
Deutsch
Kostenlos bei Podimo
Starte jetzt und verbinde dich mit deinen Lieblingspodcaster*innen
Mehr Payment & Banking Fintech Podcast
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech. Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst. Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking. Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind: - André Bajorat - Maik Klotz - Nicole Nitsche - Kilian Thalhammer - Jochen Siegert Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech! Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
Alles Legal #126: KI-Regulierung in der Praxis: Was die Aufsicht zu KI im Finanzsektor wirklich sehen will
mit Dana Wondra & Josefine Spengler von Annerton In Teil 2 unserer Reihe zu „AI in Finance“ geht es um die Praxis: Wie prüft die Aufsicht KI konkret? Und worauf müssen sich Banken und Zahlungsdienstleister einstellen? Dana Wondra und Josefine Spengler beleuchten, warum KI regulatorisch keine Sonderwelt bildet, sondern konsequent in bestehende Aufsichtsstrukturen eingeordnet wird. Zentraler Punkt: Für die Aufsicht ist KI kein Innovationsprojekt, sondern zunächst ein IT- bzw. IKT-System mit besonderen Risiken. Entsprechend wird sie unter bestehenden Rahmenwerken geprüft – insbesondere unter DORA. Entscheidend ist nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie sie organisatorisch eingebettet, überwacht und gesteuert wird. In Prüfungen stehen deshalb sehr grundlegende Fragen im Fokus: Wer trägt Verantwortung für KI-gestützte Entscheidungen? Wie wird das Modell entwickelt und validiert? Wie wird es überwacht? Und wie lassen sich Entscheidungen erklären? Governance, Nachvollziehbarkeit und Kontrollierbarkeit rücken damit stärker in den Mittelpunkt als technische Leistungskennzahlen. Besonders komplex wird es dort, wo DORA und der EU AI Act gleichzeitig wirken. Während DORA operative Resilienz, Risikomanagement und Drittparteiensteuerung adressiert, verfolgt der AI Act einen risikobasierten Ansatz mit Anforderungen an Transparenz, Dokumentation und menschliche Aufsicht. Für Institute bedeutet das: KI-Governance darf nicht in Silos organisiert werden. Wer regulatorische Anforderungen getrennt behandelt, riskiert Parallelstrukturen statt eines integrierten Steuerungsmodells. Internationale Diskussionen – unter anderem auf OECD-Ebene – zeigen zudem, dass weniger neue Regeln das Problem sind, sondern deren Anwendung auf dynamische, komplexe Systeme. Die Aufsicht entwickelt sich daher weiter: weg von reinen Momentaufnahmen, hin zu laufender Überwachung und stärker dialogorientierten Prüfungen. Fazit: Die Zukunft der KI-Regulierung entscheidet sich nicht im Gesetzbuch, sondern in der praktischen Steuerbarkeit. KI ist kein reines IT-Thema mehr, sondern eine Managementfrage. Wer sie einsetzt, muss erklären können, wie Entscheidungen zustande kommen, wie Risiken überwacht werden und wie im Zweifel eingegriffen wird. Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
#554: KI im Banking-Backoffice: Effizientere Prozesse bei Pfändung und Insolvenz
Mit Kevin Hackl & Konstantin Kotulla von Porters Mit seinem frisch gegründeten Venture Porters adressiert Konstantin Kotulla (früher verantwortlich für Growth bei Upvest) einen zentralen Engpass im modernen Banking. Während die Benutzeroberflächen vieler Finanzdienstleister heute nahtlos funktionieren, hinkt die Effizienz im Backoffice oft hinterher – insbesondere bei regulatorisch komplexen und arbeitsintensiven Prozessen wie Kontopfändungen oder dem Insolvenzmanagement. Wir schauen mit Konstantin hinter die Kulissen eines AI-native Outsourcing Partners, der diese operativen Hürden durch den Einsatz von KI systematisiert und Banken dabei unterstützt, regulatorische Risiken in skalierbare Prozesse zu überführen. Wir beleuchten wir, warum klassische Auslagerungsprozesse und bisherige Automatisierungsansätze heute oft an ihre Grenzen stoßen, wenn Dokumente unstrukturiert und rechtliche Anforderungen komplex sind. Wie das technische Setup von Porters konkret aussieht, welche Wachstumschancen jenseits des Themas Pfändungen bestehen und wie Konstantin grundsätzlich auf das Potenzial und Marktumfeld von „AI in Finance“ blickt, erfahrt ihr in diesem Gespräch mit dem frisch gebackenen Gründer. Viel Spaß beim Hören!
#553: Warum der ETF-Boom viele Fondsanbieter unter Druck setzt
mit André Bajorat und NaroIQ-Co-Founder Chris Puellen ETFs wachsen. Klassische Publikumsfonds verlieren an Relevanz. Im Podcast mit André Bajorat erklärt NaroIQ-Co-Founder Chris Puellen, warum viele Asset Manager strukturell im Nachteil sind und was sich im Markt gerade verschiebt. Der ETF ist längst kein Nischenprodukt mehr. Während klassische Publikumsfonds nur einmal täglich bepreist werden, sind ETFs kontinuierlich über die Börse handelbar. In einer Welt, die Echtzeit gewohnt ist, wirkt das alte Modell zunehmend aus der Zeit gefallen. Das zeigt sich auch in den Zahlen: Immer mehr Depots entstehen bei Neobrokern und Direktbanken und dort dominieren ETFs. Wer als Fondsanbieter keinen ETF anbieten kann, ist in diesen Vertriebskanälen faktisch ausgeschlossen. Das Problem ist weniger die Idee eines ETFs als die Umsetzung. Zwischen Kapitalverwaltungsgesellschaft, Market Maker, Börse und Verwahrstelle entsteht ein technisches und regulatorisches Geflecht, das viele Häuser nicht selbst aufbauen wollen oder können. Hier setzt NaroIQ an: Das Unternehmen stellt die notwendige Infrastruktur bereit, damit Kapitalverwaltungsgesellschaften ETFs anbieten können, ohne ihre gesamte Wertschöpfungskette auszulagern. Reguliert durch die BaFin, agiert das Team als technologische Schnittstelle im Hintergrund, ohne selbst Fondsanbieter zu sein. Im Gespräch wird deutlich: Der ETF-Boom ist kein kurzfristiger Trend. Vielmehr steht der Markt vor einer strukturellen Verschiebung. Weniger Produkte insgesamt, aber deutlich mehr ETFs. Gerade mit Blick auf die geplante Reform der privaten Altersvorsorge könnte sich diese Entwicklung weiter beschleunigen. Banken, Asset Manager und Plattformen müssen sich daher fragen, welche Rolle ETFs künftig in ihrer eigenen Strategie spielen sollen. Oder anders gesagt: Der Wandel findet statt – die Frage ist nur, wer ihn aktiv mitgestaltet.
Alles Legal #125: KI im Finanzsektor: Warum Aufsicht und Governance jetzt entscheidend werden
mit Dana Wondra und Josefine Spengler von Annerton Im Podcast „Alles Legal“ erklärt Rechtsanwältin und Fachanwältin für IT-Recht Josefine Spengler, warum damit auch Regulierung und Aufsicht immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Künstliche Intelligenz ist gerade überall – doch im Finanzsektor bekommt die Debatte eine besondere Schärfe. In der neuen Folge von „Alles Legal – Fintech Recht kompakt“ sprechen Dana Wondra und Josefine Spengler (Annerton) darüber, warum KI für Banken und Zahlungsdienstleister inzwischen unverzichtbar geworden ist und weshalb ihr Einsatz gleichzeitig sofort eine Governance- und Aufsichtsfrage aufwirft. Josefine Spengler macht deutlich: Der entscheidende Punkt ist weniger, dass KI technologisch neu wäre, sondern dass sie inzwischen in Bereichen ankommt, die das Herzstück regulierter Finanzunternehmen bilden. Dort, wo Entscheidungen getroffen werden, die Risiken steuern, Kunden betreffen und letztlich Vertrauen in das Finanzsystem sichern müssen, verändert KI nicht nur einzelne Abläufe, sondern ganze Entscheidungslogiken. Von Effizienztool zu Kerninfrastruktur Dass KI im Finanzsektor gerade jetzt strukturell wird, hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Technologie deutlich stabiler und produktiv einsetzbar geworden. Zum anderen stehen Institute unter massivem Druck: steigende Kosten, zunehmende regulatorische Anforderungen und ein Wettbewerb, der längst nicht mehr nur von klassischen Banken ausgeht, sondern auch von datengetriebenen FinTechs und BigTechs. Gerade in einem Umfeld, in dem Prozesse hoch standardisiert und datenintensiv sind, entfaltet KI ihren Mehrwert besonders stark. Sie wird heute bereits in der Kreditprüfung eingesetzt, im Risikomanagement, im Transaktionsmonitoring oder bei der Betrugsprävention. Auch generative KI spielt zunehmend eine Rolle – vor allem unterstützend, etwa bei der Aufbereitung komplexer Compliance-Themen oder im Kundenservice. ** Warum Regulierung so sensibel reagiert** Genau hier liegt auch der Grund, warum Aufsichtsbehörden beim Thema KI besonders aufmerksam sind. Denn KI bringt nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch neue Risikodimensionen. Modelle arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten, Entscheidungen werden komplexer und häufig schwerer erklärbar. Fragen nach Transparenz, Verantwortlichkeit und Kontrollierbarkeit stehen plötzlich im Zentrum. Hinzu kommen Abhängigkeiten von Drittanbietern, die Nutzung sensibler Daten und die Herausforderung, dass Modelle sich über Zeit verändern können. Für regulierte Institute reicht es deshalb nicht, KI einmal einzuführen – sie muss dauerhaft überwacht, nachvollziehbar dokumentiert und organisatorisch sauber eingebettet werden. Der Podcast zeigt damit sehr klar: Regulierung ist in diesem Kontext nicht nur Begrenzung, sondern auch Voraussetzung dafür, dass KI im Finanzsektor überhaupt nachhaltig eingesetzt werden kann. Am Ende bleibt die zentrale Erkenntnis: Entscheidend wird sein, wie gut es gelingt, Innovation und Kontrolle so auszubalancieren, dass Effizienzgewinne möglich werden, ohne Stabilität und Vertrauen zu gefährden. Jetzt Podcast hören – überall, wo es Podcasts gibt.
Episode 03_26: AI in Finance: OpenClaw: Wenn KI nicht nur denkt, sondern macht
mit Maik Klotz & Sascha Dewald Folge 3 startet mit einem kleinen Meilenstein: Mit André Bajorat gibt es den ersten Gast im Podcast. Und direkt ein Thema, das nach „Agentic“ riecht. OpenClaw (ehemals Clawbot/Moldbot) ist kein eigenes KI-Modell, sondern ein Agent, der beliebige LLMs anbindet, von OpenAI über Anthropic bis Gemini, sogar lokal. Der Clou: OpenClaw läuft als Prozess im Hintergrund, hat „Heartbeat“ (arbeitet proaktiv) und ein nahezu unbegrenztes Memory. Es geht es um: OpenClaw: Agent mit Systemzugriff, Memory & Heartbeat Risiken: Berechtigungen, Prompt Injection, Kosten & Abhängigkeiten Finance: Open Banking als Enabler, aber Autorisierung als Knackpunkt Big Picture: Wettbewerb um Interfaces, Devices und Vertrauen Hört rein und sagt uns, was ihr denkt! **Shownotes ** Openclaw: https://openclaw.ai/blog/introducing-openclaw [https://openclaw.ai/blog/introducing-openclaw] Disclaimer Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir, euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!