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Mehr Payment & Banking Fintech Podcast
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech. Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst. Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking. Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind: - André Bajorat - Maik Klotz - Nicole Nitsche - Kilian Thalhammer - Jochen Siegert Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech! Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
Episode 06_26: AI in Finance: KI-Agenten außer Kontrolle? Sicherheitslücken, Regulierung und neue Player
mit Maik Klotz und Sascha Dewald In Folge 6 von AI in Finance von Sascha und Maik geht es über eine Woche voller KI-Dynamik: von gehackten Agenten-Plattformen über neue Tools bis hin zu geopolitischen Spannungen rund um AI. Im Fokus stehen Sicherheitsrisiken, regulatorische Fragen und die Auswirkungen auf die Finanzbranche. Es geht um: * Hack der McKinsey-KI-Plattform „Lily“ * Risiken durch KI-Agenten und neue Angriffsvektoren * Claude Copilot, Perplexity, NVIDIA und neue Agenten-Tools * Praktische Use Cases für Agentic AI * Politische Entwicklungen in den USA rund um Anthropic und Militär-KI * EU AI Act und Verzögerungen bei Hochrisiko-KI * Virtuelle Karten und Agentic Payments * Infrastruktur- und Plattformthemen im AI-Finance-Umfeld Shownotes KI-Agent hackt McKinseys interne KI-Plattform Lilli in 2 Stunden: https://codewall.ai/blog/how-we-hacked-mckinseys-ai-platform [https://codewall.ai/blog/how-we-hacked-mckinseys-ai-platform] Claude Cowork: Dispatch als Research Preview gestartet: https://stadt-bremerhaven.de/claude-cowork-dispatch-als-research-preview-gestartet/ [https://stadt-bremerhaven.de/claude-cowork-dispatch-als-research-preview-gestartet/] Pentagon bricht mit Anthropic – Streit um KI in Waffensystemen eskaliert: https://stadt-bremerhaven.de/pentagon-bricht-mit-anthropic-streit-um-ki-in-waffensystemen-eskaliert/ [https://stadt-bremerhaven.de/pentagon-bricht-mit-anthropic-streit-um-ki-in-waffensystemen-eskaliert/] The Pentagon is planning for AI companies to train on classified data, defense official says: https://www.technologyreview.com/2026/03/17/1134351/the-pentagon-is-planning-for-ai-companies-to-train-on-classified-data-defense-official-says/ [https://www.technologyreview.com/2026/03/17/1134351/the-pentagon-is-planning-for-ai-companies-to-train-on-classified-data-defense-official-says/] OpenAI zieht die Reißleine: Fokus statt „Do Everything“: https://the-decoder.de/openai-faehrt-nebenprojekte-zurueck-und-will-sich-auf-coding-und-geschaeftskunden-konzentrieren/ [https://the-decoder.de/openai-faehrt-nebenprojekte-zurueck-und-will-sich-auf-coding-und-geschaeftskunden-konzentrieren/] OpenAI: Fokus auf B2B: https://www.wsj.com/podcasts/tech-news-briefing/tnb-tech-minute-openai-plans-to-refocus-company-around-business-applications/a9082573-99b9-4372-bd33-6326092260f1 [https://www.wsj.com/podcasts/tech-news-briefing/tnb-tech-minute-openai-plans-to-refocus-company-around-business-applications/a9082573-99b9-4372-bd33-6326092260f1] NVIDIA stellt NemoClaw für OpenClaw vor: https://www.nvidia.com/en-us/ai/nemoclaw/ [https://www.nvidia.com/en-us/ai/nemoclaw/] NVIDA Gate um DLSS5: AI Slop im Gaming?: https://stadt-bremerhaven.de/kein-ai-slop-nvidia-verteidigt-dlss-5/ [https://stadt-bremerhaven.de/kein-ai-slop-nvidia-verteidigt-dlss-5/] Personal Computer, by Perplexity: https://www.youtube.com/watch?v=f9mjOnznkNA [https://www.youtube.com/watch?v=f9mjOnznkNA] Alibabas KI-Agent mit dem Namen CoPaw: https://github.com/agentscope-ai/CoPaw [https://github.com/agentscope-ai/CoPaw] Tencent bringt mit QClaw eigenen OpenClaw Klon: https://www.linux-magazin.de/news/chinesischer-technologieriese-tencent-startet-beta-fuer-eigenen-ki-agenten/ [https://www.linux-magazin.de/news/chinesischer-technologieriese-tencent-startet-beta-fuer-eigenen-ki-agenten/] Experian bringt Kredit-Score-Vergleiche in ChatGPT für UK-Verbraucher: https://financialit.net/news/lending/experian-and-openai-launch-uks-first-credit-score-app-chatgpt [https://financialit.net/news/lending/experian-and-openai-launch-uks-first-credit-score-app-chatgpt] Agentcard bringt Kreditkarten in Claude: https://agentcard.sh/ [https://agentcard.sh/] EU verschiebt vermutlich KI-Regeln für Hochrisiko-Systeme: https://the-decoder.de/eu-rat-billigt-position-zu-ki-erleichterungen-fristen-fuer-hochrisiko-systeme-sollen-2027-und-2028-greifen/ [https://the-decoder.de/eu-rat-billigt-position-zu-ki-erleichterungen-fristen-fuer-hochrisiko-systeme-sollen-2027-und-2028-greifen/] Tools: Cringebot3000: https://www.cringebot3000.com/ [https://www.cringebot3000.com/] Gamma: https://gamma.app/ [https://gamma.app/] Disclaimer Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir, euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!
#558: CEO von IDnow spricht über digitale Identität
Jochen Siegert spricht mit Andreas Bodczek, CEO von IDnow Im Payment & Banking Podcast spricht Jochen Siegert mit Andreas Bodczek, CEO von IDnow, über die Entwicklung von KYC und der EUDI Wallet in Europa. IDnow hat sich in den letzten zehn Jahren von der reinen Video-Identifikation wegentwickelt. Heute entfallen über 60 Prozent der Transaktionen auf automatisierte Verfahren. Rund 40 Prozent des Umsatzes werden mittlerweile außerhalb des deutschen Heimatmarktes generiert, wobei Frankreich nach einer Akquisition ein Kernmarkt ist. Die regulatorische Welle 2027 Mit der Umsetzung von EIDAS 2.0 und der Einführung der EUDI-Wallets ab 2027 erwartet Bodczek eine Zunahme der Komplexität. Wallet-Vielfalt: Schätzungen gehen von bis zu 100 verschiedenen privaten und staatlichen Wallets aus, die Institute akzeptieren müssen. Orchestrierung: Der Fokus von IDnow verschiebt sich darauf, diese Vielzahl an Schnittstellen für Unternehmen in einer Plattform zu bündeln. Harmonisierung: Die EU-weiten Standards werden lokale Insellösungen ablösen und den Wettbewerb durch außereuropäische Player verschärfen. Conversion und Betrugsprävention Die Wahl des Ident-Verfahrens beeinflusst die Abbruchraten massiv. Während Video-Ident bei ca. 85 Prozent liegt, ermöglichen automatisierte Verfahren (z. B. eID via NFC) Quoten von über 90 Prozent. Im Bereich Sicherheit setzt das Unternehmen verstärkt auf Score-basierte Risikoanalysen. Dabei werden neben dem Ausweisdokument auch Gerätesignale und Verhaltensmuster geprüft, um Deepfakes und professionelle Betrugsversuche zu erkennen. Marktprognose Bodczek erwartet eine deutliche Konsolidierung: In drei bis fünf Jahren werden voraussichtlich nur noch zwei bis drei große Anbieter den europäischen Markt für Identität und Betrugsprävention maßgeblich bestimmen. Das gesamte Gespräch über die Zukunft der digitalen Identität und die Herausforderungen für den europäischen Finanzmarkt hört ihr in der aktuellen Folge unseres FinTech Podcasts.
Alles Legal #130: Third-Party-Provider im AML: Auslagerung, Verantwortung & neue EU-Vorgaben
Dana Wondra spricht mit Sebastian Glaab von Annerton Externe Dienstleister sind aus der Geldwäscheprävention kaum noch wegzudenken. Ob Identitätsprüfung per Videoident oder digitale Lösungen rund um eIDAS – viele Prozesse laufen heute über Third-Party-Provider. In der neuen Folge von „Alles Legal – Fintech Recht kompakt“ sprechen Dana Wondra und Sebastian Glab darüber, was das regulatorisch bedeutet und warum sich genau hier gerade viel verändert. Im Zentrum steht die Frage, wie weit Auslagerung künftig noch gehen darf. Während externe Anbieter bisher eine zentrale Rolle bei KYC-Prozessen gespielt haben, zeigt sich im neuen EU-AML-Regime eine klare Tendenz: Mehr Verantwortung soll zurück in die Institute. Strategische Entscheidungen, Risikoanalysen und zentrale Steuerungsfunktionen sollen nicht mehr vollständig ausgelagert werden können. Das bedeutet allerdings nicht, dass Third-Party-Provider verschwinden. Vielmehr verändert sich ihre Rolle. Sie bleiben wichtig, etwa bei Identifizierungsverfahren oder technischen Lösungen, müssen sich aber stärker an regulatorischen Anforderungen ausrichten. Für Institute heißt das: Die Verantwortung bleibt immer im eigenen Haus, auch wenn Prozesse extern unterstützt werden. Besonders sichtbar wird dieser Wandel bei der Identitätsprüfung. Verfahren wie Videoident stehen zunehmend zur Diskussion, während europaweit standardisierte Lösungen – etwa auf Basis der eIDAS-Verordnung – an Bedeutung gewinnen. Ziel ist eine einheitlichere, sicherere und stärker harmonisierte Identifizierung innerhalb der EU. Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen in der Praxis. Nicht alle bisherigen Auslagerungsmodelle lassen sich eins zu eins in das neue System übertragen. Gerade beim Monitoring oder bei bestimmten Prüfprozessen bleibt vieles künftig beim verpflichteten Unternehmen selbst. Das sorgt für Unsicherheit und erhöht den Bedarf an klaren internen Strukturen. Der Podcast macht damit deutlich: Third-Party-Provider bleiben ein wichtiger Bestandteil der Geldwäscheprävention – aber unter neuen Vorzeichen. Entscheidend wird sein, wie gut sich externe Lösungen und interne Verantwortung miteinander verbinden lassen.
3x3=10 #16: Payment für eine Generation ohne Geduld: Warum Technologie allein nicht reicht
Live von der PEX sprechen wir im Podcast „3x3=10“ mit Max Schwarz, Ex Founder & CMO bei Ruuky, über eine Frage, die viele Banken noch unterschätzen: Wie erklärt und vermarktet man Banking- und Payment-Produkte für „die junge Zielgruppe“? Denn diese Zielgruppe hat ein ziemlich feines Radar. Sie merkt sofort, wenn Marken „krampfhaft cool“ sein wollen und ihre Sprache imitieren. Das Problem daran ist nicht nur Stil. Payment ist ein Vertrauensprodukt. Wenn sich Kommunikation schon aufgesetzt anfühlt, glaubt man dem Produkt erst recht nicht. Authentizität schlägt Jugendsprache. Augenhöhe schlägt Anbiederung. Gleichzeitig hat sich die Payment-Realität verändert. Früher ging es bei jungen Zielgruppen oft um Taschengeld, Sparen und „Heranführen“. Heute wird Payment deutlich früher relevant und vor allem funktionaler: Online-Gaming, digitale Käufe, Paid Content, Abos, sofortige Verfügbarkeit. Und damit steigen die Erwartungen an Klarheit, Kontrolle und Reibungslosigkeit. Natürlich braucht es die passenden Features: kontrollierte Zahlungsfunktionen, Limits, Elternintegration, digitale Zahlmöglichkeiten. Aber das ist nur die Eintrittskarte. Der Differenzierer ist Nähe zur Lebensrealität dieser Generation. Und genau daran fehlt es klassischen Banken oft strukturell: Teams, Prozesse und Kommunikationslogik sind weit weg von 14–18. Und das ist nur der Anfang. In der Folge gehen wir auch noch tiefer: • Wie man Authentizität im Marketing wirklich hinbekommt, ohne sich zu verkleiden • Welche konkreten „First Payment Moments“ den Ton setzen und warum der erste Frust so teuer ist • Wie ein gutes Rollenmodell zwischen Jugendlichen und Eltern aussieht, ohne dass es nach Überwachung schmeckt • Warum viele Banken an der Stelle scheitern, an der Vertrauen entstehen müsste: Onboarding, Support, Tonalität im Problemfall • Und wie Creator und Community nicht nur Reichweite bringen, sondern Produktfeedback und Glaubwürdigkeit Unsere Takeaway-Idee in einem Satz: Wer Youth-Banking ernst meint, braucht nicht nur Technologie, sondern echte Nähe durch Empathie, Beteiligung und authentische Kommunikation. Zwischen Produkt und Perspektive. Zwischen Kontrolle und Vertrauen. Zwischen „wir senden“ und „wir bauen gemeinsam“.
#557: KI im Inkasso: Wie Fintechs das Forderungsmanagement digital verändern
mit Nicole Nitsche, Maik Klotz und Stephan Stricker, CEO und Gründer von PAIR Finance Offene Rechnungen, Mahnungen, Inkasso – für viele Menschen sind das Themen, die mit Druck und Stress verbunden sind. Im neuen Payment & Banking Podcast schauen wir genau dorthin, wo es wehtut – und fragen, wie Künstliche Intelligenz diese Branche gerade grundlegend verändert. Unser Gast: Stephan Stricker, CEO und Gründer von PAIR Finance. 2016 hat er ein Fintech gestartet, das von Anfang an auf KI, Daten und Verhaltensökonomie gesetzt hat – lange bevor ChatGPT und große Sprachmodelle in aller Munde waren. Heute ist PAIR Finance in mehreren europäischen Ländern aktiv, steuert sein Wachstum aus dem neuen Headquarter in Berlin und gilt als einer der innovativsten Player im digitalen Inkasso. Im Gespräch geht es um drei große Linien: Die Gründerstory: Warum brauchte es aus Stephans Sicht ein „Inkasso neu gedacht“ – digital, datengetrieben und fairer? Wie fühlt es sich an, auf KI zu setzen, wenn der große Hype erst Jahre später einsetzt? Der „ChatGPT-Moment“: Wie hat PAIR Finance intern den Aufstieg von LLMs erlebt? Was hat sich an Produkten und Prozessen verändert – bis hin zu AI Agents, die im Kundenservice eigenständig Anfragen verstehen, strukturieren und beantworten können? Expansion und Kultur: Wie baut man aus einem Berliner Start-up einen europäischen Player, ohne die ursprüngliche Gründungsphilosophie zu verlieren? Welche kulturellen und regulatorischen Überraschungen warten, wenn man Inkasso in ganz Europa neu denkt? Besonders spannend: Wir sprechen über den Mythos des KI‑Misstrauens und darüber, warum KI im Inkasso nicht automatisch als Bedrohung wahrgenommen wird – sondern laut aktueller Studien sogar dazu beitragen kann, emotionalen Stress zu reduzieren und Konflikte schneller konstruktiv zu lösen. Stephan erklärt, wie PAIR Finance Kundenzufriedenheit im Spannungsfeld von Gläubigerinteressen, Regulierung und Verbraucherperspektive misst – und wo ganz bewusst immer noch Menschen im Zentrum der Entscheidungen stehen. Zum Abschluss wird es persönlich: Wie hat sich Stephans Rolle vom Gründer, der alles selbst in die Hand nimmt, zum CEO eines europäischen KI‑Fintechs verändert? Welche Eigenschaften brauchte es, um die letzten Jahre zu überstehen – und welche drei Learnings würde er heute allen mitgeben, die ein eigenes KI‑Fintech gründen wollen? Jetzt reinhören – und erfahren, wie KI‑getriebenes Forderungsmanagement in Europa neu gedacht wird.