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Tecnología y ciencia
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Acerca de Media Technology Insights - Der Medientechnik-Podcast
Dein Podcast für Technik, Innovation und Vernetzung. Alle vier Wochen gibt es eine neue Episode, in der du alles über neueste Technologien, Trends und Herausforderungen in der Medientechnik erfährst. Wir sprechen mit Fachleuten aus Film, Audio, Eventtechnik und weiteren innovativen Bereichen und bieten dir exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Abonniere uns auf Spotify, Apple Podcasts oder deiner Lieblingsplattform. Hör rein! Entdecke die Zukunft der Technik
#19 Fernsehproduktion im Umbruch: Warum Technik allein nicht reicht mit Dr. Christiane Janusch
In dieser Episode von FKTG Media Technology Insights spricht Host Kim Seidler mit Dr. Christiane Janusch, Geschäftsfeldleiterin Medienbetrieb beim ZDF und Vorstandsmitglied der FKTG. Das Gespräch wurde im Podcaststudio von Studio Hamburg MCI auf der Hamburg Open aufgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Frage, was sich in der Fernsehproduktion derzeit wirklich verändert – jenseits von Tool-Debatten und Einzeltechnologien. Statt über einzelne Systeme zu sprechen, geht es um die grundlegenden Strukturen hinter moderner Medienproduktion: Operating Models, Governance, Betriebsmodelle und die organisatorischen Veränderungen, die mit der technischen Transformation einhergehen. Ausgehend von ihrer Rolle im Medienbetrieb des ZDF beschreibt Christiane Janusch, wie sich Produktionslandschaften in den vergangenen Jahren verändert haben: von stabilen, linearen Produktionsketten hin zu hochvernetzten, hybriden Systemen, in denen Technik, Organisation und Betrieb nicht mehr getrennt betrachtet werden können. Transformation ist in diesem Umfeld kein abgeschlossenes Projekt, sondern ein dauerhafter Zustand. Im Gespräch geht es unter anderem um: * die wichtigsten Treiber des Produktionswandels, etwa Streaming, Automatisierung, Security-Anforderungen und neue Kompetenzprofile * warum viele Transformationsprojekte scheitern, wenn sie ausschließlich als Technologieprojekte gedacht werden * die Rolle von Struktur, Governance und Operating Models in komplexen Produktionsumgebungen * konkrete Governance-Bausteine wie Servicekataloge, Architekturprinzipien, SLAs und Betriebsmodelle * typische Stolpersteine bei der Einführung neuer Technologien – und warum klare Verantwortlichkeiten oft mehr bewirken als neue Tools Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Realität von All-IP-Infrastrukturen im 24/7-Broadcastbetrieb. Während IP-basierte Produktionsumgebungen mehr Flexibilität und Skalierbarkeit versprechen, bringen sie gleichzeitig neue Anforderungen an Betriebssicherheit, Resilienz und Verantwortungsstrukturen mit sich. Das Gespräch beleuchtet, welche Voraussetzungen Organisationen schaffen müssen, um diese Vorteile tatsächlich nutzen zu können. Darüber hinaus geht es um den menschlichen Faktor der Transformation: neue Kompetenzanforderungen, die Rolle von Führung in komplexen Veränderungsprozessen und die Frage, wie Teams aus klassischen Broadcast-Strukturen in vernetzte Produktionsmodelle mitgenommen werden können. Zum Abschluss blickt die Episode nach vorn: Welche Entscheidungen sind heute „No-Regret-Moves“ für Medienorganisationen? Welche Themen werden noch unterschätzt? Und woran lässt sich echte Transformation im Produktionsbetrieb überhaupt messen? Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum sich der Wandel der Fernsehproduktion nicht nur in neuer Technologie zeigt – sondern vor allem in neuen Betriebsmodellen, klarer Governance und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
#18 IT-Betrieb unter Echtzeitdruck: Wie Observability und AIOps Medieninfrastrukturen stabil halten
In dieser Episode von FKTG Media Technology Insights spricht Angela Bünger mit Andreas Jordan, Managing Consultant bei DXC Technology, über ein Thema, das meist im Hintergrund läuft – im Ernstfall aber über Stabilität oder Ausfall komplexer Medien-IT entscheidet: Monitoring, Logging und den Einsatz von KI im IT-Betrieb. Im Fokus steht die Frage, wie sich der Betrieb moderner, hochvernetzter Systeme verändert hat. Klassisches Monitoring mit Dashboards und Schwellenwerten stößt in dynamischen IT-Landschaften zunehmend an Grenzen. Cloud-Infrastrukturen, Microservices und containerisierte Workflows erzeugen eine Komplexität, in der Probleme oft erst sichtbar werden, wenn mehrere Systeme gleichzeitig reagieren. Im Gespräch wird deutlich, warum sich der Fokus vieler Organisationen von reinem Monitoring hin zu Observability und AIOps verschiebt – also zu Ansätzen, die nicht nur Störungen melden, sondern Zusammenhänge analysieren, Muster erkennen und mögliche Probleme frühzeitig identifizieren. Dabei geht es unter anderem um: * den Unterschied zwischen klassischem Monitoring, Observability und AIOps – und warum diese Begriffe im Betrieb komplexer Systeme mehr sind als nur neue Schlagworte * die Rolle von Logs, Metriken und Ereigniskorrelation, wenn es darum geht, Ursachen statt nur Symptome zu erkennen * wie KI helfen kann, Event-Fluten zu reduzieren, Muster zu erkennen und Ursachen schneller einzugrenzen * typische Fehlannahmen beim Einsatz von AIOps – und warum Technologie allein selten die Lösung ist * den Ansatz der „Intelligent Operations“, bei dem Monitoring, Logging, Analyse und Betriebsprozesse zusammengeführt werden Ein besonderer Fokus liegt auf der Übertragbarkeit auf Medien- und Broadcast-Infrastrukturen. Live-Produktion, Playout und Streaming stellen ähnlich hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Latenz und Systemstabilität wie andere kritische IT-Umgebungen. Fehler wirken hier unmittelbar nach außen – Monitoring wird damit zum Frühwarnsystem für den laufenden Betrieb. Zum Abschluss diskutieren Host und Gast, wie sich IT-Betrieb in den kommenden Jahren weiterentwickeln könnte: weniger isolierte Alarme, mehr Kontext, stärker datengetriebene Entscheidungen und ein Betrieb, der zunehmend vorausschauend statt reaktiv arbeitet. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie sich der Betrieb komplexer Medien-IT unter Echtzeitbedingungen verändert – und welche Rolle Daten, Automatisierung und KI dabei künftig spielen.
#17 Das ARD Distribution MAM - mit Franziska Rumpelt, MDR
In dieser Episode von FKTG Media Technology Insights spricht Angela Bünger mit Franziska Rumpelt, Entwicklungsleiterin beim MDR und verantwortlich für das ARD Distribution MAM (D-MAM) – eine zentrale Infrastrukturkomponente der digitalen Transformation der ARD. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Inhalte in einer zunehmend plattformgetriebenen Medienlandschaft effizienter, schneller und konsistenter in digitale Ausspielwege gelangen können. Historisch gewachsene Systemlandschaften, viele manuelle Prozessschritte und fragmentierte Workflows haben in der Vergangenheit häufig zu langen Durchlaufzeiten geführt. Das Distribution MAM soll hier eine zentrale Rolle spielen: als technisches Rückgrat für automatisierte Distributionsprozesse und als verbindende Schicht zwischen Produktion, Redaktion und digitalen Plattformen. Im Gespräch ordnet Franziska Rumpelt das Projekt zunächst in die Digitale Erneuerung der ARD ein und beschreibt, welche Herausforderungen das neue System adressiert – von ineffizienten, historisch gewachsenen Strukturen bis hin zur steigenden Bedeutung schneller digitaler Ausspielung. Ein zentrales Ziel ist dabei eine deutlich verkürzte Time-to-Web, also die Zeit vom fertigen Beitrag bis zur Veröffentlichung auf digitalen Plattformen. Außerdem geht es unter anderem um: * die Rolle des Distribution MAM als infrastrukturelles Herzstück für die digitale Distribution innerhalb der ARD * die technische Architektur des Systems – von Cloud- und Hybridansätzen bis zu unterstützten Streaming- und Medienstandards * zentrale Funktionen wie Ingest, Transcoding, Metadatenverwaltung und plattformübergreifende Ausspielungfür Mediathek, Audiothek und weitere Kanäle * die Automatisierung komplexer Distributions-Workflows und die Bedeutung konsistenter Metadatenstrukturen * den Umgang mit Legacy-Systemen, Migration, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in einer großen öffentlich-rechtlichen Organisation Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung: Projektmethodik, Teamstruktur und erste Erfahrungen aus der Entwicklung. Dabei wird deutlich, dass der Aufbau einer solchen Infrastruktur nicht nur ein Technologieprojekt ist, sondern auch organisatorische Veränderungen und neue Arbeitsweisen mit sich bringt. Zum Abschluss wirft die Episode einen Blick nach vorn: auf den geplanten Rollout, zukünftige Erweiterungen und die Frage, wie sich die Architektur langfristig weiterentwickeln kann – etwa im Hinblick auf KI-gestützte Prozesse, neue Formate oder zusätzliche Distributionskanäle. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie moderne Distributionsinfrastrukturen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk entstehen – und welche Rolle sie für schnelle, barrierefreie und plattformübergreifende Medienangebote spielen.
#16 Neujahrsgruß der FKTG: Was 2026 wirklich ansteht
Zum Start ins neue Jahr richtet FKTG Media Technology Insights den Blick nach vorn: Was erwartet Mitglieder, Freunde und Förderer der FKTG im Jahr 2026? Moderatorin Angela Bünger spricht im Neujahrs-Special mit dem 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Rainer Schäfer, der 2. Vorsitzenden Sonja Langhans sowie Co-Hostin Kim Seidler über die inhaltlichen Schwerpunkte, strategischen Weichenstellungen und wichtigsten Termine des kommenden Jahres. Im Fokus der Episode stehen unter anderem: * die Hamburg Open 2026 und der von der FKTG gestaltete Themenblock rund um Cyber Security * das zentrale Branchenevent des Jahres: die FKTG-Fachtagung 2026 – inklusive Themenschwerpunkten und Call for Papers * Nachwuchsförderung mit Hochschul-Absolventen-Preisen und dem Rudolf-Urtel-Preis * die anstehende Vorstandswahl 2026 und die Weiterentwicklung der FKTG in den Bereichen Content, Community und Events Außerdem erfahrt ihr, wie ihr euch aktiv einbringen könnt – etwa über Vorträge, Preise, Mitgliedschaft oder persönliche Gespräche am FKTG-Stand auf den Hamburg Open. 🎧 Eine Folge für alle, die wissen wollen, wo die FKTG 2026 inhaltlich steht – und wie man Teil davon wird. Mehr über die FKTG: www.fktg.org [http://www.fktg.org/]
#15 2025: Von IP-Realität bis Medien-Souveränität – das Arbeitsjahr der FKTG
In dieser Episode von FKTG Media Technology Insights blicken Kim Seidler, Angela Bünger und Ralph Zahnder gemeinsam auf das FKTG-Jahr 2025 zurück – nüchtern, faktenbasiert und ohne Buzzword-Schnee. 2025 war kein Jahr der Visionen, sondern ein Arbeits- und Engineering-Jahr: IP-basierte Medieninfrastrukturen sind keine Zukunftsversprechen mehr, sondern gelebter Betrieb. Die Diskussion hat sich verschoben – von Möglichkeiten hin zu Messbarkeit, Resilienz und auditierbaren Produktionsprozessen. Im Gespräch geht es unter anderem um: * die Hamburg Open 2025 als sichtbaren Branchentreffpunkt mit konkreten Use-Cases rund um Remote Production, Cloud-Workflows und 5G * das Thüringer Mediensymposium als inhaltlichen Anker zu digitaler Souveränität, C2PA, software-definierter Produktion und vertrauenswürdigen Medienketten * die Rolle der FKTG-Regionalgruppen, die 2025 mit TechTalks, Workshops und Präsenzformaten die fachliche Tiefe für nationale Debatten geschaffen haben * warum sich der Fokus der Branche klar von Visionen hin zu Betriebsfragen verschoben hat: Observability, Latenzmanagement, Vertrauenskanten und SLA-fähige Infrastrukturen Außerdem sprechen die Hosts über die Rolle des FKTG-Journals und des Newsletters als dokumentierte Wissensbasis – und darüber, warum 2025 weniger ein Event-Jahr war, sondern ein Jahr echter fachlicher Substanz. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Medienproduktion heute wirklich funktioniert – und warum die Weichen aus 2025 die Branche bis 2026 und darüber hinaus prägen. Mehr über die FKTG: www.fktg.org [https://www.fktg.org]
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