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Wie erkenne ich, wie sicher mein Praxisverwaltungssystem ist, Herr Nelles?

41 min · 7. juli 2026
episode Wie erkenne ich, wie sicher mein Praxisverwaltungssystem ist, Herr Nelles? cover

Beskrivelse

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Sicherheit von Praxisverwaltungssystemen untersucht – und einige Schwachstellen gefunden. Das hat IT-Sicherheitsexperte Frank Nelles nicht überrascht. Verwundert hat ihn aber, dass unter den Schwachstellen teilweise doch recht veraltete Sicherheitslücken waren. Das zeige, dass bei den PVS „noch einiges zu tun ist“. Der BSI-Bericht sollte nach Nelles Ansicht für jeden Praxisinhaber Anlass sein, sein PVS nicht nur nach der Usability, also Gebrauchstüchtigkeit, auszusuchen, sondern auch danach, welche Sicherheitsstandards das System einhält. Das herauszufinden, funktioniert leider nicht ohne einen gewissen Aufwand. Wie das geht – eventuell auch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz –, erzählt Frank Nelles im „ÄrzteTag“-Podcast. Ebenso weist er auf die gängigsten Sicherheitslücken in den Praxen hin, die es Cyberkriminellen leicht machen, an die sensiblen Gesundheitsdaten der Patienten zu kommen. Frank Nelles ist Geschäftsführer der Dataloomx365 GmbH in Berlin und außerdem EU IT Compliance Manager, zertifzierter Datenschutzbeauftragter TÜV und Mitglied im Datenschutz-Netzwerk Berlin. (Dauer: 41 Minuten)

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Wie erkenne ich, wie sicher mein Praxisverwaltungssystem ist, Herr Nelles?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Sicherheit von Praxisverwaltungssystemen untersucht – und einige Schwachstellen gefunden. Das hat IT-Sicherheitsexperte Frank Nelles nicht überrascht. Verwundert hat ihn aber, dass unter den Schwachstellen teilweise doch recht veraltete Sicherheitslücken waren. Das zeige, dass bei den PVS „noch einiges zu tun ist“. Der BSI-Bericht sollte nach Nelles Ansicht für jeden Praxisinhaber Anlass sein, sein PVS nicht nur nach der Usability, also Gebrauchstüchtigkeit, auszusuchen, sondern auch danach, welche Sicherheitsstandards das System einhält. Das herauszufinden, funktioniert leider nicht ohne einen gewissen Aufwand. Wie das geht – eventuell auch mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz –, erzählt Frank Nelles im „ÄrzteTag“-Podcast. Ebenso weist er auf die gängigsten Sicherheitslücken in den Praxen hin, die es Cyberkriminellen leicht machen, an die sensiblen Gesundheitsdaten der Patienten zu kommen. Frank Nelles ist Geschäftsführer der Dataloomx365 GmbH in Berlin und außerdem EU IT Compliance Manager, zertifzierter Datenschutzbeauftragter TÜV und Mitglied im Datenschutz-Netzwerk Berlin. (Dauer: 41 Minuten)

7. juli 202641 min
episode Wie vermeiden Sie die Probleme mit der neuen Versorgungspauschale, Herr Sommerbrodt? cover

Wie vermeiden Sie die Probleme mit der neuen Versorgungspauschale, Herr Sommerbrodt?

Am 1. Juli wird es ernst: Die neue Versorgungspauschale tritt in Kraft. Sie soll die hausärztliche Versorgung von Menschen mit einer einzigen leichten chronischen Erkrankung erleichtern helfen, indem sie eine Dauerbetreuung ermöglicht, ohne in jedem Quartal einen Kontakt erforderlich zu machen. Dadurch sollen Praxen entlastet werden. Im Praxisalltag dürfte diese Maßnahme allerdings krachend scheitern, sagt Christian Sommerbrodt, Abrechnungsexperte und Hausarzt in einer Berufsausübungsgemeinschaft in Wiesbaden. Im „ÄrzteTag“, dem Podcast der Ärzte Zeitung, erläutert Sommerbrodt, der auch Schatzmeister des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands und Landesvorsitzender in Hessen ist, worin die Probleme liegen, die Patienten mit nur einer chronischen Erkrankung zu identifizieren, und warum eine falsche Zuordnung chronisch kranker Patienten am Ende sogar zum Regress führen kann. Zur Erinnerung: Die Pauschale (GOP 03100) soll bei Patientinnen und Patienten angesetzt werden, die unter einer Schilddrüsenerkrankung, einer Fettstoffwechselstörung, einer essenziellen Hypertonie oder unter idiopathischer Gicht leiden. Weitere Bedingung ist, dass sie wegen dieser einen Erkrankung auch nur ein einziges Medikament zu sich nehmen. Sommerbrodt warnt im Podcast, dass viele Praxisverwaltungssysteme nur begrenzt dabei helfen könnten, die Patienten zu identifizieren und beschreibt Bemühungen von Kassenärztlichen Vereinigungen, ihren Mitgliedern mit Fehlerlisten zur Abrechnungskontrolle zu helfen. Nicht zuletzt beschreibt Sommerbrodt „das Verwaltungswirrwarr und eine unendliche Verkomplizierung“, mit der zum Beispiel bei zusätzlichen Besuchen der Patientinnen und Patienten innerhalb eines halben Jahres umgegangen werden muss. Dennoch gebe es Möglichkeiten, die Probleme mit der Pauschale zu umgehen: Im Podcast gibt der Hausarzt aus Wiesbaden Hinweise, wie die relevanten Patienten identifiziert werden und wie sich die Bürokratie mit etwas gründlicherer Kodierung vermeiden lässt. (Länge: 23:10 Minuten)

30. juni 202623 min
episode Rückblick auf 14 Jahre G-BA: Prof. Josef Hecken im Interview cover

Rückblick auf 14 Jahre G-BA: Prof. Josef Hecken im Interview

Zwischen Reformen und Richtungsentscheidungen In dieser Folge von „Die Berliner Stunde – Der gesundheitspolitische Podcast“, aufgenommen auf dem Hauptstadtkongress 2026, zieht Prof. Josef Hecken Bilanz über seine 14 Jahre als unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Als höchstes Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen entscheidet der G-BA maßgeblich darüber, wie gesetzliche Vorgaben in die Versorgungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen übersetzt werden. Zum 30. Juni 2026 übergibt Prof. Hecken den Vorsitz an seine Nachfolgerin Dr. Sonja Optendrenk. Im Gespräch mit der Journalistin Jennifer Timm blickt er zurück auf zentrale Projekte, prägende Entscheidungen und die Herausforderungen seiner Amtszeit. Dabei wird deutlich, welche zentrale Rolle der G-BA im komplexen Gefüge der Gesundheitspolitik spielt – einem Umfeld, das Hecken treffend als „Haifischbecken“ bestätigt.

25. juni 202619 min
episode Werden Praxen durch neue Rechte für Apotheken entlastet, oder befeuert das Konkurrenz, Dr. Schulze? cover

Werden Praxen durch neue Rechte für Apotheken entlastet, oder befeuert das Konkurrenz, Dr. Schulze?

Die Apothekenreform hat starke Proteste bei Ärzteverbänden ausgelöst, weil Pharmazeutinnen und Pharmazeuten damit verstärkt in ärztliches Terrain vordringen: Sie dürfen in Zukunft Patientinnen und Patienten Blut abnehmen, Labor-Schnelltests, zum Beispiel auf bestimmte Viren machen, und sogar eigenverantwortlich rezeptpflichtige Medikamente abgeben. Außerdem dürfen Apotheken ab Juli gegen ein Honorar von 30 Euro auch Videosprechstunden für Patienten vermitteln, die allein vielleicht nicht dazu in der Lage sind. Dr. Christian Schulze, Hausarzt in einer Gemeinschaftspraxis Winterburg im Hunsrück, nimmt im „ÄrzteTag“-Podcast Stellung dazu, wie sich das Verhältnis zu den Apothekern infolge der Reform entwickeln könnte. Im Gespräch begründet er, warum er die Fokussierung auf die Laborwerte im Vergleich zur umfassenden hausärztlichen Anamnese für den falschen Ansatz hält. In der Umgebung von Winterburg hätten sich die Apotheker allerdings bislang noch nicht mit den bereits möglichen Impfungen, zum Beispiel gegen Influenza, hervorgetan. Wie sie jetzt auf die neuen Möglichkeiten reagieren, sei bislang noch schwer vorauszusagen. Ähnlich verhält es sich nach seiner Einschätzung mit der Vermittlung von Videosprechstunden durch Apotheken. Schulze erläutert im Podcast, welche Hürden überwunden werden müssen, um eine Online-Sprechstunde mit Apotheke und Patient zu vereinbaren – und was er von dem Honorar in Höhe von 30 Euro allein für die Vermittlung hält. (Länge: 29:20 Minuten)

23. juni 202629 min