#Onlinegeister - DSGVO, Teil 1: Countdown und Interview mit Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten | Nr. 24
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40M • 23/4 2018

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DSGVO, Teil 1: Countdown und Interview mit Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten | Nr. 24

Der Countdown läuft … nur noch wenige Tage bis zum Start der Datenschutz-Grundverordnung in Europa. Und wir haben den Thüringer Landesdatenschutzbeauftragten Lutz Hasse im Interview! Deswegen haben wir uns dazu entschieden den Podcast einen Tag früher online zu stellen. Außerdem Onlinegeister gibt es jetzt im Newsletter #2minuten – einmal monatlich kompakt und in 2 Minuten zu lesen. Und: den Podcast gibt es jetzt einen Tag früher – immer und ab sofort! Es bietet sich auch gerade bei der DSGVO an: Unsere Podcasthörer haben jetzt einen Tag Vorsprung. Wer nicht immer auf die Radiofolge warten will: Wir bieten die neue Podcastfolge schon am Mittwoch ab 19 Uhr zum Download an. Christian: Es gibt Neues von Cambridge Analytica (wir brauchen dafür einen Jingle a la Boing) Twitter verkaufte Forscher hinter Cambridge Analytica 2015 Zugang zu Nutzerdaten für 1 Tag, gab Twitter jetzt bekannt (Quelle: Inhalte der Sendung * Ab 00:00:00 – Intro, Begrüßung * Ab 00:01:50 – Hausmeistereien * Ab 00:09:30 – Thema der Sendung * Ab 00:36:45 – Feedback, Verabschiedung, Outro Thema der Sendung Wir haben detailliert die Zahlen und Eckdaten auseinandergenommen und einen Fachbeitrag zum Thema bei Social Media Statistiken eingestellt: Bei Social Media Statistiken: Die Stats und Infografiken zum Thema der Sendung Seit diesem Jahr gilt im gesamten EU-Raum die neue Datenschutz-Grundverordnung. Informationen wie Name, Adresse und digitale Kontaktdaten sollen dadurch im Internet geschützt werden. Was genau ist alles im neuen Gesetz verankert und was ändert sich für die User auf Online-Shops, Facebook & Co? Was besagt das neue Datenschutzgesetz? Der Schutz der eigenen Daten ist in Europa schon seit Jahrzehnten ein Grundrecht die neue DSGVO ist eine Anpassung der Gesetze an die neuen Herausforderungen durch das Internet. Jedes Unternehmen, dass die persönlichen Daten ihrer Kunden speichert – egal in welcher Form – ist ab jetzt mehr denn je verpflichtet, diese sensiblen Informationen vor Missbrauch zu schützen. Und auch die Beschaffen der Daten sieht seit dem Inkrafttreten des DSGVO anders aus. Daten dürfen nur mehr nach direkter Einwilligung gespeichert und genutzt werden. Für den gewöhnlichen Internetnutzer war diese Änderung beim Umstieg deutlich sichtbar: Die Versender von Newslettern, für die man sich nie explizit angemeldet hat, mussten rückwirkend eine Einwilligung von allen Usern in ihrem E-Mail-Verteiler anfordern. Erfolgte diese nicht, musste der Kontakt gelöscht werden. Welche Änderungen gibt es für Unternehmer? Die europäische DSGVO gilt für alle Unternehmen, die in Europa ihre Dienste anbieten, auch wenn sich der Firmensitz außerhalb der EU befindet. So müssen sich zum Beispiel auch alle großen, internationalen Plattformen wie Facebook an das neue Gesetz halten. Im Zuge der Datensammlung dürfen nur jene Informationen erfasst werden, die notwendig sein. Ein Online Casino braucht von seinen Usern das Geburtsdatum zur Alterserfassung und Kontodaten für die Auszahlung der Gewinne. Dinge wie Familienstand oder religiöse Zugehörigkeit sind für das Glücksspiel im Internet hingegen irrelevant.

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