben ist,  Danny Klein? artwork

Wie findet man die richtigen Worte, wenn ein Mensch gestorben ist,  Danny Klein?

»Eine gute Trauerfeier pendelt zwischen Lachen und Weinen«, sagt Danny Klein im Podcast »Frisch an die Arbeit [https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit]«. Seit 2018 arbeitet die 56-Jährige als freie Trauerrednerin in Berlin und begleitet Menschen dabei, Abschied von Freunden oder Familienangehörigen zu nehmen. »Eine Trauerrede zu beauftragen, ist ja auch ein riesiger Vertrauensakt«, sagt sie. Klein wurde in Hannover geboren, wuchs in England auf und studierte Theologie und Portugiesisch. Später arbeitete sie unter anderem als Fotografin, in der Kulturvermittlung und als Bestatterin. Heute ist sie neben ihrer Arbeit als Trauerrednerin auch Rettungssanitäterin im Krankenhaus. Die unterschiedlichen Stationen verbindet ein gemeinsames Interesse, wie Klein erzählt: »Ich suche intensive Begegnungen.« Wenn sie von einer Familie beauftragt wird, besucht sie diese meist zu Hause oder an einem Ort, der für den verstorbenen Menschen wichtig war. Fotos, Erinnerungsstücke und vertraute Räume helfen ihr dabei, mit den Angehörigen ins Gespräch zu kommen. »Ich möchte Geschichten hören, die ihnen wichtig sind«, sagt sie. Aus vielen einzelnen Erinnerungen entsteht Schritt für Schritt ein Bild über den Verstorbenen, das später die Grundlage ihrer Rede bildet. Dabei geht es ihr ausdrücklich nicht darum, einen Menschen zu idealisieren. »Man kann sich nicht von einem falschen Bild verabschieden«, sagt Klein. Auch Konflikte, schwierige Erfahrungen oder Widersprüche dürfe man erwähnen, solange man sie nicht bewerte. Für Klein ist die Trauerrede deshalb »ein Moment der Wahrheit«, in dem ein Mensch noch einmal in seiner ganzen Vielschichtigkeit spürbar wird. »Für mich ist das Schreiben einer solchen Rede ein künstlerischer Prozess«, sagt sie. Dafür führt Klein mehrere Gespräche, macht handschriftliche Notizen und arbeitet oft bis kurz vor der Trauerfeier an ihren Formulierungen. Mehr als eine Rede pro Monat übernimmt sie bewusst nicht. Die fertige Rede versteht sie nicht als bloßen Text. Rhythmus, Pausen und Blickkontakt seien genauso wichtig wie die Worte selbst. »Bevor ich eine Trauerrede halte, lese ich sie meiner Partnerin und meiner Mutter vor, um sicherzugehen, dass alle Zuhörenden gut durch den Text geführt werden.« Im Podcast erzählt Danny Klein außerdem, weshalb sie glaubt, dass gerade die Erinnerungen an Großzügigkeit, Offenheit und gemeinsam erlebte Momente das sind, was von einem Menschen bleibt. Und warum sie ihre Trauerreden nie mit dem Satz »Liebe Trauergemeinde« beginnt. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen [https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start]. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot [https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x].

16 de jun de 2026 - 47 min
episode Wie unanständig ist privater Reichtum, Sebastian Klein und Antje von Dewitz? artwork

Wie unanständig ist privater Reichtum, Sebastian Klein und Antje von Dewitz?

»Die Ursache von fast allen größeren gesellschaftlichen Problemen liegt darin, wie wir Vermögen verteilen«, sagt Sebastian Klein im Podcast »Frisch an die Arbeit [https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit]«. Der 44-jährige Unternehmer hat 2012 zusammen mit Freunden die App Blinkist gegründet, die Sachbücher in kurzen Texten zusammenfasst. »Mein größter Wunsch war damals, möglichst schnell möglichst viel Geld zu verdienen.« Mit dem Verkauf der App wurde Klein im Jahr 2023 zum Multimillionär. Der plötzliche Reichtum habe ihn verändert, sagt er. »Ich wollte immer mehr. Plötzlich hatte ich das Gefühl, ich entferne mich dadurch von Menschen und einfachen Freuden, die eigentlich viel wichtiger sind im Leben.« Klein gründete die Investmentfirma Karma Capital und gab 90 Prozent seines Vermögens an kleine, gemeinwohlorientierte Initiativen, die nicht profitorientiert sind. Für Antje von Dewitz ist Profit hingegen »überlebenswichtig«, wie sie im Podcast sagt. »Ich bin auf Profit angewiesen, er erlaubt mir, nachhaltig zu wirtschaften und nicht auf Ausbeutung zu setzen, wie andere Unternehmen.« Sie hat das Familienunternehmen Vaude im Jahr 2009 von ihrem Vater übernommen – eine Firma, die Outdoor- und Bergsportartikel verkauft. Von Dewitz richtete die Firma auf Nachhaltigkeit aus, nach eigenen Angaben achtet sie auf faire Arbeitsbedingungen und transparente Lieferketten. Im Podcast spricht die 53-Jährige darüber, wie schwierig es am Anfang war, ihre Ideen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen durchzusetzen. Auch berichtet sie über ihre Erfahrungen als Frau in einer Führungsposition. Am Anfang sei die Belegschaft skeptisch gewesen, erzählt sie. Da seien Fragen gekommen wie: Weiß dein Vater, was du da machst? Doch die soziale Verantwortung des Unternehmens sei ihr immer wichtig gewesen. Für ihr Engagement bekam sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2024 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die aktuelle Podcastfolge von »Frisch an die Arbeit« [https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit] wurde live bei der Führungskräftemesse Future Leader Summit im Congress Center Hamburg (CCH) aufgezeichnet. Rund eine Stunde sprach Host Elise Landschek auf dem Podium mit ihren Gästen Antje von Dewitz und Sebastian Klein zum Thema »Führen mit Verantwortung: Perspektiven auf Macht, Geld und Gesellschaft«. Dieser Podcast ist die gekürzte Fassung der Veranstaltung. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen [https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start]. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot [https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x].

2 de jun de 2026 - 38 min
episode Warum machen Berge glücklich, Anna Kuisle? artwork

Warum machen Berge glücklich, Anna Kuisle?

»Wenn ich morgens aufwache und den Berg sehe, sind diese 30 Sekunden alle Anstrengungen wert«, sagt Anna Kuisle im Podcast »Frisch an die Arbeit« [https://www.zeit.de/serie/frisch-an-die-arbeit]. Die 33-Jährige arbeitet seit fünf Jahren jeden Sommer als Wirtin der Hildesheimer Hütte in den Stubaier Alpen und versorgt dort mit ihrem Team bis zu 70 Gäste. Die Hildesheimer Hütte liegt auf 2.899 Metern Höhe in Tirol und befindet sich zwischen dem Ötztal mit dem Wintersportort Sölden und dem Stubaital. Die hochalpine Lage in der Nähe mehrerer Gletscher macht die Hütte zu einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen. Bevor die Saison beginnt, erzählt Kuisle, muss sie das Team rekrutieren, zusammenstellen und Dienstpläne schreiben, Lebensmittelbestellungen planen und Helikopterflüge organisieren. »Über die Saison müssen ungefähr zehn Tonnen an Lebensmitteln bewegt werden. Mit dem Helikopter kann man pro Flug rund 700 Kilo hochbringen«, erzählt sie. Kuisle ist eigentlich studierte Bauingenieurin und arbeitet im Winter auch als Verkehrsplanerin im österreichischen Innsbruck. Nach einigen Jahren im Büro aber fragte sie sich: »War es das jetzt, oder gibt es vielleicht noch was anderes?« Sie entschied sich, noch einmal auf einer Berghütte zu arbeiten, und blieb. »Ich habe es noch nie bereut«, sagt sie. Zu Kuisles Arbeitsalltag gehören neben der Gastronomie auch Stromausfälle, kaputte Materialseilbahnen und viele Fragen der Gäste zu Wetter, Gletschern und zur Tourenplanung. Gerade auch als junge deutsche Frau habe sie sich ihren Platz unter den Einheimischen und in den Alpen erarbeiten müssen. »Da wird man schon erst mal schief angeschaut«, erzählt sie. Gerade im hochalpinen Gelände beobachtet sie Veränderungen. »Es wird schon anspruchsvoller und gefährlicher«, sagt sie mit Blick auf schmelzende Gletscher und den auftauenden Permafrost. Gleichzeitig erlebt sie einen Wandel bei den Gästen. »Ich glaube, die Menschen werden jünger, weiblicher und essen häufiger vegetarisch oder vegan«, sagt Kuisle. Auch der Alkoholkonsum nehme ab. Die Arbeit auf der Hütte, sagt Kuisle, sei für sie anstrengend, aber auch erfüllend. »Die drei Monate auf der Hütte sind einfach fast ausschließlich Arbeit«, erzählt sie. »Aber ich merke dort so richtig, dass das einfach mein Platz ist.« Im Podcast erzählt Anna Kuisle außerdem, warum die Stimmung auf der Hütte besser wird, wenn der Handyempfang weg ist, was sie tut, wenn sie selbst einmal einen »Hüttenkoller« bekommt und warum sie auch im Winter regelmäßig zu ihrer Hütte wandert. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen]. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen [https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start]. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot [https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x].

19 de may de 2026 - 33 min
Muy buenos Podcasts , entretenido y con historias educativas y divertidas depende de lo que cada uno busque. Yo lo suelo usar en el trabajo ya que estoy muchas horas y necesito cancelar el ruido de al rededor , Auriculares y a disfrutar ..!!
Muy buenos Podcasts , entretenido y con historias educativas y divertidas depende de lo que cada uno busque. Yo lo suelo usar en el trabajo ya que estoy muchas horas y necesito cancelar el ruido de al rededor , Auriculares y a disfrutar ..!!
Fantástica aplicación. Yo solo uso los podcast. Por un precio módico los tienes variados y cada vez más.
Me encanta la app, concentra los mejores podcast y bueno ya era ora de pagarles a todos estos creadores de contenido

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