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O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

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Acerca de O-Ton Allgemeinmedizin: Podcast für die Arztpraxis

O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast für alle, die sich für hausärztliche Themen interessieren. Jede Staffel beschäftigt sich mit einem eigenen Thema – mit dem Fokus darauf, was für Hausärztinnen und -ärzte aktuell relevant ist. Wir berichten das Neueste aus Diagnostik und Therapie, stellen Expertinnen und Experten zu dem jeweiligen Thema vor und diskutieren das Wichtigste für die Praxis. Den Podcast O-Ton Allgemeinmedizin gibt es alle 14 Tage donnerstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Abonnieren Sie uns gerne. Kontakt zur Redaktion unter: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Mehr unter: www.medical-tribune.de/o-ton-allgemeinmedizin • Twitter Medical Tribune: https://twitter.com/MedTrib_medizin • Twitter Jochen Schlabing: https://twitter.com/MT_JSchlabing • Twitter Dr. Werner: https://twitter.com/DrCWerner • LinkedIn Kathrin Strobel: https://de.linkedin.com/in/kathrin-strobel-76b565165 • LinkedIn Jochen Schlabing: https://de.linkedin.com/in/jochen-schlabing-7b551923a • Medical Tribune Deutschland auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/showcase/medical-tribune-de/ • MedTriX Group auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medtrix-group/

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442 episodios

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Herausforderung ärztliche Heimversorgung

In Deutschland leben rund 800.000 Pflegebewohner – chronisch erkrankt, multimorbid und angewiesen auf gut koordinierte ärztliche Versorgung. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus. Hausärzte sind überlastet, Pflegekräfte fehlen, und die Kommunikation zwischen Arztpraxis und Heim funktioniert häufig nicht. Wenn Pflegekräfte anrufen, erreichen sie niemanden. Wenn Ärzte zurückrufen, finden sie keine Ansprechpartner vor Ort. Manchmal dauert es Tage, bis eine ärztliche Reaktion möglich ist. Dr. Irmgard Landgraf, Hausärztin in Berlin-Steglitz, hat dieses Problem für sich gelöst – durch digitale Pflegeheimakten. Seit mehr als 20 Jahren versorgt sie Patienten in Pflegeeinrichtungen und hat wissenschaftlich belegt, wie digitale Vernetzung die Versorgung revolutioniert. Mit ihrem Ansatz sind kürzere Reaktionszeiten möglich, die Patientenergebnisse verbessern sich, Krankenhausaufenthalte nehmen ab, es entstehen erhebliche Kosteneinsparungen – und vor allem profitiert das Pflegepersonal von einer massiven Entlastung. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Landgraf über die Entwicklung der Heimversorgung über drei Jahrzehnte hinweg und beleuchten die spezifischen Herausforderungen, die entstehen, wenn ältere, multimorbide Patienten mit komplexen Medikationsplänen versorgt werden müssen. Wir analysieren das klassische Kommunikationsproblem zwischen Praxis und Heim sowie seine gravierenden Folgen und stellen die digitale Pflegeheimakte als praktischen Lösungsansatz vor – als Möglichkeit des asynchronen Informationsaustauschs, der endlose Telefonmarathons überflüssig macht. Ein weiteres Thema ist auch die Arzneimittelsicherheit: Wie weniger oft mehr ist und wie gezieltes Deprescribing die Polymedikation sinnvoll reduziert. Dr. Landgraf erklärt zudem die unverzichtbare Rolle des Pflegepersonals als „Augen und Ohren" des Arztes und gibt praktische Tipps zur Zeitplanung von Heimbesuchen. Abschließend berichten wir über das Baden-Württemberg-Innovationsfonds-Projekt, seine Ergebnisse und Erfolgszahlen, und diskutieren, warum gute Versorgungsmodelle nicht automatisch zur Regelversorgung werden – sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen. Diese Folge ist für Hausärzte, Allgemeinmediziner und Ärzte mit Heimversorgung gedacht ebenso wie für Praxismanager, Pflegeheimleiter, Pflegekräfte und Gesundheitspolitiker – kurz: für alle, die sich leidenschaftlich für eine bessere Versorgung älterer Menschen einsetzen. https://bit.ly/4hoYfbK

Ayer - 42 min
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Die ePA im Praxischeck

Seit Oktober 2025 sind Praxen und Kliniken verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen. Im Alltag von Millionen Versicherten spielt die ePA-App allerdings noch keine Rolle. Was in digital gut aufgestellten Hausarztpraxen heute schon möglich ist und wo es bei der ePA noch hakt, erzählt Dr. Peter Münster aus Münster. Er gehörte zu den Testern der ePA und weiß, wie wichtig ein gutes Praxisverwaltungssystem für die Nutzung ist. Die wesentlichste Anwendung ist heute die elektronische Medikationsliste: Verordnungen und Abgaben in der Apotheke werden transparent. Der Hausarzt moniert: Krankenhäuser speisen bisher kaum Daten in die ePA ein, Betäubungsmittel-Verordnungen fehlen, Labor- und Befundübertragungen müssen stärker automatisiert werden. Und ohne Volltextsuche bleibt die ePA oft eine unsortierte PDF-Sammlung. Für die Zukunft gilt: Die ePA kann zum digitalen Dreh- und Angelpunkt in der Versorgung werden, wenn Technik und Abläufe zuverlässig und praxistauglich sind sowie Nutzen und Arbeitsersparnis erkennbar werden. https://bit.ly/4hoYfbK

4 de jun de 2026 - 56 min
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60 ist das neue 40: Gegen Gürtelrose impfen?

Herpes-zoster-Impfung in der zweiten Lebenshälfte Viele ältere Menschen fühlen sich fit und jünger als sie sind: 60 ist das neue 40. Beeinflusst das die Impfempfehlungen mit Blick auf Gürtelrose? Dieser Frage geht die aktuelle Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Professor Dr. Jörg Schelling, Martinsried, nach. Die häufigste Ursache für eine Gürtelrose ist die Schwächung des Immunsystems im Alter – auch bei Menschen, die sich jünger fühlen als das im Reisepass angegebene Alter. Darüber hinaus steigern auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder chronische Atemwegserkrankungen das Risiko an Herpes zoster (HZ) zu erkranken. Eine Gürtelrose kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen Ältere und chronisch Kranke sind nicht nur häufiger von Gürtelrose betroffen, sondern sie haben auch ein höheres Risiko für schwere Verläufe und bei bis zu einem Drittel kommt es zu einer Post-Zoster-Neuralgie. Das Ausmaß mit dem die HZ-bedingten neuropathischen Schmerzen die Lebensqualität beeinträchtigen können, wird jedoch häufig unterschätzt. Die Impfung schützt Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Herpes zoster für alle Personen im Alter von mindestens 60 Jahren. Menschen mit einer schweren Grunderkrankung können bereits ab einem Alter von 18 Jahren zu Lasten der GKV geimpft werden. Um die bisher unzureichende Impfquote zu steigern, empfiehlt Schelling, das Thema Impfen bei jedem Patientenkontakt anzusprechen und ggf. mehr als eine Impfung bei einem Termin zu verabreichen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. https://bit.ly/4hoYfbK

28 de may de 2026 - 24 min
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Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte

Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte Die Poliomyelitis gilt vielen als Krankheit aus dem vergangenen Jahrhundert. Doch die Kinderlähmung, wie diese Erkrankung landläufig auch genannt wird, ist noch lange nicht verschwunden und ausgerottet. Das betrifft auch Deutschland. Seit Ende 2024 werden immer wieder impfstoffabgeleitete Polioviren (cVDPV2) in Abwässern verschiedener europäischer und auch deutscher Städte gefunden. Und im Oktober 2025 wurde in einer Hamburger Abwasserprobe erstmals seit über 30 Jahren wieder Polio-Wildvirus Typ 1 in Deutschland nachgewiesen. In dieser Folge spricht Tobias Stolzenberg mit der Epidemiologin Dr. Carolina J. Klett-Tammen, der stellvertretenden Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, über die aktuelle Polio-Lage, den Impfschutz in Deutschland und was Hausärztinnen und Hausärzte wissen und tun sollten. Themen dieser Folge: • Warum ist Polio noch immer ein Thema in der Hausarztpraxis? • Was bedeuten die Funde von Polioviren im deutschen Abwasser? • Poliovirustypen, Impfstoffe, Impfstoffviren: Was ist was? • So ist der Krankheitsverlauf bei Poliomyelitis: Lähmungen sind nicht unbedingt krankheitstypisch – gerade darum ist das Virus so gefährlich. • Impflücken in Deutschland: Was zeigt die HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland? • Das cVDPV2-Paradoxon: Wenn der Impfstoff selbst zum Problem wird. • Polio in Gaza: Was zeigt uns der Ausbruch über die Fragilität der globalen Eradikation? • Was sollten Hausärztinnen und Hausärzte konkret tun? Gast dieser Folge: Dr. Carolina J. Klett-Tammen, Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Klett-Tammen ist Sprecherin des Fachbereichs Global Health in der Deutschen Gesellschaft für Public Health. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Weiterführende Links: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) https://www.helmholtz-hzi.de Deutsche Gesellschaft für Public Health https://www.dgph.info/ HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland Self-reported poliomyelitis vaccination and documentation in adults indicates high uptake: a digital German epidemic panel https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24865-9 RKI-Ratgeber Poliomyelitis (laufend aktualisiert) https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Poliomyelitis.html RKI: Schutzimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Poliomyelitis-Kinderlaehmung/polio-node.html RKI: Nationale Enterovirussurveillance https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Eliminationsprogramme/Kommission-Polioeradikation/Nationale-Enterovirus-Surveillance/nationale-enterovirus-surveillance-node.html MuSPAD – bundesweite Antikörperstudie zu SARS-CoV-2-Infektionen des HZI https://muspad.de WHO Poliovirus IHR Emergency Committee https://www.who.int/groups/poliovirus-ihr-emergency-committee https://bit.ly/4hoYfbK

21 de may de 2026 - 37 min
episode Ethische Grenzen der Ökonomisierung in Kliniken und Arztpraxen artwork

Ethische Grenzen der Ökonomisierung in Kliniken und Arztpraxen

Wie rentabel darf eine Arztpraxis sein – und wo beginnt ein ethisches Problem? In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Redakteurin Anouschka Wasner mit Professor Arne Manzeschke, Ethiker an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, über drängende Fragen im Gesundheitswesen zur Ökonomisierung der Medizin. Was passiert, wenn medizinische Entscheidungen auch davon abhängen, ob sich eine Behandlung rechnet? Warum wird manchmal länger beatmet als medizinisch notwendig – und wer trägt dafür die moralische Verantwortung? Vom DRG-System über Bonuszahlungen und IGeL-Leistungen bis hin zur wachsenden Rolle von Private-Equity-Gesellschaften in der ambulanten Versorgung: Professor Manzeschke ordnet ein, differenziert und benennt, wo für ihn die ethischen Grenzen liegen. Außerdem: Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz im ärztlichen Alltag spielen – und welche Verantwortung bleibt zwingend beim Menschen? Eine nachdenklich machende Folge für alle, die das Gesundheitswesen nicht nur aus der Perspektive der Effizienz denken wollen. Im Podcast erwähnt: Bourdieus Stufen der Ökonomisierung z.B. in: Uwe Schimank und Ute Volkmann, Ökonomisierung der Gesellschaft. In: Andrea Maurer (Hrsg.), Handbuch der Wirtschaftssoziologie, Wiesbaden (VS) Sennett, Richard: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin (Berlin-Verlag) 1998 Literatur zum Thema von Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke: Arne Manzeschke: »Global Health – Wirtschaftsethische Anmerkungen zur Ökonomisierung des deutschen Gesundheitswesens« https://doi.org/10.1515/9783110182521.129 Alexander Michael Dietz, Ralph Charbonnier und Arne Manzeschke (Hrsg.), »Aktiengesellschaft Krankenhaus. Bestimmen ökonomische Ziele medizinisches Handeln?«, Bayreuth (P.C.O.-Verlag) 2007 Friedrich Heubel, Matthias Kettner und Arne Manzeschke (Hrsg.): Die Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Perspektiven. Wiesbaden (VS-Verlag) 2010 Arne Manzeschke: »Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Erwägungen zum moralischen Status eines öffentlichen Gutes«. In: Pflege & Gesellschaft, Heft 1, 14 (2009) https://doi.org/10.1007/978-3-531-92479-3 Arne Manzeschke: »Die effiziente Organisation. Beobachtungen zur Sinn- und Seinskrise der Krankenhäuser«. In: Ethik in der Medizin, Band 23, Heft 4 (2011) Arne Manzeschke: »Ressourcenzuteilung im Gesundheitswesen. Zur Logik der Leistungssteigerung und Effizienzmaximierung und ihren ethischen Grenzen«. In: Kathrin Dengler, Heiner Fangerau (Hrsg.): Zuteilungskriterien im Gesundheitswesen: Grenzen und Alternativen. Bielefeld (Transcript) 2013 researchgate.net/publication/271677946_Die_effiziente_Organisation Arne Manzeschke: »Der Umgang mit finanziellen Anreizen als ethische Herausforderung«. In: Georg Marckmann (Hrsg.): Praxisbuch Ethik in der Medizin, Berlin (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) 2. Aufl., 2022 https://bit.ly/4hoYfbK

7 de may de 2026 - 44 min
Muy buenos Podcasts , entretenido y con historias educativas y divertidas depende de lo que cada uno busque. Yo lo suelo usar en el trabajo ya que estoy muchas horas y necesito cancelar el ruido de al rededor , Auriculares y a disfrutar ..!!
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