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Satelliten, Geld, Macht: Wie gefährlich ist Elon Musks Einfluss?

6 min · 12 de jun de 2026
Portada del episodio Satelliten, Geld, Macht: Wie gefährlich ist Elon Musks Einfluss?

Descripción

Mit dem Börsengang seines Raumfahrtunternehmens SpaceX wächst nicht nur Elon Musks Vermögen. [https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/elon-musk-spacex-100.html]Kritiker warnen auch vor einer immer stärkeren Konzentration von wirtschaftlicher, technischer und politischer Macht in den Händen des Tech-Milliardärs. Michael Kolain vom Zentrum für Digitalrechte und Demokratie sieht darin eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen. KONTROLLE ÜBER ZENTRALE DIGITALE INFRASTRUKTUR Nach Einschätzung Kolains verfügt Musk inzwischen über weitreichenden Einfluss auf zentrale Bereiche der digitalen Infrastruktur. Dazu gehörten unter anderem das Satelliteninternet Starlink, die Plattform X sowie KI- und Rechenzentrentechnologien. Besonders beim Satelliteninternet habe SpaceX einen großen Vorsprung: Bereits rund 10.000 Starlink-Satelliten seien im Einsatz, langfristig könnten es 40.000 werden. Dadurch könne Musk erheblichen Einfluss ausüben. Kolain verweist darauf, dass Starlink in Konfliktregionen bereits eine wichtige Rolle spiele. Wer über Kommunikationsinfrastruktur verfüge, könne auch mitentscheiden, wer Zugang zu Informationen habe. KRITIK AN POLITISCHEM EINFLUSS Der Experte sieht Musk zudem als politischen Akteur. Dieser nutze seine Plattformen, um bestimmte politische Positionen zu unterstützen und anderen weniger Reichweite zu geben. Kolain kritisiert, dass Musk dabei kaum wirksam kontrolliert werde. Um Abhängigkeiten zu verringern, müsse Europa nach seiner Ansicht stärker in eigene Zukunftstechnologien investieren. Derzeit liege die EU etwa beim Aufbau eigener Satellitennetze deutlich hinter den USA und China zurück. Die politischen Antworten auf die wachsende Macht großer Tech-Konzerne seien bislang noch zu zögerlich, so Kolain.

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Portada del episodio Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie

Shopping und Banking: Risiko von Online-Betrug so hoch wie nie

Ob Online-Shopping oder Online-Banking – vieles erledigen wir mittlerweile im Internet. Weil es sich als praktisch und zeitsparend etabliert hat, aber es gibt eine Kehrseite: Umso mehr Geld und sensible Daten wir durchs Internet schicken, desto mehr Gelegenheiten bieten sich für Online-Betrug. Das Risiko, Opfer von Zahlungsbetrug oder einer anderen Form von Cybercrime zu werden, war noch nie so hoch wie heute. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant weiter und davon profitieren auch die Falschen. Betrüger nutzen mittlerweile standardmäßig KI, um Fake-Shops herzustellen, Fake-Profile oder Phishing-Mails massenhaft weiterzuverbreiten. Beides zusammengenommen erkläre die Zunahme, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur bei "Finanztip", im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel. Dabei seien Online-Shops am riskantesten, was die Zahl der Fälle angeht. Was die Höhe der gestohlenen Geldbeträge angeht, sei Banking gefährlicher. > „Wenn sich Kriminelle über Umwege Zugang zu meinem Konto verschaffen, ist das finanzielle Schadenspotenzial natürlich noch viel höher.“ > > > Quelle: Saidi Sulilatu, Chefredakteur "Finanztip" Das bestätigen auch die Zahlen aus dem neuen "Cybersicherheitsmonitor", den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik jährlich erstellt. Demnach wurden mehr als 10 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten Opfer von Cyberkriminalität, wobei sich die meisten Fälle mit 22 Prozent beim Onlineshopping ereignet haben, 13 Prozent beim Online-Banking. WIE KRITISCHES HINTERFRAGEN GELINGT Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt Sulilatu, im Internet grundsätzlich mit einem kritischen Bewusstsein unterwegs zu sein. Damit ließen sich zum Beispiel direkte Kontaktaufnahmen in Form von Mails oder SMS kritisch hinterfragen: "Kann das wirklich sein, dass das eine SMS von dem jeweiligen Shop ist? Und würde es überhaupt Sinn machen, dass mich ein Shop oder auch eine Bank tatsächlich von sich aus kontaktiert?" Sobald etwas seltsam oder verdächtig wirkt: Beim Shop oder der Bank direkt anrufen, nachfragen und auch dabei das kritische Bewusstsein angeschaltet lassen. Hilfreich sei außerdem der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. [https://www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560] PASSWÖRTER SICHERN UND SCHÜTZEN Grundsätzlich sei wichtig, die Übersicht zu behalten, was man wo bestellt habe. Und ein gutes Passwort-Management: "Es gibt viel zu viele Fälle, wo Leute sehr einfache Passwörter benutzen oder das gleiche Passwort bei zu vielen Shops oder Seiten." Besser: Passkeys einrichten, eine moderne Methode, die "relativ sicher" sei. Das E-Mail-Passwort sei dabei "ein ganz besonders schützenswertes", betont der Finanzexperte. Dies sei meist der Ausgangspunkt für andere Logins und die Verwaltung von Passwörtern. Sollte man trotz Vorsichtsmaßnahmen Opfer von Cyberkriminalität werden, rät Saidi Sulilatu im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel vor allem eins: schnell sein. Bank informieren, Karten sperren, Passwörter ändern und bei einem finanziellen Schaden zur Polizei gehen.

12 de jul de 20265 min
Portada del episodio "Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

"Kollagen-Präparate bringen alle nichts" – was stattdessen gegen Falten hilft

Weniger Falten, straffere Haut, mehr Glow – all das versprechen Kollagen-Produkte. Kollagen ist ein körpereigenes Protein und zentraler Baustein des Gewebes. Es gibt ihm Stabilität, Festigkeit und Elastizität. Im Laufe des Lebens sinkt die körpereigene Kollagen-Produktion, was unter anderem Falten entstehen lässt. Da liegt es nahe, dass viele von außen unterstützen wollen. Der Markt an Nahrungsergänzungsmitteln bietet eine riesige Bandbreite an Kollagen-Präparaten [https://www.swr.de/leben/verbraucher/kollagenprodukte-100.html]. Die Dosierung solcher Mittel sei egal, sagt SWR Aktuell-Ernährungsexpertin Anna Dandekar, denn: "Tatsächlich bringen diese Mittel alle nichts." Unabhängige Studien belegten dies. Viel wichtiger sei es, an anderer Stelle nachzujustieren. TIPP: GESUNDE ERNÄHRUNG MIT VITAMIN C UND EIWEISS "Was tatsächlich hilft, um Falten vorzubeugen und lange gesund und schön auszusehen, ist auf Alkohol, Nikotin und Sonneneinstrahlung zu verzichten. Außerdem ausreichend zu trinken, Sport zu machen und sich gesund zu ernähren." Dabei seien für die Kollagen-Produktion Vitamin C und Eiweiß entscheidend. Das Geld für Kollagen-Präparate könne man sich sparen, meint Ernährungsexpertin Anna Dandekar im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

12 de jul de 20264 min
Portada del episodio Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues"

Filmtipp: "Vaiana" als Realfilm - "Kaum was Neues"

DIE STORY "Der Film ist weder technisch veraltet noch erzählerisch aus der Zeit gefallen", sagt SWR Aktuell-Filmkritikerin Anna Wollner. Deshalb wirke der Film so, als ob er vor allem deshalb entstanden sei, weil Disney erfolgreich darin geworden ist, das eigene Archiv auszuschöpfen. "Die Geschichte bleibt identisch." Es geht um das Mädchen Vaiana, das sich aufmacht, seine Heimatinsel zu retten. Das Ökosystem ist aus dem Gleichgewicht geraten. Vaiana muss das Herz der Göttin Te Fiti zurückbringen, das der Halbgott Maui vor langer Zeit gestohlen hatte. DIE SCHAUSPIELER Den Unterschied in der Realverfilmung machten die Schauspieler, meint Wollner. Catherine Laga’aia, die Vaiana in der Hauptrolle besetzt, spielt ihre Rolle ruhiger und nachdenklicher als die eigentliche Animationsfigur. "Genau dadurch verliert die Geschichte etwas", findet Wollner und beklagt fehlende "Leichtigkeit". Anders bei der Figur Maui, gespielt von Dwayne Johnson. Statt Maui als den selbstverliebten Muskelprotz zu spielen, spürten die Zuschauer, was Johnson die Rolle von Maui bedeute, sagt Filmkritikerin Wollner, die mit Dwayne Johnson gesprochen hat. "Für ihn steckt in dieser Figur ganz offensichtlich ein Stück Familiengeschichte und polynesische Identität. Diese Verbindung verleiht seiner Figur eine Wärme, die man in vielen seiner anderen Rollen gar nicht erst sieht." DAS FAZIT "Es bleibt ein Film, der erstaunlich wenig falsch macht", sagt Anna Wollner und fügt hinzu: "Nur es entsteht aus all dem kaum was Neues." Der Film hinterlasse längst nicht den Eindruck wie einst vor zehn Jahren, meint Filmkritikerin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

Ayer4 min
Portada del episodio Frühstücks-Quarch: Feste verlangen, dass wir etwas bestimmtes feiern

Frühstücks-Quarch: Feste verlangen, dass wir etwas bestimmtes feiern

Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche geht's um kleine und größere Weinfeste [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/freiburg/badische-weinkoenigin-2026-gewaehlt-100.html], traditionelle Stadtfeste und Jahrmärkte: Der Juli ist nämlich der Monat, in dem die öffentlichen Festaktivitäten hochgefahren werden. Sie sind sozialer Kitt, gelebtes Brauchtum - und genau das will der Philosoph sehen. FESTE JA - KOMMERZ NEIN DANKE Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler sagt Quarch: "Ich meine, das deutsche Verb 'feiern' verlangt streng genommen ein Akkusativobjekt - also etwas, das gefeiert wird." Das könne von der Kirchweih über ein Vereinsjubiläum bis hin zum Wandel der Jahreszeiten alles Mögliche sein, aber die Feste dürften nicht beliebiger Kommerz werden [https://www.swr.de/swraktuell-radio/besuch-auf-dem-volksfest-wetter-und-geldbeutel-entscheiden-feste-feiern-cannstatter-wasen-100.html]. "Das ist es dann auch, worin sich die Menschen treffen - also, was das Fest zu einem sozialen Ereignis macht."

Ayer5 min
Portada del episodio Neues Heizungsgesetz: weniger Förderung, günstigere Wärmepumpe?

Neues Heizungsgesetz: weniger Förderung, günstigere Wärmepumpe?

"Es ist nicht so, dass die Förderung komplett eingestellt wird", beruhigt Anne Held, Geschäftsführerin der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur. Man befinde sich aktuell in der Umstellungsphase, prinzipiell gehe die Förderung weiter. Allerdings unter neuen Bedingungen, die am 21. Juli in Kraft treten sollen. Für den Einbau von Wärmepumpen und anderen klimafreundlicheren Heizungen gibt es in Zukunft weniger Zuschüsse vom Staat. Die Regierung begründet diesen Schritt mit Sparzwängen. Außerdem soll es künftig eine stärkere soziale Staffelung bei der Heizungsförderung geben. "Die Tatsache, dass Haushalte mit einem geringen Einkommen gezielt stärker unterstützt werden, ist in der Tendenz eine gute Sache", so Held. Schaue man aber genauer hin, lägen die Grenzen bei einem doch sehr geringen Einkommen. Da diese einkommensschwachen Menschen aber selten im Besitz von Eigentum in Form einer Immobilie seien, komme die soziale Staffelung nicht so stark zum Tragen. PREIS FÜR WÄRMEPUMPEN KÖNNTE SINKEN Was bleibe, sei die Hoffnung, dass die Preise für Wärmepumpen sinken, sagt Held. Im europäischen Ausland seien Wärmepumpen schon günstiger, was nahelege, dass die hohen Preise in Deutschland auf die Förderung zurückzuführen seien, so die Energieexpertin. Wichtig sei es, sich eine langfristige Heizungslösung für sein Wohngebäude zu überlegen, sich frühzeitig zu informieren und verschiedene Angebote einzuholen. Warum der Blick auf die Anschaffungskosten zwar wichtig, aber nicht ausschlaggebend für eine Entscheidung sein sollte, erklärt Anne Held von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.

10 de jul de 20265 min