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Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"

5 min · 24 de jul de 2026
Portada del episodio Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"

Descripción

"Wir haben mit dem Format sehr gute Erfahrungen gemacht," sagt Schicht. Es gebe hier für relativ viele junge Menschen die Gelegenheit, die richtige Lehrstelle zu finden - auch kurz vor knapp. "Die letzten Jahre haben gezeigt, selbst wenn es nicht zu einem Lehrvertrag kommt, lohnt sich allein schon die Kontaktaufnahme für beide Seiten." VIELE STELLEN SIND NOCH FREI "Es sind in diesem Jahr 60 Ausbildungsbetriebe vor Ort. Und man kann sagen, dass rund 1.400 Ausbildungsstellen noch frei sind. Da ist also ein enormes Potential." Laut der Agentur für Arbeit sind in der Region auch ungefähr so viele junge Menschen noch auf der Suche nach einer Lehrstelle. Es würde also passen. SIND DAS LEHRSTELLEN VON DER RESTERAMPE? "Im Handwerk gibt es natürlich Stellen, die nicht so leicht zu besetzen sind - aus mehreren Gründen. Wir haben zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk schon Probleme, junge Menschen zu finden. Metzger und Metzgerinnen, Bäcker und Bäckerinnen…" Da müsse man Überzeugungsarbeiten leisten, dass das auch tolle Berufe seien. Maschinen würden immer mehr übernehmen, die Arbeitszeiten seien nicht mehr ganz so schlimm und auch hier halte die KI Einzug. "Diese Stellen sind zwar übrig geblieben, aber sie sind deswegen nicht schlechter." KI WIRD AUCH IM HANDWERK IMMER MEHR THEMA "Wir bemerken im Handwerk aktuell einen Anstieg an Bewerbern. Da spielt die KI zunehmend eine Rolle. Die jungen Leute informieren sich schon genau darüber, was in Zukunft passiert und welche Jobs die KI möglicherweise überflüssig macht," sagt Schicht. Die KI könne kein Dach decken, kein Klo reparieren und keine Brötchen backen. "Wir brauchen also immer noch Handwerkerinnen und Handwerker - noch viel mehr als es jetzt gibt." SO SOLLEN DIE ZUKÜNFTIGEN AZUBIS ÜBERZEUGT WERDEN "Sie können bei uns zum Beispiel an einem Handwerks-Parkour teilnehmen. Da können sie unter anderem schauen, wie ein Fenster aufgebaut ist oder wie man ein Dach deckt." Wenn sie etwas gebacken haben, können sie das auch mit nach Hause nehmen. Handwerk sei sicher eine herausfordernde Tätigkeit, auch körperlich. "Aber abends weiß man dann, man hat was geschafft. Und das wird dringend gebraucht. Ohne Handwerk würde unsere Zivilisation zusammenbrechen."

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Portada del episodio Klopp ist neuer Fußball-Nationaltrainer: "Er soll das Rundum-Problemlöser-Komplettpaket sein"

Klopp ist neuer Fußball-Nationaltrainer: "Er soll das Rundum-Problemlöser-Komplettpaket sein"

"Allgemein gab es viel Freude darüber, dass nach doch relativ kurzer Zeit alles klar ist mit Klopp. Kontakt mit seinem Vorgänger Julian Nagelsmann hatte er bisher wohl nicht, will das aber nachholen," erzählt Brockmeier. Früher habe es Trainer-Findungs-Kommissionen gegeben, die wochenlang getagt hätten. "Jetzt war von vornherein klar, man will Klopp, das ist der Wunschkandidat, der soll das Rundum-Problemlöser-Komplettpaket sein." KLOPP HAT VIEL ZU TUN "Deswegen hatte ich auch das Gefühl, dass er nicht ganz so locker unterwegs war, wie er das sonst vielleicht ist. Er hatte schon ernste Momente bei dieser Pressekonferenz. Klopp hat klar gemacht, dass es für ihn eine große Ehre, aber auch eine große Aufgabe ist." Es gehe ihm nicht nur darum, jetzt mal eben die Nationalmannschaft wieder erfolgreich zu machen. Klopp habe gesagt, er wolle den DFB in die Zukunft führen. "Und dafür bringt er auch ne ganze Menge Personal mit: Drei Co-Trainer, einen eigenen Berater, der sich um Strategie und Kommunikation rund um die Nationalmannschaft kümmern soll plus dann ab 2027 Per Mertesacker als neuer Geschäftsführer für Sport beim DFB." Da werde sich auch strukturell einiges ändern. DAS IST DAS NEUE TEAM "Mit zwei der Co-Trainer arbeitet Klopp ja schon lange zusammen, erst in Dortmund, dann in Liverpool: Pepijn Lijnders und Peter Krawietz. Dann als dritter Co-Trainer kommt Sven Bender, mit dem hat er auch in Dortmund schon zusammengearbeitet." Bender solle ein Bindeglied zur Mannschaft sein. Er soll aber auch mit seiner Art, wie er früher Fußball gespielt hat, ein Vorbild sein - sehr robust und sehr kampfbetont. "Außerdem kommt Klopps langjähriger Berater Marc Kosike. Der wird zwar nicht beim DFB angestellt sein, aber eben als Berater fungieren, um die Nationalmannschaft als Komplettpaket bei den Fans zu präsentieren. Per Mertesacker wird dann ab kommendem Jahr Geschäftsführer Sport, der sich vorrangig mit seiner großen Expertise in Sachen Nachwuchsförderung und Scouting einbringen soll. Er ist damit auch für die Nationalmannschaft der Frauen und alle U-Nationalmannschaften zuständig." ES BRAUCHT GEDULD "Klopp hat immer wieder gesagt, lasst uns die Erwartungen nicht ganz so hochschrauben. Es ist ein großer Transfer von der Arbeit eines Vereinstrainers zu der Arbeit eines Nationaltrainers. Du hast deine Mannschaft nicht jeden Tag, wie im Verein, sondern fünf Mal im Jahr. Du kannst nicht, wenn dir irgendein Spielertyp fehlt, einen auf dem Transfermarkt kaufen, sondern du musst mit denen arbeiten, die da sind. Klopp sagt, es ist genug da und er hat sich eine Liste mit 57 Namen von möglichen Spielern aufgeschrieben."

24 de jul de 20264 min
Portada del episodio Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"

Last-Minute-Lehrstellenbörse: "Eine KI kann kein Dach decken"

"Wir haben mit dem Format sehr gute Erfahrungen gemacht," sagt Schicht. Es gebe hier für relativ viele junge Menschen die Gelegenheit, die richtige Lehrstelle zu finden - auch kurz vor knapp. "Die letzten Jahre haben gezeigt, selbst wenn es nicht zu einem Lehrvertrag kommt, lohnt sich allein schon die Kontaktaufnahme für beide Seiten." VIELE STELLEN SIND NOCH FREI "Es sind in diesem Jahr 60 Ausbildungsbetriebe vor Ort. Und man kann sagen, dass rund 1.400 Ausbildungsstellen noch frei sind. Da ist also ein enormes Potential." Laut der Agentur für Arbeit sind in der Region auch ungefähr so viele junge Menschen noch auf der Suche nach einer Lehrstelle. Es würde also passen. SIND DAS LEHRSTELLEN VON DER RESTERAMPE? "Im Handwerk gibt es natürlich Stellen, die nicht so leicht zu besetzen sind - aus mehreren Gründen. Wir haben zum Beispiel im Lebensmittelhandwerk schon Probleme, junge Menschen zu finden. Metzger und Metzgerinnen, Bäcker und Bäckerinnen…" Da müsse man Überzeugungsarbeiten leisten, dass das auch tolle Berufe seien. Maschinen würden immer mehr übernehmen, die Arbeitszeiten seien nicht mehr ganz so schlimm und auch hier halte die KI Einzug. "Diese Stellen sind zwar übrig geblieben, aber sie sind deswegen nicht schlechter." KI WIRD AUCH IM HANDWERK IMMER MEHR THEMA "Wir bemerken im Handwerk aktuell einen Anstieg an Bewerbern. Da spielt die KI zunehmend eine Rolle. Die jungen Leute informieren sich schon genau darüber, was in Zukunft passiert und welche Jobs die KI möglicherweise überflüssig macht," sagt Schicht. Die KI könne kein Dach decken, kein Klo reparieren und keine Brötchen backen. "Wir brauchen also immer noch Handwerkerinnen und Handwerker - noch viel mehr als es jetzt gibt." SO SOLLEN DIE ZUKÜNFTIGEN AZUBIS ÜBERZEUGT WERDEN "Sie können bei uns zum Beispiel an einem Handwerks-Parkour teilnehmen. Da können sie unter anderem schauen, wie ein Fenster aufgebaut ist oder wie man ein Dach deckt." Wenn sie etwas gebacken haben, können sie das auch mit nach Hause nehmen. Handwerk sei sicher eine herausfordernde Tätigkeit, auch körperlich. "Aber abends weiß man dann, man hat was geschafft. Und das wird dringend gebraucht. Ohne Handwerk würde unsere Zivilisation zusammenbrechen."

24 de jul de 20265 min
Portada del episodio Waldbrände in Frankreich außer Kontrolle: Tausende Menschen müssen fliehen

Waldbrände in Frankreich außer Kontrolle: Tausende Menschen müssen fliehen

Die schweren Waldbrände im Südwesten Frankreichs spitzen sich weiter zu. [https://www.tagesschau.de/ausland/europa/waldbraende-suedeuropa-124.html] Allein in der Nacht mussten auf der Halbinsel Cap Ferret erneut mehrere tausend Menschen ihre Häuser und Ferienunterkünfte verlassen. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Das Feuer ist nach Angaben des SWR-Frankreichkorrespondenten Cai Rienäcker weiterhin nicht unter Kontrolle. FEUERWEHR HOFFT AUF REGEN Seit Wochen sorgen anhaltende Hitze, Trockenheit und starker Wind dafür, dass sich die Brände rasant ausbreiten. Allein rund um Bordeaux und im Feriengebiet Biscarrosse sind bereits etwa 5.000 Hektar Land verbrannt. Frankreich hat deshalb über den europäischen Katastrophenschutz Unterstützung angefordert. Im Laufe des Tages sollen Löschflugzeuge aus anderen EU-Staaten eintreffen. Hoffnung macht den Einsatzkräften außerdem die Vorhersage von Gewittern am Abend, die die Lage etwas entspannen könnten.

24 de jul de 20264 min
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Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnt die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), davor, den Erfolg der AfD als rein ostdeutsches Phänomen zu betrachten. Ostdeutschland sei oft ein Seismograf für politische Entwicklungen, die später auch im Rest Deutschlands sichtbar würden, sagt sie im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem. VERTRAUEN IN POLITIK STÄRKEN Kaiser sieht die Ursachen für den Erfolg radikaler Parteien unter anderem im Strukturwandel, wirtschaftlichen Unsicherheiten und dem Gefühl vieler Menschen, abgehängt zu sein. Politik müsse deshalb wieder stärker zeigen, dass sie Probleme löse und verlässlich handle. Glaubwürdigkeit sei dabei entscheidend. Verstöße gegen eigene Maßstäbe schadeten dem Vertrauen in die Demokratie.

24 de jul de 202610 min
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Hightech auf der Plantage: So helfen Roboter bei der Apfelernte

DER ROBOTER IST NICHT HUMANOID "Der Roboter sieht klar aus wie eine Maschine. Er hat weder Füße noch Hände. Stattdessen fährt er auf Ketten. Und obendrauf sind verschiedene Sensoren montiert." Der Roboter habe die Aufgabe sich ein Bild von dem zu machen, was im Obstgarten passiere, erklärt Dietmüller. "Er schaut, wie reif die Äpfel sind, ob es irgendwelche Krankheiten in der Plantage gibt und hilft natürlich bei der Ernte. Außerdem transportiert er die Kisten im Anschluss." PFLÜCKEN KANN DIE MASCHINE NICHT "Momentan noch nicht," sagt der Professor. „Die Idee ist, eine Plattform zu bauen – ähnlich wie ein Traktor. Die nimmt erstmal die Daten auf und erkennt alles, was im Umfeld dieser Obstplantage auftaucht." Der Obstbauer werde unterstützt, weil er nun weiß, wann er ernten kann und wie viele Äpfel auf den Bäumen sind. "Der Roboter, der später auf diese Plattform draufgebaut werden soll, pflückt dann die Äpfel. Das ist aber ein Folgeprojekt. Ich denke, da werden wir in zwei Jahren nochmal ein Update geben können." MENSCHEN BRAUCHT ES NICHT "Der fährt autonom, hat verschiedene Sensoren - unter anderem ein GPS-System - er erkennt die Umwelt und fährt durch die Plantage. Der Roboter stoppt, sobald ein Mensch auftaucht und ich denke auch für Igel." AB WANN LOHNT SICH DER ROBOTER? "Die genauen Investitionskosten haben wir noch nicht. Aber es ist unser Ziel, etwas zu bauen, das verschiedene Anwendungsmöglichkeiten bietet. Der Bauer kann sich ja nicht einen Roboter für beispielsweise 150.000 Euro nur für die Ernte leisten. Es muss ein Gerät sein, welches über das gesamte Jahr einsetzbar ist - auch für den Winterschnitt oder das Ausdünnen."

Ayer5 min